Spätbeginner im Klettersport

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Von den älteren Supertalente im Sportklettern haben viele erst später angefangen, v.A. Weil das Klettern in ihrer Kindheit noch kaum bekannt war. Viele davon haben aber vorher schon viel Sport betrieben, z.B. Kunstturnen wo man auch viel Kraft bekommt.

Einige sind: -Stefan Glowacz (1965) begann mit 15 Jahren mit dem Klettern. Er gwann drei Mal den Rockmaster und wurde Vizeweltmeister. -Maurizio „Manolo“ Zanolla (1958) begann mit 16 Jahren. Er kletterte am Fels viele sehr schwere Routen, z.B. eine 9a+ mit 50 Jahren.

-Marietta Uhden (1968) begann erst mit 21 Jahren mit dem Klettern. Sie wurde Weltcupsiegerin im Bouldern. -Sarah Seeger (1981) begann mit 15 Jahren mit dem Klettern. Sie wurde deutsche Vizemeisterin und war eine der ersten Frauen weltweit die draußen die Schwierigkeit 8c (franz.) kletterten. -Muriel Sarkany (*1974) begann mit 15 Jahren mit dem Klettern. Sie gewann fünfmal den Gesamtweltcup.

Wenn man sich so unter den großen Namen der aktuellen Superkletterer umsieht, dann haben aber alle schon sehr jung (6-7) angefangen (David Lama, Adam Ondra). Und auch von den etwas älteren, die heute nicht mehr Wettkämpfe bestreiten, haben viele mit 11/12 Jahren begonnen.

Ich kenne einen, der hat erst mit 23 angefangen, ist jetzt 28 und klettert 9er draußen onsight. Bis zum 10. Grad ist er unterwegs. Er ist gut im Training und wird sich sicher noch steigern. Von daher: Mit 18 ist noch alles drin, es ist eher eine Sache des richtigen Trainings und der Einstellung.

Ist es zu spät für meinen Traum?

Hallo, ich habe den Traum professioneller Basketballspieler zu werden. Ich bin 16 Jahre alt und spiele jetzt schon seit etwa 2 1/2 Jahren. Ich hatte 1 Jahr mit Knieproblemen zu kämpfen und konnte lange Zeit nicht mehr trainieren. Ich habe vor kurzem wieder begonnen. Viele denken sich jetzt, mit 16 Jahren und 2 1/2 Jähriger Erfahrung wird man nie mals Profisportler. Ich glaube aber fest daran dass wenn ich jeden Tag mehrere Stunden trainiere, ich in kurzer Zeit sehr gut sein werde. Ich bin 191cm gross und bin eigentlich recht gut aber noch lange nicht zufrieden. Bis jetzt konnte ich nur 1 mal / Woche trainieren (wegen Knie) und habe eigentlich noch nie richtig hart und regelmässig für mich trainiert. Was ich allerdings ändern will wenn es mit 16 Jahren noch nicht zu spät ist. Ich habe schon alles vorbereitet: Neuer Ernährungsplan, wöchentlicher Trainingsplan, Ausdauer- und Krafttraining. Wenn das durchziehe, dann wird mein Leben so gut wie nur noch aus Schule und Training bestehen. Das stört mich aber nicht, Ich habe mir ein grosses Ziel gesetzt und dafür muss ich Opfer bringen. Diese Opfer will ich aber nicht bringen wenn es schon lange zu spät ist.

Ist es das? Viele denken jetzt das ich es niemals schaffe da ich noch nie richtig hart trainiert habe und jetzt will ich ganz plötzlich anfangen jeden Tag hart zu trainieren. Oder dass ich mental damit nicht klar kommen würde. Stellt es euch nur vor, das ich damit klar komme und es jeden Tag durchziehe. Wäre es dann immer noch zu spät für eine Karriere als Basketballer? Ich rede hier nicht von der NBA... daran denke ich überhaupt nicht und dieses Ziel könnte ich mir vielleicht nur setzten wenn ich erst mal Pro bin.

Ich bin mir total im Klaren dass das mental und körperlich die härteste Zeit meines Lebens sein wird wenn ich es durchziehen würde. Das will ich aber nur tun wenn es in meiner Situation noch nicht ausgeschlossen ist etwas zu erreichen. Ich brauche nur einen Funken Hoffnung. Auch wenn die Chancen 1/100 stehen werde ich es versuchen.

Ist es mit 16 Jahren zu spät für meinen Traum?

Danke & Lg DaniAllen20

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?