Und umgekehrt? Kann ich einen Fahrradhelm auch zum klettern nehmen?

2 Antworten

Ich hab mich zu dem Thema auch informiert, weil ich keinen Fahrradhelm aber einen Kletterhelm hatte. Ich bin einige Touren mit dem Kletterhelm gefahren und dann hat mich mal jemand über das Risiko aufgeklärt, wenn man beide Helmsorten vertauscht. Nutzt du einen Kletterhelm fürs Radeln, fehlt die in der Regel der Schutz für das Gesicht, der durch den Vorbau des Helms gegeben ist. Umgekehrt hat der Fahrradhelm nichts beim Klettern zu suchen. Geht es nur ins Mittelgebirge, hast du in der Regel nur kleine Steinchen, die auf dich fallen können. Wenn du aber alpin unterwegs bist, kommen hier und da mal Steine runter, die schon einige Hundert Meter Fall hinter sich haben. So einen Aufschlag wird der Fahrradhelm und dein Kopf dadrinnen nicht so gut wegstecken, wie ein Kletterhelm. Du kannst dir auf http://www.kletterhelm.com.de auch weitere Tipps durchlesen. Ich habe mir die Infos da mal zu Gemüte geführt und mir dann dort einen Helm geholt. Die haben auch eine Liste mit denen, die am besten getestet wurden.

Nein - eher nicht. Vor allem der Steinschlagschutz ist nicht gewährleistet, wie TomSelleck schon ausgeführt hat.

Geht es nur um den Anprallschutz, dann kann allerdings schon mal ein Fahrradhelm zum Einsatz kommen, z. B. wenn man in einer Kletterhalle oder in einem weitgehend steinschlagsicheren Klettergarten Kinder beim Klettern davor schützen möchte mit dem Kopf gegen die Wand zu prallen (was durchaus passieren kann, wenn sie z. B. am Seil schaukeln wollen), wenn Anfänger ihren ersten Vorstieg machen, oder im Rahmen eines Sturztrainings. Besser ist natürlich ein Kletterhelm, aber besser als ohne Helm ist ein Fahrradhelm in diesen Situationen allemal.

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