Banane vor Wettkampf

5 Antworten

Die Banane besteht in erster Linie aus schnellverfügbarem Zucker. Der verdaut schneller als in 2 Stunden aber doch langsamer als Traubenzucker in Reinform. Ich würde schätzen zwischen 30 und 45 Minuten.

naja ich holl auch immer ne banane wen ich nen wettlauf habe

Die Banane wird im Sportlichen Bereich gerne als optimales Nahrungsmittel angepriesen. Es ist jedoch richtig das die Nährstoffe erst nach gut 2 Stunden zur Verfügung stehen und die Banane als solches auch eher ein Schwerverdauliches Nahrungsmittel ist, was letztlich aber relativ zu sehen ist, denn während des Trainings / Sportes haut man sich ja nicht mal eben 3 Bananen oder mehr rein. Als schnelle Energiequelle während des Sportes ist die Banane eher ungeeignet. Da sind KH Gels oder KH Riegel in ihrer Wirkweise schneller. Ich persönlich greife zur Banane beim Sport um lieber natürliche als künstliche Nährstoffe zu zuführen. Darüber hinaus liegt sie mir nicht schwer im Magen und dient mir als kleiner Zwischensnack. Die Kunst bei längeren Sporteinheiten liegt generell darin die Nahrungszufuhr vorher und während des Sportes so zu verteilen das gar kein Hungergefühl aufkommt. Denn wenn das erstmal eintritt ist der Hungerast nicht weit und dann wird es schwer bis unmöglich die Nährstoffe noch rechtzeitig zuzuführen ohne das ein Leistungseinbruch einhergeht. Letztlich hat da aber jeder Sportler seinen eigenen Vorlieben was die Nahrungszufuhr beim Sport angeht.

Hi,

es ist doch so, dass Du Hunger nicht in den Därmen, sondern im Magen verspürst. Jeder weiß, dass man mit knurrendem Magen schlecht sporteln kann. Hier empfiehlt es sich, vor einer sportlichen Belastung eine reife, weiche Banane zu essen.

Reife Bananen liegen nicht schwer im Magen, liefern bereits nach max. 30 Min. einen Energieschub und verhindern das Absinken des Blutzuckerspiegels. Du kannst statt der Banane auch ein Weißbrot mit Marmelade zu Dir nehmen. Wenn es Dir nur um einen schnellstmöglichen Energieschub geht, eignet sich Traubenzucker – der geht sofort – nach ca. 5. Minuten ins Blut. Allerdings geht ist der Kick auch schnell wieder vorüber, da hält die Energie von Bananen oder Marmeladenbrot schon länger an.

Anders sieht es bei den noch nicht reifen Bananen aus, die Schale ist an einigen Stellen noch grünlich. Das Fruchtfleisch ist hart und liegt schwerer im Magen und ist weder schnell noch leicht verdaulich. Sie schmecken auch bei weitem nicht so süß wie reife Bananen, von daher erfolgt auch nicht der erhoffte, schnelle Energieschub.

Da Du im Fernsehen im wieder hochbezahlte Spitzensportler (z.B. Leichtathleten, Radrennfahrer, Marathonläufer) zur Banane greifen siehst, kannst Du getrost davon ausgehen, dass sich dieses Obst als leicht verdaulicher, schneller Energielieferant bewährt hat.

Gruß Blue

ziemlich geteilte meinungen. Vielleicht ist die Verdauung auch stark vom Individuum abhängig

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