Ich kenne einen, der hat erst mit 23 angefangen, ist jetzt 28 und klettert 9er draußen onsight. Bis zum 10. Grad ist er unterwegs. Er ist gut im Training und wird sich sicher noch steigern. Von daher: Mit 18 ist noch alles drin, es ist eher eine Sache des richtigen Trainings und der Einstellung.

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Falltraining ist wichtig, sowohl für Kletterer als auch für Sicherer. Wenn man das gut übt, kann der Sicherer bald genau abschätzen, wie weit der Kletterer fliegt.

Übt das zuerst in der Kletterhalle. Fangt mit dem Sturztraining im Überhang an, weil da das Verletzungsrisiko am geringsten ist. Der Kletterer soll nur den Umlenker am Schluss nicht klippen und sich dann reinfallen lassen. Wenn das gut klappt, gibt der Sicherer beim nächsten Mal ein bisschen Schlappseil dazu. Immer genau schauen, wie weit der Kletterer fliegt, je nachdem, wieviel Schlappseil da ist und wie weit er über der letzten Exe ist.

Bei geraden Wänden/Platten ist es sehr wichtig, weich zu sichern, damit der Kletterer nicht zu stark mit dem Fuß an die Wand knallt. Auch muss man aufpassen bei Wänden, die mehrere Kanten und unterschiedliche Schrägen haben. Einfach üben und niemals ein zu großes Risiko eingehen.

Ich würde empfehlen, mit Tube oder Achter zu sichern. Grigri ist beim Fallen oft zu hart bzw. verlangt viel Übung, um einen Sturz optimal zu sichern.

Noch was wichtiges für den Sicherer: Niemals zu weit weg von der Wand stehen! Vor allem im Überhang unter der ersten Exe stehen. Und natürlich insgesamt so stehen, dass der Kletterer nicht auf einen drauffällt, also am Anfang leicht versetzt unter ihm.

Ist der Kletterer deutlich schwerer als der Sicherer, muss der Sicherer aufpassen, dass es ihn nicht zu weit nach oben zieht und damit der Sturz zu weit wird. Also eher wenig Schlappseil geben, da es einen eh nach oben/an die Wand zieht. Ist der Kletterer leichter als der Sicherer, kann der Sicherer mehr Schlappseil geben und beim Sturz evt. sogar einen kleinen Hüpfer nach oben machen.

Noch eine nette Übung: Der Kletterer sagt "lass mich bis zu diesem Griff fallen" oder der Sicherer sagt "ich probiere, dass du genau da und da landest". So kann man die Entfernungen des Sturzes besser einschätzen lernen.

Viel Spaß! :-)

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Ich finde auch, dass dein Trainingsplan für den Anfang zu viel ist. Mach nicht mehr als 3x pro Woche. Erstens wegen Gelenken und Bändern (v.a. die Ringbänder der Finger, die müssen sich langsam an die Belastung gewöhnen, was sehr lange dauern kann). Zweitens auch deswegen, weil die Muskeln Zeit brauchen, um sich zu erholen und zu wachsen. Mit mehr als 3x die Woche erzielst du nicht unbedingt einen besseren Trainingseffekt. 2x klettern und 1x bouldern pro Woche halte ich für optimal. Klettern für die Ausdauer, Vorstiegssicherheit, das Lesen von Routen und eine gute Tritttechnik. Bouldern eher für die Technik im Überhang und die Maximalkraft.

Als nächstes der Rat: Immer schön vorsteigen, nicht zu viel topropen! So erreichst du viel schneller eine bessere Technik und wirst außerdem fitter, was das klettern draußen betrifft (da muss man ja auch vorsteigen).

Was die Schnelligkeit der Fortschritte betrifft: Am Anfang steigert man sich schnell. Je höher jedoch der Grad, desto langsamer kommt man vorwärts. In einem Jahr kommst du wahrscheinlich schnell dazu, eine 7- (deutsche Skala) im Vorstieg auf Anhieb zu schaffen. Dann aber wird es länger dauern, bis du dich steigerst. Außerdem gibt es einen Unterschied, wie gut man drin ist und wie gut draußen. Draußen kommt die Psyche dazu, weil die Hakenabstände weiter und die Griffe nicht vordefiniert sind. Auch kann es passieren, dass eine 6+ von 1965 so schwer ist wie eine 8+ von 1995. Das ist also alles relativ.

Wenn du Lust hast, melde dich auf klettervirus.de an, die verschicken pro Woche eine Trainingsmail mit sehr sinnvollen Tipps!

Viel Spaß!!

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Bei Decathlon gibt es oft günstige 3/4-Hosen. Ansonsten habe ich meistens Hosen an, die es in der Sportabteilung für allgemeine Fitness zu kaufen gibt. Je nachdem, wieviel Geld man ausgeben möchte, kann man natürlich auch in Bergsportläden gehen oder im Internet bei den jeweiligen Marken kaufen. Die Klettermarken-Hosen sind aber oft teurer, ohne wirklich besser oder bequemer zu sein (finde ich zumindest). Allenfalls diese ganz dünnen Hosen, die sehr schnell trocknen, sind wirklich sehr leicht und hochwertig.

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Zu Tripoint kann ich dir leider nichts sagen. Aber es lohnt sich, sich bei verschiedenen Griffmarken umzuschauen. Sehr gute Erfahrungen machen wir mit den Crux Klettergriffen. Der Hersteller versucht, möglichst nah Felsstrukturen abzubilden, was interessante Griffe ergrifft. Das Material ist 1A, die Farbe hält ewig (auch wenn noch so viel Magnesium draufkommt) und sie werden nie schlonzig, sondern bleiben schön griffig. Für mich die erste Wahl.

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Ich kann klettervirus nur zustimmen!! Ich kene auch viele Kletterer, die Probleme mit den Fingern bzw. Ringbändern haben. Hatte es selbst eine Zeitlang, als ich zu schnell zu viel trainiert habe. Dann habe ich langsamer gemacht und nicht nur leistige Touren gemacht, sondern auch Henkeltouren, und gelernt, die Finger mehr abzuhängen.

Wenn einmal das Ringband reißt, fällst du für Monate aus. Das ist es nicht wert!

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Habe im letzten Jahr viel an meiner Fußtechnik gefeilt. Hier noch ergänzende Tipps bzw. das, was mir geholfen hat:

Versuche, sofort so anzutreten, dass du nicht mehr nachsetzen oder auf dem Griff rumrutschen musst. Also vorher schauen, dann Fuß setzen, und so stehen lassen. Dabei ist es hilfreich, kurz vor dem Antreten die Bewegung zu verlangsamen, wie in einer Art Zeitlupe.

Was ich auch hilfreich finde: Ich klettere oft am Schluss eine Route ab, manchmal auch im oberen Drittel mit Seil ausklicken. Dadurch wird ein wenig die Blockierkraft sowie die Kondition trainiert, und es ist eine Vorbereitung dafür, falls man draußen mal so abbauen muss. Und es ist gut für die Fußtechnik, weil man ganz genau schauen muss. Wichtig: Auch wenn man etwas nervös und/oder schon müde ist, sollte man versuchen, präzise anzutreten und nicht "rumzuschrubben".

Viel Spaß beim Üben! Was ich auch schön finde zu sehen: Die Kletterschuhe halten wesentlich länger und müssen nur selten neu besohlt werden. :-)

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"Der Legende nach" haben ja auch Kletterer das Slacken "erfunden". Ursprünglich wurde eine lange Bandschlinge o.ä. zwischen 2 Bäume gespannt, so eher zum Zeitvertreib oder um das Gleichgewicht zu trainieren. Vor allem in den Klettercamps im Yosemite ist das wohl beliebt. Aber keine Ahnung, wo es wirklich herstammt. Auf jeden Fall fällt Kletterern, die slacken mal ausprobieren, das wesentlich leichter als Nicht-Kletterern, und umgekehrt bringt slacken auch was fürs klettern. Eben wegen der schon genannten Überschneidungen. Slacken als "Training" zu bezeichnen, halte ich für ein wenig übertrieben. Es kommt total drauf an, in welchem Grad man klettert. Spätestens ab dem 8.Grad bringt slacken meiner Meinung nach nichts als zusätzliches Training.

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