Sowohl beim Segeln als auch beim Windsurfen bezeichnet "Wende" ein Manoever zur Richtungsaenderung bei der der Bug durch den Wind geht. Im Gegensatz dazu zeigt bei einer Halse das Heck waehrend des Manoevers in den Wind.

Beide Manoever werden in unterschiedlichen Situationen gefahren. Weil ich aber kein Surfer bin, versuche ich gar nicht erst, die Manoeverausfuehrung fuers Surfen zu beschreiben. Irgendwer haette mit Sicherheit was zu meckern ;-)

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Die Faustregel, nach der ich mich richte, gilt fuer den Ausdauersport. Man sollte 8-10 Stunden Training investieren, wenn man kuerzere Wettkaempfe (Radrennen, 10-21 km Lauefe) bestreiten will. Bei laengeren Distanzen sollte man ruhig etwas mehr investieren. Nach oben ist keine Grenze.

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Ja, Kartfahren ist Sport.

Ich verstehe unter Sport nicht alles, was koerperlich anstrengend ist, sondern eine Taetigkeit bei der koerperliche Leistungen im Vordergrund stehen und bei denen diese Leistungen als Selbstzweck erbracht werden (als Unterschied zur Arbeit). Zweifellos erfordert Kartfahren gewisse koerperliche Leistungen (insbesondere Koordination) und kann deswegen als Sport angesehen werden.

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Eine Laufjacke braucht ja eigentlich nicht wasserdicht zu sein. Deswegen eruebrigt sich die Problematik eigentlich. Eine nicht wasserdichte Jacke atmet immer vergleichsweise gut.

Was Du fuer eine Jacke haben willst, kommt ein wenig auf Deine Vorlieben an. Allgemein gesprochen sollte sie nicht zu weit sein (damit sie nicht stoert), ausreichend lange Aermel haben und gut belueftet sein (unter den Armen z.B. oder am Ruecken). Taschen sind Geschmackssache. Ich wuerde auf eine helle Farbe und Reflexstreifen achten. Jacken traegt man ja nicht im Sommer, sondern im Winter und dann ist es meistens auch dunkel.

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Ich fahre auch oft (insbesondere auf Reisen) mit nicht-engen Radhosen. Das geht. Es gibt zwei vorgefertigte Alternativen:

  • Eine Radunterhose, wie Du sie ansprichst. Man kann darueber erfahrungsgemaesst fast jede Hose ohne Beschwerden anziehen. Allerdings rutschen die Unterhosen gerne an den Beinen herauf und scheuern dann an den Schenkelinnenseiten, weil das Material dort dann doppelt und dreifach liegt. Ich habe noch keine Unterhosen mit gummierten Beinabschluessen gesehen. Bei denen waere das naemlich vermutlich nicht der Fall.

  • Es gibt Radshorts (und sogar lange Hosen) mit eingenaehtem Polster in vielfachen Ausfuehrungen. Oft bestehen diese Hose aus einer Innenhose mit Polster, die in eine Aussenhose geknoepft oder genaeht ist, die zivilen Shorts in nichts nachsteht. Die Innenhose ist aus dem gleichen Material wie eine enge Radhose und sitzt deswegen gut. Diese Kombination hat natuerlich auch einen Nachteil: Durch die doppelte Lage Stoff (Innen- und Aussenhose) sind sie recht warm, insbesondere wenn ein die Aussenhose aus dichterem Material besteht.

Eine dritte Moeglichkeit ist, einfach eine normale Radhose unter den anderen Hosen anzuziehen. Das mache ich ebenfalls oft, es hat aber den Nachteil, dass die normale Hose auf der glatten Oberflaeche der Radhose etwas rutscht.

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Es gibt drei moegliche Ursachen fuer Deine Knieprobleme.

  • Gelenkschaden: Insbesondere bei nicht mehr jungen Menschen mit genetischer Praedisposition ist haeufig der Knorpel im Knie so abgenutzt, dass er seine Funktion als Gelenkpolster nicht mehr erfuellt. Dieser Zustand kann nicht rueckgaengig gemacht werden und Bergwandern faellt fuer solche Leute aus. Es gibt natuerlich auch weniger schlimme Formen, bei denen in gutem Trainingszustand gewisse Strecken noch bewaeltigt werden koennen.

  • Zu schwache Muskulatur im Kniebereich: Es kann sein, dass die Muskulatur, vor allem der Quadrizeps, zu schwach ist, um ein sanftes Auftreten auf Dauer zu ermoeglichen. In diesem Fall muessen entweder wenier Hoehenmeter gegangen werden oder die Muskulatur explizit darauf vorbereitet werden. Im Flachland bietet sich dazu Radfahren an.

  • Eine schlechte Gehweise: Genau wie im Flachen sollte man in den Bergen keine Riesenschritte machen oder beim Gehen auf und ab huepfen. Bei einem grossen Schritt wird der Koerperschwerpunkt weit angehoben und faellt weit nach unten bevor das Bein ihn abfaengt. Dadurch muss das Bein eine sehr grosse Kraft aufbringen, so dass die Muskulatur schneller ermuedet und das Gelenk die Arbeit machen laesst. Es ist hilfreich, beim Bergabgehen kleine, schnelle Schritte zu machen und die Knie nie durchzudruecken. Auf guten Wegen heisst das, dass man quasi in - entschuldigt den Ausdruck - Kackstuhlhaltung bergab geht. Das ist sehr anstrengend fuer die Oberschenkel, weil jetzt die gesamte Last von ihnen getragen wird. Dadurch gibt man aber leichter im Oberschenkel nach und nutzt so das Knie nur, um die Kraft umzulenken und nicht, um sie aufzunehmen. In sehr steilem Gelaende oder bei langsamem Gehen koennen auch Stoecke hilfreich sein.

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Einen Helmueberzug benutze ich gar nicht. Das Problem mit den Dingern ist, dass sie sich aehnlich verhalten wie Zeitfahrhelme und der Schweiss an ihrer Innenseite kondensiert und runtertropft.

Wenn mir kalt ist, ziehe ich eine duenne, nahtlose Muetze unterm Helm an. Die beeintraechtigt den Sitz des Helmes nicht, ist aber warm genug fuer alle Temperaturen, bei denen ich noch Rad fahre (bis ca. -5 Grad Celsius).

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Haibike ist ein Hersteller, der individuelle Fahrraeder aufbaut. Trek und die anderen grossen Marken machen das ja gar nicht. Die Qualitaet von Haibike-Raedern ist in Ordnung, einzig beim Design muss man natuerlich Abstriche hinnehmen und man darf nicht davon ausgehen, die allerneuesten Trendteile verbaut zu finden.

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Hakenpedale (Pedale mit so Netzen) wuerde ich gar nicht empfehlen.

Ob Du Klickpedal oder normale fahren willst, ist keine Frage des Radtyps, sondern des Anwendungsbereichs. Um Broetchen zu holen, Einzukaufen und am Freitagabend in die Kneipe zu Radeln sind Klickpedal eher unpraktisch. Wenn mit dem Rad nur Touren gefahren werden, spricht wenig fuer eine normales Pedal.

Falls Du Dich nicht entscheiden kannst, solltest Du die Kombiloesung in Betracht ziehen: Es gibt Pedale, die auf der einen Seite ein SPD-System (oder aehnlich) haben und auf der andern Seite eine konventionelle Oberflaeche haben (es gibt sowohl Kaefig als auch Plastik). Damit bist Du fuer alles geruestet, musst aber ein leicht erhoehtes Gewicht in Kauf nehmen.

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Ich weiss gar nicht genau, was Du mit Crossrad meinst. Natuerlich kannst Du von Deinem Trekkingrad alle Anbauteile entfernen. Du hast danach auf jeden Fall ein leichteres Fahrrad. Vor mir aus kannst Du auch Sattel, Vorbau und Federgabel tauschen. Je nachdem, was Du stattdessen einbaust erhaelst Du ein anderes Fahrrad. Ob Du das von Dein Ziel erreichen kannst, koennte ich Dir erst sagen, wenn Du mir Dein aktuelles Rad beschreibst und auch Dein Ziel genauer definierst.

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Du kannst ja auch einfach ein normales Pedal ausborgen. Dann hast Du schon einmal eine grobe Vorstellung vom Rennradfahren. Einen grossen Nutzen wirst Du bei Deiner ersten Tour ohnehin nicht aus den Klickpedalen ziehen koennen, weil Du die Bewegung noch gar nicht beherrschst. Im Gegenteil ist die Gefahr, dass Du Dich damit auf den Bart legst ziemlich hoch.

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