Sollen Kinder immer erst die beidhändige Rückhand lernen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Kinder im Kleinkindalter beginnen, lässt es sich auf Gründen der fehlenden Kraft kaum vermeiden die beidehändige Rückhand zu lernen. Dieser Schlag ist bestimmt auch nicht schlechter als die einhändige Rückhand, wie man ja auch ganz deutlich an der Häufigkeit der beidhändigen Rückhand bei den Weltklasse-Spielern sehen kann. Sowohl die beid- als auch einhändige Rückhand haben ihre Vor- und Nachteile, so dass man schlecht sagen kann welcher Schlag besser oder schlechter ist. Je älter die Kinder oder Jugendlichen sind, um so leichter ist es vielleicht mit der einhändigen Rückhand das Tennisspielen zu erlernen. Das ist zu Beginn immer ein subjektives Empfinden des Schülers, für welche Schlagart er mehr Gefühl hat. Der Tennistrainer hat hierbei die Verantwortung den Schüler beides ausprobieren zu lassen, um sich dann möglichst bald für eine Variante zu entscheiden. Aus eigener Erfahrung ist diese Entscheidung meist ziemlich eindeutig. Ein Umlernen zB von der beidhändigen auf die einhändige Rückhand ist ziemlich langwierig, und Bedarf viel Übung und Umstellung um diesen Schlag mit Vertrauene und dem erwünschten erfolg zu spielen.

Hallo Splitstep,

Kompressionsstrumpf hat Recht. Kindern die mit dem Tennis gerade anfangen fehlt einfach die Kraft für ein einhändige Rückhand. Die Muskulatur für die einhändige Rückhand ist nicht ausgeprägt, weil diese Bewegung bzw. die beanspruchte Muskulatur im Alltag nicht trainiert wird. Im Gegensatz zur Muskulatur, die für die Vorhand gebraucht wird. Sogar manchen erwachsenen Tennis-Anfängern fehlt manchmal die Kraft für eine einhändige Rückhand.

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