Rad: Cola als Energielieferant bei Langstrecken?

4 Antworten

Gegen eine Coca Cola nach dem Ziel spricht eigentlich nichts. Es enthält sehr viele Kohlehydrate, wenn auch in Form von Einfachzucker, was aber in dem Moment von Vorteil ist da dieser sehr schnell ins Blut gelangt, und hebt den Kreislauf der nach so einer Belastung gerne mal in den Keller geht und leitet damit die Erholung ein. Es gibt nichts schöneres wenn es sehr heiß ist als nach einer harten Wettkampf/Trainingseinheit ein eiskaltes Cola zu trinken.

Normalerweise trinken die Radsportler nur wenn sie am Ziel angekommen sind ein paar Schlucke Cola, um dem Körper schnelle KH zu zu führen. Das macht aber auch nicht jeder. Oftmals steckt auch nur der Werbeeffekt dahinter, denn die Cola wird ja nicht aus der Trinkflasche sondern aus der schön sichtbaren Coca Coladose getrunken. Während des Rennes wird mehr auf Mineralgetränke; Wasser oder auch KH Gels etc. zurückgegriffen, was auch wesentlich effektiver ist.

Schnell verfügbare Kohlenhydrate sind Honig in Kunststoffflaschen, Trockenobst, Leberkäsbrötchen, Rosinenbrötchen und so weiter. Bei Langstreckenausfahrten musst Du nach einer gewissen Strecke in kurzen regelmäßigen Abständen fortlaufend etwas zu Dir nehmen, gerade in bergigem Gelände. Cola ist zu süss, steigert Deine Insulinproduktion und die Gefahr von Unterzuckerung.
Wichtig Bananen.

Gerade um diesen letzten Push geht es dabei. Viele Ausdauersportler, nicht nur Radfahrer, setzen in der Endphase auf Coke. - Aber nicht direkt aus der Flasche, es geht um Coke gerührt (um es mit 007 zu sagen). Das Rühren entfernt die Kohlensäure, die bei Langstreckenrennen in der Endphase fatale Folgen haben könnte.

Ich laufe auch Marathons und im Rennen des Jahres sind meine Batterien gegen Ende auch immer ziemlich leer. Aber ich habe es noch nie mit Coca Cola versucht, weil es auf den Verpflegungsposten nicht angeboten wird und mittragen will ich es nicht...

Viele Grüsse LLLFuchs

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