2-3 tage nach der spende ist sport nicht zu empfehlen, du bist da sehr geschwächt-jegliches training würde sehr wahrscheinlich nach hinten losgehen und dich wochenlang sportunfähig machen. dann würde ich je nach gefühl erst einen regenerativen langen lauf machen- nach 6-7 tagen dann wieder der normale start ins training

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so ein kribbeln bzw manchmal auch leichte taubheit (parästhesie) habe ich auch manchmal beim krafttraining, v.a. wenn ich die handschuhe zu fest ziehe. da werden die nerven komprimiert (bei dir der ellennerv-nervus ulnaris)- dies kann auch auftreten bei zu hohen gewichten bezogen auf die eigene leistungsfähigkeit, zu häufiges und intensives training und schließlich auch falscher technik. ich würde übungen vorerst auslassen, die diese empfindung hervorrufen und nochmals die technik überprüfen lassen. steige die gewichte nicht zu schnell, lass dir genügend zeit zur regneration und hör auf den körper. wenn du das ignorierst kann das zu einem sehr schmerzhaften, lästigen und langfristigen ulnaris-rinnnensyndrom führen. und eine operation willst du natürlich vermeiden

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es hängt auch davon ab ob ein teilriss vorliegt oder beide enden keinen kontakt mehr haben. eine regeneration ist im ersten fall trotzdem möglich ohne OP. jedes band und jede sehne wird durch lockeres bindegewebe umhüllt (epitendineum), was nerven und blutgefäße führt und ziehen hinein bis ins zentrum als septen ( peritendineum--> sog. primär-und sekundärbündel). die ortsansässigen zellen von straffem parallelen bindegewebe (sehnen und bänder) sind die fibroblasten. es gibt also durchaus gefäße (jedes gewebe im körper muss versorgt werden), nur rel sparsam sodass die heilung lange dauer

fibroblasten sind noch teilungsfähig, v.a. bei verletzungen, und rel. beweglich durch formveränderungen im zytoskelett. sie wandern in die verletze stelle ein (u.a. spielt der "fibroblast growth factor" eine rolle bei der wundheilung: er bindet an eine rezeptor-tyrosinkinase, die ein protein namen Ras aktiviert über bindung von GTP und die MAP-kinase-kaskade in der zelle stimluiert, die letzlich die transkription und translation von vielen proteinen und enzymen anregt, die alle für die heilung des bandes/sehne benötigt werden) und bilden neue grundsubstanz und kollagenfibrillen. die grundsubstanz besteht v.a. aus glykoproteinen, glykosaminoglykanen und proteoglykanen, die allesamt hydrophil sind (also wasseranziehend wirkend) und damit die fasern einbetten und nährstoffe(!) aus den kapillaren in der umgebung "anziehen" ( es wird mehr blutplasma abfiltriert)

glykoprteine besitzen häufig eine aminosäuren sequenz vom RGD-typ : Arginin-Glycin-Aspartat (tripeptid). diese sequenz vermittelt die verankerung/adhäsion von zellen (fibroblasten hier) in der extrazellulären matrix und spielt eine besondere rolle bei der migartion von zellen--> einwanderung von fibroblasten

der vascular endothelial growth factor ist wie der oben gennante faktor auch ein zytokin, also ein protein was wachstumsstimulierend wirkt (nicht nur während des wachstum in der pubertät, sondern auch bei der wundheilung und stimulierung der neubildung von kapillaren bei intensivem ausdauertraining!), was die heilung unterstzützt durch aussprossen von gefäßen in der umgebung des bandes.

bei einem kompletten riss des bandes muss normalerweise sehr oft operiert werden, es sei denn die enden klaffen nicht zu weit auseinander, im ersteren falle falle würde es nur unkontrolliert zu narbenbildung führen (also keine geordneten parallelen kollagenfasern, sondern alles geflechtartig miteinander verwoben) und die enden müssen auch nicht zwansläufig zueinander finden. bei kurzer distanz würde die chemotaktische wirkung der wachstumsfaktoren (also die anziehende wirkung auf fibrblasten) ausreichen sodass sich die bänder wieder aneinanderlagern. ich hoffe das war ausführlich genug

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in meinen leichtathletikverein haben wir nicht mehr als 2 intensive plyometrische übungen pro woche gemacht (mit intensiv gemeint maximale schnelle kontraktionen, zwischendurch so viel pause dass einem langweilig wird--> keine/kaum/leicht ermüdung)- trotzdem war man am nächsten und übernächsten tag sehr eingeschränkt in der spritzigkeit (v.a. beim start eines sprints bemerkt und sprünge in der grube), sodass man sich auf technik und ausdauer konzentriert hat

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woher hast du diese info ? der laktatspiegel ist vollkommen unabhängig von der vorher aufgenommen kohlenhydratmenge!- laktat entsteht nur wenn das endprodukt des abbaus von kohlenhydraten (sogenanntes pyruvat) zu laktat umgewandelt wird bei ungenügender sauerstoffzufuhr in den muskelzellen (d.h. sehr hohe intensität und/oder schlechter trainingszustand)- die belastung wird vielmehr vorher abgebrochen werden müssen wenn du nicht genug glykogen gespeichert hast.

zudem wird energie aufgewendet vom körper in der gluconeogenese (neubildung von glucose bei unzureichner nahrungszufuhr, diese neubildung beginnt schon 2-3 stunden nach der letzten mahlzeit ! 6 ATP werden benötigt zur bildung von 1 molekül glucose, ein glucosemolekül bringt aber nur 2 ATP- es lässt sich also kein perpetuum mobile zusammenstellen )- du schwächst so nur deinen organismus stark wenn du 3 tage vorher auf kohlenhydrate verzichtest

vergiss also all deine wilden theorien und gedanken zu diesem thema- iss ganz normal wie du es immer tust und achte auf genügend kohlenhydrate damit du deine maximale leistung abrufen kannst

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um wieder reinzukommen vielleicht ein kraftzirkel der einiges abdeckt:

15 langsame liegestütze, direkt danach 30 crunches, dann 15 hochstrecksprünge, 2 minuten stabis ( die übung wo man sich mit den unterarmen auf den boden abstützt und hält),skippis auf der stelle 1 minute, ein sprint über 50m schließlich (die zahlen sind beispiele, kannst natrlich alles variieren unter runtersetzen wenn du das erstmal nicht schaffst, und zwischen den übungen keine pause!)

dann 30 sekunden pause nach einem zirkel und direkt wiederholen. am besten 4-5 mal. das zieht ordentlich, kannst du 3 mal die woche machen und die erfolge sind auch schnell da

zusätzlich laufen gehen 1-2 mal die woche. normalerweise sollten es 30 minuten mindestens sein damit es ein effekt hat- aber erstmal so lange durchhalten wie es geht im lockeren gemütlichen tempo

wenn du nach einigen monaten wieder einigermaßen fit geworden bist kannst du ein intervalltraining einbauen was dir in puncto ausdauer unglaublich schnell und gut weiterhilft (vorher machts kein sinn, da zu hart)

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eine muskelgruppe sehr intensiv einmal pro woche ist auf jedenfall sogar zu empfehlen ! natürlich musst du dann bis zum muskelversagen pro gruppe trainieren, dementsprechend langsame wiederholungen und kontrolliert. von untertraining kannn eigentlich nur die rede sein wenn du einmal jede 3 wochen trainierst

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die intrazellulären kreatinspeicher sind begrenzt, durch eine zu hohe aufnahme wir die maximale kapazität nicht erhöht, dies geschieht nur durch spezifischs training (in diesem fall sprint), bei dem besonders die kreatinphopshate zur energiebereitstellung bereit gezogen werden (hohe energieflussrate, daher besonders bei schnellkraftsportarten)- letztere werden automatisiert resynthetisiert, der geschwindigkeitsbestimmende schritt ist dabei die enzymaktivität (sowhl resynthese als auch phosphatabspaltung als eigentlicher schritt der energiegewinnung betreffend !!!), die ebenfalls durch training erhöht wird. letzlich bringt es also nichts, ob du nun mehr oder weniger kratin zu dir nimmst, was eh nicht aufgenommen wird-

im krafttraining wird es benutzt, da es angeblich eine wassereinlagernde wirkung hat was zu voluminöseren muskeln führt- und selbst wenn das stimmen soll, würde dich das nur träge machen und im sprint deutlich beeinflussen, wo man eine besonders gute koordination und leichtigkeit benötigt

was ist denn deine bestzeit ?

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richtig erkannt- bei einer (zumindest exzentrischen) kontraktion verkürzt sich das sarkomer ohne dass sich die proteinfilamente die die fasern bilden sich verkürzen. z.b. wenn du deinen bein streckst. bei einer isometrischen kontraktion (z.b. hällst du eine einkaufstüte in der hand) erhöht sich spannung im sarkomer ohne dass sich die länge ändert- bei einer exzentrischen muskelarbeit (z.b. abfangen eines sprunges) wird das sarkomer sogar länger

um überdehungen zu vermeiden und das sarkomer möglichst auf eine größte zu fixieren, besitzt der körper muskelspindel und golgi-sehnen-organe

muskelspindel sibnd propriorezeptoren- sie sitzn im muskel verteilt zwischen den anderen muskelfasern also sogenannte intrafusale fasern. wenn der mukel nun gedehnt wird, senden die spindel diese information schnell mit nervenzelltyp A-alpha (bis 100m/s! ) ins rückenmark, wo die information auf ein zweiten nerv umgeschlatet wird (von afferent zu efferent)- dieses alpha.motoneuron bewirkt nun die kontraktion des gedehnten muskels (z.b. patella-sehnen reflex- hier wird auch das golgie-sehnen-organ mit der gleichen funktion mit eingebracht, man haut mit em hammer gegen die patella-sehn vor die kniescheibe, diese dehtn sich und das bein streckt sich sofort)

neben dem alpha motoneuron werden auch auch gamma motoneurone innerviert durch die afferenzen (also den informationen aus dem spindeln)- die bewriken eine kontraktion der intrafusalen spindelfasern, sodass diese sich parallel zu den extrafusalen fasern verkürzen- die gewährleistet eine gleichbleibende empfindlichkeit

(daneben werden noch kollateralen im rückenmark an neurone abgegben die gleichzeitig die beugemuskulatur hemmen)

so wird die sarkomer länge stets kontrolliert

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ich habe gleiche fragen wie deine schon öfters beantwoprter und kann wieder nur sagen: es ist definitiv nicht zu spät ! ;) ich habe z.b. erst mit 18 angefangen und habe trotzdem einiges erreicht durch viel ehrgeiz (ev. zu viel denn jetzt hab ich einige knieprobleme)- westdeutsche meisterschaften teilgenommen, westfälische 3 platz und ostwestalenmeisetr (zwar sehr klein aber das soll zeigen dass man mit einem guten trainier, ordentlicher portion spaß und biss und etwas talent einiges schaffen kann, erst recht mit 15 !)

ich habe ca. 6-7 mal die woche trainiert (á 2-3 stunden und locker genug zeit gehabt für freizeit und lernen- man muss nur konsequent sein) leichtathletikspezifisch aber nur 3 mal die woche, die anderen 3 mal waren joggen für die abitruausdauerprüfung-_-

d.h. also für dich: als einsteiger fängt man erst mit 3 einheiten ein, das ist völlig ausreichend für super leistungen (falls dann auch sehr intensiv trainiert wird)- du baust erst monate die grundlagen auf und irgendwann steigert sich das automatishc auf 4-5 einheiten- auch früher als man manchmal denkt

und meine lieblingbeispiele : teddy tamgho, mit 14 angefangen, weltbester dreispringer zurzeit und einige male europa und weltmeister- mitchell watt, war nur rugbyspieler und ist mit 19 (!!!) quer eingestiegen in den weitsprung- google oder youtube mal nach ihm- olympia silber und wm bronze usw..

ich hoffe du entscheidest dich dafür, denn leichtathletik sit eine wunderschöne sportart ;)

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in abbildung 2 sind die werte wahrscheinlich im rahmen eines laktatleistungstests erhoben worden, bei dem die intensität immer weiter gesteigert wird (z.b. laufgeschwindigkeit bei einem conconi-test- habt ihr denke ich wohl auch besprochen wenn du sport lk hast ? )- dies sagt natürlich nichts über die relativen anteile anteile der verschiedenen energiebereitstellung aus, da ja wie du gesagt hast ATP v.a. aus anaeroben bedinungen gebildet wird und schließlich laktat entsteht ( und übrigens für vielleicht ein paar bonuspunkte in der prüfung:es ist nicht das laktat das die ermüdung und das brennen verursacht, sondern die protonen (H+ ionen) die dabei anfallen und den ph-wert im blut senken lassen- wie es protonen nunmal tun. laktat wirkt sogar als puffer gegen die ermüdung, da eine freie sauerstoffgruppe in der milchsäure mit freien elektronenpaaren noch protonen binden kann!!!)

jedenfalls soll abbildung 1 nur verdeutlichen, wie sich die anteile überlappen und fließend ineinander übergehen bei konstanter intensität, so z.b. einem marathonlauf. zu beginn werden die phopshatspeicher aufverbraucht, dann steigt kurzfristig der laktatspiegel kurz an, stiegt jedoch nicht weiter an da die intensität nicht höher wird. schließlich überwiegt die aerobe energiezufuhr. es reicht wenn du es in dem sinne beschreibst, mit entsprechenden fachbegriffen und natürlich etwas ausfühlicher ( mit der O2-zufuhr den zusammenhang zu vermitteln ist sehr wichtig)- wir haben ebenfalls mit diesem (daher kenne ich die abbildung noch sehr gut^^) buch gearbeitet, und mussten die abbildungen weder in klausuren, geschweige denn in der abiturprüfung direkt miteinander vergleichen

und viel erfolg am montg! ich hatte meine sport-abiturprüfung vor genau einem jahr- die meisten punkte holt man sich bereits schon aus reproduzieren und auswendiggelerntes stumpf wiedergeben ;)

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das der arzt dich nachhause geschickt hat liegt daran, dass eine sternoklavikulararhtorse bei den meisten keine beschwerden auslöst- veränderungen im bereich des gelenks im sinne einer arthrose bedingt durch das alter sind selten- in deinem fall liegt der grund darin, dass du eine verletzung erlitten hast (welche ?)

du musst dir das gelenk so vorstellen: zwischen deinem schlüssel- und brustbein liegt eine schicht knorpel (wie ein schwamm)- diese gebildete kammer wird durch einen diskus ( besteht aus faserknorpel, ist wie der meniskus im knie) in zwei teile untergliedert. sklerosierung heißt, dass der knochen der direkt am knorpel angrenzt seine struktur verändert- er wird fester und härter, weil durch den leichten abrieb des knorpels (der ja kräfte auffängt) der knochen mehr belastet wird. dies ist ein zeichen im röntgen und MRT-bild dass eine arthose beginnt.

der reizzustand zwischen manubrium und corpus sterni betrifft eine andere stelle: das manubrium ist der oberse teil des brustbeins, der corpus der darunter liegende mit der meisten masse. zwischen den beiden findet sich ebenfalls knorpel.

hier kann dir aber nicht viel weitgeholfen werden außer vielleicht ein paar infos zu geben wenn du so starke schmerzen hast wieso hast du es dem arzt dann nicht gesagt

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mein trainer sagt immer: immer die geschwindigkeit bergab komplett mitnehmen und noch versuchen etwas draufzupacken- aber auch nur wenn die müdigkeit noch nicht zu groß ist und man die leichte neigung noch abfangen kann (ich bin einmal dann in die ziellinie getaumelt da meine beine einfach eingebrochen sind nach plötzlicher beschleunigung). --> also guter trainingszustand und tagesform wichtig

für die psyche ist dies auch von vorteil, da das sprinten nach der kurve dann wie von alleine läuft (vorausgesetzt halt man bricht nicht ein^^)- man sollte zu beginn der kurve nicht daran denken dass es leicht bergauf geht, sondern wie immer "entspannt" sprinten und schön die kurvenlage gehen, arme sollten dabei die kurvenlage untersützen- hier geht viel kraft verloren wenn man aktiv versucht gegen den berg zu beschleunigen- man zieht keinen vorteil daraus.

bei den 400m wäre theoretisch der abfall der bahn von vorteil, insbesondere in der zweiten runde, da man aber in dieser ganz innen läuft, und dort die senkung minimal ist, einfach keine gedanken machen. in der ersten runde kann man diese hinggegen nutzen beim nachinnnziehen um den gegner zu überholen

nächste trainingseinheit aber auf jedenfall einmal ausprobieren! bei der senkung einfcah nochmal ein zahn zuelgen, was zur hälfte ja auch automatisch passiert^^ und dann vergleichen wenn du bergauf beshcleunigst (vorzugsweise die bahn ganz außen nehmen!) viel erfolg beim wettkampf

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der "unterschulterblattmuskel" (oder auch musculus subscapularis) befindet sich auf der vorderseite des schulterblatts und ist der wichtigste innenrotator des schultergelenks! da hast du also recht, dass ein training sich auszahlen würde. trainieren kannst du ihn z.b. mit der butterfly maschine (viele denken der große brustmuskel ist hier der wichtigste muskel !)- der kabelzug auf hüfthöhe ist aber auch sehr gut geeignet eigentlich ! der unterarm sollte im rechten winkel zum oberarm stehen. wenn du nicht zu kurze arme hast kannst du problemlos innen-und außenrotation trainieren.

die grätenmuskeln (musculus supraspinatus und infraspinatus;sie entspringen auf der rückseite des schulterblatts) kannst du durch den reverse butterfly trainieren- der m. infraspinatus ist der wichtigste außenrotator im schultergelenk. der supraspinatus spielt bei der außenrotation und abduktion nur eine sehr untergeordnete rolle. (hier ebenfalls kabelzug)- aber wird bei abduktionsübungen trotzdem mittrainiert ( also seitheben- hier solltest du aber nicht übertreiben mit den kilos, da die suprapsinatussehne recht anfällig ist für verkalkungen und einklemmungen und schließlich degeneration)

die "runden" muskel (m. teres major und minor) sind eher unwichtige muskel (der teres major zählt aber nicht zur rotatorenmanschette! er strahlt mit seine sehne nicht in die gelenkkapsel des schulterkelenks ein und spannt diese auch nicht- der teres minor aber verstärkt die gelenkkapsel auf der rückseite)- sie können adduzieren une retrovertieren (also das schultergelenk strecken nach hinten), der teres major allerding rotiert nach innen, der teres minor nach außen. sie werden also gleichzeitig bei der butterflyübung (bzw reverse)und dem kabelzug mittrainiert.

der vorteil wenn du diese gruppe trainierst besteht auch darin, dass du dein schultergelenk stabilisierst! die 4 muskeln verstärken nämlich die kapsel des humeruskopfes, sodass du weniger anfällig für luxationen bist.

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anspannen ist eine isometrische kontraktion= erhöhter spannungszustand des muskels ohne dessen längenveränderung (im sinner einer konzentrischen kontraktion=verkürzung oder einer exztentrischen= längenzunahme des muskels, z.b. beim abfangen von sprüngen). während konzentrische kontraktionen stärkere reize setzen um eine hypertrophie (dickenwachstum der einzelnen muskelzellen) auszulösen (die intensität hängt von vielen faktoren ab, u.a. trainingsform- und zustand), exzentrische deutlich weniger reize setzen (aber auch), tun dies isometrische kontraktionen gar nicht.

das einzige was du damit trainieren würdest wäre die isometrische kraftausdauer (z.b. wenn du boxer bist, bauch muss stets angespannt sein)

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das bindegewebe von frauen ist schlaffer und nicht so fest und stabil wie das der männer. zwar exotisches beispiel, aber das sieht man ganz gut im dreisprung, wo die männer im step nicht einbrechen und ihr ganzer körper gerade bleibt und sie ihr bein im rechten winkel zum boden heben, im vergleich dazu brechen die frauen sehr ein und das bein wird einfach so weit wie möglich gestreckt um überhaupt etwas an distanz zu gewinnen- das gewebe ist nicht hart genug die wucht aufzufangen und auf die muskeln zu übertragen

bei manchen sportlern ist der wadenansatz (nicht zu verwechselen mit dem wadenursprung der bei jedem gleich ist) höher gelegen. bei mir z.b. sehe ich das gut wenn ich meine wade anspanne, wo sie beginnt- und wenn ich das vergleiche mit fotos von profisportlern (z.b. usain bolt), wo der ansatz deutlich höher ist

zudem ist das becken (pelvis) der frau breiter und flacher (evolutionäre gründe-->geburt). dies hat einen anderen lauf und sprintstil bei den frauen zur folge

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ja da hast du vollkommen recht! ich bin ebenfalls dreispringer (zweiter in westfalen) und die die kraft die auf den beinen lastet ist enorm und auf dauer eher nicht gesund.

aus einem vollen sprint ergibgt sich eine doppelbelastung für das sprungbein ( womit man zweimal springt, also das stärkere), einmal beim hop, und beim step muss das ganze körpergewicht abgefangen werden und von neuem beschleunigt werden. als guter springer sollte man schon mind. 30km/h auf der anlaufbahn draufhaben um gute weiten zu erzielen. die profis sogar fast bis zu 40km/h. also muss man quasi aus einem fahrenden auto auf einem bein landen! bis zum sechsfachen des körpergewichts lasten auf dem sprunggelenk, dem knie und der hüfte.

natürlich kann (und soll) man die muskulatur rund ums knie und der hüfte stärken, um die belastung so gut es geht zu reduzieren, jedoch bekommen die sehnen und vor allem die knorpel immer noch einiges ab!

der passive bewegungsappart kann sich anpassen (dauert aber jahre wenn nicht gar jahrzehnte bei den knorpeln, da diese nur passiv über diffusion versorgt werden), trotzdem sind verletzungen sehr häufig und folegschäden nach einer karriere bei sehr vielen vorprogrammiert. nur mit einem sehr guten trainier, einem guten sportmediziner der den athlet en stets betreut und einem auf diesem abgestimmten trainingsplan lässt sich das verletzungsrisiko stark reduzieren, sowie die dauerhafte belastung für die beine. trotzdem ist nicht auszuschließen dass man sich während des springens verletzt.

nur eine kleine unaufmerksamkeit und schon ist es passiert- dreisprung erfordert sehr viel konzentration, da jedem teilsprung volle aufmerksamkeit geschenkt werden muss, und jeder seine eigene technik besitzt! ist man zu hektisch, zu ungeduldig kann es schon zu einem bänderriss kommen (ich hatte einen).

ich würde keinem empfehlen dies als leistungssport auszuführen, v.a. nicht wenn man bereits über 30 ist, da ab diesem zeitpunkt der körper schon langsam beginnt abzubauen. es ist umstritten ob knie, hüft- oder sprunggelenksarthrose durch dreisprung im späten alter hervorgerufen haben, oder dies durch den sport verzögert wurde. hier zu gibt es einen sehr interessanten artikel in der deutschen zeitschrift für sportmedizin. einfach in google dies eingeben und noch weitsprung, hochsprung oder dreisprung dazu eintippen. der artikel heißt irgendwas mit foleschäden..

ach ja: mit einer guten technik lässt sich die belastung ebenfalls reduzieren! schau dir mal bei youtube die weltrekordsprünge von jonathan edwards an, die läuft mit so einer leichtigkeit über die bahn und die bodenkontaktszeit ist so gering, dass er die belastung so gut es wie es nur möglich ist reduziert. er knickt keinen zentimeter ein. aus biomechanischer sicht gesehen hat er die perfkte ausführung eines dreisprungs gemacht (ebenfalls artikel dazu im internet)

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für die allermeisten ist dies die "bequemste" position der hände. wenn man eine faust ballt, läuft man nicht (zumindest die meisten, ist abhängig vom sprinter) entspannt sondern verkrampft eher, die schrittlänge- und frequenz leiden darunter. zudem erleichtert dies den bewegungablauf der arme. der unterarm sollte in einem 90 grad winkel zum oberarm stehen, der deltamuskel führt hauptsächlich die bewegung, der arm pendelt wie ein uhrweker hin und her, die gespreizten hände schwingen bis zum gesäß (und nicht weiter!) und wieder nach vorne. mit einer faust kann man leicht gegen seinen eigenen körper schlagen und man gerät vielleicht aus dem rhythmus

und was für mich jedenfalls gilt^^: nur mit gespreizten händen fühle ich als würde ich richtg sprinten mit maximalem tempo!

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grob formuliert: je höher man in die atmosphöre kommt, desto weniger sauertstoff gibt es in der luft. bei einm höhentraining kommt es zu einer hypoxie (sauerstoffunterversorung des gewebes) welche gezielt hervorgerufen werden soll. dies führt zu einer erhöhten produktion des peptidhormons erythropoetin (EPO), welches in der nebenniere gebildet wird. dies wiederum regt die bildung von roten blutzellen ( eryrthrozyten)im knochenmark und röhrenknochen an, die im zentrum hämaglobin enthalten. das im hämoglobin enthaltene eisen kann o2 binden. je öfter der sportler also in der höhe trainiert, desto mehr rote blutkörperchen befinden sich in seinem blut, um den sauerstoffmangel zu kompensieren. wenn er wieder nach "unten" gelangt, ist wieder genug sauerstoff vorhanden, aber er besitzt immer noch einen erhöhten hämatokritwert (anteil der zellen am blut). seine aerobe kapazität steigt (bzw. sein maximales sauerstoffaufnahmevermögen und seine os2-transportkapazität) udn damit seine ausdauerleistungsfähigkeit

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das liegt daran dass springen eine hohe belastung für deinen passiven bewegunsapparat darstellt- dazu gehören die knochen, die sehnen und bänder und die knorpel, also alles was die muskulatur zusammen und stabil hält und reibungslose bewegungen ermöglicht- er wird passiv genannt weil er die arbeit automatisch macht- ohne jegliche bewusste kontrolle- den akiven bewegungsapparat (die muskulatur) kannst du aktiv und willentlich steuern

bei einem sprung aus einer hohen geschwindigkeit wirken hohe kräfte, die abgefangen werden müssen- von menisken, knorpeln und sehnen. und zuletzt auch von der muskulatur, die letztlich den absprung ermöglicht- wenn du mal von einem springer ein superslowmotion aufnahme siehst, sieht man dass springen eher nicht gelenkschonend ist- das ganze bein verformt sich regelrecht.

und in deinem fall scheint dein passiver bewegunsapparat am knie nicht ausreichend für diese belastung angepasst zu sein- bzw, du übertreibst es (zu oft und zu intensiv). und das verursacht deine probleme und schmerzen. was du dagegen tun kannst:

deine beinmuskulatur stärken (durch krafttraining), sodass einerseits sehnen und knorpel deutlich entlastet werden können, andererseits die muskulatur selber kräfte abfangen kann. wenn du beschwerdefrei bist, kannst du auch vorsichtig wenige sprünge aus langsamen tempo machen, vielleicht 3-5 und dann aufhören. das maximal 3 die woche mit genug pause dazwischen- so wird dein passiver bewegungsapparat auch gestärkt- dies dauert aber wochen bis monate ! knorpel brauchen jahre, da diese nicht durchblutet sind und nur passiv über gelenkschmiere "ernährt" werden

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