Zahlen habe ich natürlich keine. Ich denke auch nicht, dass die irgendwer hat, weil es viele verschiedene Verbände und freie Schulen im Kampfsport oder der Kampfkunst gibt.

 Und überall kann man seinen Dan/ schwarzen Gürtel oder Lehrergrad machen, nach jeweils unterschiedlichen Kriterien, selbst innerhalb des selben Stiles.

Ein schwarzer Gürtel / Dan/ Lehrergrad entspricht nicht dem Großmeister-, auch noch nicht dem Meistergrad. 

Es haben sehr viele Leute einen schwarzen Gürtel/ DAN oder Lehrergrad. Das bedeutet lediglich, dass man nun die Grundlagen seines Stiles beherscht; also nicht mehr in den "Schülergraden/ Kyu" ist.

Ich selbst habe auch den "1.Lehrergrad des Kampfkunststiles Wing Tsun des Kampfkunstverbandes EWTO" gehabt und ich war keine Ausnahme in unserem Verband. In der EWTO ist man ab 5.Lehrergrad "Meister" und ab 8.Lehrergrad "Großmeister".

Wenn man richtig fleißig trainiert und einigermaßen Talent hat, kann man nach ca 4-6 Jahren seinen 1.Lehrergrad oder 1.DAN = schwarzen Gürtel machen. Das ist schon etwas - da kann man Stolz drauf sein, denn ist es anders als Mr Myagi bei Karate Kid.

"Großmeistertitel" und "farbige Gürtel/ Kyu/ Schülergrade" sind eine Erfindung der Neuzeit in der der Meister nicht mehr alle seine Schüler persönlich kennt. Wer Meister unterrichtet, möchte sich halt abheben und nennt sich daher "Großmeister". 

Wer einen neuen Verband gründet, nennt sich auch oft "Großmeister". Er muß vorher noch nicht einmal eine Prüfung gemacht haben. Einfach Urkunde ausdrucken - fertig. 

Deshalb: Laß das Vergleichen, es führt zu nichts. Freu Dich an deiner eigenen Steigerung. Freu Dich über Siege und lerne aus Niederlagen.

Aber Schach mit Kampfsport zu vergleichen, wie soll das gehen? Dann kannst Du dich auch mit einem Meisterkoch oder einem anderem Handwerksmeister (KFZ, Schmied...) vergleichen.

Es sind sich ja noch nicht einmal Vertreter desselben Kampfkunststiles über die Kriterien einig.

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Du bist nicht generell zu alt dazu. Ich kenne Leute, die erst mit über 60 Jahren das erste Mal in eine Kung Fu Schule eintraten und dort begeistert trainierten.

Allerdings rate ich Dir, nicht von youtube zu lernen, sondern in einer Kung Fu Schule. Nur da hast Du Trainer, die deine Fehler direkt am Mann korregieren. Mit nur virtuellem Unterricht können sich leicht Fehler einschleichen und das kann auch zu gesundheitlichen Schäden führen.

Ein Trainer kann Dir zudem Tipps oder auch persönlich sinnvolle Abwandlungen zeigen, falls Einiges so nicht machbar für dich ist und mit mehr Leuten macht es sowieso mehr Spaß.

Außerdem achtet ein gewissenhafter Trainer darauf, dass ihr euch gut aufwärmt, bevor ihr beginnt oder dehnt, um Schäden vorzubeugen. Er sollte etwas von Trainingslehre verstehen.

Wenn Du topfit bist, dann wirst Du auch in deiner (weiteren?) Umgebung etwas finden, wo Du Spaß dran haben kannst. Manchmal hilft es, etwas flexibler zu suchen, sowohl in der Kampfkunst- oder Sportbezeichnung, als auch beim Ort.

Viel Erfolg!

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Rufe in dem von Dir ausgewählten Karate-Dojo an und vereinbare ein kostenloses Probetraining. Da kannst Du dann den Trainer fragen, welche Übungen, die Finger betreffend, dort üblich sind, und ob Du die dort genau so mitmachen müßtest. Ich schätze nämlich,  dass das jeder Trainer anders hält.  

Dasselbe kann man auch vom Krav Maga sagen.  

Vielleicht liegt Dir auch was mit Waffen, wie Arnis oder Fechten. Glaub nicht, dass die dort so auf Abhärtung trainieren. Allerdings kann man dort evtl mal einen Stock auf die Finger bekommen...

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Bei der Sportart, die Dir am Besten gefällt und Du deshalb gerne und regelmäßig betreibst.

Viele Leute können sich nur eine begrenzte Zeit lang damit motivieren, dass sie durch den Sport Muskeln aufbauen und ihren Energieverbrauch dadurch etwas erhöhen. Deshalb ist unbedingt ein wirklich langfristiger Grund notwendig, um generell zum Sport motiviert zu sein.
Und dieser Grund kann nur der Spaß am Sport sein.
Nur dann wirst Du bereit sein, den Sport wirklich langfristig in deinen Lebensalltag zu integrieren.
Checke deine Sportmöglichkeiten in deiner Umgebung, streiche weg, was nicht gefällt und fang an/ bzw vereinbare dann Probetrainings.

Viel Spaß
Gruß Kyra

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Du kannst Dich immer nur entscheiden zwischen Ausdauertraining und Krafttraining.

Für Ausdauertraining kannst Du entweder Deine Laufstrecke verlängern, anspruchsvollere Strecken wählen (Höhenprofil) oder Intervalltraining machen.

Krafttraining wiederrum findet nur mit sinnvollen Gewichten statt, nicht mit diesen lächerlichen Gewichtsmanschetten. Bei zu niedrigem Gewicht muß sich der Muskel nicht aufbauen und verstärken, denn er ist dafür ja stark genug. Deshalb wächst er nicht.

Gewichtsmanschetten sind sinnlos. Zudem macht ein Training mit ihnen Deine Gelenke kaputt. Wenn diese Manschetten wirklich so toll wären, glaubst Du nicht, dass jeder längst damit trainieren würde?

Und, wie meine Vorredner schon schrieben, das Abnehmen funktioniert hauptsächlich über eine vernünftige Ernährung.

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Die Schlagkraft ist eine Anwendung der Schnellkraft.

Wenn Du Deine Schnellkraft trainierst, wird sich Deine Schlagkraft verbessern.
Eine gute Schlagkraft ist vonnöten, wenn Du Deine Kampfkunst wirkungsvoll ausüben möchtest - zum Beispiel bei der akuten Selbstverteidigung oder beim Kampfsport, wenn Du Vollkontakt gewählt hast.
Es wäre unzweckmäßig, wenn Du durch gute Technik zwar einen Treffer beim Gegner landest, dieser aber nicht die gewünschte Wirkung erzielt, weil er zu schwach ausgeführt wurde. Sicher kann gute Technik die vorhandene Schlagkraft am besten übertragen, aber die Kraft muss auch vorhanden sein.
Durch BWE kannst Du Deinen gesamten Körper kräftigen. Das dient nicht nur zur Gesunderhaltung, sondern Dein Schlag (oder Zug...) ist nur so stark, wie das schwächste Glied Deines Körpers - in der Regel benutzt man zum Schlag ja den gesamten Körper. Auch durch allgemeine Körperkräftigung kannst Du Deine Kraft besser übertragen

Deshalb würde ich Deine Frage mit einem eindeutigem "Ja" beantworten.
Eindeutig ein sinnvolles Zusatztraining.

Davon abgesehen ist natürlich das echte Kampfkunst/-sporttraining natürlich trotzdem wichtig, denn Kraft ist ja nur eine Säule.
Aber Du wolltest ja nicht das Kampfkunst/-sporttraining durch Krafttraining ersetzen.

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Ich empfehle Dir erstmal einen Selbstbehauptungskurs.
In solchen Kursen lernt man das Verhalten in verschiedenen Situationen. Oft werden auch die vorhandenen Senarien besprochen und gemeinsam eine Lösung dafür gesucht.

Schlagen ist erst die allerletzte Alternative.
Da Du die Situation nicht beschreibst, kann man schlecht beurteilen, warum es immer wieder zu einer Schlägerei kommt. Aber normal ist das sicher nicht.
- Sollst Du abgezogen werden?
- Wirkst Du sehr unsicher?
- Wirkst Du provozierend - große Klappe?

Das wären alles unterschiedliche Situationen, wo man Dir mit unterschiedlichen Verhaltensratschlägen helfen könnte.
Oft bietet die Polizei solche Kurse an, es gibt aber auch private Anbieter.

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Bei 10 Minuten Laufband brauchst Du keine Angst vor drastischen Effekten haben. Schön wärs, wenn das so einfach wäre!
Auf dem Laufband solltest Du keinen Sprint hinlegen, sondern in einem gemäßigtem Tempo laufen, eben so, dass Dir warm wird. Wenn ich 5 Minuten Fahrrad fahre und mich danach umziehe fürs Training, bin ich wieder kalt. Ob Du danach warm bist, musst Du selber entscheiden, aber von 5-10 Minuten Laufband nimmst Du nicht ab, das ist kein Ausdauertraining. Aufwärmen beugt Verletzungen vor, also besser nicht weglassen.

Statt Laufband kannst Du auch den Crosstrainier oder ein Fahrrad-Ergometer zum Aufwärmen nutzen.

Zusätzlich solltest Du jeweiligen Übungen immer erst mit wenig Gewicht ausführen, um die speziell benötigte Muskulatur aufzuwärmen.

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Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 Strafgesetzbuch, § 15 Abs. 2 OWiG).

Das bedeutet, bei einem drohendem Angriff darfst Du sogar zuvor kommen und deinerseits den Angreifer angreifen, um seinen Angriff erfolgreich zuvorzukommen oder abzuwehren. Das beinhaltet, dass Du nur angemessen reagieren darfst.
Z.B. darfst Du keine kleine Omie krankenhausreif schlagen, weil sie mit ihrem Krückstock ungezielt in Deine Richtung geschlagen hat. Du hättest die Eskalation sanfter beenden können, indem Du weggehst (da sie gehbehindert nicht hinter Dir herkommt.). Hättest Du aber vor Schreck deine Arme hochgerissen als Schutz vor dem Stock, und dieser prallt an deinen Armen ab und schnellt zurück auf den Kopf der alten Damen - Pech für sie.

Allerdings wird es schwierig sein, wenn Du dem Angreifer mit einem eigenem Angriff zuvorkommst, vor Gericht nachzuweisen, wer der 1. tätliche Angreifer war. Darum im Falle eines Angriffes immer versuchen, die Aufmerksamkeit der Passanten auf Dich zu lenken, etwa laut zu schreien, "laß mich zufrieden". Der Angreifer hört wahrscheinlich nicht auf, aber Du hast bessere Zeugen vor Gericht.

Überschreitest Du die erforderliche Notwehr, spricht man von einem Notwehrexess. Der kann, wenn er aus einem Affekt oder Schreck heraus entsteht, straffrei sein.

Das Verfolgen eines Täters, das spätere Auflauern des ehem. Täters oder das absichtliche Nachtreten, wenn der Angreifer schon von Dir abgelassen hat und Du körperlich außer Gefahr warst ist keinesfalls straffrei!

Es hat Dich niemand anzugreifen, daher darfst Du Dich auch reflexartig wehren. Es ist sein Risiko. Du brauchst auch nicht vorher warnen, dass Du Karate machst.

Genaueres siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Notwehr#Notwehrexzess

Viel Spaß beim Karatetraining!

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Sportunterricht an den Schulen Deutschlands

Liebe Gemeinschaft,

als ich noch zur Schule gehen durfte (ja, ich liebe lernen und argumentieren, schwere Schultaschen schleppen und Große Pause) gab es drei Mal in einer Woche Sportunterricht, gesamt: 4 Unterrichtseinheiten. Darin wurden thematisch Leichtathletik, Akrobatik und Sportspiele (Ballsportarten, Kampfsport, Teamsport allgemein) behandelt. Das war 2002 noch so, als ich mich von der Schule verabschieden musste.

Herbst 2011 bekam mein Kanadier Schlagseite als ich mich nach einem Kommentar meines Exlehrers und mittlerweile langjährigen Freundes zu ihm umdrehte und schockiert anstarrte.

Sport ist dort mittlerweile Wahlfach geworden und wird kaum noch genutzt. Zudem ist das, was die Schüler zeigen kaum noch erwähnenswert, wenn es nicht gerade Fußballer oder Begeisterte sind. Beide Sorten sind zudem rar. Nach einer kleinen Nachfragetour stellte ich fest, dass dieses Bild je nach Bundesland ähnlich ist, oder dass Sport in wenigen Schulen, dafür aber spezialisiert angeboten wird.

Mein Arbeitgeber ist in der Situation, Freiwillige Deutsche gem. Grundgesetz in den Dienst aufzunehmen. Nun ist jedoch meine Beruflichkeit nach althergebrachter Sitte eng mit Sport und körperlichen Befähigungen verbunden. Was jedoch meine Damen und Herren vozuzeigen hatten war schlechter als unterklassig.

Was also, so lautet meine Frage, spricht gegen Sportunterricht an allen deutschen Schulen als Pflichtfach? Lässt sich das nicht realisieren?

Es gilt als erwiesen, dass moderater und motivierter regelmäßiger Sport dem Menschen gut tut: Immunsystem, Psyche, körperliche Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit/Belastbarkeit. Sowohl Auszubildende (böse Zungen sagen: Leibeigene des Ausbildungsbetriebes) als auch Studenten stehen heute mehr denn je unter Druck und müssen belastbar sein, gesund bleiben und dem öffentlichen Verkehrsmittel entgegen huschen. Daher sehe ich dringenden Handlungsbedarf!

Danke für Eure Gedanken, Sebastian

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Sportunterricht halte ich für wichtig, hat aber eine geringe Priorität.

Hallo Sebastian,

so ganz paßt eigentlich keine der Antwortmöglichkeiten auf meine Meinung. "Geringe Priorität" - nein, aber auch nicht die höchste Priorität...
Ich meine:
Sportunterricht sollte ab der 5.Klasse ein Wahlpflichtfach sein. - mit Note "teilgenommen" - und Nennung des Sportangebotes.
(Vorher sollte grundlegende Dinge wie, sich an Regeln halten und schwimmen gelehrt werden)

Das bedeutet, es sollten mehrere Sportopitionen zeitgleich für die ganze Schule angeboten werden, unter denen die Kinder sich eine auswählen müssen. Gerne können, sollten auch 2-3 Jahrgänge zusammengefaßt werden, um ausreichende Gruppenstärken zu erreichen. Jahrgangsübergreifender gemeinsamer Sportunterricht fördert auch die Rücksichtnahme der Schüler untereinander. Jedes Jahr kann neu gewählt werden.

Ich habe jetzt mehrere Lehrpläne der Kultusministerien überflogen und war wirklich beeindruckt was alles vermittelt werden soll und wie genau die Vorgaben waren.

Und dann habe ich überlegt, wozu der Schulsport eigentlich dienen soll.
Und das Entscheidende fehlt auf diesen Plänen - kann gar nicht draufstehen.
Oberste Ziel des Sportunterrichtes sollte es sein, die Freude am Sport zu vermitteln, damit die Kinder von sich aus auch später gerne Sport treiben. Nur so wird der Sportunterricht nachhaltig und wirkt auf das ganze Leben.
Für dieses Ziel ist es irrelevant, weiche Sportart das Kind genau ausübt.

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass ein bewegtes Leben zur Gesunderhaltung des Körpers und Steigerung der Lebensqualität eines jeden Einzelnen beiträgt.
Sporttreibende sind seltener krank, kosten Arbeitgeber und die Gesellschaft deshalb weniger - falls es wirklich einer wirtschaftlichen Begründung bedarf.

Damit der Sport Spaß macht, sollten die Kinder ein gewisses Mitspracherecht haben, indem sie die für sie am ehsten passende Sportart auswählen dürfen. Die Kinder lernen spielerisch eine Sportart, sammeln motorische Erfahrungen, lernen Rücksichtnahme und einander zu helfen.

Wozu sollte die Sportleistung benotet werden? Noten stellen keinen Reiz da, sich im Sport zu verbessern. Oder wie sollten die Kinder dafür zuhause üben?
Auch für spätere Arbeitgeber halte ich Sportnoten für unwesentlich. Er kann doch durch eine einzige Frage herausfinden, ob dich sein potzenzieller Arbeitnehmer fit hält, und der Schulabgänger kann unter Hobby's seinen Sport angeben.

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Mit 17 Jahren wollte ich auch nicht laufen gehen. Ich fand das irgendwie komisch.
Und mit meinem Freund Radfahren war immer so'ne Sache. Er war immer etwas zu schnell, d.h. ich habe versucht, mich seinem Tempo anzupassen, obwohl er sich meinem Tempo anpasste. Manchmal wartete er dann weiter vorne. Ich beeeilte mich, dahin zu kommen, und er wollte sofort weiter - so, dass ich nach meinem "Spurt" gar keine Pause bekam.

Aber an Deiner Stelle würde ich mich informieren, was die Vereine in der Nähe denn alles so bieten. Da ist sicherlich auch etwas cooles für Deine Freundin darunter - egal ob Tanzen, Kung Fu, Tischtennis, Klettern, Kanu fahren, Bogenschießen - es gibt viele Möglichkeiten. Sprich mit Deiner Freundin darüber, denn es muss ihr Spaß machen.
Sport zu betreiben, um abzunehmen ist ziemlich öde. Sport sollte man treiben, weil es Spaß macht.

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Beim Wing Tsun gibt es Kicks, allerdings nur wenige und nur bis ungefähr Hüfthöhe. Höhere Kicks wären für die Selbstverteidigung uneffektiv. Für Kick-Abwehr sind beim WT bis ca Hüfthöhe die Beine zuständig, höhere Kicks werden durch Arme abgewehrt. Je atlethischer eine Kampfkunst aussieht (hohe Kicks, Sprünge, weit ausholende Bewegungen), desto weniger ist sie für die Selbstverteidigung auf der Straße brauchbar. Wing Tsun bevorzugt die kurzen, direkten Wege - was äußerlich nicht so schön aussieht.

Im Gegensatz zu dem, was der Professor schreibt, aggiert Wing Tsun fast immer angreifend. Die Abwehr ist Angriff zugleich und vor allem auch umgekehrt.
Wer an den 4.Satz der Siu Nim Tau ( 1.Form im WT) denkt, weiß was ich meine. Dort folgt auf den Gwat-Sao der Lau-Sao - ein wunderschönes Beispiel einer Kick-Abwehr inclusive Angriff.

Mach bei beiden Probestunden und entscheide dann nach Gefühl, welches Training Dir besser gefiel. Außer der Kampfkunst sollte ja auch das Umfeld passen. Im Probetraining kannst Du alles fragen, was Dich interessiert.

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Pratzenreaktionstraining:
A steht B gegenüber und hält eine Pratze mit ihrer Stirnseite zum Partner B. A's Pratzenarm ist gestreckt (Sicherheitsabstand) und bewegt sich innerhalb B's Reichweite. Immer wenn A die Pratzenvorderseite zu B dreht, soll B sofort darauf schlagen. In B's Ausgangsposition hängt der Schlagarm entspannt runter.
Variation:
B hält die Pratze still in A's Reichweite und zieht sie erst weg, wenn A schlagen will. Hier wird auch die Aufmerksamkeit des Pratzenhalters geschult, zusätzlich zu B's schneller Reaktion.

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Google mal nach:
- Arnis/ Escrima/ Kali = philipinischer Kampfsport mit Waffen
- Fechten
- Kendo = japanische Schwertkunst
- Aikido (japanisch) hat Waffenelemente
Einige Kung Fu Stile (chinesische Kampfkünste) haben auch Waffenkata

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Sehr wichtig.
Pratzentraining gehört in jedes Kampfkunst-, Kampfsporttraining. Nur mit Pratze, Schlagpolster oder Boxsack hat man die Möglichkeit, eine effektive Schlagtechnik und Schlagkraft zu trainieren. Aus SV-Gründen ist eine gute Schlagkraft unabdingbar. Was nützt mir die beste Technik, wenn ich im Notfall den Kampf nicht durch einen guten Schlag beenden kann. Gerade für kleinere und schwächere Personen ist eine gute Schlagkraft das A&O. Sie haben nämlich nicht die Kraft, einen stärkeren Gegner in irgendeinem Hebel o.ä zu bringen und zu halten.
Sie können nur gezielt und wirkungsvoll zuschlagen, und dann schnell weg... Mit einem stärkerem Gegner kann ich mich nicht auf einen langen Kampf einlassen, trotz meiner Schnelligkeit. Er braucht nur zu warten, bis ich müde bin, und dann.... Also kann ich mir nur, durch gute Schlagkraft ein Zeitfenster zum Flüchten schaffen.
O.K vielleicht die Einschränkung: Im Arnis oder Caipoira ist Pratzentraining nicht notwendig. ;-)

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Hier eine Seite, die Dir BWE's vorstellt und Dir hilft, Deinen eigenen Trainingsplan zu erstellen. http://www.eigenerweg.com/BWE.htm

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Es kommt oft auf das gute Zusammenspiel aller Muskeln an, um präzise (geschmeidige) Bewegungen auszuführen. Zum Beispiel arbeitet auch die Stütz- oder Haltemuskulatur (Bauch, Rücken) beim Gehen und Laufen immer mit und auch an einem kräftigem Schuß oder Kopfball ist immer der ganze Körper beteiligt.
Der Körper ist immer nur so kräfig, wie sein schwächstes Glied - also ist Ganzkörpertraining angesagt; zusätzlich zum spezifischem Training.

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Ich betreibe seit mehreren Jahren WingTsun in einer Schule der EWTO.
Ich bin fasziniert von dieser Kampfkunst. Schau Dir das Training in der örtlichen Schule an, frag nach den Preisen und entscheide dann.

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