Warum soll man bei richtiger Golf Schlagtechnik das Divot nach dem Ballkontakt herausschlagen?

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Mit Hölzern und langen Eisen wird in der Regel kein Divot aus dem Boden geschlagen, was mit dem größeren Schwungradius zusammenhängt. Bei kurzen und mittleren Eisen sind Divots allerdings nicht vermeidbar.

Aber was passiert da jetzt beim idealen Golfschwung genau? In der Ansprechposition befindet sich der Schlägerkopf doch ideal hinter dem Ball. Warum schwingt man jetzt nicht einfach so durch den Ball? Die Erklärung ist relativ einfach. Wir sind keine Roboter aus Stahl. In der Ansprechposition ist unser Körper entspannt. Mit dem Durchschwung bauen wir aber eine Geschwindigkeit auf, die zu Fliehkräften führt. Das Gewicht des Golfschlägers sorgt dafür, dass unsere Arme ein klein wenig länger werden. Verharren wir in der Ansprechposition würden wir unweigerlich vor dem Ball fett in den Boden schlagen.

Es ist daher erforderlich eine Gewichtsverlagerung nach vorne vorzunehmen. Im Treffmoment sind dann auch die Hände vor Ball und Schlägerkopf, in der Ansprechposition waren sie ja noch auf einer Höhe. Die Gewichtsverlagerung bringt letztlich auch erst die nötige Dynamik in den Schwung.

bei den kürzeren/mittleren Eisen muss der Ball in einer Abwärtsbewegung getroffen werden (Ball-Boden) und förmlich gegen den Boden gepresst werden. Das Schnitzel ist dann die logische Konsequenz.

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