Bouldern als Vorbereitung aufs Klettern sinnvoll?

3 Antworten

Ich halte das nur bedingt für sinnvoll. Denn Bouldern ist für Anfänger wesentlich schwerer, als zuerst mal klettern zu lernen, da beim Bouldern die Maximalkraft im Vordergrund steht. D.h. es kann schnell zu Frustration kommen und die Fortschritte erfolgen in der Anfangsphase langsamer als beim klettern. Wenn ihr eine gute Boulderhalle / einen guten Boulderbereich habt, müsste es aber auch viele leichte Boulder für Anfänger geben. Dann kann man mal reinschnuppern und bekommt ein Gefühl für den Sport.

Wie schon erwähnt, solltest du es dir unbedingt von jemandem zeigen lassen. Und die Verletzungsgefahr ist größer. Die Sturzhöhe ist sehr niedrig, d.h. ein Sturz aus z.B. nur einem Meter kann gar nicht mehr kontrolliert abgefangen werden. Man knallt aus der Bewegung heraus auf die Matte, was zu Brüchen etc. führen kann. Auch kann man sich schnell was überdehnen / zerren. Gerade ohne Einweisung und mit wenig Erfahrung passiert das eher. Das soll nicht heißen, dass das ein "übler" Sport ist, bei dem man sich ständig verletzt. :-) Aber man sollte es nicht unterschätzen.

Ich kenne nicht die Rahmenbedingungen deines Kletter-Workshops. Aber warum gehst du nicht einfach unvorbereitet hin und lässt dich überraschen? Die Anderen sind ja auch Anfänger, oder? Und dann bekommst du eine professionelle Einweisung.

Auf jeden Fall: Viel Spaß, der Sport ist toll! :-)

Ich glaube das ist sinnvoll.............

für mich geht bouldern und klettern einher. Aber es schadet sicher nicht, wenn Du vorher schon ein wenig gebouldert bist, da Du dann beim Leadklettern nicht mit so vielen neuen Eindrücken überschwemmt wirst. Allerdings würde ich mir das auch von jemanden zeigen lassen, der es kann, damit Du Dir nichts falsches angewöhnst, was man nachher nur schwer wieder los wird.

Und bitte bedenke, dass beim Bouldern öfters Unfälle passieren als beim Seilklettern, da die offensichtliche Gefahr (Höhe) fehlt.

Ernährung und Sport in der Jugend (Wachstum) Wirklich so viel Hunger oder nur Einbildung??

Hallo!

Ich, begeisterter Boulderer, bin 17 Jahre alt und gehe ca 4-5 mal pro Woche Klettern (durchschnittlich immer ca 2-3 h, powere mich aber richtig aus). Meine Frage nun: Wenn ich nach Hause komme, oder auch wenn ich nicht klettere habe ich immer SEHR viel Hunger und esse auch richtig viel! Ich habe über den Winter bisher ca 5 kg zugenommen, (wog im Sommer 52 und jetzt 57, bei Körpergröße von 174cm) Vorher habe ich immer peinlichst auf meine Ernährung geachtet, allerdings fühlte ich mich irgentwann nicht mehr wohl.. Allerdings hat sich meine Kletterleistung (glaube ich) nicht schwerwiegend durch die Gewichtzunahme verschlechtert...manchmal kommt mir sogar vor ich hätte mehr Power. Ich weiß nur nicht, ob mein Körper wirklich Hunger hat oder es ab einem gewissen Punkt nur mehr Einbildung ist? Zum Beispiel esse ich nach dem Klettern oft ca 1500- 2000kcal..., wobei ich aber immer anständig Frühstücke und mittagesse! ;) Ist das normal?

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