Woran erkennt man ob man beim klettern die gurtlasche zurückstecken muss oder nicht?

3 Antworten

Eine Schnalle auf einem Klettergurt muss immer rückgefädelt werden. Das heißt es muss immer eine 180° Kurve auf der Schnalle liegen.

Es gibt drei Arten:

Die Steckschnalle wie sie z.B.: bei Kletteersteiggurten verwenden wird.

Die Rückfädelschnalle wie sie bei den meisten alten Klettergurten verwendet wurde

und die Selbstblockierende Schnalle welche heute bei Sportklettergurten verwendet wird.

Es gibt auch noch Mischformen z.B.: bei Petztarbeitsgurten.

Siehe Bilder

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Am besten in dem du erst einmal die Anleitung liest. Ansonsten steht an der Schnalle meist Danger wenn sie nicht zurueckgeschlagen ist. Schnallen die man nicht zurueclschlagen muss bestehen auch aus 2 Teilen. Wenn du dir unsicher bist, frage jmd ubd zeige deinen Gurt - kein Risiko!

Prinzipiell würde ich Sorc2010 recht geben, im Zweifel lieber Fragen!

Allerdings möchte ich ergänzen, dass es auch selbstverriegelnde Schnallen gibt, die nicht offensichtlich aus zwei Teilen bestehen. Es ist sicherer, andersherum zu argumentieren: Die Schnallen, die zurückgeschlauft werden müssen, bestehen eindeutig aus einem einzigen Teil, das so ähnlich aussieht, wie auf dem Bild. "Danger" ist optional, viele haben das nicht. Aber immer, wenn Dir eine solche Schnalle unterkommt, musst Du zurückschlaufen. Ich kenne kein System, das grundsätzlich anders aussieht und zurückgeschlauft werden muss...Irgendjemand?

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