Alkoholunverträglichkeit?

Hey,

ich wollte mal das Forum um Rat fragen/bitten: Ich glaube, dass ich an einer Art Alkoholintoleranz leide. Ich bin jetzt 29 und merke, dass ich seit 3 Jahren immer "schlechter" auf Alkohol anspreche. Einerseits kann ich glaube ich verdammt viel trinken, ohne das mit schlecht werden würde. Andererseits merke ich, dass der "Kater" jetzt nicht mehr nach einem Tag erledigt ist sondern viel länger braucht. Ich war am vergangenen Samstag zum Feiern bzw. Trinken weg (offizieller Master-Abschluss, Wohnungseinzug etc.). Getrunken habe ich 3 Bier und im Club noch drei Gin-Tonic und ein Wasser. Das ist jetzt nicht abartig viel, aber ich merke es doch deutlich.

Schlimm sind die Tage (!) danach. Hier mal die Symptome:

  • Unglaublich starke sexuelle Erregung (das grenzt schon an körperliche Schmerzen, kein Witz... Ich muss dann 5-6 Mal "Druck abbauen". Nur Spaß macht es nicht wirklich - ist eher ein regelrechter Druck/Zwang...)
  • Sportliche Leistung, gerade im KDK, geht flöten (auch noch am dritten Tag danach)
  • Leichter Sport, der nicht hart auf das ZNS geht (Joggen, BW-Workout etc) geht eigentlich immer, wenn auch mit schwächeren Leistungen
  • Ich fühle mich benommen (leichter schwindel, Koordinationsschwierigkeiten usw.)
  • Extreme Konzentrationsschwächen
  • Druck auf den Augen, Unausgeschlafenheit
  • Am Tag danach zum Teil heftige Übelkeit bzw. Magenschmerzen o.ä.

Ich habe schon einige Partys durchgemacht und habe es auch ordentlich krachen lassen. Früher hatte ich vor allem tierischen Muskelkater in den Beinen nach dem Trinken (keine Ahnung warum), heute ist der Kopf einfach verdammt schwer.

Sollte ich mal zum Arzt gehen und meine Leberwerte checken lassen? Es ist mittlerweile immer so, dass ich 3-4 Tage brauche, bis ich wieder richtig auf dem Damm bin. Leider gibt es nicht in einen in meinem Freundeskreis, der nicht trinkt. Der Sport hilft mir schon unglaublich sehr, den Konsum einzuschränken. Aber das ich so krass durchhänge über so einen langen Zeitraum - ich meine, das ist doch nicht normal oder? Verzichten kann ich eigentlich ohne Probleme. Habe meine Masterarbeit geschrieben und war drei Monate nicht weg oder feiern. Habe da nicht einen Tropfen getrunken, weil ich "klar" sein musste. Also es geht schon, aber Party machen tut halt mal der Seele gut...

Würde mich freuen, wenn es jemanden mit Erfahrungen zu dem Thema gibt.

Alkohol
1 Antwort
Auswirkung Alkohol auf Kraftsport?

Hey,

der Titel sagt es ja schon. Leider habe ich im Netz nur Artikel (meist auch recht oberflächlich) zum Thema "Alkohol und Muskelaufbau" gefunden. Mich interessiert viel mehr das Thema in Zusammenhang mit Kraftaufbau, inbesondere in Bezug auf das zentrale Nervensystem (ZNS). Vielleicht kurz zu mir: ich werde demnächst 29 und merke doch immer mehr, wie sehr sich der Konsum am WE auf meine Leistungs sowohl physisch wie auch psychisch auswirkt. Joggen geht eigentlich immer irgendwie, weil die Belastung da nicht so hoch ist. Wo ich aber einen extremen Leistungsabfall spüre ist das Krafttraining. Ich war am Samstag trinken und habe folgendes getrunken:

  • 2l Bier
  • 6 oder 8cl Wodka (longdrink)

Heute ist Dienstag und ich bin immernoch nicht richtig "nüchtern" - ist das normal? Ich merke es auch auf Arbeit. Aktuell schreibe ich meine Masterarbeit und wenn ich "klar" bin laufen die Gedanken viel besser; ich fühle mich im Kopf frischer.

Joggen geht wie gesagt, aber Kraftsport fällt total flach. Ich wollte heute Kreuzheben mit 155kg machen und fühle mich einfach matt, abgeschlagen, ausgepowert. Subjektiv würde ich sagen, dass ich mein ZNS einfach nicht voll belasten kann. Ich weiß, dass es auch irgendwie mit Hormonen zusammen hängt (Cortisol und Testosteron), aber mittlerweile taugt mir das Trinken einfach nicht mehr.

Was ich mich frage: Ist das noch "normal", dass die Nachwehen vom Rausch bis heute, also drei Tage danach, spürbar sind?! Auch heute habe ich mich mit Kopfschmerzen rumgeschleppt und mich lasch gefühlt. Klar, es wird von Tag zu Tag besser. Aber so lange so intensiv?

Mich würden die (groben) Zusammenhänge interessieren, insbesondere die Auswirkung auf meine Leistungen im Kraftsport und die Frage, wann ich wieder voll Leistungsfähig bin. Achja: Und die Frage, ob dein Rausch wirklich eine ganze Trainingswoche ruiniert?!

Ich freue mich auf Antworten ^^

Lutz

Kraftsport, Regeneration, Alkohol
3 Antworten
Optimale Kombination Krafttraining, Kraftausdauer und Cardio?

Hey Leute,

ich habe schon alle (die meisten ^^) relevanten Threads zum Thema gelesen, bin aber noch nicht ganz zufrieden mit den Antworten bzw. mir fehlen noch ein paar Info's ;-)

Also, jetzt kommt's... 3...2...1....

Krafttraining gibt mir nach dem Training ein unglaublich tolles Gefühl, der "Pump" fetzt und es macht einfach tierisch Spaß, immer stärker zu werden. Nur gefällt mir das Fett nicht, dass ich mit mir rum schleppe. Es ist nicht viel, aber so ein Tick weniger wäre ok. Ich möchte kein Bodybuilding betreiben - das Resultat soll vor allem meiner Gesundheit, meiner Fitness und meinem "Körpergefühl" dienen. Klar - eitel ist sicherlich jeder ein wenig, Mir kommt es aber mehr auf die "Functional Fitness" an, das "Gesamtpaket" soll stimmen. Da ich keinen Wettkampf betreibe möchte (naja, kann ja noch werde ^^), möchte ich einfach beides (Kraft und Ausdauer) integrieren.

Hierzu meine konkreten Fragen:

(1) Aktuell habe ich vier Mal die Woche immer im Wechsel die vier großen Muskelgruppen nach dem 5/3/1-Prinzip trainiert, was scheinbar ein wenig viel ist. Also: T1 - KB/SD T2 - KH/BD danach zu jedem Mainlift 5 Sätze a 10 Wdh mit 60% und am Ende noch eine Finisher von 10min Kraftausdauer bzw. Zirkeltraining - Trainingdauer insgesamt ca. 2h --> ist das schon von der Trainingszeit her zu viel?

(2) Hat Cardio irgendwelche negativen Auswirkungen auf das Krafttraining? Mir geht es nicht um die "Muskeldicke" - ich wiege aktuell 77kg auf 177cm und das langt locker. Ich will kein Muskelberg werden, aber ich will verdammt stark werden. Habe schon Kraftsportler gesehen, die weniger gewogen haben und WESENTLICH mehr Trainingsgewicht bewegen konnten; s. Bruce Lee...

(3) Wo ist der explizite Unterschied zwischen Cardio und Kraftausdauer? Mittlerweile merke ich auch, wie sehr mir das Cardiotraining auch Spaß macht (Man kann so schön die Gedanken ausschalten) Ich könnte mir vorstellen, 2x die Woche 60min zu laufen und 3x die Woche Kraft zu trainieren.

(4) Was mir am meisten Sorgen macht: Übertraining. Ich neige dazu, gewisse Signale als "Schwäche" abzutun, sie zu ignorieren und mir damit selbst ins Fleisch zu schneiden. Meine größte Angst ist eine Überlastung des Nervensystems (ZNS). Also lange Rede, kurzer Sinn: Ist folgender TP zu einer ausgewogenen Kraft- und Ausdauerentwicklung angemessen:

MO - Cardio (60min) DI - Kraft (2h - Trainingsplan wie oben) MI - Cardio (60min) DO - Kraft FR - Kraft SA/SO - FREI oder wenn mir langweilig ist ein WoD aus dem Crossfit-Bereich...

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen! Sollten die Fragen nicht klar genug beschrieben sein, dann lasst es micht bitte wissen.

Alles Gute und wenn ihr es bis hierhin geschafft habt: Vielen Dank für die investiere Zeit zum Durchlesen ;-)

Beste Grüße

Lutz

Krafttraining, cardiotraining, Grundlagenausdauer, Übertraining
2 Antworten
Knochenhautentzündung und Überdehnung

Morgen Kollegen,

ich bin seit einiger Zeit vom reinen Bodybuldiung weggekommen und versuche nun mehr über meinen eigenes Körpergewicht zu trainieren.

Nur habe ich im Moment zwei Probleme:

(1) Bin seit 4 Tagen wieder joggen gegangen (so 3-4km), heute habe ich wieder gemerkt, dass ich ein starkes Ziehen im linken und rechten vorderen SChienbein habe. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich Rugby gespielt. Da ich davor nie einen Laufsport gemacht habe war es dann iwann so schlimm, dass ich kaum noch auftreten konnte. Seitdem schleppe ich diese Knochenhautentzündung mit mir rum.

Frage 1: Hat jemand Erfahurngen gemacht? Ich war schon letztes Jahr beim SpoMed deswegen, der hat mir ne Physio verschrieben, aber Voltaren einmassieren kann ich mir auch selbst :-D

Habt ihr vllt n paar Tipps für mich?! Ich bin ehrlich: Das Joggen macht mir schon Spaß, ich merke auch, dass ich beim normalen Workout einfach mehr "Luft" habe. Nur aufgeben möchte ich es nicht wirklich...

(2) Vor ca 2 Monaten (2!!!) war ich mal bei einem Kickboxtraining - natürlich ohne Bandagen. Wir haben gegen Pranken und Pats geschlagen, dabei habe ich mir das linke Handgelenk verdreht. Seitdem kann ich meine linke Hand nicht mehr unter Belastung knicken. Was mich ebenfall tierisch ankotzt, da ich jetzt kaum noch Liegestütze usw machen kann. Da war ich auch schon beim SpoMed, der meinte nur: "erst die Tür aufmachen, dann durchgehen, nicht umgekehrt."

Prima, ich meine, er hat ja Recht - aber ich dreh bald noch am Rad, wenn ich nicht wieder 100% geben kann Motz

ODer sollte ich mal 2 Wochen komplett Pause machen? Schwimme geht noch...

Krafttraining, Jogging
3 Antworten
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