Wie spielt man beim Tennis einen Inside-Out? (Technik)

2 Antworten

Das Timing ist meiner meinung nach sehr sehr wichtig. Den Ball passend zu umlaufen und im richtigen moment den Schlag zu setzen. Das ist auch schwer zu erlernen. Übung Übung Übung ist da das einzige was mir einfällt. Und vielleicht versuchen einen Schlag extrem platziert zu setzen.

Die Schlagtechnik ist gleich. Es kommt beim Inside-Out vielmehr auf die Schnelligkeit, eine super Beinarbeit, und damit verbunden das richtige Stellungsspiel an. Gerade beim Inside-Out bedarf es einiges an Koordination, Bewegungsgefühl und einem super Timing für den Schlag. Je schlechter man beim Inside-Out steht, um so mehr muss improvisieren, und um so mehr leidet die Schlaggenauigkeit. Beim Inside-Out besteht oft die Gefahr, wenn man diesen Schlag schlecht spielt, dass man das Feld zu weit öffnet, und selbst unter Druck gerät. Wenn du beispielsweise als Rechtshänder deine Rückhand umläufst um einen Inside-Out mit der Vorhand zu schlagen, bleibt dieser Schlag eine normale Vorhand, sprich die Schlagtechnik ändert sich nicht, wenn du richtig zum Ball stehst.

Ach ja, von der taktischen Seite her, versuchst du deinen Gegner mit dem Inside-Out eventuelle Schwächen deines Gegners, dir den Ball platziert auf deine Rückhand zu spielen zu können, auszunützen, und ihn durch ein druckvolles Spiel deiner starken Vorhand auch von deiner Rückhandseite zu Fehler zu zwingen. Möglicherweise versucht deine Gegner seine SChläge auf deine Rückhand riskanter an die Linie zu spielen, und begeht vielleicht sogar noch mehr Fehler.

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Beinarbeit ist - wie von Prince schon erläutert - das um und auf. Zudem ist die Antizipation des Aufsprungpunktes entscheidend, d.h. du musst schon vorher dort "stehen", damit du Zeit hast, mit dem Körper dem Ball entgegenzugehen. Von Spingebracuh bin ich nicht ganz hollos Meinung, da du durchs InsideOut spielen die gleichen Platzvoraussetzungen wie beim normalen cross hast (niedriges Netz, viel Platz durch Felddiagonale). Der Einsatz des Spins is lediglich abhängig von der Absprunghöhe auf deiner Seite (und deiner Schnelligkeit beim Positionieren). Dementsprechend ist der Treffpunkt des Balles wie bei jeder schnelleren Vorhand recht weit vor dem Körper.

Zusammengefasst: gute Beinarbeit/Antizipation, aus den Knien den Körper dem Ball entgegendrücken und den Ball weit vor dem Körper treffen. Wichtig ist, dass du mit dem Körper dem Ball entgegengehst, "in den Ball hinein", und nicht auf eine Seite "wegkippst" (Gleichgewichts- Korrdinationsübungen können hier helfen).

Taktisch hats Prince schon schön mit Beispielen erklärt. Ich umlaufe auch gerne aus dem Grund, um mein Spiel variabler zu machen und den Gegner überraschen zu können (inside out oder auch inside in aus RH Ecke mit Vorhand z.b.). Auch eine Überlegung ist der Inside Out, wenn der Bal des Gegners recht mittig aufkommt um mit der meist stärkeren VH mehr Druck machen zu können und eventuell ans Netz aufzurücken.

Wie Prince schon sagt, hat dieser Schlag nur Sinn, wenn die Situation und die gute Beinarbeit es zulassen. Der Ball wird ja meist im Feld stehend gespielt und darf daher nicht zu lang werden. Also muss besonders viel Topspin rein. Daher nicht zu weit vor dem Körper treffen. Und, aus meiner Sicht sehr wichtig - eine ausgeprägte opposite-arm-action unterstützt Richtungsgenauigkeit und Stabilität. (.....) Die jüngeren Spieler ab einer gewissen Spielstärke haben die opposite-arm-action direkt gelernt. Im Mittelalter ist das oft noch nicht genügend ausgeprägt. Manchen fällt es auch schwer, sich mit diesem wichtigen Element der Schlagausführung im modernen Tennis vertraut zu machen. Es geht aber, wie ich selbst als wirklich nicht mehr so junger Spieler beweise.

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