Rennrad fahren/ Radsport + Flexibilität im Kampfsport

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Auf einem RR spult man Strecke auf Asphalt. Durch den Untergrund kann man sich sehr vorteilhaft auf die Trittfrequenz und die Steigungen einstellen. RR fahren ist eher ein reiner Ausdauersport, bei dem Tempo vor Geschicklichkeit und Anpassungsfähigkeit geht. Ganz anders verhält es sich beim MTBiken. Da gibt es ständige Frequenzwechsel, zig verschiedene Untergründe, Steigungen und Rampen bis > 25%. Auf einem MTB bewegt man sich viel aggressiver und unkontinuierlicher. Der ständige Wechsel zwischen Untergründen, der auch je nach Witterung unterschiedlich zum Schwierigkeitsgrad beiträgt, als auch die Enge auf den Trails und auch die eher komprimierten Gesamthöhenmeter im Verhältnis zur Länge, scheinen besser zu einem Kampfsportler zu passen.

Hi,

interessanter Ansatz. Ich hab hier ziemlich viel Wald und Hügelland in meiner Umgebung :). Was für ein Mountainbike würdest du mir vorschlagen? Wie gesagt, ich werde diesen Sport nicht als Grundsport betreiben, sondern eher nebenbei und bis ich wieder vernünftig laufen gehen kann. Muss ich da auch mit einer Preisklasse von 600-800€ für ein gebrauchtes rechnen?

Wie lange sollte eine Einheit dann sein und wie muss ich auf meinen Puls achten, oder hier eher weniger?

Gruß

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@trusty

In der Preisklasse bekommst du ein nagelneues Hardtail mit allen Dingen, dies braucht. Scheibenbremsen, zuverlässige Schaltung etc.

Fahr immer so, dass noch genug Luft bleibt, an Anstiegen ruhig mal sie Sau raus lassen. So eine effektive Runde sollt bei dir ca. 1,5 bis 2 Stunden dauern. Soll ja auch Spaß machen.

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Vielleicht wäre MTB fahren besser für dich, da dort die Belastung unterschiedlicher ist, als beim Rennrad fahren. Ich denke nicht, dass es deine Schnelligkeit beeinträchtigt, wenn du nebenher auch noch normal trainierst ;) Für ein gutes Rennrad sottes du mit um die 1000€ rechnen, schau mal in einem Fachhandel vorbei;)

Hi,

Ausdauer - und im Speziellen Laufen - ist ein fester Bestandteil im Trainingsplan von Kampfsportlern. Egal ob Rocky oder Karate-Tiger, ums Laufen kommt keiner herum. Ausdauertraining macht den Kampfsportler auch nicht langsamer, wenn man ihn und das “restliche” Training richtig betreibt. So wird z.B. in den UWV-Phasen ca. 30 Min. mit hoher Intensität gelaufen und in den Regenerationsphasen ca. 45 Min. bei sehr niedriger Intensität.

Deine Grundlagenausdauer kannst Du ruhig mit Rad fahren trainieren, Intensität bei ca. 75% der HFmax. bei 40 Min. Dauer. Für die spezielle Ausdauer wäre Laufen natürlich effizienter, doch wenn es denn nicht sein soll, so radle zumindest in Intervalleinheiten.

Gruß Blue

Durch den Ausdauersport wird man schon etwas langsamer, weil andere Muskeln trainiert und anders gefordert werden als das bei der Schnellkraft erforderlich ist. Wenn Du jedoch auf ein ausgewogenes Verhältnis achtest wird es nicht schaden. Bezüglich des Rennrades würde ich mich im Fachgeschäft vermessen lassen damit es gut zu Dir und Deinem Körper passt.

In Bezug auf das Kampfsporttraining kann ich Dir folgendes sagen: Radsport ist ein reiner Ausdauersport. Im Kampfsport brauchst Du aber neben Ausdauer insbesondere auch Schnelligkeit, Reaktion und Flexibilität. Der Radsport beeinträchtigt Deinen Kampfsport nicht direkt. Indirekt aber schon, denn natürlich ist ein Ausdauersport ebenfalls trainingsintensiv. Und je mehr Zeit Du für die eine Sportart aufwendest, desto weniger Zeit bleibt für die andere ...

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