800-900 kcal/Tag zu wenig?

5 Antworten

Grob gesagt: Alles in der Statistik sind MITTELWERTE. Es gibt immer Menschen links neben dem Durchschnittswert und rechts daneben, bzw. etwas darüber und etwas darunter. Daher ja Durchschnitt. ;)

Von daher kann man die Zahlen, die bei solchen Berechnungen herauskommen, immer nur als Richtmaß nehmen, nicht als 100% Antwort dessen, was für den indivuellen Körper richtig ist.

Kurz und knapp: So lang es dir(!) mit deiner Kalorienzahl und deinem Gewicht gut geht, ist alles gut. (Im Übrigens verbauchst du garantiert mehr als den Grundumsatz, es sei denn, du verbringst jeden Tag im Bett ;) Und ich sehe nicht, warum du abnehmen wollen solltest, aber das ist ja nicht deine Frage. :) )

Meine Ex-Freundin z.B. hat auch "viel zu wenig" gegessen und alle haben sich immer Sorgen um sie gemacht, weil sie sehr sportlich wahr. Manchmal hatte sie um 20 Uhr abends bevor wir kochten erst 2 Toast und 1 Banane gegessen. Aber ihr ging es immer gut, sie war fit und selten bis nie krank, hat sich nicht schlapp gefühlt.

Körper sind individuell, Statistiken Durchschnittswerte. Meine Empfehlung, höre möglichst gut auf deinen Körper und mehr auf ihn als auf Zahlen. Achte auf abwechslungsreiches, vitaminreiches Essen, ausreichend Trinken und Schlaf. Achte darauf, dass du dich gut fühlst. Das ist ein Zeichen dafür, dass du etwas richtig machst. :)

vor allem solltest du aufhören, deine kalorien dauernd zu zählen und zu überwachen und einfach essen, worauf du appetit hast, wenn du hunger hast und was dir schmeckt.

ausserdem hast du idealgewicht und deine frage nach dem abnehmen ist hypothetisch bis überflüssig.

solltest du sie ernst gemeint haben, hast du bereits eine essstörung. essstörungen sind körperwahrnehmungsstörungen. was die allgemeinheit davon wahrnimmt, sind immer bloss die symptome. eine essstörung gehört zu den psychischen krankhetien. wahrscheinlich brauchst du bereits hilfe.

der geringe energiebedarf ergibt sich wahrscheinlich daraus, dass dein körper sich schon lange zeit im hungerstoffwechsel befindet. und damit schädigst du deine organe. besonders nieren, leber und herz werden in mitleidenschaft gezogen. spätschäden treten mit grosser wahrscheinlichkeit auf.

du solltest deinen grundbedarf von 1.200 kalorien plus deinen bewegungsumsatz essen.

also sollten es unter 1.400 kalorien täglich nicht sein.

langsam steigern, bis du auf dem normalen täglichen bedarf bist. und - ja. dein körper wird zunächst etwas fett ansetzen, da er seit langer zeit auf sparflamme läuft. die sparflamme muss erst wieder auf normalen stoffwechsel hochgefahren werden. das dauert.

es geht etwas schneller, wenn du etwas ausdauersport machst, da dieser den stoffwechsel anregt.

Empfehlen wird es dir keiner. Es ist deine Entscheidung was du mit deinem Körper tust, aber ich würde dich bitten dich vorher über Ernährung schlau zu machen. Das heisst: Was benötigt mein Körper um zu funktionieren? Wie reagiert er bei bestimmten Mangelerscheinungen.

Wenn du dir einen Überblick verschafft hast, schau dir an wie es bei dir aussieht und ob du irgendwas durch die Ernährung verbessern kannst. Gerne auch mal einen Bluttest machen lassen. Kostet vielleicht etwas Geld, aber das gibt dir schon mal eine Info ob momentan noch alles OK ist was Nährstoffe angeht.

Wie es mit dem Sport aussieht ist deine Sache. Aber generell ist es eine gute Idee sich möglichst viel zu bewegen, aktiv zu sein. Dann kannst du automatisch auch mehr essen - dein Körper wird sogar danach verlangen. Und am Gewicht tut sich dann höchstens durch die Muskulatur was, wenn du es richtig angehst. Muskeln wiegen mehr als Fett, aber Muskeln nehmen auch weniger Platz in Anspruch. Das heißt trotz höherem (oder gleichbleibendem) Gewicht nimmst du Augenscheinlich ab. Aber das heißt jetzt nicht, dass du dadurch zum "Mann" mutierst und extreme Muskeln aufbaust. Das ist ein kleiner Irrglaube der sich oft einstellt.

Was meint ihr zu meinem Abnehmplan?

Ich möchte einen Versuch starten. Ich will in vier Wochen vier Kilos abnehmen und herausfinden ob dies mit meinem Plan aufgehen würde. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir konkrete Rückmeldungen geben könntet.

Ich bin Studentin, 20Jahre jung, 70 Kg schwer und 163 cm gross. Mein BMI ist demzufolge zu hoch. Aber was man erwähnen muss: Ich bin überdurchschnittlich muskulös, ehemalige Leistungssportlerin und treibe noch heute 3-4 mal die Woche Crossfit und 2-3 mal die Woche Ausdauersport. Ich liebe den Sport und kann ihn mir nicht wegdenken. Trotzdem hab ich noch genug fett (habe ich mir in einer Phase angefressen), dass jetzt weg soll. Nun zu meiner Überlegung.

Mein Grundumsatz liegt bei ca 1400 kcal.

Mein Tagesbedarf bei ca 2400 kcal.

Ein Kilo Fett besteht aus 7000 kcal. Nun möchte ich 1 Kg Fett pro Woche verlieren, was ein Kaloriendefizit von 1000 kcal pro Tag betragen würde. Dann wäre ich direkt bei meinem Grundbedarf und nicht darunter. Also müsste mein Plan aufgehen, wenn ich täglich meine 1400 kcal zu mir nehmen würde.

Jetzt hört man oft, dass man sich kein zu hohes Kcaldefizit vornehmen sollte, da der Körper sonst auf Sparflamme schaltet und das Fett abzulagern beginnt. Stimmt das? Wenn ja, würde dies schon in den vier Wochen auftreten? Nach den vier Wochen werde ich meine Kalorienzufuhr wieder langsam erhöhen natürlich. Was denkt ihr? Geht mein Plan auf? Habt ihr Ernährungstipps, die für den Fettabbau sprechen (timing, supplements etc.)? Ich ernähre mich sehr eiweisshaltig und versuche in diesen vier Wochen am Abend zu viele Kohlenhydrate zu vermeiden. Ich bin richtig motiviert auf diese challenge! Herzlichen Dank euch!

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Wassereinlagerungen in Beinen und Bauch wegen Übertraining?

Ich bin Anfang letzten Jahres durch Leistungssport (Langstreckenlauf) ins Übertraining gekommen. Es war ein ziemlich drastisches Erlebnis, weil ich die Symptome anfangs nicht erkannt habe. Erst, als ich völlig antriebslos, schwach, und appetitlos wurde, war ich gezwungen zu sehen, dass etwas überhaupt nicht stimmt. Danach habe ich natürlich erstmal Pause gemacht, bin aber zu früh wieder eingestiegen, weil ich einfach nicht glauben konnte, wie langwierig das Problem war. Seit dem ist es ein ständiges Auf und Ab des Trainingspensums mit sich aber stetig verbesserndem körperlichen Zustand.

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