Schwimmen und Leichtathletik gleichzeitig?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Als 10-jährige braucht man sich noch nicht zu spezialisieren. Ob aber 4 mal in der Woche Training zu viel ist, hängt von der Intensität des Trainings ab. Ist es eher spielerisch ausgelegt, wie es bei 10-jährigen sein sollte, muss es nicht unbedingt zu viel sein. Ist es jedoch mehr leistungssportlich orientiert, sollte man vielleicht nur 3 Trainingeinheiten in der Woche zulassen. Was die beiden Sportarten (Leichtathletik und Schwimmen) anbetrifft, ist festzustellen, dass in beiden Disziplinen unterschiedliche Arten von Muskelkontraktionen vorherrschen. Während beim Schwimmen eher isokinetische Kontraktionen vorherrschen (= lange Kontraktionswege mit gleichbleibender Kontraktionskraft und gleichbleibender Kontraktionsgeschwindigkeit), dominieren in der Leichathletik ballistische, explosive bzw. plyometrischen Kontraktionen (= federnde Hin- und Herbewegungen mit Ausnutzung der Dehnungsreflexe). Diese Bewegungsarten können sich gegenseitig negativ beeinflussen: Der Leichtathlet verliert an Explosivität, der Schwimmer wird „hart“ und verliert an Geschmeidigkeit. Die ist bei 10-jährigen Kindern noch nicht so tragisch. Aber spätesten, wenn eine Spezialisierung vorgenommen werde sollte, beim Schwimmen etwa mit 14 bis 15 Jahren und in der Leichtathletik spätestens mit 17 bis 18 Jahren, sollte man beide Sportarten nicht mehr leistungsorientiert nebeneinander betreiben.

Nein man sollte sich noch nicht festlegen. Ab 13 oder 14 sollte man das.Das Schwimmen trainiert den Rücken und die Leichtatheletik die Beine.Das ist eigentlich gut.Ich hab Fußball und schwimmen gemacht und keine Nachteile dadurch gehabt. Am anfang könnte es ein bisschen anstrengend sein aber der körper wird sich daran gewöhnen.

Hallo, wenn man es physiologisch in Verbindung mit Spitzenleistungen sieht, passen Schwimmen und Leichtathletik nicht zusammen. Schwimmen macht, einfach gesagt, langsam, die "leichtathletische" Schnellkraft wird dadurch nicht gefördert. Wenn allerdings auf eine ganzheitliche Ausbildung wert gelegt wird, dann passen die Sportrarten gut zusammen. Aber vier Mal Training für eine Zehnjährige halte ich ebenso für sehr viel.

Ballett - effektiver Ergänzungssport zur Leichtathletik ?

Hallo,

ich betreibe seit einiger Zeit Leichtathletik im Verein und bin stetig dabei, mich zu verbessern, gehe inzwischen mehrmals die Woche zum Training.

Da ich jedoch noch nicht so lange dabei bin, ist meine Lauftechnik und Koordination denkbar sehr schlecht (verglichen mit den anderen, die schon Jahre dabei sind).

Auch meine Technik beim Hürdenlauf (etc. ...) lässt zu wünschen übrig, und obwohl wir uns beim Training natürlich auch dehnen, habe ich das Gefühl, dadurch allein nie die nötige Grundlage für eine gute Technik zu bekommen, da mein Körper einfach nicht "gelenkig" bzw. "flexibel" genug ist und ich auch das Gefühl habe, nicht wirklich meine Bewegungen (vorallem mit den Beiden) kontrollieren zu können.

Nun habe ich mir überlegt, als eine Art "Ergänzungssport", mit dem Ballett zu beginnen. Einige andere aus meinem Verein machen das auch, allerdings als 2. Leistungssport, oder sie betreiben Cheerleading. Ich würde allerdings als kompletter Anfänger mit Erwachsenen auf Nicht-Leistungsebene mit dem Ballet beginnen.

Zusammenfassend lautet meine Frage an euch, ob ihr glaubt, dass der Beginn mit dem Ballett mir helfen könnte, die "Grundlagen" für die Leichtathletik bei mir zu verbessern, also z.B. Koordination und Beweglichkeit.

Hat jemand vielleicht selber schon Erfahrungen damit gemacht?

Sind meine Vermutungen vielleicht völliger Unfug?

Oder kennt ihr vielleicht einen viel besseren Ergänzungssport, um in der Leichtathletik besser zu werden? Bin offen für alle Sportarten :)

-

Als Zusatzinformation: Ich bin 15 Jahre alt und weiblich.

-

Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten & die Zeit die ihr euch nehmt :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?