Ernärhung bei Muskelaufbau wirklich so wichtig?

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4 Antworten

Wie wichtig ist im Muskelaufbau wirklich die Ernährung? Manche sagen 70:30 (Ernährung zu Training).

Dafür reicht ein einfaches Gedankenexperiment: Zwei Situationen: 1. Einer trainert perfekt; intensiv, mit Regenerationen, strukturiert - aber ernährt sich falsch. 2. Einer trainiert gar nicht oder nur schlampig, ernährt sich aber perfekt wie ein Bodybuilder. Wer wird wohl mehr an Muskeln aufbauen?

Ih sehe die Relevanz in etwa bei 80/20 (Training/Ernährung). Deine Ernährung ist tiptop. Wenn du Bodybuilder werden willst und die letzten 3% rausholen musst dann kannst du dein Brot mit Haferflocken tauschen. Ansonsten würde ich den Wohlfühleffekt deiner Weckerl höher gewichten :-)

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Kommentar von Setpoint
19.06.2016, 13:29

Pkt 1: Es wird wenig bis garnichts passieren,wenn es ganz dumm läuft, wird  sogar Muskulatur abgebaut.

Pkt 2. Es wird ebenfalls nichts passieren, hinsichtlich Hypertrophie.

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Da ich ein Madl bin ist es bei mir mit dem Muskelaufbau ohnehin etwas schwerer. Da ich jedoch auch etwas Muskeln aufbauen wollte habe ich angefangen zu trainieren. Bei mir ging s nicht voran bis ich mich passender ernährt habe. Meinen Freundinnen und Freunden geht es auch so...

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Kommentar von shiva1990
02.07.2016, 14:57

naja wenn man auf sein eiweiß nicht achtet und einen überschuss fährt wirds logischerweise nichts werden. 

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Wurststurm hat absolut recht wenn er sagt, dass Training hinsichtlich Muskelaufbau wichtiger ist. Im Kraftsport trainiert man sich zum Weltmeister. Man frißt sich nicht zum Weltmeister! Mit einer halbwegs guten Ernährung und perfektem Training kann man gut Muskeln aifbauen, hingegen mit einer perfekten Ernährung und halbwegs gutem Training nicht! Der Focus liegt also primär beim Training. Da kann Setpoint noch so viel abschreiben und mit Fachwörtern um sich werfen - ihm sei gesagt, dass die ganze Sportwissenschaft auf Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Sport basieren. Und davon haben wir alte Hasen mit über 35 Jahren Kraftsport mehr als die meisten! Wir WISSEN was funktioniert...

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Kommentar von shiva1990
02.07.2016, 05:47

:)! daher hab ich auch wurstturms Antwort ausgezeichnet :). dann mal wieder ab an das Eisen.

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Training und Ernährung sind essentiell wenn es um Hypertrophie geht.

Das verteht man dann,wenn wann die Hintergründe und die Mechanismen der Prozesse bekannt sind.

Um Hypertrophie auszulösen ist ein Trainingsreiz erforderlich weil durch einen auseichenden Trainingsreiz ein Entzündungs u. Reperatur-prozess in Gang gesetzt wird dh die Zellen der Muskelfaser werden durch Training beschädigt  und infolge von Satellitenzellen nebst Transkiption u. Translation von R-mna wird die jeweilige Zelle  zunächst in ihrem Volumen vergrössert u.danach ihre Anzahl  infolge von Kernspende vergrössert.

Dafür müssen Aminosäuren (Protein)  bes. die essentiellen die man extern zuführt, zur Verfügung gestellt werden dh eine ausreichende Proteinversorgung muss gewährleistet sein.

Aus dem zuvor geschriebenen geht logischerweise hervor das man sich keine Muskeln anessen kann ohne einen Proteinabbau bzw Beschädigung der Muskelfasern findet keinen Rep.Mechanismus bzw Proteinaufbau statt!!

Das Training stellt somit eine Grundvoraussetzung dar.

Die Proteinsynthese ist ein energieaufwändiger Prozess der ATP  benötigt. somit sind ausreichend Kalorien eine Voraussetzung um massive Muskulatur aufzubauen:

Inwieweit die Kalorien bzw der  (überschuss)  zum Aufbau genutzt  wird ,ist genetisch bedingt.der eine baut mehr Muskeln auf, der andere mehr Fett.

Somit sollte klar sein das beides (Training u. Ernährung ) beides Hand in Hand geht um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Das kann man prozentual nicht beziffern weil beides ineinnander übergeht,ist eines der jeweiligen Faktoren nicht optimal, so wird man auch keine optimalen Ergebnisse erzielen.

 Welche Art der Kalorien benötigt werden,da gehen die Fachmeinungen ausreinander.aber eines sollte klar sein, je mehr Zucker desto höher das Risiko der Fettaufbaus somit sollten komplexen Kohlenhydraten (bes. Reis)  den Vorzug gegeben werden und Süssigkeiten nur sehr selten wenn überhaupt ,(als Genuss) konsumiert werden..

Die Bilanz der Micronährstoffe zb (Vitam.B ) müssen stimmen weil diese u.a zur Enzymbildung beitragen die widerum für die Prozesse wichtig sind.

Was das Timing angeht gibt es widersprüchliches in der Literatur lt Studien ist eine Proteinzufuhr alle 4 Std (max 20 g pro Portion ) wesentlich effektiver.

Gruss S.



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Kommentar von shiva1990
18.06.2016, 12:27

danke! sehr umfassend, aber eine konkrete antwort auf meine frage war es nicht. ja reis soll ein vorzug gegeben werden, aber wie "schlimm" sind da kürbiskern-, chiabrötchen oder mohnweckerl? 
Vitamin B und Fischöl supplementiere ich zusätzlich. 

Bitte zeig mal die Studien die das mit dem Eiweißkonsum (4h intervall) aufgezeigt haben. Danke!

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