Muss man bei der Tennis-Vorhand nun seitlich stehen oder nicht?

3 Antworten

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Die offene Stellung ist die moderne Vorhandtechnik und in jedem Fall in einem Grundlinienduell der seitlichen Überlegen. Beim Topspinschlag wird das Gewicht aufs rechte Bein verlagert, die Hüften öffnen sich nach rechts, die rechte Schulter wird zurück genommen, beim Wiederaufdrehen des Körpers erhält der Ball maximalen Drall und kann härter geschlagen werden als bei der klassischen Variante, ohne das er unkontrolliert ins Aus befördert wird.

Trotzdem sind beide Schlagvarianten nützlich, die klassische Unterstützt die Vorwärtsbewegung und damit Netzangriff.

Hallo, ich glaube, das ist sehr stark abhängig von der Zeit, die einem zur Verfügung steht. Eine geschlossene seitliche Position ist sicherlich vorteilhaft, man kann den Körper kontrollierter einsetzen, "verbraucht" aber mehr Zeit. Von daher sind beide Techniken "richtig".

Ich würde mal bei der Art der Technik zwischen Wettkampftennis und schulmäßigem Tennis unterscheiden. Natürlich kann man im Wettkampf auch schulmäßiges Tennis spielen, aber das bedeutet, so wie es trizeps schon gesagt, man braucht genügend Zeit für den Schlag um sich schulmäßig seitlich, der Rechtshänder hat den linken Fuß vorne, hinstellen zu können. Im Wettkampf ist das bei vielen Fällen nicht mehr möglich, und so kommt es zu der offenen Stellung. Beides ist möglich. Das schulmäßige Tennis ist das schwungvollere Tennis, das Wettkampftennis ist das kraftvollere Spiel.

Die offene Schlagstellung bei der Tennisvorhand eignet sich besser für die Topspin-Schlagtechnik, und kommt somit mehr im Wettkampftennis zum Einsatz. Allerdings ist es bei der offenen Stellung nicht so gut möglich das Körpergewicht in den Schlag hineinzubringen, womit man bei der offenen Stellung den Schlag nicht so sehr beschleunigen kann. Für einen guten Tennisspieler sind beide Schlagtechniken wichtig. Topspin zB fürs Winkelspiel um den Platz zu öffnen und den Gegner zu längeren Laufwegen zu zwingen, und die seitliche Schlagstellung, um den Schlag durch die Vorwärtsbewegung aus dem ganzen Körper mehr beschleunigen zu können.

Hallo, beide vorherigen Antworten sind nicht richtig. Die fast parallele (offene) Stellung der Füße erlaubt eine Verwringung des Öberkorpers, die für die kraftvollen Topspinschläge notwendig ist. Durch die Verwringung werden zusätzliche Muskelgruppen aktiviert. Bei der paralleln Fußstellung ist die Aktivierung zusätzlicher Muskelgruppen nicht so leicht möglich, darum eignet sich die parallel Fußstellung eher für Drive - Schläge (Schläge ohne Schnitt). Nachzulesen z.B. im DTB Lehrplan. Gruß Jan

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