Die Tagesform beim Schwimmen ist nicht nur deine Form (Leistung), sondern auch wie gut Du an diesem Tag mit dem jeweiligen Schwimmstil zurecht kommst. Selbst wenn Du mehrere Tage die Woche und schon länger schwimmen trainierst, wirst Du immer wieder spüren, dass eine der Schwimmarten nicht gut oder schlecht geht (das spricht gegen die Theorie, dass die Ernährung daran schuld ist).

Es ist natürlich nicht immer die gleiche Schwimmart, aber das Einschwimmen dient auch dazu, dass Du erkennst welche Schwimmart gerade gut oder nicht so gut geht und mit den restlichen Längen vom Einschwimmen kannst Du es zu einem gewissen Grad verbessern - aber in diesem Training wird eine "schlechte" Schwimmart fast nie sehr gut werden.
Wichtig für Dich ist, dass Du lernst diese "Probleme" zu erkennen und wie Du an diesem Tagen noch zu einem guten Gefühl für diese Schwimmart kommen kannst. Beim Schwimmen spielen extrem viele Faktoren eine Rolle und die Schwimmarten und Fortbewegungstechniken unterscheiden sich teilweise deutlich und daher kann es zu diesen schlechten Tagen für eine Schwimmart kommen.

Ähnlich wie bei Kontrastübungen kannst Du aber an diesen Tagen auch sehr viel Neues lernen bzw. spüren lernen. Du solltest also solche Tage nicht als ein "verlorenes" Training sehen.

In einer anderen Frage bezüglich Wasserlage/Auftrieb sind sehr ausführliche Antworten (https://www.sportlerfrage.net/frage/beim-schwimmen---mehr-auftrieb-im-50m-becken-als-im-25m-becken?) und was alles eine Auswirkung darauf hat, vielleicht ist etwas interessantes für Dich dabei.

...zur Antwort

Ich möchte es nochmals in anderen Worten formulieren:

Der Auftrieb ist abhängig vom Gewicht des von dir verdrängten Wasser (also auch dem Spezifischen Gewicht des Wasser) und kann somit auch nur verglichen werden, wenn sich bei Dir weder das Gewicht noch das Volumen geändert hat.
Also hast Du vermutlich nicht die Änderung im Auftrieb gespürt, sondern den Unterschied im Wasser - bei weichem Wasser ist es schwieriger Druck auszuüben, Du kannst nicht so viel Kraft bzw. nicht so schnell wie gewohnt einsetzen und hast daher eine geringere Geschwindigkeit. Mit einer geringeren Geschwindigkeit ist der Anpressdruck vom Wasser (weil Du dich vorwärts bewegst) geringer, die Beine neigen vor allem bei schlechter Technik eher zum absinken.

und jetzt deine Antwort: die Wassermenge definiert den Auftrieb, mehr verdängtes Wasser ist eine höhere Auftriebskraft (Achtung mehr verdrängtes Wasser entspricht größerem Volumen und beim eigenen Körper daher meist auch höheres Gewicht, also größere Schwerkraft)
Du kannst ja auch mal einen Bleigurt verwenden, geringes Volumen, hohes Gewicht und schon brauchst Du sehr viel mehr Aufwand zum Schwimmen (und weniger für das Abtauchen ;-))

...zur Antwort

Du könntest natürlich auch noch warten bis Du älter bist, aber warum? Wenn dich schwimmen interessiert und du regelmäßig eine gesunde Sportart ausüben willst, dann beginne bei einem Verein.

In diesem Alter fällt es dir vermutlich noch leichter die neuen Bewegungen zu lernen und überhaupt solltest du schwimmen ruhig richtig trainieren wenn es dich interessiert. Durch häufiges Schwimmen ohne Trainer wird nicht viel verbessert werden bzw. deutlich langsamer als im Verein.

Bei einem Verein trainieren heißt nicht automatisch, dass du zu Wettkämpfen fahren musst, aber du kannst! Ab 25 beginnt die "Masters"-Wertung, wobei da natürlich viele ehemalige Leistungsschwimmer mitmachen, aber du hast lange genug Zeit um bis dahin die notwendigen Grundlagen sehr gut zu beherrschen.

...zur Antwort

Hallo Cruson

Du solltest in diesem Fall die Sprints in größeren Distanzen verpacken, damit die Leute nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit unterwegs sind. Also z.B. 8x100m und jeweils die erste Länge mit Kraulabschlag, die 2. mit vollem Tempo, die 3. locker mit Augenmerk auf Gleiten/Wasserlage und die 4. je nach Fähigkeit locker, zügig oder auch schnell. Die Pausen je nach den Leistungen bzw. in einem gewissen Bereich frei wählbar (zwischen 30 und 45 Sekunden).

Ähnlich kannst Du natürlich mit 4x200m arbeiten und ich baue oft eine Länge nur Brust Armtempo mit starker Bewegung durch die Wirbelsäule ein um eine zu starre Haltung vom Oberkörper bzw. das häufige Hohlkreuz zu verhindern.

Eine andere Variante mit 4 Schwimmern: Schwimmer B auf Gegenseite positionieren, Schwimmer A schwimmt 4 Längen voll, dazu begleitet ihn Schwimmer D auf der 1. Länge als Tempomacher (und hat nach 1 Länge Sprint Pause), Schwimmer B auf der 2. Länge, Schwimmer C auf der 3. Länge und Schwimmer D nochmals auf der letzen Länge. Nach einer Pause hat Schwimmer B 4 Längen voll und wird auf der 1. Länge von Schwimmer A begleitet, 2. Länge mit Schwimmer C, ... (sind die Schwimmer unterschiedlich schnell, so können sie auch noch mit Abstand/Vorsprung pro Länge arbeiten - aufpassen wegen Kollisionsgefahr!)

Gib trotzdem für diese Blocks den jeweiligen Schwerpunkt an: Haltung, Gleiten, Anzahl Armtempo, Atmen schwächere Seite, Beintempo, Druckphase Armtempo, ...

LG, Pate

...zur Antwort

Startsprung und den Übergang zum Schwimmen üben, Wenden wenn bei deinem Wettkampf mehr als eine Länge zu schwimmen ist. Für Technik verbessern ist es zu knapp, dass dauert länger bis es auch im Wettkampf funktionieren wird, aber Du kannst ja trotzdem schon damit beginnen bzw. auf eine korrekte Technik achten.

...zur Antwort

Das hängt hauptsächlich von deinem Helligkeitsempfinden ab und in welcher Umgebung Du am häufigsten schwimmen wirst. Eine blaue oder grüne Tönung wird Dir auch im Hallenbad fast nicht auffallen, in einer Therme am Abend, wo die Beleuchtung oft auf "romantisch" getrimmt ist, wird es vermutlich auch nicht stören, Du kannst nur nicht ganz so weit unter Wasser damit sehen. Ich persönlich habe früher die blaue Tönung bevorzugt und verwende jetzt aber nur noch klare oder leicht getönte (grau bzw. braun) Brillen. Im Sommer im Freibad oder einem See, vor allem beim Rückenschwimmen sind die stark getönten Brillen von Vorteil, aber egal welche Du verwendest, wenn Du in der Richtung der Sonne schauen mußt, siehst Du ober und unter Wasser nicht viel. Lustig wird es mit der Tönung der Brille, wenn Du fotografierst und Dir danach die Bilder am Computer ansiehst, aber sonst ist es wirklich egal welche Tönung die Brille hat, Du wirst Dich sehr schnell daran gewöhnen.

PS: Es hat schon etliche Fragen dazu gegeben, schau Dir mal mit der Suchfunktion die vorigen Antworten bzw das Thema "Schwimmbrille" an, die Antworten sind zeitlos, weil sich bei den Tönungen nicht viel ändert.

...zur Antwort

Hallenbadluft => eine Nasenklammer keine ist Dauerlösung, was hilft dann noch?

m 70 Jahre - Hobbysportler / Dauerproblem im Hallenbad => Nase wird dicht

Habe Kraulschwimmen vor 1 Jahr gelernt damit die Schultern und Hüfte-Knie-Füße keine/weniger Probleme machen. Zügiges Schwimmen 2x pro Woche 60-80 Minuten macht mir Spaß, frühere gerne betriebene andere Sportarten sind leider nicht mehr "altersgemäß", es macht Sinn, wenn ich nur noch kleine Häppchen davon genieße.

Im Freibad ist es gut, jetzt im Winter aber Hallen-Schwimmbad notwendig. Schwimme mit Nasenklammer damit ich weniger über die Nase atme, nützt aber nicht mehr viel. Es scheint eine sich verstärkende allergetische Belastung da zu sein, habe auch im Frühjahr immer etwas Probleme mit Pollenflug.

Hallenbad-Schwimmen: Bekomme nach 1 Stunde Nasenschleimhautschwellung was ca. 2-3 Tage/Nächte anhält. Verwende Nasenspülung mit Emser-Salz=>geringe positive Wirkung, Nasenspray´s=>nur im Notfall, wenn die Nase wirklich dicht ist, häufig ist heftiges Nießen und "nasse" Nase.

Schwimmen ist heute meine bevorzugte Sportart, weil ich diesen Sport noch gut ausführen kann und die Nebeneffekte, gute Laune, stabiler Kreislauf; eine ordentliche Grundbeweglichkeit sind zum ersten für die allgemeine Lebenssituation sinnvoll und auch für meinen geliebten Fallschirmsport unverzichtbar.

Ich informiere euch deshalb so ausführlich, da ich dieses Nasen-Problem auch bei jüngeren Sportlern erkannt habe und vielleicht bekomme ich und andere Sportler gute Informationen zum Thema "Hilfe bei Hallenbad-Verträglichkeits-Problemen"

Gruß fc

...zur Frage

Ist es mit einer Nasenklammer wirklich besser?
Die Nase filtert ja Schadstoffe raus und ein temporäres Anschwellen muss auch nicht unbedingt schaden (sollte aber auch nach 1 - 2 Stunden wieder besser werden). Probier aus, ob es wirklich an der Luft im Bad liegt (einfach einige Zeit im Bad verbringen, bevor Du ins Wasser gehst) oder an einer zu häufigen "Spülung" der Nase - also falsche Atmung, beim Schwimmen NIE durch die Nase einatmen!

...zur Antwort

Dann dürfte deine Kondition nicht das Problem sein, konzentriere dich auf die Maximalgeschwindigkeit, Starts und Wenden.
Kurze Distanzen mit einer hohen Frequenz und möglichst immer mit einem Trainingspartner und genügend Anreiz um volles Tempo zu bringen.

...zur Antwort

Rhythmus finden beim Kraulen

Hallo, bin Schwimmtrainerin und möchte einem meiner erwachsenen Schüler gerne besser helfen. Lernt kraulen jetzt schon schon seit rd. eineinhalb Jahren, ist seit ca. 3 Monaten bei mir, kommt aber auch mit mir nicht so recht aus den Pötten. Schwimmt zwei Mal die Woche Minimum. Wasserlage ist nicht optimal (Hintern zu hoch), Streckung mangelt noch und am Beinschlag arbeiten wir auch (zu flach, zu schnell, Beine zu steif, Hüfte auch...) Das ganze sieht immer sehr statisch, sehr hölzern aus. Ich versuche immer noch, das Hauptproblem zu packen und mein Gefühl ist, dass es mit dem richtigen Rhythmus und Schwung besser klappen wird. Er findet einfach nicht in dieses "Schlittschuh-Laufen-auf-den-Hüften", falls Ihr wisst, was ich meine.... die Dynamik fehlt, der Schwung, ich weiß gar nicht, wie ich es erklären soll. Fällt jemandem hier eine oder mehrer Übungen ein, die da ranführen? Ich mach es vor, ich habe Wort-Bilder, um es ihm zu verdeutlichen, aber die Umsetzung wird nix. Er hat sich auch schon filmen lassen, erkannt, dass es sehr statisch aussieht, kriegt es aber nicht gebacken. Nur mit Armen (und Pull-Buoy zwischen den Beinen oder auch ohne) wirkt es etwas flüssiger und runder, aber auch nicht wirklich. Ermüdet auch schnell und schwimmt langsam. Mir will einfach nix mehr einfallen, weil er in der Theorie weiß, wie es sein sollte.... ich bin ganz klar zu deppert, ihm Übungen zu vermitteln, die die körperliche Umsetzung ermöglichen... .... darum mein Hilferuf hier.....

viele Grüße

...zur Frage

Lass ihn über die anderen Schwimmarten den Schwung finden und übe das Abstossen und gleiten bzw. die Wenden auch gleich mit - 5 m bis zum Auftauchen als Minimum zum Beginn, dann halt noch mit Unterwasserbewegung beginnen und auf 7 bis max. 10m verlängern und das möglichst bei jeder Wende!

Gegen das "hölzern" lass ich viel Brustarme mit Undulation schwimmen bzw. Kraulabschlagarme mit einer Delphinbewegung. Probier aus ob es ohne Atmen besser wird, wenn er sich rein auf die Wasserlage konzentrieren kann, das Vorwärtskommen.

PS: ich habe "Schwimmen" als Thema eingefügt und die Frage ist mir leider erst sehr spät aufgefallen, aber Du könntest ein Update geben, wenn Du noch Antworten dazu haben willst (und wo es gerade eckt).

...zur Antwort

Die Badehauben mit dem Ohrenschutz (damit Du auch was hörst, kein vorwiegend mechanischer Schutz) und Kinnriehmen bekommst Du für die Spiele vom Verein, das ist auch das Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Mannschaften.
Solange Du den Ball nicht direkt in das Gesicht bekommst, sollte sich dein Nickname auch nicht bewahrheiten, beim Wasserball ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer als beim Handball (geringere Geschwindigkeiten außer beim Ball), die Gefahr einen Tritt in den Brustkorb zu bekommen ist allerdings höher - und dabei wird der Gegner nicht einmal ausgeschlossen ;-)

...zur Antwort

kürzere Regenerationszeiten, schnelle kurze Sprints und "Feindkontakt"

Eigentlich kannst Du nur das Grundlagenausdauertraining verwenden, die Sprints sind beim Wasserball meist nur einige Meter weit und danach brauchst Du genug Ruhe um gezielt zu passen oder schiessen. Ob ein sehr guter Schwimmer Vorteile haben kann, ist auch nicht sicher, da beim Schwimmen ja keine Gegner in der eigenen Bahn stören.
Meiner Meinung nach ist ein guter Handballer mit einer Vorliebe für das Wasser sehr gut geeignet.

...zur Antwort

Du hast 2 Möglichkeiten:
- kein Beintempo und die Beine nur locker mitschwingen zu lassen, am besten mit einer 4er Atmung.
- sehr starkes Beintempo und nur leichtes Armtempo dazu und daher konzentrierst Du Dich auch auf das Beintempo während dem Einatmen, da wird eine 4er Atmung nur für kurze Strecken möglich sein.

Durch das Schwingen lassen der Beine wird sich im Laufe der Zeit das Gefühl für den Wasserdruck und wie dieser für den Vortrieb genutzt werden kann verbessern, Du mußt das natürlichen Schwingen lassen nur noch etwas verstärken. Du konzentrierst Dich dabei auch mehr auf die Wasserlage und das Gleiten, es ist nicht so anstrengend und kann daher auch am Ende eines Trainings geübt werden.
Das starke Beintempo bringt nur etwas, wenn Dein Beintempo bereits regelmäßig bzw. gleichmäßig ist - die Bewegungstechnik sollte passen, kein treten oder seitliches kicken.

Alternativen bzw. Varianten dazu sind mit unterschiedlichen Flossen oder auch mit einen Frontschnorchel, damit das Beintempo nicht automatisch eine Pause macht bei jedem rechten oder linken Armzug (je nachdem wo Du einatmest).
3er Atmung hat bei meinen Schülern selten geholfen, besser war direkt auf der schlechteren Seite zu atmen (4er Atmung bevorzugt) und diese neu zu erlernen.

...zur Antwort

Für den Anfang kann ein Schnorchel mit Auslassventil OK sein, es bleibt aber trotzdem immer etwas Wasser in diesen Schnorcheln, vor allem wenn der bewegliche Gummiteil zwischen Mundstück und Schnorchel kein glattes Rohr ist. Perönlich bevorzuge ich einfache Schnorchel, wo sich kein Wasser in Fugen halten kann, aber den Du nach dem Auftauchen gesamt ausblasen mußt.

Mares ist eine gute Marke und die Maske selbst muss nach kurzem Ansaugen über die Nase auch ohne Gummiband am Gesicht halten und der Tragekomfort ist auch für jeden unterschiedlich. Probier es in einem Bad aus, weil im Urlaubsland hast Du meistens keine große Auswahl mehr, wenn Dir etwas doch nicht so gut paßt. Das gilt auch für die Flossen.

...zur Antwort

Seit wann hast Du das "Schnackeln" und tritt es nur beim Brustschwimmen auf (seitliches Drehen im Stand, in der Kniebeuge seitlich drehen, probier unterschiedliche Bewegungen an Land aus)? Gibt es irgendein Ereignis, das dafür verantwortlich sein könnte?
Wenn Du keine anderen äußeren Einflüsse auf dein Knie gehabt hast (Sturz, Tritt gegen das Knie/Bein, verdreht, ..) bleiben nur noch 2 mögliche Gründe:
- eine falsche Beintechnik (JA, kann auch erst nach Jahren zu Schmerzen führen)
- auch Du wirst älter und dein Körper zeigt Dir schneller, wenn etwas nicht stimmt (vor allem bei falschem Bewegungsablauf, Krafteinsatz)

Abhängig von deinen Antworten auf den vorigen Absatz können wir Dir im Forum Hilfestellung geben, wenn es vor allem an der Technik liegt bzw. zum Erlernen der anderen Schwimmarten. Probier auf jeden Fall aus, wie sich dein Brustbeintempo in Rückenlage anfühlt (ohne einem Armtempo) und ob es dabei auch schnackelt.

...zur Antwort

Olympia in 4 Jahren wird sich vermutlich nicht ausgehen, aber regional mitmischen kann man schon noch erreichen. Wobei auch zu beachten ist, dass in der allgemeinen Klasse viele Schwimmer nach etlichen Jahren Training und Wettkampf bereits wieder aufhören - teils mit sehr guten Zeiten, aber weil sie sich halt nicht mehr so motivieren können (obwohl sie ohne Training noch immer sehr gute Zeiten erreichen würden).

Wichtig ist zuerst die Technik, wenn Du die einmal richtig kannst, hast Du zwar immer noch einen Rückstand auf die langjährigen Schwimmer, aber das gleicht sich in den nächsten 3-4 Jahren aus. Abgesehen vom Langstreckenschwimmen hat man die beste Leistungsfähigkeit zwischen 18 und 26 Jahren durchschnittlich gesehen. Warte mit deinen ersten Wettkämpfen nicht, bis Du super Zeiten hast, sondern mach Dich in kleinen Wettkämpfen mit den Abläufen vertraut und verbessere Deine persönlichen Bestzeiten.
Solltest Du nach einigen Jahren keine Lust mehr haben, so hat dieses Training trotzdem nicht geschadet und Du hast noch immer alle Optionen wie Langstreckenschwimmen, Triathlon oder auch Masters-Wettkämpfe (Schwimmwettkämpfe für nicht mehr aktive Athleten ab 25 Jahren, gewertet wird in 5-Jahres-Schritten) offen.

...zur Antwort

Wichtige Hinweise für 24h - Schwimmen benötigt!

Ich habe vor, am kommenden Samstag wieder bei einem 24 Stunden Schwimmen mit zu machen. Hab bereits 2009 und 2010 teilgenommen. Damals bin ich 16km geschwommen, möchte dies natürlich toppen. (Angepeilt wird die 20er Marke) Bin 17Jahre alt und habe kaum trainiert.

Meine Frage ist komplex und enthält 3 Teile, aufgrund der Zeitnot sind mir schnelle Antworten recht :)


  1. Teil: Gesundheit

Ich habe mich am Samstag scheinbar beim Lauftraining verletzt. Seitdem schnippt ein Band oder so in der Hüfte immer über ein Knochen. Habe leider erst am DO einen Orthopäden-Termin. Meint Ihr das wird nichts am WE mit schwimmen? Habe eig. keine richtigen Schmerzen.


  1. Teil: Essen/Nahrung

An was sollte ich unbedingt denken, um eine energiereiche Nahrung während des Wettkampfes zu ermöglichen?

Meine bisherigen Überlegungen: Pellkartoffeln mit Salz (oder zu scher zu verdauen??), Bananen, Traubenzucker, viel Wasser, Sportriegel (welche genau??)

Änderungen, Ergänzungen??


  1. Teil: Ablauf des Wettkampfes

Ich habe bisher keinen wirklichen Plan gemacht und hab dann Pause gemacht, wnen ich nicht mehr konnte etc. Habe glaube sogar knapp 8h geschlafen 2010... Diesmal sind die Ziele höher und Schlaf muss weg. Ich habe aber keine richtige Idee, wie ich mir das am besten einteilen könnte. Kurze Strecken, kurze Pausen (kein Schlaf) ODER lange strecken, längere Pausen und vllt. mal Schlaf?

Könnt ihr mir Vorschläge geben, wie ich die Strecken bei einem Ziel zwischen 20 und 25km einteilen soll?

DANKE für schnelle und hilfreiche Antworten!

...zur Frage

Zur Gesundheit: Du schwimmst vermutlich größtenteils Kraul und da sollte es keine Probleme geben, Beintempo ist bei diesen Distanzen auch nicht wichtig (die Wasserlage und das Gleiten schon!). Probier es aber noch vor deinem Arzttermin aus.

Hast Du bisher vor einem Schwimmtraining etwas gegessen und gut vertragen? Isotonische Getränke, Sportriegel ist sicher OK, mit Bananen habe ich selbst eher Probleme. Vom Nährwert nicht optimal aber für mich verträglich sind trockene Semmeln (ohne Butter, Wurst, Käse, einfach nur die Semmel).

Ablauf: Versuche in jeder Stunde 5 bis 10 Minuten Pause zu machen, sogar noch mehr, wenn gerade viele Schwimmer in der Bahn sind. Halte Dich an die Schwimmer, die etwas schneller sind, aber nicht um jeden Preis, aber es hilft Dir auch, wenn Du nur 1 bis 2 Längen im Sog mitschwimmen kannst. Üblicherweise ist zwischen 02:00 und 06:00 relativ wenig los, hängt aber auch von der Beginnzeit ab - da kannst Du dich voll auf deine Technik und deine Geschwindigkeit konzentrieren, wichtig ist es effizient zu schwimmen (das beste Verhältnis von Krafteinsatz und Geschwindigkeit, immer mit Gleiten und den Schwung mitnehmen).
Nie bis zur Erschöpfung schwimmen und nach 20 oder 30 Minuten für einige Längen die Schwimmart wechseln, damit sich deine Muskeln wieder etwas erholen können. Gerade wenn Du müde wirst, achte noch mehr auf deine Technik und einen langen Armzug unter Wasser.

...zur Antwort

Generell ja, aber man kann beim Schwimmen auch viel falsch machen und dadurch negative Auswirkungen haben. Schwimmen selbst eine Kraftausdauer Sportart und Du kannst Dabei jeweils selbst wählen, wie viel Kraft Du in den jeweiligen Bewegungen einsetzt. Schwimmst Du allerdings mit falscher Technik, vor allem beim Krafteinsatz vom Arm- und Beintempo, dann kannst Du nicht viel variieren und es wird immer relativ anstrengend sein (also auch nicht regenerativ oder unterstützend).
Wenn Du richtig schwimmst, werden fast alle Muskeln beansprucht (angespannt, losgelassen, event. gedehnt/gestreckt) und das hat sicher keine negative Auswirkung auf das Muskelwachstum, sondern gleicht mögliches einseitiges Training in der Kraftkammer etwas aus.

...zur Antwort

Die sogenannte Halb-APNOE Flossen sind aus meiner Sicht nicht zu empfehlen, da meist sehr weich. Du solltest für das Training entweder günstige APNOE Flossen nehmen (also keine Karbon) oder etwas steifere normale Flossen, da habe ich jetzt gerade gute Erfahrungen mit Cressi-Flossen um 24 € gemacht.
Nicht vergessen: niemals alleine trainieren oder halt nur ohne Luft anhalten, also reines Schwimm- und Techniktraining.

...zur Antwort

Durch die horizontale Lage wirkt sich ein Essen viel stärker aus, als bei den anderen üblichen Sportarten - ich darf bis zu 4 Stunden vor einem Training nichts essen oder muß entsprechend trainieren (Technik, keine Sprints).
Du mußt für Dich herausfinden, was Dir angenehm ist und wann Du einen Brechreiz im Training bekommst. Natürlich kannst Du dann die Intensität reduzieren und nur noch mit Technikübungen weiter machen.
Während und nach dem Training achte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und warte noch ca. 1 Stunde nach dem Training mit dem Essen - Du wirst direkt danach eher einen Heißhunger haben und nach dieser Stunde legt sich das Hungergefühl event. zu Gänze.

...zur Antwort

Bevor Du mit einem Training für Ausdauer beginnst, mußt Du die Technik möglichst richtig erlernen - damit geht das Schwimmen viel leichter und es macht mehr Spaß. Die Technik muß auch immer wieder kontrolliert werden, damit sich keine Fehler einschleichen und durch die Wiederholungen fixiert werden. Auch beim Erlernen der Technik trainierst Du bereits deine Grundlagenausdauer (abgekürzt GA).
Mit Bauchschwimmen meinst Du vermutlich Brustschwimmen und ich empfehle immer alle Schwimmarten zu üben, da sich die Fehler unterschiedlich in den Schwimmarten auswirken. Ein Kurs oder Training beim Verein ist vor allem zu Beginn sehr zu empfehlen - Du fühlst deine Wasserlage und die Bewegungen zu Beginn nicht richtig und auch später bei sehr guten Schwimmern braucht man eine Kontrolle von außerhalb (Trainer oder anderer sehr guter Schwimmer).
Wenn Du keinen Kurs oder Verein in der Nähe hast solltest Du mit folgenden Punkten beginnen:

  • Gleiten: Abstoßen vom Beckenrand und ohne Bewegung und entspannt gleiten (an der Oberfläche und auch unter Wasser abstoßen)

  • Schwimmen ohne zu atmen: das Atmen stört zu Beginn die Bewegung, daher solltest Du zuerst die Bewegung richtig lernen (fällt bei Rücken weg ;-)). Alle Bewegungen langsam und ohne Krafteinsatz machen! Bei Brustschwimmen hauptsächlich nach unten schauen - im Nacken entspannt bleiben!

  • das Atmen dazu nehmen

Schau Dir dazu jeweils die bisherigen Fragen und Antworten an - da sind viele gute Hinweise dabei!

Danach beschreibst Du hier deine Probleme und was gut geht, bzw. wie viele Armzüge pro Länge Du in der jeweiligen Schwimmart brauchst.

...zur Antwort

Von Jürgen Kolenda gibt es bei Simones Hammerladen das Buch "Trainingstips für Flossenschwimmen", leider handelt es sich dabei um sehr allgemeine Tips und nur die Intensität und mögliche Trainingsprogramme werden beschrieben - aber keinerlei Technik oder Fehlerkorrekturen. Dieses dünne Buch (A5, 58 Seiten) ist vom Verlag SN.
Wenn man sich noch nie mit einer Trainingsplanung befaßt hat und auch nicht weiß, wie man ein Training für das Flossenschwimmen angehen soll, kann man es ruhig kaufen.

Auf Englisch müßte es eigentlich deutlich mehr dazu geben, aber ich habe dieses Buch nur zufällig gefunden und die rund 10€ dafür mal riskiert.

...zur Antwort

Bist Du dir sicher, dass ein intensives Beintraining jetzt gerade notwendig ist? Wenn Du älter als 20 bist (ab 30 dann sicher), so lernst Du nicht besser durch ständiges Wiederholen - im Gegenteil, der Fehler verfestigt sich. Da laß ich viel mehr mit nur Armtempo schwimmen und die Beine entspannt und ruhig, auf keinen Fall angespannt und steif, aber auch kein aktives Beintempo. Schwimmen mit Flossen, vor allem wenn Du unterschiedlich weiche Flossen hast, hilft auch sehr gut.
Trotzdem mal zum Beintempo Kraul mit Brett: achte vor allem auf die Lendenwirbelsäule, die Bauchmuskeln sollen leicht angespannt sein. Zum Atmen bevorzuge ich bei meinen Schwimmern das seitliche drehen und Einatmen auf der besseren und später dann auf der schlechteren Seite. Wenn Du unbedingt aus Trainingsgründen nach vorne einatmen mußt, achte auf das Ausatmen unter Wasser und ein rasches Einatmen, während das Beintempo weitergeht - dabei mußt Du den Körper etwas aufrichten (ganz leichtes Hohlkreuz, nicht am Brett aufstützen). Das Beintempo selbst (wenn Du nicht gerade einatmest) ist eine entspannte Haltung auf dem Wasser, wie das Gleiten nach dem Abstossen.
Dehnungsübungen für die Schulter, um gestreckte Arme weiter hinter den Körper zu bekommen (nach oben, bzw. seitlich), schau Dir mal die Aufwärmübungen an, das kommt fast immer vor.
Das Brett sollte auch bei keiner Übung als Auflage und Stütze dienen, sondern nur als Anzeige der Wasseroberfläche und ob der haltende Arm auch wirklich ruhig ist (bei Kraulabschlag das Brett immer direkt vor Dir und nicht rechts und links schwenken).

...zur Antwort

Auch wenn Du die 25m mittlerweilen gewohnt bist, solltest Du nicht alleine tauchen - es muß jemand dabei sein, der Dir im Ernstfall helfen kann und Dich daher auch beobachtet.
Wenn Dich das Streckentauchen interessiert, schau Dich mal nach einem APNOE Verein (Freitauchen) um.
Deine Muskeln trainierst Du immer so gut, wie Du sie auch einsetzt. Machst Du nur Brust und beim Tauchen auch das gleiche Armtempo, so ändert sich dadurch gar nichts (außer daß der Rücken entlastet wird, da das Atmen wegfällt). Besser als nur Brustschwimmen ist natürlich das Variieren aller Schwimmarten und die diversen Technikübungen dazu.
Deine Ausdauer trainierst Du durch lange Strecken mit geringer Belastung (Du sollst aber trotzdem die Geschwindigkeit immer wieder leicht verändern) und dabei ist beim Kraul eine 4er Atmung oder auch 6er Atmung sinnvoll (5er Atmung, also auf beiden Seiten einatmen erst später, da sind die Trainer allerdings nie einer Meinung).

...zur Antwort

Kommt das nur beim Schwimmen? Wie fühlt es sich an, wenn Du die gleiche Bewegung mit dem Theraband machst? Probier das aus (damit Du dein Problem detailierter beschreiben kannst) und geh zu einem Arzt, nicht nur weil ein Training so nicht viel bringt, sondern auch zur Absicherung und damit die mögliche Verletzung rasch auskuriert wird. Training ist wichtig, klar, aber Deine Gesundheit ermöglicht Dir erst das Training!
Du solltest auf jeden Fall bei Kraul nur noch locker schwimmen und Dich mehr auf Brust und Rücken verlegen, bis diese "Verletzung" abgeklärt und verheilt ist.

Falls diese Problem nur bei Kraul und nur im Wasser auftritt und Du das OK vom Arzt hast, schreib bitte nochmals eine Frage.

...zur Antwort

In den ersten Jahren wirst Du vermutlich nur bei Tauchbasen diesem Hobby nachgehen und wenn Du nicht die allerbilligsten im hintersten Eck aussuchst, haben alle eine gute, gewartete Ausrüstung. Die ABC-Ausrüstung (nicht unbedingt ein fertiges Schnorchelset, das ist manchmal minderwertig) kann man leicht mitnehmen und auch ohne Tauchgerät gut verwenden - das solltest Du auf jeden Fall selbst haben.
Der Preisunterschied, je nachdem welche Tauchausrüstung Du selbst hast, ist mittlerweile minimal und Du mußt Dich nicht mit dem Transport (Aufschlag beim Flug, schwierig wenn es kein reiner Tauchurlaub ist) und Figurproblemen (ja der Körper ändert sich in den Jahren, auch wenn man nicht sehr viel zunimmt) herumschlagen. Außerdem brauchst Du unterschiedliche Anzugdicken, je nach Tauchort oder Zeit. Solange Du es ausprobierst und nicht ca. 300 Tauchgänge pro Jahr erreichen willst, würde ich Dir das ausborgen anraten.
Hast Du eine Abneigung gegen Leihausrüstung, so kannst Du eine "Neopren Unterwäsche" kaufen und auch den Regler und die gewünschten Geräte kaufen - bringt Dir aber nur sehr wenig beim Preis pro Tauchgang.

...zur Antwort

Ich beginne immer mit Gleitübungen, dem Abstossen und ohne Atmen. Das Beintempo ist bei Anfänger eher unwichtig, das kann man später leichter korrigieren.
Variiere die Schwimmarten und zeige ihr das vorwärts kommen, sie soll sich nicht abmühen, sondern durch das Wasser gleiten. Technische Hilfsmitteln (Brett, Paddles, Pull-Bouy) finde ich in der Anfangsphase als unnötig und wird meist falsch eingesetzt (Brett zum Aufstützen, Paddles durch falsche Bewegung und Krafteinsatz auf keinen Fall und Pull-Bouy verändert den Auftrieb und die Wasserlage zu stark).
Mach auch kein Konditionstraining (macht einem Anfänger kaum Spaß), sondern eher kurze Einheiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Strecken, hoher Ellbogen, am Körper entlang, weit nach hinten drücken, ....).
PS: ich habe "Schwimmen" als Thema eingefügt, jetzt sollten eigentlich ein paar Antworten kommen

...zur Antwort

Um eher eine Kommunikation zu erreichen, solltest solche Fragen im Forum stellen.

Außerdem stellt sich mir die Frage, wie Du die Antworten in deine Arbeit einbauen willst, da es sich ab der ersten Antwort nicht mehr um unbeeinflußte Antworten handelt (jeder weitere liest die bereits gegebenen Antworten und wird dadurch auch beeinflußt). Ich würde Dir vorschlagen im Forum mit einer gratis Email Adresse von Dir nach Leuten zu suchen, Die sich zu diesem Thema äußern möchten und Dich damit erstmalig kontaktieren. Du kannst den Link auf das Forum oder deine Email Adresse auch hier posten und wenn Du die Privatsphäre garantieren kannst, werden sich auch Leute finden, die Dir Fragen dazu beantwerten werden (oder halt freie Aussage zu gewissen Themen).

LG, Pate

...zur Antwort

Beim richtigen Brustbeinschlag hast Du die volle Kontrolle über die Belastung auf das Knie. Es kann trotzdem zu Schmerzen führen, weil man es durch die vielen Wiederholungen erst verspätet spürt.
Mit richtiger Technik ist nicht nur der Bewegungsablauf, sondern auch der Krafteinsatz und -zeitpunkt gemeint - Du darfst die Beine nicht plötzlich/abrupt strecken und das ausdrehen bzw. zusammenschlagen soll am Beginn auf jeden Fall gering und moderat sein. Dabei bringt das Beintempo nicht sehr viel für den Vortrieb, aber Du baust Dir wieder die Beweglichkeit und Muskulatur auf.
Laut den Schwimmregeln für Wettkämpfe ist ein Delphinbeinschlag (beide Beine gemeinsam/gleichzeitig mitschwingen lassen bzw. einen Kick ausführen) nicht erlaubt, aber in de Schule ist es egal, wenn Du es mit deinen Lehrer absprichst (das solltest Du auf jeden Fall machen).

Probier es auf jeden Fall einmal aus, am besten mit einem Schwimmtrainer oder zumindest einen sehr guten Schwimmer dabei - sowohl in Bauchlage (Brust), als auch in Rückenlage (ohne Armtempo). Bis die Beinbewegung immer schmerzfrei möglich ist, mußt Du ständig die bestmögliche Kontrolle darüber haben, also keine Hektik und lieber mit den Armen mehr machen.

...zur Antwort

Delphinbeine nach Start und Wende ist ein MUSS - zum Üben und um den Übergang von der Tauchphase ins Schwimmen zu perfektionieren (dabei hast Du auch die höchste Geschwindigkeit).

Also mal zum Beintempo: zum Erlernen muß die Bewegung sowohl mit den Armen nach vorne und auch am Körper anliegend (also nach hinten) funktionieren - aber dabei nicht aus den Knie heraus schlagen, sondern mit dem Oberkörper die Bewegung einleiten und durch das Wasser gleiten. Ein Abwinkeln bei der Hüfte führt zu einem Druck mit dem gesamten Oberkörper auf das Wasser (kommt hauptsächlich bei der Abwärtsbewegung vor) und bringt Dich nicht weiter, es kostet nur Kraft und Geschwindigkeit. Egal wo Du die Arme gerade hast, der Körper selbst darf nicht steif sein und am besten stellst Du Dir die Wellenbewegung vor und wie es sich anfühlen sollte, wenn Du diese Linie entlang gezogen wirst. Je gleichmäßiger Du die Wirbelsäule dabei einrollen und wieder strecken kannst (räumlich und zeitlich eine gleich große Bewegung nach unten und nach oben) und auch keine Pause (oder Beginnpunkt) in der Bewegung hast, umso besser ist das Ergebnis (nicht mit Kraft und keine ruckartigen Bewegungen - immer gleitend und ineinander übergehende Bewegungen). Das kannst Du natürlich auch in Seitenlage oder Rückenlage üben, das Prinzip bleibt gleich, es fühlt sich aber unterschiedlich an und in Bauchlage neigt man dazu, mit dem Kopf an der höchsten Stelle eine Pause zu machen. Übrigens immer unter Wasser üben, an der Wasseroberfläche ist es deutlich schwieriger eine symmetrische Bewegung zu haben.
Das ist jetzt mal nur die entspannte Bewegung, wo Du deine Geschwindigkeit spüren sollst und die Beine nur nachschleifen - die Welle dabei ist relativ weit gestreckt, also nicht rauf und runter, sondern nach vorne ausgerichtet. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, beginnt die Bewegung selbst auch wieder vorne (Arme oder Kopf), aber ist viel kleiner bzw. die gestreckten Arme sind fast ein Fixpunkt und nach hinten dem Körper entlang wird die Bewegung immer größer, es kommt viel mehr Druck aus der Bewegung der Hüfte und auch ein leichtes Nachschlagen der Beine - das kannst Du am besten mit normalen Flossen üben, zuerst die langsame entspannte Bewegung und dann die nächste Länge auf Geschwindigkeit (Schwimmgeschwindigkeit, nicht die Bewegung selbst hektisch machen). Es macht mir immer wieder Spaß, die Geschwindigkeit langsam zu erhöhen und dann mit wenig Kraft das Gleiten durch das Wasser zu geniessen, vor allem mit Flossen.

Jetzt habe ich schon sehr viel Platz für das Beintempo alleine gebraucht, aber ganz wichtig ist der Übergang ins Delphin: versuch immer erst beim 3. Armtempo zu atmen, frühestens beim 2., sonst kommst Du direkt nach oben und nimmst nicht den Schwung mit, sondern richtest den Körper steil auf um Luft zu holen. Mach auch zu Beginn nur kurze Distanzen und dafür immer mit 2er oder 3er Atmung, konzentriere Dich auf das Schwimmen und versuch während dem Atmen nicht aus der Bewegung zu kommen und auch keinen Stillstand im Bewegungsablauf während dem Einatmen zu haben.

Technikübungen für Delphin (ohne lange Erklärungen, bitte nachfragen, wenn was unklar ist):
- Brust Arme mit bewußter Bewegung vom Oberkörper
- Brust Arme mit Delphinbeine
- Brust Unterwasserzug durchtauchen (mit stärkere Bewegung vom Oberkörper)
- Kraulabschlag Arme mit Delphinbewegung (und Delphinbeine) - sieh es als halbes Delphin
- Delphinbeine an der Oberfläche und bei jedem 3. Tempo mit Brust Arme einatmen (die Bewegung muß weitergehen, nicht steil auftauchen)
- Brust Arme mit Delphinbeine und 2er oder 3er Atmung
- alle Arten von Delphinbeintempo (Bauchlage, seitlich, Rückenlage), jeweils unter Wasser und an der Oberfläche
- Delphinbeine unter Wasser Schwung holen und aus dem Schwimmen heraus einen Delphin"sprung" machen (natürlich nicht am Boden abstossen, stell Dir eine Leine oder Hindernis in 10 - 20 cm Tiefe vor)
- mit Flossen (normale Flossen, eventuell unterschiedlich harte ausprobieren) alle Übungen von oben
- mit Flossen jemand anderen in Delphinbeine mitziehen (Arme vorne)

Von vertikalen Beinschlag halte ich nicht sehr viel, weil man es dazu schon sehr gut können muß oder sich sonst nur die Technik versaut, da man keine Geschwindigkeit dabei spürt (Du sollst Dir immer über deine Schwimmgeschwindigkeit bewußt sein und es am Körper spüren)

...zur Antwort

Such einen HNO (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt) auf und wenn er ein OK gibt, paß beim nächsten Tauchgang darauf auf, daß Du rechtzeitig (bevor Du den Druck im Ohr spürst) den Druckausgleich machst. Beim APNOE (Freitauchen in dem Fall auch in die Tiefe, aber ohne Gerät) wird auch immer gleich an der Oberfläche der erste Druckausgleich gemacht. Außerdem geht der Druckausgleich leichter, wenn Du Dich in einer senkrechten Position mit dem Kopf oben befindest - so ist der Abstieg auch langsamer und Du kannst es mit den Flossen gut kontrollieren.
Außerdem mußt Du bei den letzten 10 m beim Aufstieg mehr aufpassen und vielleicht langsamer machen - ich bin dazu immer gerne am Rifftop wenn die Struktur vom Tauchplatz her paßt.

Pflege der Ohren nach Schwimmen und Tauchen: Haare gut abtrocknen und eventuell (vor allem wenn Du Probleme mit dem Ohr gehabt hast) ein Reiningungs- und Pflegemittel wie NORMISON verwenden - das hilft bei äußeren Gehörgangsproblemen. Du kannst natürlich auch die Ohren trockenföhnen, aber auf keinen Fall Wattestäbchen oder ähnliches verwenden um das Wasser raus zu bekommen.

...zur Antwort

Was ist momentan deine Zeit über 100 und 400m?
Du mußt jetzt einerseits wieder auf längere Strecken trainieren, aber nicht monoton in einem durch, sondern eventuell mit jeweils 100m und kurzer Pause (10 - 15 Sekunden) und dabei möglichst schnell schwimmen (nicht volles Tempo, aber so wie Du den 400er schwimmen würdest), dann auf 200m steigern (8 mal), und später auf 400m (4 mal). Du solltest dabei versuchen auf 18 Minuten zu kommen (bei den 1600m), das sind 4:30 auf die 400m bzw. 2.15 auf 200m. Es müssen auch nicht alle mit gleicher Intensität geschwommen werden, Du kannst ca. 10 Sekunden variieren - also mal einen schnelleren und dann etwas langsamer und versuchen Dich für den nächsten schnelleren zu erholen.
Außerdem solltest Du die Wenden und die Sprints kontrollieren - wenn Du wieder genug Ausdauer für ein gutes Tempo auf 1500m hast (daran scheitert es jetzt vermutlich), muß auch die Sprintgeschwindigkeit wieder passen oder sogar besser werden als im Frühjahr.
Mach zwischen den einzelnen Kraul Blocks einige lockeren Längen in einer anderen Schwimmart, um den Körper nicht immer nur mit Kraul zu belasten (auf Dehnung und Entspannung).

...zur Antwort

Gerade wenn Du mit Kontaktlinsen schwimmst, ist die gute Paßform und Dichtheit der Brille ganz wichtig (also die erste Brille nicht nur über Internet bestellen, sondern in einem Sportladen ausprobieren oder von Freunden ausprobieren).
Wenn Du auch im Sommer im Freien schwimmen willst, sollte die Brille auf jeden Fall einen guten UV-Schutz bieten, schwimmst Du gerne Rücken so sollte die Brille etwas dünkler sein (Sonne bzw. Beleuchtung im Bad blendet nicht so stark).
Von den restlichen Farben bzw. ungetönt ist es eine reine Geschmackssache (was Dir als Farbe besser gefällt beim durchschauen oder auch was zu Dir besser paßt - optisch für die anderen) - es hat keine große Auswirkung auf das Schwimmen selbst. Ich persönlich habe am liebsten die klaren Brillen, aber ich mach auch öfters Videos und möchte dann auch das Bild gleich in den richtigen Farben sehen.

...zur Antwort

Das hängt stark vom Alter, dem möglichen Grund für die Angst und wie stark diese Angst ist ab. Hast Du auch Probleme beim Duschen/Baden mit dem Kopfwaschen oder geht es nur ums untertauchen?
Wenn es nur ums untertauchen geht, kann man in einem Erlebnisbad eine größere Rutsche gemeinsam ausprobieren (und er wird dabei naß am Kopf werden), reinspringen (zuerst rechtzeitig abbremsen, dann langsam immer etwas tiefer einsinken lassen) oder auch gemeinsam untertauchen und ihn unter Wasser mit der Hand verschiedene Finger zeigen und er muß nachher sagen, wieviele Finger Du ihm gezeigt hast (oder Luftblasen machen, einen Gegenstand der schwimmt mitnehmen und loslassen, ...).
Das Problem dabei ist, daß man nie jemanden zwingen soll, sondern animieren es zu probieren. Je mehr Erfahrung man dabei hat, umso leichter und schneller geht es für das Kind, weil man auf die Situation reagiert und man sieht, was Spaß macht und wo Respekt oder Angst vorhanden ist - das fällt bei diesen Ratschlägen leider alles weg und Du mußt spontan entscheiden was Du machen wirst. Darum aufpassen, daß Du nicht zu viel Druck ausübst.

...zur Antwort

Schwimmen ist gut für den Rücken - falsche Haltung, auch beim Schwimmen, ist ganz schlecht für den Rücken. Um sicher keine falsche Haltung zu haben, sollte jemand dein Schwimmen zu Beginn kontrollieren und Du darfst zu Beginn auch nicht gleich auf große Distanzen trainieren, da sich die Fehler dabei vertiefen.
Je nach den Rückenschmerzen gibt es unterschiedliche Übungen, bzw. Details auf die Du achten mußt, ich würde da mehr Angaben brauchen (welche Bewegung tut weh, kannst Du den Oberkörper nach vorne und hinten leicht abbiegen, seitlich? Oberkörper verdrehen, ...).


Was kannst Du trotz alldem jetzt schon machen im Wasser:

  • leichtes Abstossen und gleiten ohne Bewegung, dabei kein Hohlkreuz, sondern einen eher runden Rücken
  • alle Bewegungen im Wasser langsam beginnen und möglichst keine Kraft einsetzen
  • den Körper strecken, aber nicht ins Hohlkreuz übertreiben, in den Bauchlagen immer mit runden Rücken - Schulterblätter als der höchste Punkt und nur das Gesicht im Wasser
  • konzentriere Dich auf eine ruhige Haltung vom Oberkörper und probier die Schwimmart zuerst ohne Atmen, aber ohne dabei hektisch zu werden (langsame Bewegungen ohne Kraft - wieder einmal ;-))

Und danach bitte wieder eine Rückmeldung - es ist ohne jemanden zu sehen schon schwer genug, etwas zu empfehlen was sehr wahrscheinlich nicht schädlich ist und dafür brauch ich einfach mehr Angaben um Dir besser helfen zu können (ich habe mich sehr intensiv mit dem gesundheitlichen Aspekt beim Schwimmen beschäftigt, es ist nur sehr schwer, das schriftlich zu vermitteln).
Ach ja: jede Bewegung im Wasser ist langsam in sich und möglichst rund auszuführen, auch die Teilbewegungen (Kopf drehen beim Kraul, Kopf heben beim Brust, ...) - kein verreißen!


Brust mit Undulationstechnik ist normalerweise OK, aber schwierig zu lernen, daher ist Kraul eher zu empfehlen. Brust Unterwasserzug ist auch gut und nicht so kritisch für den Rücken.

...zur Antwort

Wenn es in deiner Nähe einen Tauchverein gibt, kannst Du wegen einem Auffrischungskurs bzw. Training unter verstärkter Aufsicht (Einzelstunden?) anfragen. Du wirst zwar das meiste vergessen haben, aber die Erinnerung kommt wieder und wenn Du nach einer Stunde immer noch unsicher bist oder der Tauchlehrer einen Kurs empfiehlt, solltest Du es machen. Hol Dir Tauchlehrbücher aus der Bücherei und such die alten Unterlagen, die Theorie kannst Du Dir zuerst alleine ansehen und nachher beim Tauchlehrer nachfragen, wenn was unklar ist.
Riskiere nicht deine Gesundheit und die von deinem Buddy!
PS: Sei Dir bewußt, daß Du ein Anfänger bist, Du mußt niemanden was beweisen, die Sicherheit sollte Vorrang haben.

...zur Antwort

Nein, es wird keine Probleme geben. Du mußt nur auf folgende Sachen aufpassen: Den Bereich vom Rücken nach dem Duschen nur abtupfen bzw. sich auf das Handtuch legen und nicht darüber reiben, Übungen vermeiden, bei denen das T-Shirt sich vor allem quer zum Tape bewegt und auch keine zu engen T-Shirts.
Trotzdem wird sich das Tape an den Enden etwas aufrollen und du solltest diese aufgerollten Enden jeweils von jemanden mit einer Schere (Nagelschere?) wegschneiden lassen. Wenn es sich zu schnell aufrollt, weil Du einmal nicht aufgepaßt hast (bis zu 2 cm, darüber eher neu machen lassen), kann man es auch wieder fixieren mit einem Heftpflaster (das schmerzt aber deutlich mehr beim runter nehmen).

...zur Antwort

Ein paar lockere Längen sind OK und auch das trocknen in der Sonne, aber alles darüber hinaus wird Dich zu müde machen. Auch wenn es der letzte schöne Tag in diesem Jahr sein sollte - wenn Dir der Wettkampf wichtig ist (und es wird bei schönen Wetter viel schwieriger sein), solltest Du Dich im Haus aufhalten oder zumindestens im Schatten und es als eine Vorbereitung für den Wettkampf selbst sehen, wie Du reagieren wirst, wenn es Dir zu heiß wird, wann Du wie schnell sein kannst und wie Du die gesamte Strecke einteilen willst.
Viel Glück bei deinem Wettkampf

...zur Antwort

Wenn Du spazieren gehst, schaust Du weder ständig nach unten (manchmal schon, vor allem wenn viele Hunde unterwegs waren) und auch nicht ständig nach oben um eine Weihnachtsdekoration zu bewundern. Die Kopfhaltung in Verlängerung der Wirbelsäule ist wenn keiner der Halsmuskeln angespannt ist und weil im Kopf auch das Gleichgewichtsorgan ist (Innenohr) hat jede Schrägstellung auch eine Auswirkung auf die Wahrnehmung deiner Umgebung (obwohl das Gehirn es wieder korrigiert).
Der Hauptgrund ist aber, daß mit der Abweichung von dieser Haltung auch die weitere Wirbelsäule nicht mehr entspannt ist, sondern sich in der Gegenrichtung bewegt - also Kopf nach oben oder zurück legen bewirkt ein Hohlkreuz bzw. ein Durchstrecken der Brustwirbelsäule, die Wirkung deiner Übung wird dadurch entscheidend beeinflußt. Du kannst das also bewußt machen aber nur für ein spezielles Trainingsziel, wenn es von Dir nicht erkannt wird ist es auf jeden Fall schlecht, weil es zu einer Ungleichheit führen wird. Bewege einmal den Kopf in alle Richtungen und beobachte dabei deine Wirbelsäule, es ist fast unmöglich sie komplett ruhig und in gleicher Haltung zu lassen.
Welche Übungen es betrifft: ALLE - bei einigen wirst Du sicher den Kopf bewegen sollen (wie im Schwimmen beim Brust und Delphin), aber es muß immer bewußt im Einklang mit der Übung und deinem Trainingsziel erfolgen.

...zur Antwort

Zu deiner Vorbereitung gehört auch unbedingt, dass Du mal versuchst im Wasser zu stehen, ohne Bewegung - auch ohne Neopren wirst Du nicht ganz untergehen, sondern knapp unter der Oberfläche bleiben. Damit sollte Dir klar werden, dass Du bei Erschöpfung oder Krampf auch Pausen machen kannst und nur eine geringe Bewegung brauchst um Luft zu holen. Am Rücken treibend ist natürlich angenehmer, aber bei einem Krampf meist nicht möglich.
Ein Begleitboot oder Kanu ist nicht nur zur Sicherheit und Sichtbarkeit, sondern hilft Dir auch die Richtung zu halten, sonst schwimmst Du vermutlich 3 - 4 km. Teste vor allem alle Möglichkeiten um Dich zu erholen und geh in Gedanken alle Situationen durch und wie Du jeweils darauf reagieren musst. Je besser Du vorbereitet bist umso geringer ist die Gefahr einer Panik - und eine Panikattacke kann Dich umbringen, auch 20 m vom Ufer entfernt.

...zur Antwort

Wie gehts Dir mit Brust?
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich mit Brust und der Undulationstechnik das Delphin mit einer guten Körperbewegung sehr einfach lernen läßt. Das Hauptproblem beim Delphinlernen ist vor allem bei Buben und Männern, daß zu viel Kraft eingesetzt wird. Natürlich hat ein Schwimmer diese Kraft und kann sie auch gut auf das Wasser umsetzen, aber mit dem Krafteinsatz blockierst Du dir teilweise den Rücken - es gibt keine gute Wellenbewegung mehr und nach dem Armzug kommt es zu keinem Eintauchen, sondern einem Reinplatschen wie ein Boot nach der Welle. Die Wasserverdrängung ist dabei nach vorne, also auch nicht was Du haben willst.
Darum läßt es sich mit Brust (und Delphinbeine) in der Undulationstechnik, wo der Schwerpunkt auch auf der Eintauchphase liegt so gut üben. Dabei lernst Du auch, für das Einatmen nicht zu steil nach oben zu strecken sondern nach vorne und während dem Einatmen bereits wie einen Delphinsprung wieder rund zu werden und dann einzutauchen. Die Armbewegung und die Körperbewegung geht weiter während dem Einatmen! Und das gleiche gilt für Delphin.

...zur Antwort

Ich gehe dabei noch einen Schritt weiter als Sabsine - wichtig ist nicht "wie hoch" man aus dem Wasser kommt sondern die Richtung (wie Sabsine eben schreibt) und noch wichtiger ist danach das Eintauchen ins Wasser (den Schwung mitnehmen).
Probier einmal nur Delphinbeine, mit Flossen, wobei die Bewegung vom Oberkörper ausgeht und die Beine nur nachschwingen, also nicht aktiv beteiligt sind. Leichter geht das unter Wasser, aber als nächstes an der Oberfläche und mit einem Brustarmzug einmal einatmen und danach wieder 2-3 Wellenbewegungen bevor du wieder mit einem Brustarmzug einatmest. Dann probier Delphinbeine (ich mein fast immer nur den Oberkörper ;-)) unter Wasser, einmal locker und gemütlich, danach mit möglichst hoher Geschwindigkeit (Schwimmgeschwindigkeit, nicht die Bewegung selbst) - und diese Delphinbeine mit hoher Geschwindigkeit dann an der Oberfläche bzw. knapp darunter - wie mußt Du auftauchen und eintauchen, damit die Bewegung weitergeht und Du möglichst keinen Schwung (Geschwindigkeit) verlierst?
Dann kannst Du mit Delphin gesamt üben, aber vorerst ohne Atmen und später dann mit 2er oder 3er Atmung.
Du wirst dabei draufkommen, daß die Höhe mit der man beim Delphinschwimmen aus dem Wasser kommt einerseits vom Können und persönlichen Stil abhängig ist, vor allem aber von der Geschwindigkeit. Was für dich eine gute Bewegung ist, kann für jeden anderen zu hoch oder auch zu tief sein. Es spielt dabei die Beweglichkeit der Schultern und der Wirbelsäule eine wichtige Rolle.
PS: ein "Abwinkeln" der Hüfte geht nur in eine Richtung und hilft nicht beim Delphinschwimmen, im abgewinkelten Zustand geht der Druck vom Beintempo in ein Drehmoment über (die Hüfte wird weiter gedrückt, nicht der Körper).

...zur Antwort

Auf Schulterbreite, also nicht in der Linie der Wirbelsäule vor dem Kopf und schon gar nicht über diese Längsachse drüber (auch während dem Armzug nie darüber kommen!).
Das Armtempo soll den Oberkörper gleich in die richtige Wasserlage bringen und daher streckt sich der Arm nicht nach oben (während dem vorwärts bringen eher frei schwingen lassen), sondern in das Wasser hinein, mit der Handfläche nach außen, Zeigefinger und Daumen tauchen zuerst ein, während die Schulter und der Ellbogen noch oberhalb vom Wasser sind. Dadurch spürt man einen leichten Zug von der Schulter dem Rücken entlang (nicht seitlich, daß passiert nur, wenn man den Oberkörper abwinkelt, verwindet).
.
Das Eintauchen ist zwar wichtig, aber der genaue Punkt ist eher unbedeutend. Achte darauf, daß der Arm sich in die richtige Richtung streckt (also nicht nach oben und dann fallen lassen), der nächste Armzug mit einem hohen Ellbogen in der Richtung nach hinten beginnt (statt nach unten mit gestrecktem Arm abstützen) und dabei wenig Kraft und Geschwindigkeit hat (das steigert sich erst im Zuge des Armtempos).

...zur Antwort

Meine erste Frage ist, ob Du ein tatsächlich kürzeres Bein hast oder es Dir aufgrund von event. einseitigen Training (eine bevorzugte Seite beim Karate) ein muskuläres Defizit (zu schwach, Gegenseite zu stark und steif) "erarbeitet" hast.
Ich gehe einmal von einem zu kurzen Bein aus, wodurch es allerdings auch zu einer ungleichen Belastung der Muskeln und daher auch zu einer unterschiedlichen Ausbildung kommt. Das Problem dabei ist immer, das die Schmerzen erst viel später kommen und zu diesem Zeitpunkt ein muskuläres Ungleichgewicht bereits vorhanden ist. Das schiefe Becken wird durch die Wirbelsäule und die Rumpfmuskulatur ausgeglichen, die Wirbelsäule daher verstärkt auf einer Seite belastet, die Muskeln können nicht mehr richtig entspannen.
Als erstes solltest Du herausfinden, was das Spezialgebiet von deinem Physiotherapeuten ist, ich würde einen Sportphysiotherapeuten für Muskeln, Bewegungsabläufe und Haltung empfehlen, die kennen sich auch gut mit den häufigsten Sportarten aus bzw. können es beurteilen, wenn Du ihnen eine Karta (wird das beim Karate auch so genannt?) langsam vorführst. Außer dem gehe ich für ungewöhnliche Probleme, die ich nicht gut eingrenzen kann zu einen Physiotherapeuten mit Osteopathie Ausbildung. Je besser Du deine Probleme kennst, umso eher kannst Du den richtigen Arzt oder Therapeuten finden, gerade bei den Physiotherapeuten mußt Du nach deren Spezialgebiet fragen, weil diese sehr weit gefächert sind und ob sie Dir einen anderen empfehlen können (funktioniert bei uns recht gut).
.
Was bringt Dir schwimmen bzw. das Wasser: ich würde Dir vorerst einmal eine Watsu-Stunde vorschlagen, dabei sollten Deine Muskeln relaxen, auf Dauer ist ein aktiver Ansatz (was Du selbst tun kannst) natürlich sinnvoller, aber beim Watsu kannst Du auch ein Gefühl dafür bekommen, wie sich die Bewegung im Wasser anfühlen soll. Das Lockerlassen im Wasser ist für Ungeübte und ohne Anweisungen gar nicht so einfach (und ein wichtiges Element beim Watsu). Bezüglich Übungen im Wasser für Dich selbst, brauche ich noch mehr Angaben, welche Bewegung dir weh tut bzw. in welcher Bewegungsrichtung Du diese Steifheit am stärksten spürst. Am Anfang sollte es auf jeden Fall in einem warmen Wasser (Thermalbad) gemacht werden, weil Du entspannen sollst und nicht gleich trainieren. Wenn es gut funktioniert kann man schon nach 2-3 mal im Thermalbad zu einem normalen Bad wechseln.
Schreib bitte einen Kommentar zu meiner Antwort, wenn Du mehr dazu wissen willst (mit etwas mehr Angaben zu deinen Schmerzen).

...zur Antwort

Lernreihe bzw. Vorgehensweise beim Erlernen vom Rückenkraul:
Im brusttiefen Wasser mit Hilfe nach hinten auf des Wasser legen und treiben, die Hüfte darf dabei nicht runterhängen und er Kopf muß entspannt im Wasser liegen und nach oben blicken.
Wie oben, aber mit leichten wegstoßen vom Boden und gleiten am Wasser.
Abstoßen vom Rand.
Mit Beintempo (wie beim Kraul mit den Zehen und dem Knie leicht nach innen gedreht ein Wechselschlag), die Arme zuerst anliegend, danach nach vorne strecken, später auch den Körper noch stärker in Schwimmrichtung strecken.
Wechselarmschlag dazu, das Tempo unter Wasser soll seitlich am Körpoer entlang führen (kein Armkreisen!), wenn das nicht richtig gemacht wird hilft Rückengleichschlag (wird auch Altdeutsch genannt, kann mit Brust oder Kraul Beine geschwommen werden), aber dabei kann man leichter mit dem Kopf unter Wasser geraten und eben auch etwas davon schlucken.
Später alle Übungen mit Armtempo mit einer Gleitphase machen, dann den Oberkörper vor allem beim Gleichschlag aktiv in die Bewegung einbinden und nicht mehr fix halten.
.
Variationen mit anderen Schwimmarten (vor allem Kraul aber auch Brust mit langer Gleitphase, Brustunterwasserzug und Brustarme mit Delphinbeine) sind sinnvoll.
.
Rückenstart entwickelt sich aus dem Abstoßen und sollte zuerst an der Oberfläche gemacht werden, danach unter Wasser abstoßen (wie bei den Wenden) und am Schluß kommt der Start, wobei man dafür einen Startsockel benötigt. Die Arme ziehen den Körper etwas nach oben knapp vor dem Abstoßen und der Winkel beim Abstoßen sollte ca. 30° zur Wasseroberfläche betragen (abhängen davon wie gut der Halt der Füße an der Wand ist). Die Hüfte sollte beim Start aus dem Wasser kommen und es wird wieder ein kleines Eintauchloch angestrebt (kein Rückenfleck!) die runde Spannung vom gesamten Körper nach hinten (nicht Hohlkreuz ist dabei wichtig!).
Ansonsten kann ich mir nur Sabsine anschließen - deine Fragen und Kommentare sind nicht sehr eindeutig, event. nur ein Thema mit einer guten Beschreibung vom IST- und SOLL-Zustand.

...zur Antwort

Wassergefühl ist nicht nur das Armtempo, sondern auch das Erkennen der richtigen Lage, Haltung im Wasser, das Gleiten und das Ausnutzen vom Schwung des einen Armtempos in das nächste hinein (ähnlich dem Rollen beim Radfahren, da fängt man auch nicht immer wieder bei Null an).
Wrigg und Sculling Übungen sind gut für das Gefühl der Hände, aber dafür kann man auch im Stehen im Wasser üben, indem man einen imaginären Ball von rechts nach links bewegt, zu einem Partner drückt (und diese Druckwelle sollte der oder die auch spüren). Die Richtung der Druckwelle muß auch nicht immer genau der Bewegungsrichtung entsprechen (vergleiche es mit einem Handballer) und all das sollte man auch üben.
Delphinbeine mit Flossen langsam und schnell hilft für die Wasserlage und das Gefühl am Körper und damit kann man auch wieder besser spüren, ob man selbst vorwärts kommt oder doch nur die Arme durch das Wasser bewegt (auch wenn die Bewegung selbst richtig ist).
Manchmal finde ich sowohl die Fragen als auch die Antworten hier etwas eintönig, traut auch ruhig eine bereits vorhandene Antwort zu kommentieren oder zu bewerten, wenn ihr damit übereinstimmt.

...zur Antwort

Achte vor allem während deinem Atemzyklus darauf, daß die Arme bis ganz nach hinten ziehen und Du sie nicht schon vorzeitig aus dem Wasser hebst. Der Atemvorgang wird während der gemeinsamen Druckphase der Arme vom Nabel weg nach hinten (zu den Zehen hin, event. leicht zur Seite dabei) eingeleitet und die Bewegung vom Kopf und Oberkörper darf nicht nach oben sondern muß nach vorne (und oben) gehen.
.
Häufige Fehler bei den meisten Delphin Anfängern:
Arme werden durch das Wasser gerissen - Armzug wie beim Unterwasserzug vom Brust, langsam mit hohen Ellbogen beginnen (noch gleich zu Kraul und Brustanfang), beide Arme mit den Ellbogen zum Körper drücken und von dort weg (ca. Nabel) weiter nach hinten drücken. Ein Reißen vom Armtempo blockiert die Bewegung vom Oberkörper, kostet viel Kraft und "verreißt" auch den Körper. Außerdem fehlt die Zeit für die Undulation.
Arme werden bei der Taille aus dem Wasser gehoben - sie gehören nach hinten gedrückt bis die Arme gestreckt sind.
Bewegung für das Atmen wird fast senkrecht und zu hoch aus dem Wasser gemacht - schräg nach vorne, kann gut mit Brust Arme, Delphin Beine und einer stärkeren Undulation geübt werden.
Hohlkreuz - der Körper soll nur gestreckt und nicht überstreckt werden, wieder mit Brust üben.
Knie zu stark abgewinkelt - Delphinbeine nicht aus dem Knie schlagen, sondern den Oberkörper bewegen (Undulation) und die Beine locker nachschwingen lassen. Auch hier mit Brust üben und dabei das Gefühl gestreckt zu sein behalten, aber ohne Anspannung, Fixierung der Beine.
Die Welle voraus kommt nicht vom Auf- sondern vom Eintauchen - mit Delphinsprüngen üben, daß der Kopf und Körper nach vorne eintaucht und die Hüfte dabei zu Wasseroberfläche kommt. Ein Abknicken in der Hüfte oder wenn die Hüfte immer auf gleicher Tiefe im Wasser bleibt verstärkt die Welle vor Dir. Üben mit Delphinbeine mit Flossen getaucht, wobei nur der Oberkörper bis zur Hüfte bewegt werden soll, abknicken in der Hüfte ist schlecht und die Hüfte muß dabei auch mal tiefer als der Kopf sein (wenn der gerade am oberen Punkt ist), ohne Krafteinsatz und nur die Bewegung finden und geniessen.
.
Ich würde Dir empfehlen immer wieder zusätzlich mit Brust Arme bzw. Brust Arme und Delphin Beine zu üben und möglichst nicht mit Kraft zu schwimmen. Auch hier kann man eine 3er Atmung machen, die Bewegung sollte aber trotzdem gleich bleiben und der Kopf ober Wasser sein, nur nicht versuchen einzuatmen und dafür etwas tiefer bleiben und sich auf das Eintauchen konzentrieren. Im Verhältnis von 5 zu 1 kannst Du dann eine Länge mit vollen Tempo (und ohne Atmen) probieren und schauen wie es sich anfühlt.

...zur Antwort
  1. Ein Krampf kommt selten plötzlich, man spürt bereits vorher eine leichte Irritation in der entsprechenden Muskelgruppe und sollte da bereits die Bewegung ändern um noch den Krampf zu vermeiden.
  2. die häufigsten Krämpfe beim Schwimmen sind bei den Zehen (Fußsohle), Unterschenkel (Wadenmuskeln) und der Oberschenkel (seitlich, Vorder oder Rückseite, abhängig von der jeweiligen Übung) - meistens auch in der Reihenfolge, sobald man den einen Krampf überwunden hat und noch weiter trainiert oder weiter schwimmt. Nach einen Krampf ist das Risiko für einen weiteren Krampf deutlich höher und event. ist die nächst höhere Muskelgruppe davon betroffen - der Krampf wandert das Bein entlang nach oben.
  3. Abhilfe: bei Fußsohle und Wadenmuskel mit beiden Händen von vorne zugreifen, daß die Daumen jeweils auf der nicht betroffenen Seite sind und die restlichen 8 Finger in der Mitte vom verkrampften Muskel in einer Reihe aufliegen. Mit diesen 8 Fingern dann rund 10 Sekunden kräftig drücken und danach locker lassen - noch keine Bewegung mit dem betroffenen Bein! Nicht mit der gleichen Übung wieder beginnen, die Gefahr, daß der gleiche Krampf gleich wieder kommt ist sehr groß. Eine vertraute Bewegung ohne Kraft und ohne bewußtem Stillhalten hilft am schnellsten. Wenn es die Möglichkeit gibt (in einem Bad), dann kurz herumgehen, bis man keine Irritation mehr spürt und dann langsam und etwas vorsichtiger wieder beginnen.
  4. Sollte sich der Krampf nicht lösen lassen, auf keinen Fall weiterschwimmen (auch nicht in einem See oder dem Meer), treiben lassen mit dem Kopf unter Wasser und nur immer kurz auftauchen zum einatmen und nochmals versuchen den Krampf zu lösen. Jede Bewegung mit einem Krampf im Bein macht es noch schlimmer und könnte zu einem Krampf im nächst höheren Muskel führen. Selbst wenn ein Krampf um Oberschenkel innerhalb einer Minute gelöst werden kann, wird man die entsprechenden Muskeln noch einige Tage lang unangenehm spüren! Kann man den Krampf lösen, sollte unbedingt eine vertraute Schwimmart gewählt werden und unabhängig davon kann es nicht schaden, nach Hilfe zu suchen.
...zur Antwort

Ich habe es hier schon einmal beschrieben und hoffe, daß es Dir hilft: http://www.sportlerfrage.net/tipp/brust-schwimmen-armtempo-mit-den-haenden-ober-wasser
Wer auch immer es liest und etwas nicht versteht - schreibt mir einen Kommentar dazu.
Kurzzusammenfassung: das Brustschwimmen wird mit einer Wellenbewegung überlagert und dadurch ändert sich auch der Zeitpunkt vom Einatmen und die Bewegung vom Oberkörper wird noch wichtiger. Die Hüft muß nach dem Eintauchen mit nach oben gezogen werden und man nimmt dadurch auch mehr Schwung in das nächste Tempo bzw. in die Gleitphase. Undulationstechnik heißt nicht, daß man keine Gleitphase mehr machen darf.

...zur Antwort

Du mußt unterscheiden zwischen Staffelstart (ausgenommen der Startschwimmer) und eben normalen Starts: bei der Staffel darf der nächste Schwimmer sich am Startblock bewegen, was sonst verboten ist und daher ist ein Start mit Schwung holen der Arme sinnvoll (beim normalen Start geht zu viel Zeit dadurch verloren).
Beim normalen Start wird eigentlich nur noch der Greifstart (beide Beine an der Blockkante, Hände ziehen nach unten) oder der Schrittstart (Schrittstellung, aber auch beide Hände am Block, aber Vorderseite) verwendet. Aufgrund der unterschiedlichen Stellung hält man sich auch anders fest, beim Greifstart zieht man sich etwas nach unten und beim Schrittstart wird die Vorspannung durch ein leichtes zurück lehnen erreicht.
Du mußt ausprobieren, wie Du dich wohler fühlst und diese Technik perfektionieren - aber wichtig ist, daß man sich vor dem eigentlich Startsignal nicht bewegt, also nur eine Spannung erzeugen und nicht instabil werden.

...zur Antwort

Delphin ist eigentlich nicht so schwer (technisch gesehen ist Brust schwieriger) und es ist nicht so anstrengend, wenn es richtig gemacht wird.
Mit den Flossen ein Delphinbeintempo zu beginnen ist sicher gut, aber Du mußt dabei versuchen die Beine locker zu lassen, die Bewegung kommt rein vom Oberkörper und die Beine schwingen nur nach. Diese Übung geht am besten unter Wasser und da vor allem nahe vom Beckenboden. Während dieser Bewegung kommt die Hüfte auch höher als der Kopf, weil die Hüfte nicht mehr ein Fixpunkt (Drehpunkt) ist, sonder der Bewegung folgen soll.
Eine weitere Vorübung ist die verstärkte Undulation (Wellenbewegung) beim Brustschwimmen (zuerst nur mit Armtempo schwimmen, danach mit Delphinbeine, aber nicht aus dem Knie) oder auch nur Delphinsprünge im brusttiefen Wasser (nach vor springen, eintauchen, durchstrecken, vorwärts gleiten) und später Arme mit nach vorne schwingen (von anliegend weg).
Für das Armtempo empfehl ich Dir den Brustunterwasserzug, das ist gleich wie beim Delphin und man kann auch eine leichte Wellenbewegung miteinbauen. Außerdem ist Kraulabschlag mit Delphinbeine (oder ein halbes Delphintempo ;-)) eine gute Möglichkeit die ganze Bewegung mit weniger Hektik zu üben - die Schultern sollen dabei aber möglichst waagrecht bleiben!
Am Schluß natürlich Delphin Ganzes, zu Beginn ohne Atmen. Eine genauere Aufschlüsselung kann ich Dir nicht geben, weil die Fehler zu unterschiedlich sind, aber am häufigsten: keine Bewegung vom Oberkörper, nur die Hüfte wird abgewinkelt - Armtempo wird möglichst rasch wieder aus dem Wasser gezogen (kostet Kraft und bringt nichts), statt ganz nach hinten durch zu ziehen - Hektik - zu viel Kraft - ....

...zur Antwort

Ich gebe Mimic recht, würde das Ganze aber doch etwas systematischer angehen:
1. deine Fehler bzw. Schwächen feststellen - vermutlich Technik, Wasserlage und Krafteinsatz (Effizienz)
2. im Trainingsprogramm diese Schwächen gezielt trainieren und KONTROLLIEREN
3. erst wenn die Technik stimmt kann man Sprints trainieren (Geschwindigkeit erhöhen), zu Beginn auf kurze Strecken!
4. Ausdauer trainieren und dabei auch Sprints machen, die Geschwindigkeit variieren - das lockere Schwimmen wird dabei schneller, aber die Sprints müssen auch schneller werden und Du sollst Dich danach beim lockeren Schwimmen erholen können.
Die notwendigen Grundlagen sind also die Wasserlage und das Gleiten, das Wissen über die ruhigen und kontrollierten Bewegungen im Wasser und nachdem Du dein Ziel kennst, kannst Du auch gleich die Wenden trainieren, weil da oft viel Zeit verloren wird (inkl. Abstossen!).
Welche Übungen selbst für Dich am sinnvollsten sind, ergibt sich aus deinem jetzigen Schwimmstil (wie viele Längen kannst Du schwimmen, wie viele Tempo pro Länge, wie weit gleiten nach dem Abstossen ohne Tempo, bist Du sehr außer Atem nach 1, 2 oder mehr Längen? Welche Zeit pro Länge - jeweils für beide Schwimmarten) und Du müßtest uns doch etwas mehr dazu sagen, wenn wir Dir möglichst gut helfen sollen.
LG, Pate

...zur Antwort

Ich stimme der bereits getätigten Aussage eines Gasts voll und ganz zu, möchte aber trotzdem dazu anmerken, daß bei Hobbyschwimmern bzw. ungeübten Schwimmern das Mißverhältnis noch viel größer ist.
Das bedeutet aber nicht, daß man bei einem Schwimmwettkampf kein Beintempo machen muß! Bei Triathlon kann es jedoch von Vorteil sein, wenn das Beintempo nicht so stark ausgeprägt ist - das hängt aber sehr von den jeweiligen Stärken und Schwächen ab und auch noch vom persönlichen Schwimmstil.
Je länger die geschwommene Distanz ist, umso geringer ist der Anteil vom Beintempo - allerdings sind die Spitzenschwimmer bis 1500m Kraul bereits mit einem relativ starken Beintempo unterwegs, aber das ist einfach mal ein möglicher Ansatz dazu. Bei Sprints ist meist nicht nur der Vortrieb für das starke Beintempo ausschlaggebend, sondern, daß man dadurch besser in den Ablauf reinkommt - versuch einmal schnell zu schwimmen und kein Beintempo zu machen, das funktioniert nicht gut.

...zur Antwort

Gute Flossen sind nicht nur in der Verarbeitung besser, sondern sollen speziell für Dich geeignet sein. Je nachdem ob Du mehr aus dem Knie heraus die Bewegung machst, Kraul Beintempo (Wechselschlag) oder mit einem Delphinbeintempo tauchen willst ändert sich also deine eigene Anforderung an die Flosse.
Monoflossen sind sicher schön anzusehen und können auch sinnvoll sein, aber gerade für Apnoe, wo man mit geringen Kraftaufwand viel erreichen will, sind lange nachschwingende Flossen am Anfang sicher besser. Ich habe alle meine Flossen bei Simones Hammerladen gekauft und bin bisher mit jeder zufrieden gewesen und es gibt von fast jeder Sorte auch preiswerte Flossen zum Ausprobieren. Schau hier mal rein: http://www.simones-hammerladen.de/catalog/
PS: ich bin von dem Laden wirklich überzeugt und erhalte keinerlei Provisionen oder bin sonst wie daran beteiligt - hoffentlich wird es also nicht als Werbung interpretiert

...zur Antwort

Im Mittelmeer gibt es 2 gefährlichere Quallenarten, wobei keine davon direkt tödlich ist. Das heißt natürlich nicht, daß man davon nicht sterben kann, sondern nur, daß ein nicht allergischer Mensch nicht vom Gift selbst getötet wird.
Nachdem die Lähmung aber das Schwimmen erschweren kann bzw. wenn man viel davon im Halsbereich abbekommt das Atmen durch die Schwellung erschwert wird, kann es trotzdem tödlich enden. Es gibt normalerweise Bereiche und Monate, in denen vermehrt Quallen auftreten können, aber das ist keine Garantie, daß man nicht außerhalb davon trotzdem auf eine giftigere Qualle treffen könnte.
Speziell wenn welche auftreten können, sollte man nie alleine weiter raus schwimmen und bestenfalls jemanden mit Boot (oder Kanu) in Rufweite haben - das ist jetzt kein Mißtrauen in die jeweiligen Schwimmqualitäten!

...zur Antwort

Für die Verbesserung der Schwimmtechnik würde ich Dir von einem Pull-Bouy abraten, weil sich damit deine Wasserlage verändert und die meisten Hobbyschwimmer (und auch Triathleten) dadurch noch stärker mit Hohlkreuz schwimmen.
Das Beintempo selbst soll auch nicht den Körper hochhalten, sondern der Oberkörper ist ausschlaggebend für die Wasserlage (bis zu den Beinen!). Wenn Du bereits eine gute Wasserlage hast, kannst Du den Pull-Bouy verwenden, solange Du deshalb nicht eine veränderte Wasserlage hast (Hohlkreuz) und zu Beginn nicht auf Kniehöhe sondern ganz oben verwenden - und ja, Du kannst die Beine mitschwingen lassen (wenn es die Übung nicht stört), solange Du deinen Pull-Bouy nicht verlierst.
Wenn Du den Pull-Bouy bei den Knöcheln verwendest, mußt Du ganz bewußt die Bauchmuskeln anspannen damit Du nicht wie ein langgezogenes U im Wasser hängst -> also eine Übung um Dir die Haltung und die notwendigen Muskeln wieder bewußter zu machen - und da geht kein Beintempo mehr.
Durch die Übungen mit Pull-Bouy verschlechtert sich das Beintempo normalerweise nicht, aber Du mußt halt auf die Haltung vom Oberkörper und die Wasserlage achten.

...zur Antwort

Die Reihenfolge ist vorgeschrieben, wie bereits Tutulla schreibt (Delphin, Rücken, Brust und Kraul), aber bei einer Staffel ändert sich die Reihenfolge zu Rücken (weil man vom Wasser aus starten muß), Brust, Delphin und Kraul.
Eigentlich heißt es auch immer Freistil statt Kraul, aber bei einem Lagenbewerb darf zwar eine beliebige Lage im Freistil schwimmen, nur nicht Delphin, Rücken oder Brust - da bleibt also nicht sehr viel übrig außer einer Eigenkreation.
Aufpassen muß man auf die Wende vom Rücken zum Brust, weil da keine Rollwende gemacht werden darf (zwischen 2 Rückenlängen schon).

...zur Antwort

Ich gehe davon aus, daß Du auch beim lockeren Schwimmen Seitenstechen bekommst - das ist eigentlich ein Widerspruch in sich selbst. Wenn man allerdings berücksichtigt, daß die meisten Hobbyschwimmer zu Beginn beim Schwimmen nicht entspannt sind und vor allem sich der Oberkörper in einer schlechten oder falschen Haltung befindet, dann kann es aufgrund der Nervosität schon leichter zu Seitenstechen kommen.
Abhilfe wäre also: ein Schwimmtraining oder einen Kurs besuchen - OK, ist nicht immer möglich.
Das Schwimmen ohne Kraft zu lernen (alle Bewegungen ganz langsam machen) - geht ohne Hilfe auch nicht so leicht, aber man kann sich da rasch verbessern.
Die Nervosität zu verringern - Schwimm einmal mit einem Schnorchel (zur Not auch der seitliche Schnorchel der Tauch-Ausrüstung) und versuche dabei eine ruhige entspannte HZaltung am Wasser zu finden und im Rhytghmus mit der Armbewegung aber ohne Heben und Drehen vom Oberkörper zu atmen. Als nächstes dann ohne Schnorchel, aber dafür nur möglichst selten atmen und jeweils nur eine Länge schwimmen - da kann man sich dann relativ lange auf das Atmen und die damit verbundene Bewegung vorbereiten und verliert dabei hoffentlich nicht mehr die Wasserlage (bzw. nicht mehr so stark).
Nachdem Du nicht geschrieben hast in welcher Schwimmart das geschieht (oder bei allen, auch beim Rückenschwimmen?), kannst Du auch die Schwimmart ändern.
Je besser Du Dich im Wasser bewegen kannst, umso unwahrscheinlicher wird ein Seitenstechen beim lockeren Schwimmen - also nicht gleich entmutigen lassen und noch etwas länger üben und eventuell eine detailliertere Frage stellen, damit die Antworten nicht komplett in die falsche Richtung laufen.

...zur Antwort

Sowohl Sportmarkus als auch Olafklein haben Recht, aber für Babyschwimmen mußt Du auch bedenken, daß die Wassertemperatur höher sein sollte (als nicht einfach in das nächste Schwimmbad gehen) und falls Du das Anfangsalter für das richtige Schwimmen meinst, hängt es von dem Verhalten des Kindes im Wasser ab (man kriegt das Kind nie ins Wasser oder man kriegt es nie raus bevor es nicht ganz blau ist, springt und taucht mit Schwimmflügerl oder schreit, wenn das Gesicht angespritzt wird) - das Alter alleine ist kein guter Grund zu einem Schwimmkurs zu gehen.

...zur Antwort

Es werden 2 verschiedene Arten von Wenden verwendet: die Rollwende (Kraul und Rücken) und die Kippwende (Brust und Delphin), jeweils durch die Schwimmregeln definiert.
Die Rollwende kannst Du am besten in 2 Abschnitte einteilen, die Rolle (mit den Beinen gerade über den Kopf und Körper nach vorne bringen) und in das Abstossen mit dem Drehen um die Längsachse (nur beim Kraul) um wieder in die Bauchlage zu kommen. Theoretisch ist es also leichter, die Rollwende für das Rückenschwimmen zu üben, wo man sich vor der Wende in die Bauchlage dreht und in Rückenlage abstossen muß. Dadurch muß man allerdings auch mehr durch die Nase ausatmen oder man bekommt sehr leicht eine gute Nasenspülung.
Die Kippwende ist bei Brust und Delphin notwendig, da man mit beiden Händen anschlagen muß und sich eine Rollwende danach nicht mehr auszahlt. Die Hand der Seite nach der man sich umdreht wird unter Wasser nach vorne gebracht (neue Schwimmrichtung) und der andere Arm wird über den Kopf nach vorne gebracht und gibt Schwung für das Untertauchen.
Bei beiden Wenden stößt man sich ca. 70 cm unterhalb der Wasseroberfläche ab. Die Tauchphase darf bei Kraul, Delphin und Rücken 15m lang sein und wird mit Delphinbeine geschwommen (bei Rücken in Rückenlage!), bei Brust ist ein Unterwasserzug erlaubt: das Armtempo alleine bis ganz zurück zum Oberschenkel und nach einer weiteren Gleitphase mit dem Beintempo wieder nach vorne bringen. Das nächste Tempo muß wieder ein normales Tempo sein und die Oberfläche muß dabei durchbrochen werden.

...zur Antwort

Das Schnorcheln selbst ist recht leicht, aber eine Grundvoraussetzung ist natürlich das Schwimmen und auch das Schwimmen mit Flossen.
Zum Schnorcheln gehört auch das Runtertauchen und selbst wenn man das nicht vorhat, sollte man es üben, damit man keine Panik bekommt, falls Wasser in den Schnorchel gelangt. Für Anfänger ist einer der neueren Schnorchel mit einem Ausblasventil sicher besser geeignet, weil man damit das Wasser leichter wieder raus bekommt.
Was man beim Schnorcheln nie tun soll: sich auf Korallen stellen, nach irgendwelchen bunten Sachen greifen, sich wegen der Wellen an Korallen oder Gesteinsformationen festhalten. Der Grund dafür ist nicht nur der mögliche Schaden an den Korallen, sondern die relativ hohe Verletzungsgefahr, bzw. daß man auf etwas giftiges stößt. Außerdem sollte man in den warmen Ländern (was ja meist der Fall ist) nur mit einem T-Shirt tauchen und auch die Rückseite der Beine gut eincremen (und einwirken lassen, ca. 15 Minuten). Das Stehenbleiben mit Flossen (bitte nur im Sand), sollte man vor allem in seichterem Gewässer vorher schon geübt haben, damit man auch wirklich die Füsse hinstellen kann und nicht jedesmal mit den Flossen hängen bleibt.
Und wie Trine bereits gesagt hat, sollte man sich mit den Strömungen und den Gezeiten vertraut machen, da man trotz Flossen oft nicht dagegen ankommt (sollte man auch nicht probieren, immer seitlich raus aus einer Strömung). Wenn die Strömung in der Richtung konstant ist, beginne immer gegen die Strömung, das erleichtert das zurückkommen und merke Dir deine Einstiegstelle, die ist vom Meer aus auch nicht mehr so leicht zu finden.

...zur Antwort

Es wird mit einer stärkeren seitlichen Drehung um die Körperlängsachse geschwommen, aber sicher nicht mit den Schultern tiefer (also den Oberkörper nach unten! - auch wenn rein die untere Schulter betrachtet diese tiefer im Wasser ist als früher). In der Hüfte knicken ist auch nicht der wichtige Punkt dabei, sondern die Haltung vom Oberkörper - die Wasserlage wird durch die Haltung von Kopf und Oberkörper bestimmt und solange man kein ausgeprägtes Hohlkreuz hat, sind dann auch die Beine nicht zu hoch.
Versuch einfach mal ganz extrem die Haltung mit dem Po hoch - Du wirst nicht gut vorwärts kommen, egal wo die Beine sind. Während Du im Gegensatz dazu mit runden Rücken (die Schulterblätter als der höchste Punkt) und angezogenen Bauchmuskeln (ähnlich zu Pilates Übungen mit Becken kippen) sehr gut vorwärts kommst und dabei können die Beine gar nicht komplett an der Oberfläche sein.

...zur Antwort

Folgende wetterbedingte Umstände können das Tauchen erschweren:
Heftige Regenfälle am Vortag, wodurch viel Erde in das Tauchgebiet gespült worden ist
Starker Seegang (meist mit heftigen Wind, wodurch der Meeresboden aufgewühlt wird und auch wieder die Sichtweite beeinträchtigt ist.
Wenn aufgrund des Wetters die Sicht ober Wasser bereits schlecht ist, hast Du unter Wasser auch nicht mehr sehr viel Licht, aber meist werden dann auch die Tauchgänge gar nicht mehr durchgeführt bzw. in den meisten Tauchgebieten sind solche Wetterbedingungen äußerst unwahrscheinlich.
Für Seen und Flüsse trifft der 2. Punkt kaum zu, aber wenn Du mit einer lokalen Tauchbasis tauchen gehst (zumindest am Anfang, bis Du das Tauchgebiet und die Wetterbedingungen kennst), dann wirst Du sicher auch entsprechend informiert werden.

...zur Antwort

Den Rücken trainieren kannst Du sehr gut mit Brust bei Verwendung der Undulationstechnik (übergelagerte Wellenbewegung) oder auch dem Rückenschwimmen.
Für den Rücken angenehm, also als Therapie, ist Rückenschwimmen nur mit einer richtigen Wasserlage und Körperhaltung zu empfehlen.

Ich verstehe nur nicht, warum Du glaubst, daß Schwimmen keine Ausdauerdisziplin ist. Wenn Du viel schwimmst, sollst Du natürlich möglichst alle Stile trainieren und nicht nur Rückenschwimmen. Schwimmen ist eine Kraft-Ausdauer Sportart mit einer geringen Belastung für die Gelenke (bei einer richtigen Technik!).

...zur Antwort

Wir haben einmal pro Woche ein spezielles Waffentraining gehabt, welches nicht nur mit den Waffen war, aber es sind halt doch welche zum Einsatz gekommen (nicht nur Katas).
Bei jedem Training haben wir immer mit individuellen Aufwärmen begonnen (aufwärmen und dehnen), danach ein paarweises Aufwärmen und Dehnen, bereits mit einigen Techniken, aber nicht bis zum Fixieren, dann über die ganze Länge Rollen und Springen. Am Schluß vom Training waren wieder paarweise Lockerungsübungen, der Hauptteil je nach Trainingsschwerpunkt (auf spezielle Techniken ausgerichtet). Die Technik wird immer zuerst vorgezeigt, meist im normalen Tempo, also schnell, und dann noch einmal langsam mit den Erklärungen und auf was man genau achten soll. Man wählt immer einen anderen Trainingspartner für die unterschiedlichen Übungen während einem Training, unabhängig vom jeweiligen Niveau.
Bei einem Aikido Lehrgang, wo meist ein hochrangiger Aikido Meister das Training hält und Leute aus größerem Umkreis kommen, wird die Technik zuerst meist mit voller Geschwindigkeit gezeigt, manchmal auch mit mehreren Angreifern und anschließend erklärt, worauf es dem Meister ankommt. Er kontrolliert dann auch während diese Technik geübt wird. Somit dürftte diese Trainingsmethode beim Aikido weit verbreitet sein, soweit ich das sageen kann.

...zur Antwort

Man kann bereits ab 4 Jahren damit beginnen, wenn keine Angst vor dem Wasser vorhanden ist. Es geht auch viel leichter, wenn die Kinder bereit sind den Kopf unter Wasser zu geben (mit Schwimmbrille, Tauchermaske). Für einen Schwimmkurs wird meist als Alterslimit 5 Jahre angegeben, weil man nicht davon ausgehen kann, daß alle 4 Jährigen die koordinativen Fähigkeiten für das Erlernen vom Schwimmen haben. Ab 5 Jahren gibt es nur sehr selten Probleme mit dem schwimmen lernen.
Wenn Kinder an Sport und körperliche Betätigung gewöhnt sind, ist es auch später leicht schwimmen zu lernen, für mich persönlich ist allerdings der optimale Zeitpunkt zwischen 5 und 12 Jahren und es sollte nicht nur ein Kurs sein, sondern auch die Möglichkeit später wieder schwimmen zu gehen, vor allem vor einem Badeurlaub am Meer. Man vergißt das Schwimmen zwar nicht so leicht, aber die Kinder werden doch unsicher, wenn sie längere Zeit nicht geschwommen sind und dann plötzlich in das Meer und die Brandungswellen sollen.
Auch Erwachsene können schwimmen leicht lernen, wenn sie grundlegende koordinative Fähigkeiten haben - aber Erwachsene lernen auf eine andere Art als die Kinder, der Schwimmkurs muß anders aufgebaut sein, damit man sich leichter tut.

...zur Antwort

Geh mal zu einem Physiotherapeuten, am besten mit Spezialgebiet aktive Bewegung oder Osteopathie als Zusatzausbildung.
Nachdem ein Achillessehnenriß einen Ausfall von bis zu einem Jahr bedeutet, solltest Du es wirklich ernst nehmen (und Pulver nehmen ist für mich immer nur die allerletzte Möglichkeit). Röntgen brauchst Du dir nicht machen zu lassen, da sieht man eh nichts, also entweder CT (ComputerTomographie) oder MR (MagnetResonanz) - das muß in Österreich allerdings von einem Chefarzt (der Krankenkassen) bestätigt werden. Die Überweisung kriegst Du beim Hausarzt, aber ich würde eben zuerst zu einem Physiotherapeuten gehen.
Ansonsten gilt alles wie bei anderen Bänderverletzungen im Knöchelbereich: wenig strapazieren, wenn Du ein OK vom Arzt/Therapeuten hast, kannst Du am besten in einem Thermalbad dich leicht bewegen (kein aktives Beintempo) und möglichst einige Wochen nicht probieren, wie weit Du den Fuß bewegen kannst oder ab wann es weh tut.

...zur Antwort

In etlichen Ländern mußt Du ein ärztliches Attest vorlegen, wobei dieses Attest am besten nicht älter als 6 Monate ist. In manchen Ländern genügt 1 oder sogar 2 Jahre.
Es gibt unterschiedliche Formulare für diese allgemeine Tauglichkeitsuntersuchung und ich habe jetzt mal den Link von den Schweizern genommen (die Fragen decken alles ab): http://www.suhms.org/downloads/ex1g.pdf
Diese Erstuntersuchung kann der normale Hausarzt machen.
Wenn Du bereits weißt, welche Sprache vermutlich gesprochen wird (Englisch, Französisch, Deutsch), kannst Du gleich das richtige Formular runterladen.
Den Tauchkurs könntest Du natürlich auch schon jetzt machen und hast danach im Urlaub viel mehr Spaß am Tauchen (die ersten Tauchgänge ist man noch etwas verkrampft und überfordert normalerweise).

Viel Spaß dabei

...zur Antwort

Jedes Armtempo für sich ist eine Dehnung und wie Du richtig bemerkt hast, bringt ein schnelleres Armtempo meist gar nichts. Du mußt mit dem Vorstrecken langsam an deine Grenze herangehen (es sollte nie schmerzhaft sein) und die Bewegungen bewußt aber nicht extrem kontrolliert durchführen - das ist jetzt kein Widerspruch in sich, sonder ich meine damit, daß Du den Arm auch schwingen lassen kannst, vor allem ober Wasser und nicht komplett angespannt sein sollst. Die Hand drückt also nach hinten am Ende vom Unterwasserzug (vom Bauch weg am Körper entlang zur Vorderseite vom Oberschenkel) und schwingt danach aus dem Wasser (ohne zusätzlichen Krafteinsatz). Dann kurz noch nach vorne strecken und wieder locker in das nächste Armtempo reingehen. Wenn Du bei jedem Eintauchen probierst die Handfläche nach außen zu drehen und den Ellbogen noch hoch zu halten während die Fingerspitzen bereits eintauchen (Daumen und Zeigefinger), ziehst Du damit den Rücken in eine bessere Wasserlage und streckst Dich gesamt nach vorne. Aber wie bereits gesagt nicht übertreiben, Du machst genug Armtempo pro Stunde während einem Training.

...zur Antwort

Gehen wir einmal von der Annahme aus, daß das Wasser gerade so kalt ist, daß Du dich rein traust und wegen der Kälte sofort mit dem Schwimmen beginnst. Selbst wenn Du dich dabei noch so viel anstrengst, wird dein Körper irgendwann so weit auskühlen, daß Du Krämpfe bekommst oder einfach nicht mehr weiter machen kannst. Wenn Du genau die gleiche Distanz und Intensität bei normal warmen Wasser machst (ca. 26 oder 27 Grad), wirst Du vermutlich gleich lange oder sogar weniger lange brauchen und kannst aber noch länger schwimmen (trainieren). Und um den Versuch abzuschließen, probierst Du das Ganze auch noch im Thermalwasser (ca. 34° - das ist schon warm genug) und Du wirst nicht einmal so lange schwimmen können, weil Du eher einen Hitzekoller hast und sehr schnell komplett erschöpft bist. Also kann man am besten trainieren bei normalen Bedingungen.

Der von dir angesprochene Tipp (http://www.sportlerfrage.net/tipp/schwimmen-in-kaltem-wasser-macht-hungrig) bezieht sich nicht auf den Energieverbrauch, sondern auf das danach eintretende Hungergefühl. Auch ist für jeden Menschen das Empfinden für Kalt und Warm unterschiedlich und das ist in einem gewissen Bereich auch anpaßfähig. Wenn Du immer nur im kalten Wasser schwimmen kannst, wird es für Dich nicht so stark zutreffen, wie für jemanden aus der Karibik, der bei uns im Gebirgssee oder Gletschersee schwimmen will. Und solange Du weißt woher der Heißhunger kommt, kannst Du leichter dagegen ankommen und dich für die ersten Minuten nur mit warmen Tee begnügen. Etliche Funktionen vom Körper können jedoch nicht bewußt gesteuert werden und daher kann es sehr wohl sein, daß der Körper beginnt eine Fettschicht aufzubauen, egal was Du danach ißt.
Wer allerdings gerne im kalten Wasser schwimmt, sollte sich davon auch nicht gleich abschrecken lassen. Das Schwimmen im kalten Wasser gilt als gut für das Immunsystem (ich kenne jetzt keine Studie dazu) und man wird sicher nicht sofort kugelrund dadurch.

...zur Antwort

In der klassischen Technik (parallele Schiführung) gibt es den Doppelstockeinsatz (beide gleichzeitig mit einem starken Vorbeugen vom Oberkörper), wobei man vor allem im flacheren Strecken noch mit einem Bein zusätzlichen Schwung holen kann (bei Abfahrten nur den Stockeinsatz). Die andere Variante ist der wechselseitige Stockeinsatz, wobei die Arme komplett gegengleich arbeiten. Bei der Skatingtechnik (für Anstiege bzw. im eigens dafür preparierten Streifen neben der gespurten Loipe) entspricht der Stockeinsatz eher einem Doppelstockeinsatz, jedoch zeitlich leicht versetzt und nicht so stark aus dem Oberkörper heraus. Was Du machst ist einerseits vom Gelände abhängig (und deiner Kondition), aber es gibt meines Wissens nach keine fixen Regeln dafür.

...zur Antwort

Die Schwimmhilfen sind genau das - Hilfsmittel, solange man nicht oder nur schlecht schwimmen kann, wobei man sich aber auch laut Herstellergarantie nicht darauf verlassen darf. Schwimmen lernen ist immer die Wasserlage, das Gleiten oder auch über das Tauchen. Je nachdem ob es sich um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt, unterscheidet sich die Methodik, aber die notwendigen Grundlagen sind für alle gleich. 1.) keine Angst vor dem Wasser - Spiele im hüft- bis brusttiefen Wasser, eventuell mit viel herumspritzen von Wasser. 2.) Gesicht bzw. Kopf unter Wasser, weil außer beim Rückenschwimmen das Atmen eigentlich hinderlich ist (für die Wasserlage und das Vorwärtskommen). Darum gleich zu Beginn mit einer Schwimmbrille ins Wasser gehen. 3.) im hüft- oder brusttiefen Wasser nach vorne springen, zuerst mit Kopf ober Wasser, danach mit eintauchen. 4.) Gleitübungen an der Wasseroberfläche oder auch komplett unter Wasser. Bis hier ist die einzig verwendbare Schwimmhilfe das Brett, weil alles andere die Wasserlage und den Auftrieb mit verändert. Anhand der Handhabung vom Schwimmbrett erkennt man auch gleich, ob der- oder diejenige noch Angst vor dem Wasser hat. Bei Kindern kann man die Gleitübungen auch durch ein Herumziehen im Wasser beginnen, danach zwischen mehreren Erwachsenen hin und herschubsen (an den Füssen nehmen und während das Kind sich abstößt noch mit den Armen nachdrücken, geht bis zu 5m weit!). Hier würde ich dann mit folgenden Schwimmarten variieren: Brust, Rücken und Kraul - je nach den Fehlern bzw. Vorlieben den Schwerpunkt setzen, eventuell sogar zuerst tauchen üben. Wichtig ist für jeden Anfänger, ein Gefühl für das Wasser zu bekommen und sich langsam zu bewegen - Hektik schadet nicht nur, sondern kann auch leicht in Panik umschlagen. Wer die Möglichkeit hat bei einem Schwimmkurs mitzumachen, sollte das auch nützen, die Gruppendynamik hilft über die Frustration leichter hinweg, wenn mal etwas nicht gleich funktioniert.

...zur Antwort

Wenn Du selbst in dem Wasser nicht stehen kannst und die andere Person in Panik ist, dann geht es mehr darum nicht selbst untergetaucht zu werden. Du mußt mit den Befreiungs- und Rettungsgriffen gut vertraut sein, um jemanden in dessen Panik retten zu können, weil selbst wenn Du diese Person an der Wasseroberfläche halten kannst, wird die Panik nicht so schnell vergehen. Auf jeden Fall die letzten beiden Meter nur langsam und bei gutem Atem, während Du schon auf diese Person einredest und versuchst sie zu beruhigen (aber keine Fragen stellen, Anweisungen geben). Die Rettungsboje (Baywatch?) verhindert natürlich, daß man sich selbst in Gefahr begibt, aber wer hat schon so etwas bei der Hand? Das Rausziehen selbst hängt dann von dem Zustand der zu rettenden Person ab, rechne aber nie mit einer aktiven Mithilfe und vermutlich ist es jemand, der keine Ahnung von Wasserlage hat und Du kannst nur dein Beintempo einsetzen. Wenn noch jemand dabei (2 Schwimmer, nicht 2 Ertrinkende), kann man sich abwechseln und das minimiert auch das Risiko bei der Annäherung - also bei 2m Abstand zusammenwarten, wenn das möglich ist.

...zur Antwort

Dir geht schlicht und einfach die Luft aus - nach einer schnellen Länge machst Du noch die Wende und tauchst dabei vermutlich relativ bald schon wieder mit nur geringer Geschwindigkeit auf. Trainiere einmal mit dem lockeren Schwimmen die Wende inklusive dem Abstossen, wobei die Tauchphase jeweils 7 oder 8 m betragen soll. Als nächstes kannst Du die letzten Tempo vor der Wende schnell machen, die Wende selbst wettkampfmäßig und wieder mit der Tauchphase und Du wirst sehr rasch eine Verbesserung bemerken. Das Abstossen selbst ist eine Bewegung, welche andere Muskeln beansprucht und kann daher immer mit voller Kraft gemacht werden, selbst wenn Du beim Schwimmen schon müde bist - Du sparst Dir damit sogar etliche Tempo pro Länge. Aufpassen nur beim Strecken selbst, daß die Muskeln nicht lange angespannt bleiben, weil Du davon leicht einen Krampf im Unterschenkel bekommen kannst. Wenn Du das berücksichtigst, wirst Du auch erkennen, warum die Zeiten in einem 25m Becken besser sind als in einem 50m Becken. Je nach Altersklasse kannst Du mit der Wende und dem Abstossen auch bis zu 2m Vorsprung pro Wende herausholen, ich finde das wird eindeutig zu wenig trainiert in den Vereinen.

...zur Antwort

Ich möchte für die Beantwortung etwas weiter ausholen: die Handhaltung ist relativ eindeutig mit der Handfläche nach außen und den Daumen und Zeigefinger zuerst in das Wasser - eine flache Hand zieht deutlich mehr Luft mit in das Wasser und verleitet außerdem dazu, daß man sich im Wasser "aufstützt", also die Armbewegung nach unten macht statt seitlich nach hinten mit hohem Ellbogen. Der Arm soll gestreckt sein - ja und nein, natürlich gestreckt und nicht abgewinkelt, aber nicht durchstrecken, weil damit auch der Oberkörper in ein leichtes Hohlkreuz gedrückt wird und meist die Streckrichtung leicht nach oben geht. Somit taucht auch die Hand nicht vor dem Ellbogen und der Schulter in das Wasser und die Verdrängungsrichtung vom Wasser beim Eintauchen geht nach vorne - gar nicht gut. Wirklich wichtig beim Eintauchen ist das Strecken vom Arm zum Oberkörper, die Eintauchbewegung zieht den Oberkörper ein Stück mit über das Wasser (ein leichtes seitliches Ziehen von der Schulter zur Lendenwirbelsäule): Den Arm nach vorne strecken, aber mit leicht abgewinkelten, hohen Ellbogen, während der Oberkörper mitgezogen wird. Mit dieser Bewegung kann man auch gleich in den Armzug mit hohen Ellbogen reingehen und verliert dabei keine Geschwindigkeit, für Langstreckenschwimmer bzw. je nach persönlichen Stil kann man sich auch im Wasser noch ganz strecken, solange der Armzug nicht nach unten sondern seitlich nach hinten (mit hohem Ellbogen) beginnt.

...zur Antwort

Es haben jetzt zwar schon viele geantwortet und etliches davon stimmt auch, aber mir gefällt keine der Antworten komplett - übrigens ändert sich mit den Bewertungen die Reihenfolge der Antworten und daher sollte man direkt dazu schreiben, auf welche Antwort man sich selbst bezieht. Brustschwimmen hat zwar eine Gleitphase, welche bei Hobbyschwimmern aber nicht immer vorhanden ist, aber trotzdem kann man beim Kraul durch die bessere und konstantere Wasserlage viel besser gleiten und hat einen durchgehenden Vortrieb im Gegensatz zum Brust. Warum Kraul am Anfang trotzdem anstrengender sein kann, liegt einerseits an einer falschen Wasserlage (Hohlkreuz, Beine tief im Wasser, Kopf gehoben), hektischen und daher ineffizienten Bewegungen beim Armtempo (durchreißen der Arme statt einem langsamen Bewegungsaufbau) und einem falschen Armtempo (Armkreisen, die Hände kommen schon bei der Taille oder Hüfte raus). Jetzt kann ich natürlich nicht sagen, was davon bei Dir zutrifft und dabei sind das nur die Grobfehler, noch keinerlei Feinheiten vom Kraulschwimmen. Daher empfehle ich Dir zuerst Gleitübungen zu machen um in eine bessere Wasserlage zu kommen und den Unterschied zu erkennen (Abstossen von der Wand, Brust mit langer Gleitphase) und danach Kraulübungen (nur mit der rechten bzw. linken Hand, Abschlag, Kraul ohne Atmen) zu machen, aber die Bewegung möglichst langsam und ohne Kraft! Dabei die Bauchmuskeln leicht anspannen und den Körper immer auf das Wasser legen (leicht runder Rücken), nur das Gesicht ist im Wasser, nicht der ganze Kopf. Schreib bitte eine neue Frage, wenn Du mehr Infos brauchst.

...zur Antwort

Du kannst das natürlich auch mit unterschiedlichen Schwimmarten machen um mehr Abwechslung zu bekommen, oder die Distanzen bzw. das Verhältnis zwischen schnell und locker ändern. Für Kraulschwimmen kannst Du auch noch den Atmenrhythmus ändern (alles mit 3er oder 4er Atmung, oder die schnellen halben Längen ganz ohne Atmen), dann brauchst Du aber etwas längere Erholphasen bevor Du wieder eine schnelle Einheit machst. Wichtig ist nur, daß Du keine Pause dazwischen machst. Wenn Dein Schwimmbecken 25m lang ist, würde ich Dir empfehlen nur immer auf die ganzen Längen voll zu schwimmen, weil nach dem Abstossen und einer Tauchphase bleibt sonst nicht mehr viel übrig.

...zur Antwort

Du kannst zum Üben der Rolle (nur da ist der Kopf senkrecht und die Nase für das Wasser offen) auch während der Länge jeweils eine komplette Rolle aus dem Schwimmen heraus machen. Wasser kann eigentlich nur im 1. Hälfte der Drehung, beim Abtauchen, eindringen und da mußt Du halt langsam durch die Nase etwas ausatmen (nicht voll ausatmen!). Bei der Rollwende selbst unterteile die Bewegung in die (halbe) Rolle und das Abstoßen und Drehen in die Bauchlage. Später ist natürlich keine Pause zwischen den Bewegungen, aber es hilft Dir jetzt, die Rollwende richtig zu lernen und beim Abstoßen wieder gerade weg zu kommen. Außerdem kannst Du dann leichter feststellen, wo genau Du Wasser in die Nase bekommst und bis dahin langsam ausatmen.

...zur Antwort

Am Anfang immer mit Gleitübungen, Abstoßen vom Rand und möglichst weit ohne Bewegung gleiten. Außerdem solltest Du mit Ihm die Schwimmarten durchmachen, wenn er keine Gleitphase beim Brustschwimmen machen kann (wegen Körperhaltung, Wasserlage oder zuwenig Vertrauen zum Wasser), helfen die Anfangsübungen vom Kraulschwimmen (ohne Atmen, nur rechter bzw. linker Arm, Kraul Abschlag) und außerdem kann man noch Rückenschwimmen und das Strecken in die Schwimmrichtung dazu nehmen. Wassergefühl ist das Erkennen und Reagieren auf den Wasserdruck und Wasserwiderstand, aber auch ein locker lassen der Muskeln ist dafür notwendig (Körperbeherrschung). Selbst Sprünge vom Beckenrand und vom Startsockel können dabei helfen, indem Du nicht nur gerade reinspringst, sondern auch mal nach rechts und links ausweichst, oder am Boden entlang gleiten versuchst. Er sollte auf jeden Fall keine Kraft einsetzen und möglichst wenig Tempo (Züge) pro Bahn brauchen. Ein Schwimmtrainer für die Anfangszeit ist natürlich auch kein Fehler, auch wenn Du selbst sehr gut schwimmst - ein Trainer erkennt die Fehler schneller (und deren Ursachen) und weiß, wie man darauf reagieren muß, mit welchen Übungen und Anweisungen. @canon: Beintempo ist eventuell wichtig, aber für den Anfang nur störend (verbraucht auch zu viel Kraft bei wenig Vorwärtskommen), ein ruhiger Oberkörper mit zielgerichteten Armtempo bringt bei weitem mehr.

...zur Antwort

Video und Flossen helfen für den Beginn, aber Du darfst auf keinen Fall ein aktives Beintempo machen. Die Bewegung muß vom Kopf und Oberkörper kommen, also auch die Arme anfangs mitbewegen und keinen schnellen sondern einen langsamen Ablauf. Die Delphinsprünge im brusttiefen Wasser helfen Dir das Eintauchen zu lernen und dabei nicht wieder bis zum Boden runtertauchen, sondern nach vorne in eine Gleitphase. Ebenfalls eine gute Übung ist Brustarmtempo mit "Delphinbeintempo", wobei damit wieder die gesamte Körperbewegung gemeint ist und kein Abwinkeln der Beine, vor allem Flossen verleiten dazu, aus den Beinen Heraus zu schwimmen - aber läßt man die Beine einfach locker und konzentriert sich auf den Oberkörper, so funktioniert es besser. Kraulabschlag Armtempo mit Delphinbeine (ganzer Körper!) - oder halt Delphin mit jeweils nur einem Arm geschwommen - kann auch zum Verständnis beitragen, nur sollte man für das Armtempo möglichst keine Körperdrehung machen, das blockiert die Delphinbewegung. Das Wichtigste für deine ersten Versuche mit Delphin gesamt ist das Armtempo in Verbindung mit der Wellenbewegung des Körpers: Beginn Armzug (seitlich mit hohen Ellbogen wie beim Brust) ist eine leichte Aufwärtsbewegung von Kopf und Oberkörper, die Hände kommen beim Bauch zusammen, das ist eine leichte Abwärtsbewegung, wie ein nachschauen auf die Hände, das gemeinsame Strecken der Arme nach hinten zur Vorderseite der Oberschenkel ist eine größere Aufwärtsbewegung und leitet das Einatmen ein. Wenn Du das Armtempo bis ganz nach hinten bringst, kommen die Arme fast von alleine aus dem Wasser und während dem Einatmen muß man sich nach vorne und dann ins Wasser hinein strecken, nicht senkrecht nach oben strecken für das Atmen! Aber die erste Versuche mach ganz ohne Atmen und versuche die Bewegung zu finden. Die Körperbewegung gibt das Tempo für die Arme vor, also nicht versuchen möglichst schnell mit dem Armtempo fertig zu werden, das schadet nur. Wenn es ohne Atmen halbwegs funktioniert, kannst Du 2er Atmung probieren, wichtig dabei ist daß die Bewegung trotz Atmen erhalten bleibt und es zu keinem Stillstand der Bewegung dabei kommt. Wenn Du mit diesen Übungen durch bist oder Fragen dazu hast, stell halt noch eine Frage hier.

...zur Antwort

Wenn Du es nicht gewohnt bist, so sind 60min schwimmen in einem Hallenbad nicht zu unterschätzen. Da ist einerseits die schlechte Luft im Hallenbad, das eher schon tropische Klima und die Bewegung in 27 - 28° warmen Wasser. Wenn Du regelmäßig schwimmen gehst und dabei auch versuchst zu trainieren, wirst Du diesen Effekt später nicht mehr spüren. Aber auch die beste allgemeine Kondition hilft Dir momentan halt nicht viel beim Schwimmen und daher hast Du die Auswirkungen wie nach einem anstrengenden Training.

...zur Antwort

Für das Schnorcheln ist vor allem der Auftrieb interessant - die Flossen sollten im Salzwasser fast keinen haben! Außerdem eher die kurzen Flossen, damit Du in seichterem Wasser oder beim Runtertauchen keine Korallen verletzt und weichere Flossen sind im Allgemeinen für nicht so versierte Flossenschwimmer besser, sie verzeihen Bewegungsfehler und belasten den Knöchel nicht so stark. Das ist auch der Grund, warum niemand mit den langen Flossen anfangen sollte, es könnte zu Problemen beim Knöchel und mit der Wadenmuskulatur führen. Die kurzen sind ein Trainingsgerät für das professionelle Schwimmtraining, also auch nicht zum Schnorcheln geeignet (außer in Sonderfällen wie ein schwieriger Ein- und Ausstieg über Felsen mit Brandung - da würde ich eher noch kürzere Flossen nehmen).

...zur Antwort

Die Kornaten und südlich davon - abwechslungsreiche Tauchplätze, viele davon auch für Anfänger geeignet, gute Plätze für Nachttauchgänge, Wracks, Höhlen, .... Schau ob Du noch einen Platz auf Tauchboot bekommst (meist von Zadar aus), das Boot mit dem wir 2mal unterwegs waren ist mittlerweile außer Dienst gestellt (Vranjak), aber es gibt sicher genug andere.

...zur Antwort

Zuerst einmal etwas Grundlegendes: das Schwimmen mit der Faust ist eine Übung um den Ablauf der Bewegung zu verbessern und anschließend den Druck auf der Handfläche besser zu spüren. Für die etwas dürftige Beschreibung kann ich nur vermuten, daß Du mit zu viel Geschwindigkeit beim Armtempo beginnst - einem Reißen durch das Wasser. Mach einmal die Bewegung ganz langsam und ohne Krafteinsatz, mit hohem Ellbogen beginnen, um die Schulter herum zum Bauch und von dort weg nach hinten an der Vorderseite vom Oberschenkel vorbei. Sobald Du ein langes und bewußtes Armtempo machst, mit dem Druck vom Bauch weg nach hinten, solltest Du sowohl vorwärts kommen, als auch den Wasserdruck auf der Handfläche spüren.

...zur Antwort

Wenn Dir die Haare in die Augen kommen können oder bei der Sicht stören, solltest Du eine Badekappe verwenden. Ab schulterlangem Haar bringt es etwas, bei einem Bürstenschnitt wird es kaum spürbar sein (obwohl es auch da schon etwas bringen sollte). Wer längere Haare hat, kann ja mal ausprobieren: offene Haare, zu einem Zopf gebunden, eingeflochtener Zopf oder eine Badekappe - vor allem wenn man untertaucht und in einer Bewegung aus dem Wasser kommt sieht man selbst den Unterschied in der Wassermenge und genau diese Wassermenge wird beim Schwimmen auch mittransportiert - und ein schwer beladenes Auto braucht halt auch mehr Sprit und länger in der Beschleunigung. Eine Badekappe ist nur dann nicht sinnvoll, wenn sie stört, während dem Schwimmen verloren geht und ähnliches - das Wohlfühlen sollte immer an erster Stelle sein.

...zur Antwort

Bei einem Triathlon mußt Du meist eine Badehaube mit deiner Startnummer tragen, das geht über eine Neoprenhaube natürlich auch, aber im Gegensatz zum Tauchen mußt Du ja den Kopf zum Atmen drehen und hier vermindert eine integrierte Haube die Beweglichkeit zu stark. Es kann für Dich sinnvoll sein, einen Neoprenanzug mit Halskragen zu tragen, wenn es dir dort zu kalt ist oder immer wieder kaltes Wasser in den Anzug strömt, aber eine Anzug mit integrierter Haube gibt es meines Wissens nach in diesen Neoprenstärken nicht und es würde auch nur Nachteile bringen.

...zur Antwort

In beiden Knie oder nur auf einer Seite? Machst Du das Beintempo annähernd richtig (gleichzeitig, waagrecht, zusammenschlagend) oder eine Schere (Hüfte verdreht, ein Bein hoch, das andere tief)? Am häufigsten kommen solche Schmerzen von einer falschen Bewegung und einem falschen Krafteinsatz. Abgesehen von der richtigen Bewegung soll das Beintempo ruhig gemacht werden, die Beine dürfen nicht plötzlich gestreckt werden (am Wasser abstossen funktioniert eh nicht) und sie müssen beim Zusammenschlagen ruhig und relativ langsam bewegt werden, nicht reißen. Hast Du die Schmerzen bereits beim Auswärtsdrehen der Beine (vor dem Strecken), kannst Du nur probieren die Beinbewegung schmaler zu machen, alles was breiter als 1m ist, bringt sowieso nicht mehr, sondern schadet nur.

...zur Antwort

Wenn Du alleine läufst ist es schwierig, aber ansonsten versuche ich meine Gegner zuerst abzuhängen, danach überrunden und wieder abhängen oder ich schau wie lange ich mit einem besseren Läufer mithalten kann. Wenn Du alleine deine Runden drehen mußt, kannst Du nur mit Zwischensprints bzw. unterschiedlichen Geschwindigkeiten das Ganze etwas auflockern (wenn es dann noch zu regnen beginnt, ist meine Stimmung sicher am Tiefstpunkt).

...zur Antwort

In diesem Fall hat sich der Muskelkater vermutlich noch verstärkt, weil man bei Grippe und Fieber meist auch Gliederschmerzen hat (entweder Gelenke oder eben die Muskeln). Der Körper ist einfach anderweitig beschäfftigt und nachdem Du viel liegst und ruhst, ist die Durchblutung und der Abtransport der Schadstoffe im Muskel nicht auf dem gewohnten Niveau. Ich habe selbst schon mehrmals versucht eine beginnende Krankheit mit einer Trainingseinheit zu bekämpfen (ohne Muskelkater allerdings) - ich kann nicht sicher sagen, ob es was gebracht hat oder gar geschadet, ich weiß einfach nie wie es sich ohne dem Training entwickelt hätte.

...zur Antwort

Um die Belastung für deine Gelenke zu reduzieren und gleichzeitig ein Ausgleichstraining zu machen, könntest Du in ein Bad gehen, locker und ohne Kraftaufwand schwimmen mit viel Gleiten - aber dafür jedes Abstoßen mit voller Kraft. Du übst damit den Bewegungsablauf, hast trotzdem einen größeren Widerstand und siehst direkt an dem wie weit Du damit kommst deinen Fortschritt und hast außerdem ein regeneratives Training. Leichtes Beintempo ohne Flossen sollten deinen Beinen auch gut tun, aber nie mit reinem Beintempo schwimmen, Du machst bereits zu viel für die Beine und darum solltest Du ihnen diese Erholung beim Schwimmen gönnen.

...zur Antwort

Dabei kommt es auf die Kopfhaltung beim Eintauchen drauf an - als erstes soll die Brille etwas fester sein, als für das reine Schwimmen (am Anfang zumindest) und probier es zuerst vom Einstieg aus und noch nicht mit voller Kraft abstoßen. Als nächstes kannst Du vom Beckenrand reinspringen und dabei die Absprungkraft langsam erhöhen. Genauso beim Startsockel beginnen - nur reinfallen lassen, leicht weg springen, danach erst einen richtigen Startsprung. Als Regel sollte gelten, daß Du in einem Wettkampf nicht mit Brille schwimmst, wenn Dir bei 10 Startsprüngen mit voller Kraft mehr als einmal die Brille weggerissen wird. Die Brille im Mund stört auf jeden Fall mehr, als wenn Du gleich ohne schwimmst. Üben solltest Du natürlich während der Trainingszeiten und beim Einschwimmen, aber keine Experimente für den Wettkampf.

...zur Antwort

Du mußt für das Tauchen noch berücksichtigen, daß bei einem Problem mit den Linsen der Tauchgang auf jeden Fall geplatzt ist, weil Du nichts mehr siehst oder sogar Schmerzen hast. Das könnte sogar zu kritischen Situationen oder einer Panik führen und ich würde Dir empfehlen mit alten Linsen alle möglichen Situationen zu testen (Maske fluten, Salzwasser im Aug, Maskenband reißt und die Brille ist fort oder auch von einem anderen Taucher mit der Flosse weggeschlagen - dein Buddy kriegt das nicht mit, zusätzlich noch starke seitliche Strömung, warten auf die Gruppe ... ). Mit einer optischen Taucherbrille hast Du deutlich weniger Probleme, aber das geht halt nicht für alle (zu starke Dioptrien?). Mir selbst ist in einem Checktauchgang schon einmal das Maskenband gerissen, aber damals hatte ich nur 1,5 Dioptrien und mußte nicht korrigieren, aber alleine kann man so etwas meist nicht mehr beheben, man sieht einfach nicht genug unter Wasser und ohne einer Maske.

...zur Antwort

Was hast Du alles zur Verfügung? Kannst Du einen Hinderniskurs aufbauen - eventuell 2 Staffeln gegeneinander antreten lassen? Mit Reifen oder zusätzlichen Leinen, etwas zum Rauftauchen, mitnehmen, Retten (abschleppen) des vorigen Schwimmers, schwimmen mit einem Ball (nicht in die Hand nehmen - Handballer Kraul) oder mit einem Ball zwischen den Knöcheln (springt leichter weg, je tiefer die Beine sind). Streckentauchen mit Brust, Brustunterwasserzug oder Delphinbeine bzw. Streckenschwimmen mit Kraul ohne atmen sind sowohl hilfreich als auch eine Abwechslung.

...zur Antwort

Auf jeden Fall, aber nicht bis zur Belastungsgrenze und wenn Du dich unwohl bei einer Übung fühlst, laß diese eher aus. Sollte es zu einem Brechreiz kommen, nur noch mit Lockerungsübungen zur Entspannung bzw. Atmungsübungen. Die jeweiligen Pilates Trainer sollten aber auch in der Lage sein, Dir darüber Auskunft zu geben.

...zur Antwort

Übe zuerst einmal Rücken Gleichschlag (oder Altdeutsch) mit einem Brust oder Kraul Beintempo, wobei die Arme unter Wasser nicht gestreckt und steif sein sollen, sondern im Ellbogen abgewinkelt und der Ellbogen auch der tiefste Punkt. Sobald Du dich mit dem Rücken Gleichschlag wohl fühlst, kannst Du mit dem normalen Rücken wieder beginnen und dabei darauf achten, daß der Armzug unter Wasser wieder seitlich von Dir ist und mit abgewinkeltem Ellbogen. Aufgrund der Rotation von Oberkörper fällt einem der Armzug da auch leichter, aber der Arm darf nie unter dem Körper sein. Du kannst dann auch abwechselnd Rücken Gleichschlag und normal schwimmen und jeweils versuchen möglichst wenige Tempo zu brauchen, damit erhöhst Du die Effizienz vom Armzug. Beim Rücken Gleichschlag achte vor allem auf die Gleitphase: eine lange nach dem Armzug mit den Armen am Körper anliegend und nach dem nach Vorne Strecken eine kürzere Gleitphase komplett gestreckt. Die Gleitphase machen Dir die Körperhaltung bewußter und Du wirst danach auch während dem Armzug eine bessere Haltung und Wasserlage haben.

...zur Antwort

Eigentlich hätte ich erwartet, dß sich TechnikPit dazu äußert (es klingt nach Fußball). Deine Auflistung klingt für mich eigentlich recht gut und auch sehr umfangreich. Ich würde allerdings zuerst einen Koordinationsblock machen, dann Sprints, eventuell mit gleich anschließenden Koordinationsübungen (die gesamte Zeit stoppen, nicht nur von den Sprints), danach den Block für die Sprungkraft und Ausdauer und am Schluß nochmals Koordination (zuerst noch einmal schnell, danach ruhiger mit möglichst größer Genauigkeit.

...zur Antwort

Am besten mit einem professionellen Trainer, falls das nicht möglich sein sollte, mußt Du zuerst deine Wasserlage und die Gleitfähigkeit verbessern (Du wirst damit nicht gleich schneller, aber Du bist nicht so KO nach dem Schwimmen): Abstoßen vom Beckenrand und ohne Tempo gleiten, Bauchmuskeln anspannen mit leicht rundem Rücken. Als nächstes soll das Schwimmen nicht mehr anstrengend sein, versuche möglichst ohne Krafteinsatz zu schwimmen und dich nur auf die Bewegung zu konzentrieren, vielleicht zuerst nur auf einzelne Längen und ohne Atmen, wenn Du dabei auch nochg Probleme hast. Prinzipiell immer nur auf der besseren Seite atmen, 3er Atmung kann später viel leichter gelernt werden, jetzt ist es für die Wasserlage nur störend. Sobald Du in Ruhe mehrere 100m schwimmen kannst, beginnt der Krafteinsatz am Ende des Unterwasserzugs, variierend mit einer schnelleren Länge und 2 bis 3 langsame Längen zum Erholen - bei den langsameren Längen aber darauf achten, daß Du möglichst wenig Tempo pro Länge brauchst, nicht nur fallen lassen, sondern weiterhin weit nach vorne strecken mit dem Oberkörper und jeden Armzug bis ganz nach hinten. Um das nicht ganz lang zu machen, schreib am besten noch eine Frage, wenn Du so weit bist, aber ein Trainer (mindestens 1x pro Monat) bringt Dir am Anfang trotzdem am meisten. Natürlich reduziert das deine Trainingszeiten der anderen Disziplinen, aber es bringt dir auch eine bessere allgemeine Kondition und im Triathlon kannst Du nur mit schwimmen keinen gewinnen, aber dort kann man ihn verlieren.

...zur Antwort

Um den richtigen Armzug zu lernen, kannst Du Rückengleichschlag (Altdeutsch) schwimmen, entweder mit Brustbeintempo, Kraulbeine oder auch fast gar kein Beintempo. Dabei werden beide Arme gleichzeitig nach vorne gestreckt und die Gefahr dabei Wasser zu schlucken ist etwas größer. Beachte vor allem, daß Du dich nicht nach oben in die Luft streckst, sondern nach vorne in Schwimmrichtung. Der gleichzeitige Armzug im Wasser hat wiederum den Vorteil, daß Du nicht mehr unter dem Körper die Bewegung machen kannst, sondern es seitlich und knapp unter der Wasseroberfläche machen mußt. Dabei mußt Du die Arme im Ellbogen abwinkeln und mit der gesamten Armunterseite Druck auf das Wasser ausüben (also weder strecken, noch nur mit dem Oberarm Druck ausüben - wie beim Winken), der Ellbogen ist also der tiefste Punkt vom Körper. Wie bei den anderen Schwimmarten auch, mußt Du versuchen immer den Druck auf der Handfläche zu spüren und diesen Druck weit nach hinten (zum Oberschenkel und leicht unterhalb davon) zu bringen. Du kannst bei Rückengleichschlag eine Gleitphase nach dem Armzug machen (Arme seitlich anliegend) und nach dem Strecken (Arme gemeinsam nach vorne, gesamter Körper gestreckt mit nur leichtem Hohlkreuz) - da ist es allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn dir das Armtempo dann vertraut ist, kannst Du wieder auf Wechselschlag umsteigen und halt genau aufpassen, ob der Arm seitlich bewegt wird oder als ein Armkreisen unter dem Körper (in so einem Fall hast Du nicht viel Vortrieb). Bei einem seitlichen Tempo mit gestreckten Arm würdest Du dich im Wasser zuerst seitlich wegdrücken, weil deine Kraft auf das Wasser nicht nach hinten gerichtet ist (das erkennt man beim Rückengleichschlag nicht selbst, da sich beide Arme gegenseitig kompensieren).

...zur Antwort

Aufgrund der Zeiten im Spitzensport ist das möglich, aber selbst Leistungsschwimmer (nicht Spitzenschwimmer) haben bei 50m aufgrund des Kraftaufwandes dabei Probleme, wenn sie gar nicht atmen. Bei 25m schaffen es auch Hobbyschwimmer, aber man sollte bei dem Eigenversuch zuerst locker schwimmen auch wenn man länger braucht für diese Länge und anschließend kann man bei einer schnellen Länge feststellen, daß es viel schwieriger wird, obwohl man ja nicht mehr so lange braucht (im Vergleich zu dem locker Schwimmen).

...zur Antwort

Mach Dir einen Termin bei deinem HNO-Arzt für die Woche vor dem Abflug aus. Wenn Du noch kein ärztliches Attest für das Tauchen hast, solltest Du das auch noch vorher machen, im Urlaubsland wird es oft verpflichtend vorgeschrieben und dort zahlst Du mehr dafür. Aber wie gesagt, dein HNO muß dir das OK dafür geben und daran solltest Du dich auf jeden Fall halten, weil Du nicht nur deine Gesundheit, sondern dein Leben und das deines Buddys auf Spiel setzt. Ich wünsch dir alles Gute.

...zur Antwort

Du mußt nach vorne schauen, alles andere ist nicht so zuverläßlich. Wenn Du das für einen Wettkampf benötigst, dann probier verschiedene Phasen vom Armzug aus, um den Kopf und eventuell Oberkörper leicht zu heben und finde heraus, wie Du dich am wohlsten fühlst und deinen Schwimmstil am wenigsten gefährdest. Aber wie bei allem, wirst Du mit der Übung auch ein besseres Gefühl dafür bekommen. Auch in Seen kommen manchmal Strömungen vor und daher -> ab und zu nach vorne schauen, auch wenn Du dir mittlerweilen sicher bist, daß Du gerade geschwommen bist, Strömungen können dich trotzdem abtreiben.

...zur Antwort