Haltungsschaden durch falsches Training

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Es muss bezweifelt werden, dass dein Haltungsschaden allein durch falsches Training verursacht wurde. Eher ist es möglich, dass du eine Veranlagung zu einer Adoleszentenkyphose hast (= Rundrücken des Heranwachsenden, Scheuermann-Krankheit), die sich in deinem Ater herauszubilden beginnt. Diese zeichnet sich durch eine stärker nach hinten gewölbte Brustwirbelsäule, einen nach vorn ragenden Hals und eine Flachbrust aus. Die nach vorn hängenden Schultern sind eher eine Folge der ersteren Merkmale. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist das Kräftigen derjenigen Muskeln, die das Schulterblatt an der Wirbelsäule befestigen (Bild 1). Dazu hilft die von waterfly99 beschriebene Übung mit dem Theraband (Bild 02), aber auch reverse Butterfly. Und du solltest ständig auf deine Haltung achten: den Kopf aufrecht halten (Hinterhopf nach oben), und vor allem ständig die Brust zum Kinn heben (Bild 3), um die Halsmuskeln und den oberen Rückenstrecker zu kräftigen. (Aber nicht absichtlich die Schultern – nach hinten - „zurücknehmen“!)

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Wiprodo, sag doch noch mal für die weniger Wissenden, was reverse butterfly ist, bitte (ich soll wohl nicht Delle rückwärts schwimmen, oder? :-))

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Die Frage hat überhaupt keinen Bezug zur Überschrift. Also wie genau lautet die Frage?

Wenn du im Fitnessstudio trainierst dann wende dich dort als erstes an einen Trainer, sage ihm deine Ziele und dann wird ein Plan erstellt, nach dem du trainierst. Und wenn du dich daran hälst wird sich ganz sicher "etwas verändern."

Ich wollte damit sagen,dass ich im Studio gezielt Rücken trainiere um einen Ausgleich zu erzielen,aber meine Schultern sind immernoch so nach vorne gezogen!

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@louke

Dieser Haltungsfehler kommt nicht durch dein früheres Training und mittels Gerätetraining wirst du ihn kaum beheben können. Du hast dann vielleicht einen kräftigeren Rücken aber wenn du deine Haltung nicht änderst nützt das nichts.

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Es wäre jetzt gut wissen was sich bei dir verändern soll. Wenn nur Brust trainiert wird dann kann es auf Dauer zu Dysbilanzen kommen. Das kann später dann mal Probleme mit den Bandscheiben geben, die bei Bewegungen aus dem Rücken heraus zu stark belastet werden .Wenn Du im Studio jetzt denn Rücken gezielt trainierst gleicht sich dies schnell aus

Ich hatte gerade eine sportmedizinische Untersuchung an der Uni und dabei hat man auch festgestellt, dass ich eine im Verhältnis zu stark entwickelte Brustmuskulatur habe (dabei bin ich grad KEIN Brustschwimmer, jedenfalls noch nicht...) und darum soll ich den Antagonisten (Gegenspieler) trainieren (mit dem Theraband, Arme seitlich gestreckt nach außen hinten ziehen und langsam wieder zusammenkommen lassen). Dein Rückenmuskeltraining kann also nicht ganz verkehrt sein. Trotzdem ist es sicher wichtig, auch auf die Haltung zu achten (Brust[-muskel] raus, Kopf hoch, Schultern nach hinten, Atmen und Lächeln nicht vergessen).

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