Wieviele Höhenmeter schafft man als durchschnittlicher Bergwanderer in der Stunde?

4 Antworten

Ja, man kann sich wohl bei 300-400hm pro Stunde einpendeln. Aber es gibt so viele entscheidende Umstände, die aber eh schon erwähnt wurden. Ich habe z.B. mal im Winter eine Schneeschuhwanderung bei starken Schneeverwehungen und starkem Gegenwindgemacht und mußte froh sein, 250hm pro Stunde zu schaffen. Ich will damit sagen, es kommt auf ´s Wetter, auf ´s Terrain auf die Jahreszeit und viele Dinge mehr an! ;-)

Ich bin noch 20 Jahre jung und wohne selbst in den Bergen, würde mich als erfahrenen Berggeher bezeichnen.

Bei den Höhenmetern komm es natürlich auf die Steigung an, zu flach und man geht zu weit, aber wo es zu klettern ist, ist es natürlich auch langsamer. Also bei einem kontinuierlichen Anstieg schaffe ich bei zügigem Gehen ca 800hm, bei sehr schneller ca 900-1000hm pro stunde.

Durchschnittliche Geher würde ich sagen machen ca 500-600hm pro Stunde.

Zudem muss berücksichtigt werden, dass bei höher gelegenen Touren die dünnere Luft stark zu spüren ist (wird oft unterschätzt). Vor allem wenn man dies nicht gewohnt ist, selbst wir aus den Bergen merken dies zu Saisonbeginn, für nicht aklimatisierte Flachländer ist dies noch stärker spürbar.

Also aufpassen bei Wanderungen, wo man auf 2000m Höhe mit dem Lift auffährt und weiter hoch geht






Also Grundsätzlich kann man das nicht festlegen. Du solltest beachten, dass wie TomSelleck schon sagt, es sehr stark von der Leistung der Wanderer abhängt. Aber 500 Meter in einer Stunde finde ich etwas übertrieben. Bei einer Steigung von 20 %, steigt man auf 100 m Wegstrecke 20m in die Höhe. Da 20 % Steigung für einen Gelegenheitswanderer schon eine ganze Menge, denke ich dass man in na Stunde eher so 300 - 400 Meter schafft.

Ich habe ja auch nur fuer mich gesprochen. 20% ist ja gerade soviel, dass man noch einen gut ausgebauten Weg anlegen kann. Zuegig steigen ist erst bei groesseren Steigungen moeglich, wenn die Leistung hauptsaechlich in Hoehe umgesetzt wird. Ein Alltagssituation, in der das vorkommt, ist das Treppensteigen. Treppen haben typischerweise 18 cm Stufenhoehe und 27 cm Stufentiefe. Das entspricht einer Steigung von ueber 60%!

Aber, jetzt da ich nochmal nachdenke, faellt mir ein, dass ich irgendwann einmal gelesen habe, dass man fuer 300 HM eine Stunde einplanen soll, zusaetzlich zur gelaufenen Strecke, die man mit 4 km/h veranschlagen soll. Fuer mich ist das beides definitiv zu langsam, es sei denn ich schleppe 30kg, aber es ist moeglich, dass das als Empfehlung fuer "Durchschnittswanderer" gelten soll.

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Jeden Tag das gleiche Workout?

Ich trainiere nun seit gut 4 Jahren zu Hause mit Kurzhanteln. Dafür habe ich mir aus dem Internet diverse Übungen rausgesucht, die den ganzen Körper rundum größtenteils abdecken. Jedoch bin ich eigentlich ein ziemlicher Faulpelz und trainiere daher nur einmal am Tag circa eine Stunde lang (stets an Wochentagen, Wochenende ist für mich Ruhezeit). Vor Kurzem hat mir jedoch ein Freund (der selbst regelmäßig trainiert, jedoch im Fitnessstudio) gesagt, dass es äußerst schädlich und ineffektiv sei, jeden Tag stur das gleiche Workout zu trainieren und, dass die Muskeln mehr Ruhezeit benötigen selbst wenn mein Workout nicht sehr intensiv ist.

Ich habe mit jeweils 5kg auf jeder Seite begonnen und bin seit einem Jahr bei 18,5kg pro Hantel. Da mir die 18,5kg jedoch wiedereinmal zu leicht wurden wollte ich auf 20kg (bzw. 21,5, wenn man meine neuen schwereren Hantelstangen mit einberechnet) wechseln. Da mich das jedoch ungewöhnlich stark belastete und ich sogar Schmerzen hatte nach einer Woche habe ich das "Upgrade" jetzt bereits schon mehrere Male verschoben unter dem Gedanken, ich hätte noch nicht genug core strength und müsste eben noch ein bisschen die 18,5kg schinden bis ich die 20kg gefahrlos benutzen kann.

Jetzt meine Frage: Ist es tatsächlich so schlimm, immer das gleiche Workout zu trainieren, auch wenn es auf viele Muskelgruppen verteilt ist? Und wie gehe ich am besten an Gewichtserhöhung ran? (Anmerkung: Ich hatte nie irgendwelche Beschwerden von wegen Rückenschmerzen, Muskelkater, Gelenkschmerzen, ... weshalb ich dachte, für mich eine ganz gute Routine geschaffen zu haben)

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