Warum fahren die Radfahrer nicht häufiger in Zeitfahrposition?

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Im Radrennen geht es zunächst nicht darum, immer absolut die bestmögliche Zeit zu fahren, sondern lediglich schneller zu sein, als die anderen.

Daher ist eine solche Zeitfahrposition zur Verbesserung der Windschnittigkeit und zur Zeitersparnis gar nicht erforderlich, zumal die Ausgangsvoraussetzung für jeden Fahrer dieselbe ist.

Außerdem bringt eine solche Sitzposition beim Fahren in der Gruppe/im Peloton keinen Vorteil, da durch die Pulkbildung schon ein Windschatten entsteht, der auch ohne Zeitfahrposition ausgenutzt werden kann.

Beim Zeitfahren, wo jeder Fahrer oder jedes Team auf sich gestellt ist und Windschattenfahren verboten ist, hat eine solche Position dagegen Sinn.

Abgesehen davon, dass ein nach vorn gerichteter Zeitfahrlenker beim Fahren in der großen Gruppe eine erhebliche Gefahr darstellen kann, schließlich könnte man den Vordermann "auf die Hörner" nehmen. Daher sind Zeitfahrlenker außerhalb der entsprechenden Wettbewerbe auch laut UCI-Reglement verboten.

Des Weiteren lässt ein echter Zeitfahrlenker keine so präsise Lenkung und Kontrolle des Rades, außerdem nicht so viele Griffpositionen zu, wie ein klassischer Rennlenker, es gibt hier eigentlich nur die liegende Position. Aber etwa Anstiege, auch wenn sie kurz sind, Sprints und auch die längere Distanz im Gegensatz zum Zeitfahren - schließlich muss man den Körper auch einmal in eine andere Position bringen, um ihn zu entspannen - erfordern andere Griffpositionen.

In der Gruppe stellt der Zeitfahrlenker einen Unsicherheitsfaktor dar, da in der vorderen Position schlecht gesteuert werden kann, geschweige denn Kurven richtig zu fahren. Darum sind sie im herkömmlichen Rennen auch verboten. Darüber hinaus bewegen sich die meisten Einzeletappen im Flachen zwischen 180km und 250 Km. Und auf die Distanz gesehen ist das Fahren in der Zeitfahrposition schon recht unbequem.

Vielen Dank euch dreien!

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Krummen Rücken abgewöhnen/abtrainieren?

Hallo,

gerade zur Zeit (PC, Smartphone, usw.) haben ja wirklich viele, gerade auch jüngere Leute, einen ziemlich krummen Rücken. Vor allem der obere Rücken ist oftmals vom vielen Sitzen nach vorne gebeugt. Da es erstens ungesund ist und - wie ich finde - auch echt hässlich aussieht, möchte ich das nicht haben.

Ich mache viel Sport. Ab und zu gehe ich joggen oder inlineskaten, ein bis zweimal pro Woche mache ich Ballett, dreimal pro Woche Krafttraining, ich lege fast alle Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück und gehe - wie jeder - natürlich auch immer mal wieder wandern, schwimmen, o.ä. Außerdem will ich demnächst noch eine weitere Sportart anfangen.

Ich bin daher auch relativ schlank und fit (gerade auch vom Ballett kriegt man ja eine gute Haltung), aber so ein kleines Bisschen zeigen meine Schultern eben doch immer nach vorne. Wenn ich sie zurückrolle und die Muskeln aktiv anspanne, stehe ich so da, wie es mir gefällt und wie es sich auch gut anfühlt. Ich weiß aber nicht, wie ich diese Position immer halten kann.

Denn auch beruflich sitze ich stundenlang am Schreibtisch und ertappe mich immer wieder, wie ich nicht gerade sitze, sondern doch immer wieder zusammen sacke. Das ändere ich natürlich immer, wenn ich es bemerke, aber ich möchte ohne Muskelanspannung zumindest gerade stehen. Dass man im Sitzen mal den Rücken rund macht ist sicherlich normal und auch gesund, man kann ja nicht ewig die gleiche Pose halten.

Aber dass im Stehen die Schultern (wenn ich sie ganz locker lasse) nicht mehr nach vorne, sondern ganz normal nach oben zeigen, das wäre so toll!

Gibt es da irgendwelche Tipps dazu? Gewöhnt man sich daran, wenn man die Position immer wieder aktiv hält? Nützt Muskelaufbau speziell in diesem Bereich? Oder habt ihr sogar Vorschläge für Übungen?

Danke im Voraus,

eure ballettmaus

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