• Das Training muss in erreichbarer Nähe stattfinden
  • Die Trainingszeiten  müssen in meinen Alltag mit Job passen
  • Die angebotene Kampfkunst muss mich interessieren. Ich wollte eine anwendbare Selbstverteidigung ohne Waffen erlernen, weil ich normalerweise keine Waffen mit mir herumtrage
  • Die Trainingsart muss mich ansprechen. Bahnen laufen im Karate oder allzuviele Formen und zuviel Budoromantik schreckt mich ab.
  • Es muss Körperkontakt beim Training stattfinden. Im Karate-Probetraining war ich völlig irritiert, weil der treffende angedeutete Schlag ca 10-15 cm vor der Person enden sollte. Ich wollte ja nicht durchziehen, aber Berührung muss erlaubt sein, sonst hab ich Schwierigkeiten die angenommene Trefferwirkung einzuschätzen. Ich würde auch nicht ausweichen, weil der Schlag ja vorbei geht. Reale Distancen sind wichtig für mich.
  • Eine Homepage erleichtert mir den Kontakt. Bilder der Gruppe wären gut. Dann kann ich einschätzen, ob ich in die Gruppe passe - vom Alter her und als Frau. Nur Kinder und 14 Jährige würden mich abschrecken. Sind es ausschließlich Männer, würde ich erstmal fragen, ob Frauen dort auch trainieren dürfen. Ich trainiere gern mit Männern, will aber auch nicht als störend empfunden werden.
  • Am liebsten würde ich ohne störende Graduierung trainieren. Der Trainer kennt seine Leute und sollte individuell die Übungen einteilen. Ohne strickte Trennung durch Graduierung habe ich mehr verschiedene Trainingspartner
  • Der monatliche Beitrag muss akzeptabel sein. 
  • Es sollte mindestens 2x pro Woche Training angeboten werden.

Den Rest regelt das Probetraining.

  • Der Trainer und die Gruppe sollte sympathisch 
  • Der Trainer muss kompetent sein
  • Die Gruppe sollte trainieren wollen, nicht nur schnacken
  • Fortgeschrittene müssen selbst trainieren dürfen, nicht nur unterrichten müssen
  • Der Trainer muss korrigieren und nicht aus Angst vor Mitgliederschwund nichts sagen - Wellnesstraining bieten
...zur Antwort

Zahlen habe ich natürlich keine. Ich denke auch nicht, dass die irgendwer hat, weil es viele verschiedene Verbände und freie Schulen im Kampfsport oder der Kampfkunst gibt.

 Und überall kann man seinen Dan/ schwarzen Gürtel oder Lehrergrad machen, nach jeweils unterschiedlichen Kriterien, selbst innerhalb des selben Stiles.

Ein schwarzer Gürtel / Dan/ Lehrergrad entspricht nicht dem Großmeister-, auch noch nicht dem Meistergrad. 

Es haben sehr viele Leute einen schwarzen Gürtel/ DAN oder Lehrergrad. Das bedeutet lediglich, dass man nun die Grundlagen seines Stiles beherscht; also nicht mehr in den "Schülergraden/ Kyu" ist.

Ich selbst habe auch den "1.Lehrergrad des Kampfkunststiles Wing Tsun des Kampfkunstverbandes EWTO" gehabt und ich war keine Ausnahme in unserem Verband. In der EWTO ist man ab 5.Lehrergrad "Meister" und ab 8.Lehrergrad "Großmeister".

Wenn man richtig fleißig trainiert und einigermaßen Talent hat, kann man nach ca 4-6 Jahren seinen 1.Lehrergrad oder 1.DAN = schwarzen Gürtel machen. Das ist schon etwas - da kann man Stolz drauf sein, denn ist es anders als Mr Myagi bei Karate Kid.

"Großmeistertitel" und "farbige Gürtel/ Kyu/ Schülergrade" sind eine Erfindung der Neuzeit in der der Meister nicht mehr alle seine Schüler persönlich kennt. Wer Meister unterrichtet, möchte sich halt abheben und nennt sich daher "Großmeister". 

Wer einen neuen Verband gründet, nennt sich auch oft "Großmeister". Er muß vorher noch nicht einmal eine Prüfung gemacht haben. Einfach Urkunde ausdrucken - fertig. 

Deshalb: Laß das Vergleichen, es führt zu nichts. Freu Dich an deiner eigenen Steigerung. Freu Dich über Siege und lerne aus Niederlagen.

Aber Schach mit Kampfsport zu vergleichen, wie soll das gehen? Dann kannst Du dich auch mit einem Meisterkoch oder einem anderem Handwerksmeister (KFZ, Schmied...) vergleichen.

Es sind sich ja noch nicht einmal Vertreter desselben Kampfkunststiles über die Kriterien einig.

...zur Antwort

Du bist nicht generell zu alt dazu. Ich kenne Leute, die erst mit über 60 Jahren das erste Mal in eine Kung Fu Schule eintraten und dort begeistert trainierten.

Allerdings rate ich Dir, nicht von youtube zu lernen, sondern in einer Kung Fu Schule. Nur da hast Du Trainer, die deine Fehler direkt am Mann korregieren. Mit nur virtuellem Unterricht können sich leicht Fehler einschleichen und das kann auch zu gesundheitlichen Schäden führen.

Ein Trainer kann Dir zudem Tipps oder auch persönlich sinnvolle Abwandlungen zeigen, falls Einiges so nicht machbar für dich ist und mit mehr Leuten macht es sowieso mehr Spaß.

Außerdem achtet ein gewissenhafter Trainer darauf, dass ihr euch gut aufwärmt, bevor ihr beginnt oder dehnt, um Schäden vorzubeugen. Er sollte etwas von Trainingslehre verstehen.

Wenn Du topfit bist, dann wirst Du auch in deiner (weiteren?) Umgebung etwas finden, wo Du Spaß dran haben kannst. Manchmal hilft es, etwas flexibler zu suchen, sowohl in der Kampfkunst- oder Sportbezeichnung, als auch beim Ort.

Viel Erfolg!

...zur Antwort

Auf Überanstrengung reagiere ich auch heute noch mit Übelkeit. Man sollte dann einen Gang zurückschalten; das ist keine Schande ;-)

Ein Trainer wollte uns mal auspowern. Wir waren nur zu viert. Besorgt fragte er nach jeder Übung nach, ob es denn noch ginge. Niemand von uns wollte sich die Blöße geben, derjenige zu sein, der als erster aufgibt, bis der Trainer irgendwann von selbst aufhörte. Nächsten Tag sprach mich ein Trainingskollege darauf an, ob mir denn nicht auch übel gewesen sei. Doch klar!!! Es war im Grunde falscher Ehrgeiz von uns allen ;-))

Der Trainer hat da eine hohe Verantwortung, aber die letzte Entscheidung liegt immer beim Sportler selbst, wieviel und was er sich zumutet. Der Trainer kann nicht in die Leute reinschauen, ob etwas wehtut oder sich einer überbelastet. Darum ist es richtig, dem Trainer dies kurz mitzuteilen.

Deine Kondition wird von selbst besser werden. Aber bevor dir total übel wird, leg einen Stopp ein. Ein guter Trainer versteht dies.

Seit ich konditionsreicher trainiere, muss ich auch besser auf meine Ernährung achten und gut essen und viel trinken, sonst bekomme ich Kreislaufprobleme und sacke im Training fast weg.

...zur Antwort

Rufe in dem von Dir ausgewählten Karate-Dojo an und vereinbare ein kostenloses Probetraining. Da kannst Du dann den Trainer fragen, welche Übungen, die Finger betreffend, dort üblich sind, und ob Du die dort genau so mitmachen müßtest. Ich schätze nämlich,  dass das jeder Trainer anders hält.  

Dasselbe kann man auch vom Krav Maga sagen.  

Vielleicht liegt Dir auch was mit Waffen, wie Arnis oder Fechten. Glaub nicht, dass die dort so auf Abhärtung trainieren. Allerdings kann man dort evtl mal einen Stock auf die Finger bekommen...

...zur Antwort

Bei der Sportart, die Dir am Besten gefällt und Du deshalb gerne und regelmäßig betreibst.

Viele Leute können sich nur eine begrenzte Zeit lang damit motivieren, dass sie durch den Sport Muskeln aufbauen und ihren Energieverbrauch dadurch etwas erhöhen. Deshalb ist unbedingt ein wirklich langfristiger Grund notwendig, um generell zum Sport motiviert zu sein.
Und dieser Grund kann nur der Spaß am Sport sein.
Nur dann wirst Du bereit sein, den Sport wirklich langfristig in deinen Lebensalltag zu integrieren.
Checke deine Sportmöglichkeiten in deiner Umgebung, streiche weg, was nicht gefällt und fang an/ bzw vereinbare dann Probetrainings.

Viel Spaß
Gruß Kyra

...zur Antwort

Die Ernährung hat mit Abstand den größten Einfluß auf das Körpergewicht, erst weit dahinter kommt der Sport.
Ich rate Dir deshalb, eine zeitlang ein Ernährungstage zu führen und anschließend nochmal genau zu betrachten, wieviele Kalorien Du tatsächlich zu Dir nimmst. Vielleicht gibt es da ein paar Sachen, die Du noch nicht bedacht hast.
Z.B. das gesunde Fertigmüsli oder der naturbelassene Orangensaft haben jede Menge Kalorien, obwohl es gesunde Nahrungsmittel sind.

Es gibt keine Übungen, die bewirken, dass Du an bestimmten Stellen abnimmst. Durch Übungen kannst Du nur Muskeln aufbauen und bei einem Kaloriendefizit nimmt sich der Körper aus den Fettzellen her, wo es genetisch vorbestimmt ist. Das kann man nicht beeinflussen.

In Sachen Sport hat dir Jürgen schon kompetent geantwortet.
Und noch einmal ausdrücklich erwähnt sei, dass auch ich Dich aufgrund Deiner Angaben nicht für übermäßig schwer halte... Allerdings können Sport und gesunde Ernährung nie schaden... ;-)

Gruß Kyra

...zur Antwort

Du schreibst nicht, was Dir an Kung-Fu, Karate und MMA nicht gefällt. So wäre es doch ein heiteres Rätzelraten, was Dir denn gefallen könnte.
Escrima? Tai Chi Cuan?
Welche Richtung suchst Du denn?
Was wird in Deiner Umgebung angeboten?

Kung-Fu und Karate sind Oberbegriffe. Es gibt da sehr unterschiedliche Stile.

...zur Antwort
  1. Nein, nicht vor oder nach dem Krafttraining dehnen.
    Aufwärmen sollte allerdings Pflicht sein.

  2. Keine Ahnung. Eine Woche Regenerationspause zwischendurch schadet sicher nicht.

  3. Regeneration kann durch alles beschleunigt werden, was zu einer guten Durchblutung und damit zu einem beschleunigten Stoffwechsel führt. So werden "Abfallprodukte schneller abtransportiert und benötigte "Baustoffe" landen schneller am richtign Ort. Warme Bäder, leichte!!!! Massage und leichte Bewegung sind angesagt.

...zur Antwort

Du kannst Dich immer nur entscheiden zwischen Ausdauertraining und Krafttraining.

Für Ausdauertraining kannst Du entweder Deine Laufstrecke verlängern, anspruchsvollere Strecken wählen (Höhenprofil) oder Intervalltraining machen.

Krafttraining wiederrum findet nur mit sinnvollen Gewichten statt, nicht mit diesen lächerlichen Gewichtsmanschetten. Bei zu niedrigem Gewicht muß sich der Muskel nicht aufbauen und verstärken, denn er ist dafür ja stark genug. Deshalb wächst er nicht.

Gewichtsmanschetten sind sinnlos. Zudem macht ein Training mit ihnen Deine Gelenke kaputt. Wenn diese Manschetten wirklich so toll wären, glaubst Du nicht, dass jeder längst damit trainieren würde?

Und, wie meine Vorredner schon schrieben, das Abnehmen funktioniert hauptsächlich über eine vernünftige Ernährung.

...zur Antwort

Die Schlagkraft ist eine Anwendung der Schnellkraft.

Wenn Du Deine Schnellkraft trainierst, wird sich Deine Schlagkraft verbessern.
Eine gute Schlagkraft ist vonnöten, wenn Du Deine Kampfkunst wirkungsvoll ausüben möchtest - zum Beispiel bei der akuten Selbstverteidigung oder beim Kampfsport, wenn Du Vollkontakt gewählt hast.
Es wäre unzweckmäßig, wenn Du durch gute Technik zwar einen Treffer beim Gegner landest, dieser aber nicht die gewünschte Wirkung erzielt, weil er zu schwach ausgeführt wurde. Sicher kann gute Technik die vorhandene Schlagkraft am besten übertragen, aber die Kraft muss auch vorhanden sein.
Durch BWE kannst Du Deinen gesamten Körper kräftigen. Das dient nicht nur zur Gesunderhaltung, sondern Dein Schlag (oder Zug...) ist nur so stark, wie das schwächste Glied Deines Körpers - in der Regel benutzt man zum Schlag ja den gesamten Körper. Auch durch allgemeine Körperkräftigung kannst Du Deine Kraft besser übertragen

Deshalb würde ich Deine Frage mit einem eindeutigem "Ja" beantworten.
Eindeutig ein sinnvolles Zusatztraining.

Davon abgesehen ist natürlich das echte Kampfkunst/-sporttraining natürlich trotzdem wichtig, denn Kraft ist ja nur eine Säule.
Aber Du wolltest ja nicht das Kampfkunst/-sporttraining durch Krafttraining ersetzen.

...zur Antwort

Ich empfehle Dir erstmal einen Selbstbehauptungskurs.
In solchen Kursen lernt man das Verhalten in verschiedenen Situationen. Oft werden auch die vorhandenen Senarien besprochen und gemeinsam eine Lösung dafür gesucht.

Schlagen ist erst die allerletzte Alternative.
Da Du die Situation nicht beschreibst, kann man schlecht beurteilen, warum es immer wieder zu einer Schlägerei kommt. Aber normal ist das sicher nicht.
- Sollst Du abgezogen werden?
- Wirkst Du sehr unsicher?
- Wirkst Du provozierend - große Klappe?

Das wären alles unterschiedliche Situationen, wo man Dir mit unterschiedlichen Verhaltensratschlägen helfen könnte.
Oft bietet die Polizei solche Kurse an, es gibt aber auch private Anbieter.

...zur Antwort