Golfen ohne Uhr?

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6 Antworten

Da hat er völlig recht, solange es sich um eine mechanische Uhr handelt. Die Bauteile einer mechanischen Uhr sind sehr sensibel, im Speziellen die Hemmungsteile. Immer wieder kommen Golfspieler zu mir, deren Uhr plötzlich stark vor oder einfach nicht mehr genau geht. Dies ist nachweislich auf die extremen Beschleunigungen beim Durchschwung und den harten Schlag beim Auftreffen auf den Ball zurückzuführen. Hierbei kann sich die Reglageeinrichtung oder sogar die Spirale der Unruh verändern und damit die Ganggenauigkeit der Uhr verändern. Übrigens: Top-Golfspieler spielen ohne Uhr am Handgelenk, da das Gewicht der Uhr häufig als störend empfunden wird.

Hatte ebenfalls Probleme mit meiner Automatikuhr, einer Maurice Lacroix. Die Schläge, welche diese Uhr beim Golfen abbekommt sind einfach zu hoch. Daher niemals eine Automatik-Uhr beim Golfen tragen. Generell würde ich keine Uhr zum Golfen tragen, die Gefahr, dass das Uhrwerk kaputt geht ist zu hoch.

Mir wurde erklärt, durch jeden Schlag den man ausführt, bekommt auch die Uhr wie einen Schlag ab. Und wenn man mal von Durchschnittlich 100 Schlägen/Runde ausgeht (je nach Hcp) dann noch vielleicht 50 Probeschläge, sind das pro Runde 150 Schläge die die Uhr abbekommt. Das erklärt alles, oder?

Ich ziehe die Uhr also auch immer aus, und gerade Automatikuhren sollen da anfällig sein.

Hatte auch Probleme mit einer Automatikuhr. Wahrscheinlich wegen der Schockbelastung. Meine Quarzuhr hingegen hat noch nicht Schaden genommen.

Von Omega weiß ich, dass die Probleme mit ihren Automatikuhren haben. Mit meinem Türkei-Nachbau habe ich da keine Sorgen. Auch peinlich für den namhhaften Hersteller. Grundsätzlich verstehe ich das nicht. Das Klatschen im Theater sorgt doch auch für heftige Belastungen einer Uhr. Ich habe aber noch nie in einer Gebrauchsanleitung gelesen: "Winken und Klatschen verboten". So stark ist die Belastung beim Golfschwung doch gar nicht ...

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