Sporttest - Schwimmen....!!!!

5 Antworten

Zu 3): Da musst du nichts machen, denn wenn du eine Tauchprüfung machen musst geht das schon, glaub mir. 1) Brust: Versuch mal unter Wasser Brust zu schwimmen. Also wenn du die Arme ausbreitest ins Wasser eintauchen und danach wieder hoch kommen und atmen. Versuch es erstmal langsam, dann schneller, erst 25, dann 50 und dann 100 Meter. 2) Du brauchst hier nur eine Atemtechnik. Versuch mal bewusst 2 Armschläge und dann "legst" du dich auf deine bessere Seite und atmest tief ein, dann wieder 2 Schläge, dabei ausatmen und dann wieder zur Seite und einatmen. Wenn du das ein bisschen übst kommst du in einen Rhythmus rein, der es dir erlaubt über längere Strecken zu kraulen.

wenn du schon nach 30m atemnot hast würde ich sagen du führst du züge zu schnell und unsauber aus, solltest sie vllt sorgfältiger und dafür langsamer ausüben, dann wird deine zeit auch schneller und du hälst die strecke durch

Beim Brustschwimmen solltest du auf deine Technik achten, die ist nämlich schwerer als viele denken. Am besten wäre es mit einem Bekannten (vielleicht Sportlehrer oder so) schwimmen zu gehen, damit ihr zusammen an der Technik arbeiten könnt. Du solltest auch darauf achten dich lang genug gleiten zu lassen, das spart ungeheuer viel Kraft. Fürs Kraulen gilt eigentlich das Gleiche: Arbeite an deiner Schwimmtechnik, denn dann wird es fast wie von selbst klappen! Beim Tauchen würd ich mich auch Wurststurm teilweise anschließen. Du wirst bei der Prüfung so unter Druck stehen, dass du die Strecke wahrscheinlich schaffen wirst. Ein paarmal üben solltest du sie aber besser schon.

Zu 1. und 2. kann ich mich nur meinen "Vorrednern" anschließen und darauf hinweisen, dass das Wichtigste eine schöne Gleittechnik ist, bei der du auch mal einen kurzen Moment aus der Muskelanspannung herauskommen kannst. Zu 3., dem Tauchen, ist aber auch hier die richtige Technik wichtig und zwar: Im Gegensatz zum normalen Brustschwimmen, solltest du einen "langen" Armzug machen, d.h. fast bis zum Oberschenkel ziehen und dich dann weit nach vorne strecken. Außerdem solltest du diese Bewegungen auch schön langsam machen (so komisch das auch klinkt), denn dann verbrauchst du auch nicht so viel Sauerstoff. Vor dem Sprung ins Wasser kannst du auch ein paar tiefere Atemzüge machen und dann normaleinatmend abspringen. Auch nach dem Start solltest du versuchen, solange wie möglich diesen Schwung auszunutzen und zu gleiten, bevor du mit der eigentlichen Schwimmbewegung unter Wasser anfängst. Versuche auch möglichst tief im Becken zu tauchen, das erreichst du, indem du bei jedem Vortrieb durch den langen Armzug deinen Kopf etwas zur Brust nimmst. Und glaube mir, du schaffst das schon mit all unseren Tipps!!! Hier kann ich die Episode meiner Abiturprüfung (1974) anbringen. Ich musste 25 m tauchen, um in den Genuss einer 1 zu kommen. Als damalige Schwimmerin war das ja für mich ein Leichtes. Ich wusste, dass mitten im 50m-Becken, d.h. also bei 25 m so eine Art Dehnungsfuge ist. Und wenn die erreicht ist, kann ich ja auftauchen. Nun kam und kam die nicht und dann bin ich ganz verstört aufgetaucht und siehe da, ich hatte sie durch die doch vorhandene Aufregung übersehen und war bereits bei 35 m. Soweit war ich vorher noch nie getaucht. So schaffst du das auch!

1.) Beim Einatmen vom Brustschwimmen nicht den Kopf und Oberkörper nach oben heben, sondern dich nach vorne strecken und die Armbewegung während dem Einatmen WEITERMACHEN (Du hast vermutlich eine kurze Pause wenn die Arme auf Schulterhöhe sind und Du gerade einatmest). Das Einatmen wird bereits mit dem Beginn vom Armzug (nach der Gleitphase) eingeleitet und der Kopf sollte auch dort vorne auftauchen - nicht den gesamten Oberkörper senkrecht nach oben reißen und einen halben Meter oberhalb vom Wasser einatmen.
2.) Beim Kraul im Training mit 4er Atmung schwimmen (nur jedes 2. Mal auf deiner besseren Seite atmen) und dabei darauf achten, daß Du wirklich bis zur Lunge (bzw. vom Brustkorb her) einatmest. Nach nur 30m (weniger als 30 Sekunden) treten Atemprobleme nur durch Hektik (ganz schlecht) und falsches Atmen auf.
Um deine Zeiten zu steigern kannst Du dich auch noch viel stärker bei jeder Wende abstoßen (spart auch Armzüge) und die Gleitphasen danach mehr nutzen (das ist die höchste Geschwindigkeit, nicht sofort mit Armtempo beginnen!).
3.) Tauchen mit dem Brustunterwasserzug: nach dem Gleiten (sollten bereits 5 bis 7 m sein), nur einen Brustarmzug mit hohen Ellbogen, die Hände unter dem Körper auf Bauchhöhe zusammenbringen und von dort gemeinsam nach hinten zu den Oberschenkeln drücken (ca. 2-3m mit anschließendem Gleiten). Dann mit einem Brustbeintempo die Arme am Körper entlang nach vorne bringen.
Wichtig für das Gleiten ist die waagrechte Wasserlage und dabei kann einem die eigene Einschätzung ziemlich täuschen. Darum ist es oft besser mit dem Strecken die Hüfte etwas tiefer als den Kopf zu drücken (leichte Aufwärtshaltung vom Oberkörper) und von dieser Haltung aus wieder in das Waagrechte zu kommen. Beim Gleiten solltest Du auch alle Muskeln wieder locker lassen, vor allem die Rückenmuskulatur und die Beine. Fazit: 10m sollte eigentlich nur durch das Abstoßen/Startsprung und einem einzigen Armtempo erreicht werden, wenn Du Dich an das Gleiten hältst, auch von der benötigten Zeit her ist das keine große Herausforderung (solange man nicht zu Panik neigt).
Alles Gute! Und natürlich ist es besser in einem Verein zu üben, wenn Du die Gelegenheit dazu hast.

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