Zusammenhang Rumpfbeugen und Beweglichkeit?

Ich wüsste gerne, ob die Fähigkeit zur tiefen Rumpfbeuge tatsächlich eine Aussagekraft hinsichtlich der Beweglichkeit besitzt. Zum Hintergrund: Meine Tochter besucht eine Sportklasse einer NRW Sportschule, immer mal wieder muss sie dort sportmotorische Tests absolvieren. Die Übungen dazu erledigt sie stets in allen Disziplinen bis auf einer mit "weit überdurchschnittlichem" Erfolg. Diese eine Ausnahme ist die Rumpfbeuge, bei der sie sogar "unterdurchschnittlich" abschneidet: Sie schafft es da lediglich, mit den Fingerspitzen gerade so den Boden zu berühren. Wer jetzt meint, dass sie eben eher Ballsportarten o.ä. kann und eben nicht turnen, der irrt. Sie kann eigentlich alles: Sie schlägt Räder (und zwar nicht krumm, sondern absolut sauber), kann freihändig im Handstand laufen, lässt sich rückwärts in die Brücke sinken, aus der sie dann auch wieder über einen Handstand aufsteht, indem sie die Beine hochschwingt. Alles andere als unbeweglich also. Auch wenn das schlechte Abschneiden bei der Rumpfbeuge ihr nicht wirklich schadet, frage ich mich, ob diese Übung wirklich eine solche Aussagekräftig für die Beweglichkeit bietet. Ich selber konnte das als Kind auch nie wirklich und schaffe es auch jetzt maximal knapp bis zum Boden und auch nur kurz. Kann an dieser Unzulänglichkeit/Unfähigkeit nicht auch eine grundsätzliche körperliche Beschaffenheit "Schuld" sein? Und kann man über Dehnübungen trainieren, dass das besser wird? Falls ja, wie häufig müsste man trainieren und wie? Ich selber mache z. B. Ski-Fitness das gesamte Jahr über 2 x wöchentlich. Regelmäßig kommen Übungen zur Dehnung der Bein- und Rückenmuskulatur vor. Besser wird es bei mir trotzdem nicht. Schon jetzt herzlichen Dank für eine Antwort und Gruß Kirsten

dehnung, Beweglichkeit
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Ballett - effektiver Ergänzungssport zur Leichtathletik ?

Hallo,

ich betreibe seit einiger Zeit Leichtathletik im Verein und bin stetig dabei, mich zu verbessern, gehe inzwischen mehrmals die Woche zum Training.

Da ich jedoch noch nicht so lange dabei bin, ist meine Lauftechnik und Koordination denkbar sehr schlecht (verglichen mit den anderen, die schon Jahre dabei sind).

Auch meine Technik beim Hürdenlauf (etc. ...) lässt zu wünschen übrig, und obwohl wir uns beim Training natürlich auch dehnen, habe ich das Gefühl, dadurch allein nie die nötige Grundlage für eine gute Technik zu bekommen, da mein Körper einfach nicht "gelenkig" bzw. "flexibel" genug ist und ich auch das Gefühl habe, nicht wirklich meine Bewegungen (vorallem mit den Beiden) kontrollieren zu können.

Nun habe ich mir überlegt, als eine Art "Ergänzungssport", mit dem Ballett zu beginnen. Einige andere aus meinem Verein machen das auch, allerdings als 2. Leistungssport, oder sie betreiben Cheerleading. Ich würde allerdings als kompletter Anfänger mit Erwachsenen auf Nicht-Leistungsebene mit dem Ballet beginnen.

Zusammenfassend lautet meine Frage an euch, ob ihr glaubt, dass der Beginn mit dem Ballett mir helfen könnte, die "Grundlagen" für die Leichtathletik bei mir zu verbessern, also z.B. Koordination und Beweglichkeit.

Hat jemand vielleicht selber schon Erfahrungen damit gemacht?

Sind meine Vermutungen vielleicht völliger Unfug?

Oder kennt ihr vielleicht einen viel besseren Ergänzungssport, um in der Leichtathletik besser zu werden? Bin offen für alle Sportarten :)

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Als Zusatzinformation: Ich bin 15 Jahre alt und weiblich.

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Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten & die Zeit die ihr euch nehmt :)

Technik, Koordination, Ballett, Beweglichkeit, Lauftechnik, Leichtathletik
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Wieder richtig fit für Fußball in 3 Monaten

Hi zusammen!

Ich habe vergangene Woche einige Probetrainings bei einem hochklassigen Verein absolviert und mir wurde nun angeboten, die Vorbereitung für die Rückrunde mitzutrainieren. Das habe ich natürlich angenommen und ich bin jetzt äußerst motiviert, bis dahin (Mitte Januar) viel zu trainieren um dafür in Topform zu sein. Meine Frage: Hat jemand konkret Ahnung und Tipps, wie man in diesen 3 Monaten die Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit trainieren kann? Dabei würde ich dann gerne auch ein paar Kilos verlieren, aber ich denke das kommt bei gutem Training und ausgewogener Ernährung mehr oder weniger von selbst (ich bin Vegetarier, verzichte größtenteils auch auf Eier und Milch). Achso, ich bin natürlich nicht vollkommen untrainiert. Ich spiele aktiv Fußball im Verein, leider musste ich die Mannschaft wegen des Alters wechseln. Das Trainingsniveau ist mir viel zu niedrig, ich habe den Unterschied vor allem beim Zusammenspiel stark gemerkt. Bei dem Probetraining wurde viel schneller gespielt, man hatte keine Zeit zu überlegen und musste sofort agieren. Das hat schon ganz gut geklappt, allerdings müsste ich auf diesem spielerischen Niveau jetzt dran bleiben, um sicherer zu werden und mich zu verbessern. Ich weiß, dass ich technisch gut bin. Es ist nur schwierig, sein ganzes Können bei den ersten Malen zu zeigen, da man die Spieler nicht kennt und dementsprechend nervös ist. Hat jemand hilfreiche Tipps, wie ich dieses spielerisch Schnelle mit und ohne Ball gut trainieren kann? Mit meiner Mannschaft kann ich das so gut wie vergessen, das Spiel ist im Vergleich zu der höherklassigen Mannschaft unglaublich langsam. Ich muss und möchte da aber unbedingt dranbleiben, ich habe nur keine Ahnung, wie ich das alleine trainieren soll. Ich bin über jeden Tipp dankbar!

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Kann der Ruhetonus gesenkt werden? und inwiefern hängt er mit der Dehnbelastungsgrenze zusammen?

Hi zusammen, stecke gerade mitten in der Examensvorbereitung, nächste Woche mündliche Prüfung Sport, Schwerpunkt Beweglichkeit. In unserer Lerngruppe hat sich, auch aufgrund verschiedenster Meinungsansätze in der gängigen Literatur (Bsp. Klee/Wiemann) eine grundsätzliche Frage herauskristallisiert. In Wiemann wird die Meinung vertreten, dass der Ruhetonus nicht zu senken ist, zumindest nicht langfristig. Andererseits wird oft geschrieben, dass man, beispielsweise mit nachdehnen den Tonus wieder senken sollte um die Regenerationsphase zu verkürzen. Erste Frage: Ist damit gemeint, dass der Ruhetonus sozusagen aktiviert, bzw. heruntergefahren werden kann und sich um einen bestimmten Mittelwert mit unwesentlichen Ausschlägen erhöhen/senken lässt? oder, zweite Frage: Inwiefern hängen Beweglichkeit/Dehnfähigkeit überhaupt mit dem Tonus zusammen? Muss man es so sehen, dass die Dehnfähigkeit ausschließlich mit der Dehnbelastungsgrenze zu tun hat, und der Ruhetonus mit den elastischen Rückstellkräften des Titins zu verbinden ist, welchen man nicht beeinflussen kann??? Meine Ursprungsmeinung war, dass sich mit verbesserter Dehnfähigkeit auch der Ruhetonus sozusagen verringern müsste, weil ich ja dann eben Dehnfähiger bin. Und was muss dann ein kräftigerer Mensch mit höherem Muskelquerschnitt - was ja mit einem erhöhten Tonus verbunden ist - (mehr) tun um die selbe Beweglichkeit zu erhalten? Mehr Schmerzen ertragen? Isses so einfach???? BITTE UM HILFE!!!! vielen lieben Dank für die Entwirrung meines Gehirns.

Beweglichkeit, dehnen
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Welcher Sport um Bewegungsabläufe zu optimieren und ein besseres Körpergefühl zu erlangen?

Lange Überschrift...aber ich weiß selber nicht genau wonach ich suche... :)

Habe früher viel Sport betrieben, bin geritten, jahrelang voltigiert und war darüber hinaus eigentlich immer in Bewegung und sportlich sehr begabt. Dann irgendwann nach und nach mit dem Sport aufgehört und schlussendlich auch das Reiten mangels Zeit aufgegeben - einige Jahre also garnichts mehr gemacht außer ab und zu ins Fitness-Studio zu gehen. Dort habe ich es dann übertrieben und mir einen Muskelfaserriss im Bein zugezogen. Danach dann für mehrere Jahre garkeinen Sport mehr gemacht.

Vor 2 Jahren habe ich dann gemerkt wie unsportlich und unbeweglich mein Körper geworden ist, natürlich hatte ich auch etwas zugenommen und deshalb habe ich mich wieder im Fitness-Studio angemeldet. Aber trotz dessen, dass ich es langsam habe angehen lassen (Walking, Fahrradfahren, etc.) habe ich starke Probleme mit den Adduktoren in meinem rechten Bein, weshalb ich auch physiotherapeutisch behandelt werde - aber das ist gerade nicht das Thema ;)

Habe mich also wieder abgemeldet und mit Pilates angefangen, das hat mir gut gefallen und sich auch sehr gut auf meinen Körper und mein Körpergefühl ausgewirkt. Durch meine Steißbeinprellung musste ich dies jedoch auch längere Zeit auf Eis legen und nun gehts aber endlich bald wieder los.

Zusätzlich zum Pilates möchte ich nun gerne noch eine weitere Sportart betreiben. Mir schwebte Judo oder so etwas in der Art vor, da ich lernen möchte richtig zu fallen und mehr Körperbeherrschung und Beweglichkeit zu erlangen. Einsetzen möchte ich dies beim Snowboarden, wo mir teilweise noch erheblich die Kraft und Dynamik fehlt.

Was ich nicht verstehe ist, ich habe richtig gut ausgeprägte Muskeln an Armen und Beinen und auch die Bauchmuskeln sind teilweise zu sehen, wohl noch "Überbleibsel" von früher. Bei einer Kernspin vergangenen Jahres wurde ich von dem zuständigen Arzt gefragt ob ich Leistungssport betreibe, da die Beinmuskeln so stark ausgeprägt seien. Zu diesen Zeitpunkt hatte ich jahrelang keinen Sport betrieben... Also die Muskeln scheinen da zu sein aber irgendwie bin ich wohl noch zu steif oder sie haben keine Kraft mehr...!?

Wichtig ist mir nicht der Muskelaufbau und ich möchte auch nicht ins Fitness-Studio, das ist nichts für mich. Ich möchte beweglicher und fließender werden...und nicht das Gefühl haben bei jedem Sturz zu fallen wie ein Brett ^^

Sorry für den langen Text...und danke für Eure Anregungen. :)

Beweglichkeit, Sportart
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