Gelenkigkeit..genetisch bedingt?

2 Antworten

da sprichst du mit jemanden richtigen ich mach zwar kein ballett und habe es auch niemals gemacht aber ich bin auch sehr ungelenkig und ich habe angefangen jeden tag zun trainieren und zwar so ich wärme mich erstmal auf mit tanzen und sowas ne....und dann fang ich an meine beine zu strecken also übungen wen du verstehst ja und ich mach das schon seit 6 tagen jeden tag und es hat sich erstmal gelohnt aber ich werde natürlich auch weiter damit machen naja wie gesagt es hat sich gelohnt seit diesen 6 tagen komm ich schon bis zu meinen füßen ej naja cooooollllll XD ich bin 11 Jahre jung

Man kann nicht generell behaupten, dass Gelenkigkeit stets angeboren ist, sondern muss das von Gelenk zu Gelenk entscheiden. Die Beugefähigkeit im Hüftgelenk (bei gestrecktem Kniegelenk) wird beispielsweise ausschließlich durch die Dehnfähigkeit der hinteren Oberschenkelmuskeln (ischiocrurake Muskeln) begrenzt. Somit kann die Hüftbeugefähigkeit in jedem Fall durch Dehnungstraining verbesser werden. Das gilt somit auch für den Querspagat. Die Beweglichkeit des Oberarms in Bezug zum Rumpf kann bei manchen Personen durch knöcherne Bedingungen stark eingeschränkt sein (genetische Komponente! Wird innerhalb der Familie vererbt!). In diesem Fall ist jegliches Training zwecklos. Die Ausführung einer Brücke kann ebenfalls von knöchernen Bedingungen (z.B. Ausprägung der Dornfortsätze + Beweglichkeit im Schultergürtel, s.o.!) erschwert werden. Auch hier wird ein Training wenig Erfolg bringen. In manchen Fällen kann eine (angeborene) knöcherne Hemmung dadurch kompensiert werden, dass man durch intensivste Maßnahmen Gelenkbänder dehnt. Da dies aber instabile Gelenke zur Folge hat, ist der Nutzen zweifelhaft.

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