Mach ich wirklich 100 Liegestütze?

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4 Antworten

Erstmal Respekt! 100 Liegestützen, wenn auch schnell ausgeführt, das ist schon eine tolle Leistung! Ich gehe davon aus, dass du wirklich ganz runtergehst...

Dass das wirklich klasse ist, wirst du merken, wenn du jemanden, einen Freund oder Sportkollegen herausforderst nach dem Motto- wer macht die meissten schnellen Liegestützen am Stück...

Um den Trainingsreiz noch weiter zu erhöhen, kannst du genau das machen, was Wurststurm rät und außerdem noch:

Ausführung in Zeitlupe

Ausführung mit Gewichtsweste (oder Kleinkind auf Rücken ;))

langsame Ausführung und soweit runter, dass der Körper aufliegt und dann Hände kurz vom Boden lösen und dann weiter

oder aber auch mit sogenannten Liegestützenstützen-

als kleine Motivation schau dir mal an, was dieser 80jährige leistet...

Viel Erfolg und mach weiter so!

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„Liegestütz“ ist nicht gleich „Liegestütz“. Da gibt es die unterschiedlichsten Ausführungsarten hinsichtlich Gewichtsverlagerung, Bewegungsreichweite und Bewegungsgeschwindigkeit. Entsprechend unterschiedlich sind die zur Ausführung notwendigen Anstrengungen und folglich auch die Anzahl, in denen man den Liegestütz unmittelbar hintereinander ausführen kann.

Als Grundform, die sich trotz unterschiedlicher körperlicher Voraussetzungen am besten für das Festlegen einer Norm eignet, ist ein Liegestütz am Boden. Die Hände stehen flach auf dem Boden senkrecht unter den Schultern. Die Finger zeigen nach vorn. Der Körper ist in sich völlig gesteckt. Die Beine sind geschlossen. Aus dieser Position werden die Arme bei mittlerer Geschwindigkeit gebeugt (natürlich bei weiterhin völlig gestrecktem Körper), bis die Nase auf den Boden tippt, und dann wieder völlig gestreckt. Solltest du in dieser Ausführungsform 100 schaffen: Alle Achtung!

Abweichungen von dieser Norm können die Ausführung um das Mehrfache erschweren aber auch erleichtern.

Beliebte Erleichterungen sind:

- Die Hände stützen nicht auf dem Boden, sondern auf einem Liegestützbarren oder auf einer Bank (= Reduzierung des Gewichtes).

- Die Arme werden nicht weit genug gebeugt, oft nicht bis 90 Grad Ellbogenwinkel (= Reduzieren des Kraftaufwandes um ein Mehrfaches).

Mögliche Erschwerungen:

- Die Hände werden weiter zur Seite oder direkt unter der Brust oder neben der Taille auf den Boden gesetzt.

- Die Füße werden erhöht auf eine Bank (Stuhl, Tisch) aufgestellt oder das Armbeugen und –strecken wird direkt aus dem Handstand absolviert.

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Liegestütze kann man auf tausend unterschiedliche Arten machen. Ist der Schwerpunkt hinten (z.B. wenn die Hände auf einer Bank sind) geht es noch einfacher, ist der Schwerpunkt vorn (Füsse auf der Bank) schwerer, dazwischen gibt es viele Mischformen. Man kann die LS auf der Faust machen oder auf einem Finger, Hände nach innen oder aussen, schnell oder langsam, mit Gewicht und ohne usw. "Echt" sind sie alle. Ob man nun vereinfachte LS (schnelle, anderer Schwerpunkt etc.) in hoher Anzahl oder schwere in geringerer Anzahl macht ist für die Kraftentfaltung egal. Prinzipiell sollte man für die Reizsetzung variieren, sonst geht es nicht weiter wenn du nur immer dasselbe machst oder nur schneller wirst. Also versuch doch mal wenigestens einmal Liegestütze mit Füssen auf einer Bank ganz langsam (4 Sekunden hin, 2 Sekunden halten, 4 Sekunden zurück) zu machen.

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Nein, Liegestützen sind nicht gleich Liegestützen! In der Regel ist es wichtig bzw. effektiver, wenn du Übungen langsamer und dafür genauer ausführst. Dies steigert natürlich automatisch den Schwierigkeitsgrad, da man dabei wirklich bis ganz unten geht und nicht, wie z.B. bei einer schnellen Liegestützrunde, eher das Schummeln beginnt. Ich würde dir auf jeden Fall raten in Zukunft die Liegestützen langsam auszuführen und dabei womöglich zwischen breiten und engen Liegestützen variieren. Hier gibt es natürlich auch etliche Schwierigkeitsgrade ;)

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