Platzreife und DGV-Ausweis sind in den USA überflüssig. Wenn Du aber mit der DGV-Karte ein niedriges Handicap belegen kannst, ist das sicher hilfreich, auf einem vollen Platz noch eine Startzeit zubekommen. Golf ist in den USA Volkssport. Jeder macht es und keiner fragt wie. Rasenstücke schlagen auch die guten Spieler heraus, weil das zum Golfspiel dazu gehört. Was soll also ein schlechter Spieler schon schlimmeres machen? Daher sind die Amis auch entsprechend locker damit. Benehmen sollte man sich auf dem Platz trotzdem. Das Greenfee auf öffentlichen Plätzen liegt bei 20 bis 70 Dollar inklusive Cart. Natürlich gibt es auch teurere Plätze, aber das muss ja vielleicht nicht sein. Die Auswahl ist ja zumeist auch sehr groß.

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Es muss keine spezielle Lackschutzfolie sein. Scotch- oder Tesa-Film-Streifen haben sich da bei mir auch bestens bewährt. Man braucht ja zum Schutz nur einen schmalen Streifen. Das ist aber eine absolut sinnvolle Maßnahme. Die Kratzer sind sehr ärgerlich, kommen aber auch bei mir hin und wieder vor, weil meine Schwungebene etwas steiler ist. Bisher haben die Klebestreifen den Schlägerkopf zuverlässig geschützt.

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Die meisten Pro-Shops haben Leihschläger. Ob der richtige dabei ist, bleibt die Frage. Deine Frage wäre besser zu beantworten, wenn Du Deinen Wohnort und den Golfschläger angeben würdest, für den Du Dich interessierst. Grundsätzlich lassen sich Golfschläger auf der Range an sogenannten Demotagen testen. Die gibt es gerader am Anfang der Golfsaison in vielen Golfclubs Deutschlands. Die umfassendste Zusammenstellung der Demotage findest Du hier:

http://www.golf-for-business.de/golfportal/golf-demo-tage.php

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Wladimir Klitschko hat über 280 Tage nicht geboxt, weil zweimal der Kampf gegen Haye verschoben wurde. Jürgen Brähmer hat seinen Weltmeistertitel verloren, weil er zu oft einen Titelkampf wegen Verletzung abgesagt hat. Das entscheidet jeder Verband von Fall zu Fall unterschiedlich. Während Klitschko boxen wollte und nicht konnte, hat Weltmeister Brähmer zuletzt in den Augen der Verantwortlichen eher gekniffen. Schwierig ist die Vorgabe einens genauen Termins, weil es im Profiboxen immer um viel Geld geht und dafür Fernsehsender bzw. Vermarkter mit ins Boot zu holen sind. Daher lassen würden sich Wunschtermine eines Verbandes oft nicht einhalten lassen. Will ja auch keiner, dass ein WM-Kampf auf dem Aldi-Parkplatz ohne TV-Kameras ausgetragen wird.

Ein bis zweimal sollte man pro Jahr als Weltmeister schon boxen. Wer jung ist und noch keinen Titel hat, boxt auch schon mal alle zwei Monate.

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Man kann am Anlauf schon erkennen, wohin der Schuss in etwa gehen wird. Das versucht ein Torwart sich zu nutze zu machen. Wenn man es versteht, seinen Anlauf wie z.B. ein Schuss nach rechts aussehen zu lassen, während man aber nach links schießt, ist das ideal. Allerdings würde ich immer auf den Torwart achten. Vielleicht sieht er das auch gar nicht und reagiert lediglich auf den Schuss. Dann sollte der angetäuschte Ball immer noch so gut sein, dass er trotzdem am Torwart vorbei geht. Insofern sollte man sich schon darauf konzentrieren möglichst hoch in eine Ecke zu schießen. Wenn man das sicher beherrscht, kann man zusätzlich den Anlauf so verändern, dass man den Torwart zusätzlich täuscht.

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Die Gelbe Karte ist eine Verwarnung. Wer danach weiterhin um sich treten muss, kann eine weitere Gelbe Karte erhalten, was dann den Ausschluß von diesem Spiel bedeutet (Gelb-Rote-Karte genannt). Man ist dann auch für das nächste Spiel gesperrt. Erhält man direkt eine Rote Karte fliegt man auch sofort vom Platz und ist danach gleich für mehrere Spiele gesperrt. Im Profi-Fussball entscheidet darüber ein Sportgericht. Zusätzlich gibt es die Regelung, dass man für 5 gesamelte Gelbe Karten beim nächsten Spiel pausieren muss.

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Es gibt schon einige Küstenplätze, wo man über das Meer spielt. Auch gibt es Inselgrüns, die man nur mit einem Boot erreicht. Das ist aber wenig praktikal und verlängert die Spieldauer auf unsinnige Weise.

Ein Golfplatz mit einem richtigen Inselhopping ist mir allerdings nicht bekannt. Auch wird man wohl kaum 18 Inseln finden, die klein genug sind und eng genug bei einander liegen, um einen solchen Platz zu ermöglichen.

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Wer einen neuen Golfschläger in den USA kauft, bekommt in Deutschland unter Umständen schon Probleme beim Zoll. Daher besser einen guten gebrauchten Driver kaufen oder schon in den USA kräftig damit spielen. Wenn nur der Schläger transportiert wird, würde ich den schon in ein Mini-Tragebag packen und beten, dass er den Flug heil übersteht. Besser ist da das Golfbag im Travelcover. Leider gibt es nicht mehr viele Fluggesellschaften, die Golfgepäck kostenlos transportiert. Hier gibt es eine aktuelle Aufstellung:

http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfgep/a>ck-kosten.php

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Gymnastik für mehr Beweglichkeit, Bauchmuskeltraining ist für einen Torwart auch nicht schlecht, schnelles Aufstehen üben, am Besten mit Ball, der einem zugeworfen oder zugerollt wird. Zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeiten sollte Dir jemand, der hinter dir steht, Dir einen Ball zuwerfen und kurz vorher Dir ein Kommando geben, damit Du Dich umdrehen kannst. Die Wahrheit liegt aber auf dem Platz, ist doch klar.

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Unbedingt empfehlenswert auch wenn es manchmal weh tut, sich spielen zu sehen. Da glaubt man ganz ordentlich zu schwingen und sieht dann, dass man vom Golfen noch Jahre weit weg ist. Aber wie will man besser werden ohne Kontrolle? Ich empfehle daher auch das regelmäßige Üben vor einem Spiegel - gerne auch ohne Ball. Der Ball ist ohnehin völlig unwichtig und lenkt nur von der Technik ab. Zum Vergleich sollte man sich unbedingt den Golfschwung von Golfprofis anschauen. YouTube bietet da eine große Auswahl. Dann weiß man, was man noch zu ändern hat.

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Das Überrollen der Handgelenke ist eine Idee der PGA-Golflehrer, einen schwierigen Golfschwung noch komplizierter zu machen, um auf diese Weise noch mehr Unterrichtsstunden verkauft zu bekommen. Es gibt praktisch keinen Playing-Pro, der auf diese Weise Golf spielt. In zahlreichen Interviews ist das immer wieder nachzulesen. Ich habe selbst schon mit einigen Profis auf dem Platz gestanden. Die Handgelenke überrollt da keiner. Ich würde mir bei YouTube mal Schwungvideos z.B. vom Longhitter J.B. Holmes ansehen. Bis zum Treffpunkt rollt oder kippt da bei den Handgelenken rein gar nichts. Nach dem Treffpunkt kommt es dann automatisch zu einem Umkehren der Handgelenke, damit der Schläger über den Kopf geführt wird. Über die Handgelenke durch ein Überrollen eventuell mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit zu produzieren, ist eine verdammte Schnappsidee.

Es gibt nur eine Golfschule, die diesen Käse definitiv nicht unterrichtet: www.mikeaustin.de - Das ist die Golfschule jenes Teaching Pros, der bei einem offiziellen Golfturnier den Ball 515 Yards abgeschlagen hat - im Alter von 60 Jahren! So schecht kann der Schwung da nicht sein und das ganz ohne Überrollen. Also bitte schnell vergessen und jeden Golflehrer, der so etwas vorschlägt schnell zum Teufel jagen.

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Dein Schwung ist zu instabil. Bei Schlägen ins Grün geht es vor allem um Kontrolle. Jede überflüssige Bewegung führt dann schnell zur Katastrophe. Stabiler Stand, sauber aufdrehen ohne Achsen zu verschieben und den Kopf immer schön unten lassen. Vor allem der Kopf sollte sehr stabil gehalten werden. Wer zu früh dem Ball hinterherschaut, versaut den Schlag. Mehr Infos zum Golfschwung gibt es ganz anschaulich hier:

http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschwung.php

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Geht nicht. Natürlich helfen Erfahrungswerte, aber auch darauf kann man sich nicht verlassen. Die grobe Entfernung kann man mit der Zeit uund mit Hilfe von Entfernungsangaben auf dem Platz schein einschätzen. Aber wenn selbst Profis, die seit über 30 Jahren Golf spielen und einige Turniere auf der European Tour gewonnen haben, auf Privatrunden vor jedem Schlag den Entfernungsmesser herausholen und bei Turnieren mit den speziellen Birdiebooks arbeiten, kann man wohldaraus nur eines schließen: Geht nicht.

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Gegen einen nicht zu harten Waldboden ist nichts einzuwenden. Mit dem richtigen, optimal gefederten Laufschuh sollte der Untergrund ohnenhin kein Problem sein. Die Luft ist im Wald sicher besser und der Lauf ist optisch etwas abwechslungsreicher. Wer zu weit fahren muss, um einen Wald zu erreichen, wird eh da laufen wo es passt.
Ich persönlich laufe sehr ungern im Stadion. Mir sind die Bahnen zu weich. Wahrscheinlich eine Frage der Gewohnheit.

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Die angedeutete Situation ereignete sich beim Stechen auf der 18 bei der Verizon Heritage. Brian Davis riskierte zuviel und verzog seinen Schlag ins Grün nach links. Da es keine Ausgrenze gab, war der gesamte Küstenbereich ein seitliches Wasserhindernis. Dank der Ebbe war der Ball spielbar. Im Rückschwung berührte der Schlägerkopf einen Halm. Was erst in der Zeitlupe zu sehen war, hatte der Spieler aber sofort bemerkt und sofort einen Platzrichter bestellt. Die Entscheidung war aber schnell klar. Weil das Berühren beim Rückschwung passierte, war ein Strafschlag hinzu zu zählen. Nur im Durchschwung wäre dieser Kontakt mit dem Hindernis straffrei geblieben. Die Golfregeln sind da sehr genau und streng.

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Vitamin B (hier muss man genauer zwischen B1, B2, B6 und B12 unterscheiden) fördert eine gesunde Entwicklung von Körper und Geist. Vitamin B dient aber auch in der Rekonvaleszenz zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und hilft beim Säure-Basen-Ausgleich. Die regelmäßige ausreichende Versorgung mit Vitamin B ist daher ein Kann aber kein Muss. Ich wage aber zu bezweifeln, dass man heutzutage mit Tiefkühlpizza oder Schnellimbiss-Futter seinen tägichen Bedarf decken kann.
Aber bitte kein Vitamin B aus dem Supermarkt kaufen. Das schadet mehr, als dass es nützt. Bitte vom Apotheker beraten lassen. Ich kann hypo-A empfehlen.

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Leider passt bei viel Golfern die eigene Spielstärke nicht zum Preis des bevorzugten Balles. Der Vorteil, den ein Pro-V1 bringt, wird von den meisten Amateuren nicht herausgespielt. Aber wenn man sich besser fühlt, bitte ....
Natürlich baut Titleist die besten Bälle. Die vielen Patentrechtstreitereien belegen den Neid der Konkurrenz. Aber auch mit Bridgestone, Srixon und Callaway kann man nichts falsch machen. Wer ein Handicap von 20 und höher hat, kann eigentlich spielen was er will. Die Abweichungen im Schwung sind gravierender als die Auswirkungen der Ballqualität. Mein Tipp daher: Beim Golfball sparen und dafür lieber mal eine Stunde bei einem richtig guten Golflehrer buchen:
http://www.mikeaustin.de

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Der Ball wird immer aus der Mitte heraus gespielt. Abweichungen ergeben sich bestenfalls durch die Lage des Balles (Hanglagen, Rough) oder wenn man den Ball gegen den Wind flach punchen will. Beim normalen Schlag liegt der Bal immer in der Mitte. Nur beim Driver befindet sich der Ball auf Höhe der Innenseite des vorderen Fusses, weil hier der Ball hoch aufgeteet wird und man den Ball in der aufsteigenden Phase treffen will.
Dieser Unfug mit der Regel je länger der Schläger und je steiler die Schlagfläche umso weiter vorn muss der Ball platziert werden, ist falsch, falsch und nochmals falsch. Golflehrer, die so etwas unterrichten (und die gibt es leider) gleich auf den Mond schießen und nicht bezahlen. Der Golfschwung ist bei jedem Schläger gleich und daher liegt auch der Ball immer an der gleichen Stelle. Das ist doch auch ganz logisch, oder nicht? Hier gibt es mehr Infos zum Stand und dem Golfschwung:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golf-stand.php

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"Grain Flow" - so nennt Mizuno das von ihnen patentierte Schmiedeverfahren für Eisenköpfe. Im Ergebnis bringt das nichts. Die hätten das auch "Gugelhupf"-Schiedeverfahren nennen können.

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Golf ist in den USA Volkssport und daher viel billiger als bei uns. Das Greenfee liegt auf normalen Plätzen bei 20 bis 70 Dollar für 18 Loch. Auf einige Privatplätze kommt man allerdings nur in Begleitung eines Mitglieds. Bei den berühmten öffentlichen Golfplätzen sorgt ein höheres Greenfee dafür, dass nicht zu viele auf die Idee kommen, dort zu spielen. Bei Pebble Beach muss man trotz 450 Dollar Greenfee in der Regel drei Monate auf eine Startzeit warten. Günstiger wird es oftmals in der Woche, weil der Andrang am Wochenende größer ist.

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Imer am Anfang einer Saison gibt es die Altmodelle etwas günstiger. Die sind kaum schlechter und daher eine gute Wahl. Ob Callaway eine gute Wahl für Einstieger ist, wage ich aber zu bezweifeln. Ich mag diese Schläger gar nicht. Wenn es nicht ganz so eilig ist, auf die Demo-Tage im Frühjahr warten und dann fleißig Schläger auf der Range ausprobieren.
Natürlich ist das Fitting wichtig. Daher schlage ich den Kauf von Gebrauchtschlägern gar nicht vor. Mehr Infos zum Thema Golfschläger gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger.php

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Da gibt es leider nicht zuviele Adressen. Limited Golf an den Elbbrücken, Golfagentur in der Nordkanalstraße, um die Ecke an der S-Bahn Hammerbrookstr gibt es das Golfhouse, das seine Hauptfiliale in der Schnackenburgallee hat. Am Ende gibt es noch eine Golfabteilung im Sporthaus von Karstadt. Gibt es eigentlich noch SportingPool beim AEZ? Früher gab es mal mehr Einkaufsadressen, aber der Markt ist hart. Die meiste Kompetenz bietet dann wohl noch Castan.

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Der Sweet Spot ist leider eschreckend klein. Ein gut getroffener Ball ist aber für ein gutes Ergebnis zwingend. Die Belohnung gibt es schon akustisch. Gut getroffene Bälle kann man hören. Die im Amateurbereich üblichen Cavity Back Golfschläger sind in der Schlagfläche etwas größer und haben sehr viel Kopfmasse in den Rändern. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Sweet Spot etwas größer wird, sondern auch dass nicht sauber getroffenre Bälle noch ganz ordentlich weit fliegen.
Jahrelang haben Profis nur kleinere Bladeschläger gespielt. Das ändert sich jetzt zusehendst. Lee Westwood, aktuell der beste Spieler in Europa, spielt schon seit Jahren Cavity Backs der Firma PING. Wo es um so viel Geld geht, ist eben auch kein Platz für Eitelkeiten. Mehr zum Thema Golfschläger hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger.php

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Tolle Frage, die allerdings eine fiese Antwort provoziert. Eigentlich sollte der Weitenunterschied zwischen den Schlägern einigermaßen konstant sein. Bei mir sind das aber eher 15 bis 20 Meter Unterschied. Ich Schlage aber ein Eisen 8 auch locker 150m und ein 7er gut 170m. Von den Weiten einmal abgesehen erfordert ein konstanter Weitenunterschied, dass zwischen den Schlägern auch ein gleicher Loftabstand besteht. Bei den Eisen sind dies eigentlich immer 3 Grad, wenn der Hersteller die Schläger sauber gefertigt hat. Das ist aber reine Glückssache. Vor allem wenn man gefittete Schläger bekommen hat, die im Lie-Winkel gebogen wurden, wird es wild. Außerdem neigen einige Hersteller zu Tricksereien. Eisen 7 und 6 sind die klassischen Testschläger-Typen. PING hat jetzt bei den neuen Schlägern den Loft für ein 7er von 35 auf 33 erhöht. Natürlich schlägt man damit weiter und findet PING ganz toll. Da man aber gleichzeitig die langen Eisen spielbarer (weniger steil) macht, kommt es zu einem geringeren Loft-Unterschied zwischen den Eisen 4, 5 und 6. Das ist eine ziemliche Schwachsinns-Strategie und wird hoffentlich bald aufgegeben.

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Die ersten Schläge kann man noch mit Leihschlägern vom Pro machen. Wenn man Spass an diesem Sport hat, sollte man sich gleich eine vernünftige Ausrüstung zulegen. Billige Anfängersätze sind keine gute Wahl. Um die Anfangskosten zu reduzieren, kann man einen Halbsatz kaufen. Sinnvoll sind diese Schläger: Putter, Pitching Wedge, Eisen 9, Eisen 7. Wer etwas mehr ausgeben mag, kann dann noch ein Sandwedge und ein Holz 5 dazu kaufen. Ein Eisen kostet zwischen EUR 100 und EUR 150, ein Holz zwischen EUR 120 und EUR 230.
Wenn man sich mit dem Nachkaufen der fehlenden Schläger im Satz etwas Zeit lassen möchte, sollte keine Callaway kaufen. Bei der Firma PING gibt es hingegen jeden Schläger über viel viele Jahre.

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Die Eigenwerbung von physiopro ist zwar irgendwie nachvollziehbar, aber bringt hier niemanden weiter. Vor allem wenn man sich über etwas äußert, wovon man nichts versteht. Physiotherapie ist das Eine, der Golfschwung das Andere.
Nicht jeder hat die Beweglichkeit eines Zwanzigjährigen oder schwingt wie Tiger Woods. Oftmals sind Vorschädigungen (Bandscheibe, Knie, etc.) vorhanden oder der Golfer befürchtet gesundheitliche Probleme, die durch einen schlechten Golfschwung entstehen könnten (Golferschulter, Golferellenbogen). Hier kann nur das geschulte Auge helfen und einen Bewegungsablauf vorschlagen, der Verletzungen und Spätschäden verhindert. Über den Verband EAGPT sind rund 1.000 Golfphysiotherapeuten europaweit organisiert. Inzwischen gibt es auch eine Kooperation mit der PGA of Germny. Mehr zum Thema und Adressen gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golf-physiotherapie.php

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Das ist eine Männerfrage. Leider ist die Jagd nach besonders großen Weiten mit Risiken verbunden. Große Menschen mit einer guten Technik können recht weit schlagen. Kleinere und ältere Spieler schlagen eher nicht so weit. Bei vielen Profiturnieren sind die Bahnen inzwischen solang geworden, dass kurz schlagende Golfer kaum noch Siegchancen haben.
Meine Bestmarke mit dem Driver liegt bei 350 Metern gespielt Monte Major bergab. Auf ebener Bahn waren es 320 Meter (mehrfach in D). Das sind aber Ausnahmetreffer. Da muss schon viel zusammenkommen. Wie die Schlagweiten bei Amateuren und Profis aussehen und wie die Faktoren dafür sind, kann man hier http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschwung-ballgeschwindigkeit.php nachlesen.

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Die ersten Stunden kann man mit Leihschlägern spielen. Die bietet jeder Golfclub und jeder Golflehrer an. Wenn einem der Sport dann gefällt, sollte man sich ein Einsteigerset, wie vielfach von Kaufhäusern, Discountern und Kafferösternangeboten, besser nicht an tun. Nach einem Jahr steht der Mist dann wieder in der Ecke. Unfug! Besser nur ein paar Schläger kaufen (SW, 9, 7, Holz5) und dann mit der Zeit das Set vervollständigen. Das geht leider nicht mit z.B. Callaway, weil man da ältere Schläger selten nachbestellen kann. Vorbildlich ist da der Hersteller PING. Der ist auch in Hinblick auf das Fitting am flexibelsten. Denn auch deswegen verbieten sich Einheitsanfängersets: Sie passen meistens nicht zum Spieler. Bitte unbedingt auf das Fitting der Schläger achten und sich auch nicht von einem dreisten Verkäufer davon abbringen lassen. Golfschläger müssen gefittet sein!
Ein ordentlicher Golfschläger kostet übrigens ca. € 130,00.

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Weil die Erwartungen nicht zu hoch sind, kann diese Art des Golfens sogar Spass machen. Hier überwiegt das Miteinander und weniger das Ergebnis. Aus diesem Grund eine lohnende Veranstaltung. Leuchtende Bälle gibt es inzwischen von einigen Herstellern:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfbaelle-sondermodelle.php

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Ein Holz 3 kann man je nach Schwunggeschwindigkeit und Technik 160 bis 260 Meter weit schlagen. Letzteres schaffen aber auch unter den Profis nur wenige. Mit einem Driver kann man 180 bis 340 Meter weit schlagen. Der Unterschied reicht also von 20 Meter bis hin zu 80 Meter.
Gerade für Anfänger lohnt sich daher oft die Anschaffung eines Drivers nicht. Interessanter Weise haben 15 % der Golfer in Deutschland keinen Driver. Man muss ja auch nicht immer drauf hauen.

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Der Schaft bei einem Golfschläger hat zwei unterschiedlich dicke Enden. Am oberen dicken Ende wird der Griff drübergeschoben. Am unteren dünnen Ende wird der Schlägerkopf verklebt. Dadurch ist der Schaft zum Griff hin etwas stabiler. Wäre er auf der Griffseite genauso flexibel wie unten, hätte man deutlich mehr Probleme, den Schlägerkopf zu kontrollieren. Der Ausdruck Butt stammt wie alles beim Golf aus dem Englischen.

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Zaubern können auch die Profis nicht. Sie treffen den Ball nur sauberer. Mehr Loft muss man schon wegen der im Ansprechen steileren Schlagflächen-Neigung nehmen. Mit einem Wedge bekommt man in jedem Falle mehr Höhe hin, aber gemeint sind hier sicherlich lange Fairwayschläge. Wichtig ist also trotz dieses schrägen Stands die Balance zu halten, damit man den Ball sauber trifft. Am besten den Kopf ruhig halten. Ein zu frühes Aufrichten im Oberkörper ist gerade bei Hanglagen fatal.

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Mit 500 Euro kommt man da leider nicht sehr weit. Wenn einem dieser Sport aber Freude macht, wird man am Ende gerne mehr ausgeben. Hier ein paar Zahlen, die jeweils die Untergrenze darstellen. Günstiger geht wohl nicht.
Platzreife-Kurs: 180,00
Jahresmitgliedschaft: 1.200,00 Alternativ Fernmitgliedschaft 240,00 aber jedes mal Greenfee für mind. 30,00
Gebrauchte Golfschläger: ab 500,00 - besser wäre ein halber Satz gefitteter Schläger für 700,00
Golfschuhe: 50,00
Handschuhe: 10,00

Ich komme da in der Summe auf 2.000 Euro im ersten Jahr. Ein gutes Fitnesscenter ist im Jahr aber auch nicht so viel billiger und im Kino verlangen die auch jedesmal Eintritt. In meinen Augen ist aber Golf das schönste Spiel der Welt und allemal diese Ausgaben wert.

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Simulatoren sind Unfug. Ideal wäre es wirklich, einen Driver auf dem Platz zu testen. Vorm Winter würde ich aber sowieso keinen mehr kaufen. Viele Hersteller bringen erst im Frühjahr ihre Neuheiten auf den Markt. Dann kann man günstig Restbestände der Vorgänger erwerben. Außerdem gibt es im Frühjahr jede Menge Demo-Tage der Hersteller, die man zum Testennutzen kann. Im Winter würde ich Eisen spielen. Reicht allemal, da die Bahnen in der Regel ja verkürzt sind.

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Da es klare Regelungen bezüglich Größe und Gewicht eines Golfballes in eine Richtung gibt, und eine Abweichung in die andere Richtung das Ergebnis verschlechtern würde, sind Golfbälle im Großen und Ganzen für alle gleich. Golfbälle haben ein Maximalgewicht und eine Minimalgröße. Größere und leichtere Bälle würden weniger weit fliegen. Tatsächlich sind die meisten Golfbälle etwas größer, als es das Regelwerk erlaubt. 42,67mm sind zulässig. Produziert werden Bälle mit einen Durchmesser von 42,77 bis 42,87mm. Da die wenigsten Bälle wirklich rund sind, geht man so als Hersteller kein Risiko ein. Lustig ist, dass gerade der angeblich besonders weit zu schlagende Ball von Nike unverhältnismäßig groß ist. Das funktioniert natürlich nicht.
Sicher kann man als Hersteller auf den Ball alles mögliche draufschreiben: Ladies, Kids, Distance, alles erlaubt. Am Ende ist der Unterschied aber gleich null. Der Ladies Ball unterscheidet sich von jedem anderem Ball wahrscheinlich nur in der Farbe der Aufschrift. Mehr zum Thema Golfball gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfball.php

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Das mit den Herausforderungen ist so eine Sache. Auf der Andratx-Abenteueranlage auf Malle erliege ich zu oft der Versuchung, besonders riskant zu spielen. Eine solide Strategie würde auf dem kurzen Platz sicher bessere Ergebnisse bringen. Grundsätzlich sind Plätze im Gebirge spektakulärer als flache Wiesen. Alhaurin in der Nähe von Malaga kann aber nur auf den ersten 9 Löchern überzeugen. Da ist MonteMajor (zwischen Malaga und Gibralta im Hinterland) deutlich besser.
In Deutschland wird das schon schwieriger. Der Margarethenhof am Tegernsee hat mir Kritiker denn Freunde. Bad Wiessee um die Ecke ist für einen Flachländler aber auch schon sehr nett.
Die Frage lässt leider Raum für seitenlange Abhandlungen. Wenn Länge ein Kriterium ist würde ich GreenEagle südöstlich von Hamburg empfehlen, da der auch in einem super Pflegezustand ist. Als zweitschwerster Platz hinter dem Nick-Faldo-Platz in Bad Saarow gilt Hohe Klint in Cuxhafen. Der Platz ist aber auch nur bei starkem Wind wirklich schwierig und zu schön ist der nicht.
Die wirklichen Herausforderungen findet man wahrscheinlich eher in den USA. Da gibt es ganz andere Möglichkeiten einen wirklich spektakulären Golfplatz zu bauen. Dort gibt es auch bessere Golfer, denen man mehr zumuten kann.

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Golfbälle halten nicht ewig. Ein getroffener Stein kann auch zu unsichtbaren Beschädigungen im Inneren führen. Dann lösen sich die einzelnen Gummischichten, der Ball wird unförmig. Das sind einige Bälle aber auch schon im Auslieferungszustand. Sichtbare Beschädigungen sind zumeist Kratzspuren mit geringen Auswirkungen auf das Spiel. Risse sind sehr selten. Sollte man in der Tat eine Beschädigung feststellen, darf man zwar den Schlag nicht widerholen, aber vor dem nächsten Schlag zumindest den Ball austauschen.

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In den USA wird weder nach einer Mitgliedschaft, noch nach der Platzreife gefragt. Golf ist da Volkssport. Hier und da kann mal nach dem Handicap gefragt werden, aber überprüft wird das nicht.
Die Kosten sind sehr unterschiedlich. Das fängt bei 30 Dollar an und endet dann bei über 450 Dollar für öffentliche Golfplätze wie Pebble Beach. Allerdings bekommt man dort auch nur sehr schwer eine Abschlagszeit.
In den USA wird für gewöhnlich immer mit Cart gespielt, weil es einfach schneller geht.

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Die Oberfläche des Balls ist mit mehreren Hundert in einem Muster angeordneten Dimples (kleinen Dellen) versehen. Durch den Winkel des Schlägerkopfes wird der Ball beim Schlag in eine Rotation versetzt, die während des Fluges zur notwendigen Richtungsstabilität beiträgt. Durch die Oberflächenstruktur des Balles in Verbindung mit der Rotation erhält der Ball je nach Rotationsrichtung eine seitliche Ablenkung oder Auftrieb und fliegt damit bis zu viermal weiter, als dies z.B. ein glatter Ball ohne Dimples tun würde.

Zur Erklärung: Die Strömungsmechanik unterscheidet bei allen Körpern zwischen Druckwiderstand und Reibungswiderstand. Bei einer Kugel existiert vorwiegend Druckwiderstand: Je größer der Druckunterschied zwischen Stirn- und Rückseite, desto größere Wirbel entstehen hinter der Kugel und umso stärker wird sie abgebremst. Dadurch wird die Flugbahn kürzer und instabiler. Die Dimples auf dem Golfball verringern den Druckwiderstand um maximal 50%.

Aktuell schwanken die Schlägerhersteller zwischen 330 und 432 Dimple. Große Dimples mit geringer Tiefe sorgen für mehr Auftrieb. Flachere Flugbahnen produziert man mit einem Ball mit vielen tiefen Dimples.
Mehr unter http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfball.php

Der Ball mit den 1070 Vertiefungen ist ein Dimplit, mit dem sich große Weiten erzielen lassen. Außerdem spielt sich der Ball angenehm weich. Leider gibt es diesen Ball nur in den USA. Eine Verkaufsstelle in Deutschland ist mir nicht bekannt.

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Ein leichterer Schaft ist nicht per se besser. Immerhin würde ein Wechseln des Schaftes auch die Balance des Schlägers verändern. Sicher werden die Graphite-Schäfte immer besser. Leider werden von den Herstellern nicht immer die besten verbaut. Vor allem achtet man bei der industriellen Produktion nicht darauf, die besten Schäfte in der optimalen Position einzusetzen. Da die Fertigungstoleranzen bei Graphite immer größer sind als beim Stahlschaft, ist hier große Vorsicht geboten. Wenn man dann schon Schläger von der Stange kauft, sollte man sich für Stahlschäfte entscheiden. Das gilt insbesondere für Granaten-Pseudo-Markenschläger aus "deutscher" Produktion, gell?
Wer schneller schwingt sollte beim Stahlschaft bleiben. Ein weicher Graphite kann bei einem langsamen Schwung durch den leichten Peitscheneffekt etwas mehr Länge bringen. Der Verlust an Kontrolle ist aber für einen guten Golfer untragbar. Daran hat sich nichts geändert.
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golf-schlaegerschaft.php

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Es gibt spezielle Gofhandschuhe für den Winter. Diese werden auch nur paarweise verkauft. Da diese nicht sehr dick sind, kann man trotzdem kalte Finger bekommen. Aber durch die Bewegung beim Sport, wird das nicht viele betreffen. In solchen Fällen helfen dann Taschenwärmer.
Mehr unter
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfhandschuhe.php

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Alles Unfug. Es gibt jede Menge Golfplätze, die man das ganze Jahr über bespielen kann. Das muss man dann vor Ort erfragen. Im Hamburger Raum geht der Spielbetrieb ohne Pause weiter. Auch die Grüns im Winter zu schonen, bringt oftmals nichts. Der Winterpilz läßt die Grüns auch so im Frühjahr schlecht aussehen. Auch Schnee stellt kein Hinderungsgrund dar. Allerdings verliert man sehr viele Bälle. Bei Range-Anlagen sieht es noch unkomplizierter aus. Für das Spielen im Winter gibt es nur zwei sehr wichtige Regeln: Warm anziehen, damit die Muskeln nicht kalt werden und vorher intensiv warm machen und dehnen, sonst ist der Spaß im Winter schnell vorbei.

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Wer den Dreh beim Golf erst mal raus hat, wird das PW nur noch für mittellange Schläge und das Chippen einsetzen. Für das Pitchen nimmt man flachere Teile. Das Gap-Wedge ist ne prima Hilfe bei ca. 80-100 Metern. Bei 60-80 Metern nehme ich das Sandwedge und für kürzere Pitches das Lobwedge. Profis haben immer wenigstens drei Wedges im Bag. Viele gar 4 davon. Das kurze Spiel ist zu wichtig um mit falschem Schläger irgendwelche Abenteuer zu versuchen. Das Sandwedge hat z.B. zuviel Bounce, um das geeignete Gerät für einen Lob-Shot zu sein.

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Der einzig brauchbare Driver mit Fehlerverzeihung ist der FTi von Callaway. Die anderen eckigen Driver sind lange nicht so gut.
Ich würde aber mit der Anschaffung noch warten, weil der Driver kaum einen Vorteil bringt. Bei einer Spielstärke von bestenfalls 93 Schlägen ist die Schwungtechnik noch nicht optimal. Eine Konzentration auf das kurze Spiel ist in jedem Falle wichtiger.

Außerdem kann man mit dem Holz 3 locker 250 Meter weit schlagen. Wer mit dem Holz 3 aber nicht wenigstens 210 Meter schafft, wird durch einen Driver auch nicht so viel mehr an Weite erreichen. Dafür bringt der Driver eventuell neue Probleme mit sich. Selbst ein Profi wie Tiger Woods greift nach Möglichkeit zum Holz 3, bevor er mit der großen Keule den Ball wieder in den Wald streut. Selbst der beste Golfer der Welt trifft nur mit einer Quote von 60% das Fairway.

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Jeder Ball bekommt durch den Schlägerloft und die Rillen einen Backspin. Man sollte auch grundsätzlich jeden Ball zunächst treffen, bevor der Schlägerkopf in den Boden dringt. Alles andere wäre ein Fehlschlag. Darum kommt der Ball auf dem Grün aber noch lange nicht zurück.
Es gibt zwei entscheidende Faktoren, die mit dem Schwung nichts zu tun haben: Der Ball muss eine sehr weiche Schale haben, um den Spin anzunehmen und das Grün muss über eine Oberfläche verfügen, die den Ball zum "beißen" bringt. Letzteres gibt es auf Amateurplätzen in Deutschland eher weniger. Das liegt zum einen an der Grassorte, zum anderen am Pflegezustand.
Der Backspin sieht zwar im Fernsehen immer ganz schick aus, aber die spielen da auf entsprechend präparierten Plätzen in bester Qualität. Davon können wir Amateure nur träumen.

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Diese Frage kann man leider nicht wirklich beantworten. Es kommt auf den Einzelfall an. Aus hohem Rough hat man ganz sicher einen Weitenverlust. Wenn man nicht sauber an den Ball kommt, ist ein Schlag mit dem langen Eisen gar nicht möglich. Somit erzielt man vielleicht nur 2% der normalen Weite. Auch Profis sind in solchen Situationen froh, wenn sie den Ball mit dem Wedge zurück aufs Fairway legen können.
Bei nicht so hohem Rough köönnte es aber auch passieren, dass man den Ball toppt oder zumindest deutlich weniger Spinn auf den Ball bekommt. Das Ergebnis kann dann ein Schlag sein, bei dem der Ball flacher aber weiter fliegt.
Grundsätzlich muss man aber mit Distanzverlust von 10 bis 20 % rechnen. Außerdem besteht im Rough immer die Gefahr, dass sich dass Schlägerblatt extrem schließt.

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Ein PW hat 48 Grad, ein SW 56. Das ist eine Lücke von 8 Grad und somit die Größte im gesamten Bag. Für Entfernungen um die 60 bis 80 Meter hat man schon die Qual der Wahl. Viele Golfer greifen dann zum Gap Wedge (auch U-Wedge genannt) mit 52 Grad, das diese Lücke schließt.
Das SW hat, um im Bunker nicht zu tief in den Sand einzudringen, relativ viel Bounce. Auf hartem Boden ist es daher relativ schwierig für einen Lob-Shot unter den Ball zu kommen. Hier hilft ein Lob-Wedge mit 60 bzw. 64 Grad und wenig Bounce. mehr zum Thema Schlägerloft gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger-loft.php
Ich habe aktuell wirklich diese 4 Wedges im Bag, weil das kurze Spiel ungemein wichtig ist. Man kann aber sicher auch mit drei Wedges (48, 54 und 60 Grad) spielen.
Wichtig ist, mit ruhigem Oberkörper die Wedge-Schläge auszuführen und immer schön den Kopf unten lassen. Es wird zwar relativ selten gemacht, aber kurze Schläge sollte man intensiv mit dem Golflehrer üben - bis man die Technik sicher beherrscht.

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Moment, nicht jede Antwort bringt einen hier weiter. Der Bunkerschlag unterheidet sich in vielen Dingen vom Fairwayschlag. Ich zähl mal auf: Offener Stand, eingegrabene Füße, tiefer in den Knien, Gewicht auf dem vorderen Fuß, Unterkörper im Schwung absolut stabil, Schlägerblatt offen, Rückschwung flacher aber in jedem Fall 3/4 bis voll, Dosierung durch Weite des Durchschwungs. Was hat das mit dem normalen Fairwayschlag zu tun? Genau, gar nichts. Handgelenke würde ich nicht zu sehr einsetzen. Wichtig ist Kopf unten lassen und selbstbewußt durchschwingen.

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Der ideale Golfschwung zeichnet sich durch eine Schulterdrehung um 90 Grad aus. Der linke Arm (beim Rechtshänder) sollte sich dabei um 180 Grad gedreht haben. Er muss gestreckt bleiben, da nur dann der Schläger am Ende des Rückschwungs waagerecht steht und nicht überdreht. So viel zur Theorie. Die Praxis sieht allerdings anders aus. Während Amateure fleißig überdrehen, sieht man bei den Profis solche vollen Schwünge eher selten. Mehr zum Thema Rückschwung hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfrueckschwung-mit-ball.php

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Da gibt es sehr viele Spielformen, die Spass machen und auch fair sind. Welches Spiel in Frage kommt, wird vor dem Start einfach bestimmt. Hier eine umfangreiche Übersicht:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golf-vierer-spiele.php

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Die Obergrenze liegt bei 14 Schlägern. Welche das sind ist völlig egal. Man kann gerne 2 Driver, 5 Wedges oder auch 2 Putter mitnehmen. Die Gesamtzahl darf aber nie überschritten werden.
Um es den Profis etwas schwerer zu machen, gab es aber schon vor ein paar Jahren die Überlegung, die Zahl der Schläger auf 10 oder 12 zu reduzieren. Das würde dann die Spieler dazu zwingen, mit halben oder noch kürzeren Schwüngen zu agieren. In jedem Falle wäre das Können des Spielers noch mehr gefragt. Da aber die meisten Änderungen für Profis auch auf den Amateurbereich überschwappen, wird es diese Änderung wohl so schnell nicht geben. Golfen ist auch so schon schwer genug.

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Natürlich gibt es auf der Materialseite "weiche" Lösungen. Überall wo Geschäft gemacht werden kann, sind Angebote nicht weit. Aber ist das sinnvoll? Wer schnell und sagen wir mal wuchtig schwingt, wird mit weicheren Schäften nicht glücklich werden. Das Problem ist schließlich nicht der Schläger sondern der Schwung. Bei einem guten Golfschwung bekommt man keine Ellenbogen-Probleme. Daher verwundert es nicht, dass bei Amateuren jede dritte Verletzung den Ellenbogen betrifft. Bei Profis kommt dies nur bei 4 Prozent vor. Profis haben Probleme mit den Handgelenken, wenn sie zu viele Schläge aus dem Rough trainieren.
Ich würde das Geld für die neue Ausrüstung sparen und das Gesparte lieber einen guten Golflehrer investieren. Vielleicht kann auch ein Golfphysiotherapeut weiterhelfen. Nährere Infos dazu: http://www.golf-for-business.de/golfportal/gesund-golfen.php

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Da auf einigen Plätzen die Entfernungsangaben (Pfähle) willkürlich gesteckt sind und die Angaben auf den Abschlagtafeln noch weniger stimmen, ist es in meinen Augen legitim, mit Entfernungsmessern zu arbeiten. Richtig ist, dass bei Profiturnieren die Spieler mit genauesten Entfernungsangaben ausgestattet werden und diese dann zusätzlich noch eigene Vermessungen durchführen. Für Amateure gibt es bunte Birdiebooks mit Werbung. Bei Turnieren entscheidet aber immer noch der jeweilige Club, ob so etwas zugelassen ist. Eine Verlangsamung des Spiels bedeutet die Benutzung eines Entfernungsmessers in jedem Falle, aber wenn man sich einen Schlag dadurch spart sieht die Rechnung auch wieder aders aus.

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Grundsätzlich gibt es schon mal weniger Auswahl bei den Golfschlägern. Auf dem Platz kann es ein Vorteil sein, wenn es mehr Doglegs nach rechts gibt. Das setzt allerdings voraus, dass man einen Draw spielen kann. Wer als Linkshänder sliced, wünscht sich ein Dogleg nach links. Aber das gilt ja auch für Rechtshänder anders herum. Nein, objektiv bringt es keine Vorteile.
Linkshänder, die rechts spielen, erleiden in der Regel einen Weitenverlust. PING bietet zum Glück für jeden den passenden Schläger, da würde ich in jedem Falle bei der für einen richtigen Ausrichtung bleiben.

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Lakeballs können noch von guter Qualität sein. Zumindest werden die meisten Golfer bei den meisten ertauchten Golfbällen keinen Unterschied feststellen. Anders sieht es bei den Marken und Qualitäten aus. Ein ProV1 für über 4 Euro ist schon deutlich besser als ein Mikado-, Hickory- oder ProAce-Schrott, um mal nur die Kaufhaus-Marken aufzuzählen. Ein schlechter Golfer wird da aber nur 0 bis 20 Meter an Länge herausholen (je nach Schläger). Ein Profi wird aber auf 10 bis 50 Meter Unterschied kommen. Entscheidend ist aber das Ballgefühl und die Kontrolle über den Ball. Das ist mit einem Hickory vom Kaufhof praktisch unmöglich.
Fazit: Gerade als Anfänger oder nicht so guter Golfer kommt man mit Lakeballs ganz gut zurecht.

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Oliver Heuler (Golfpro Fleesensee) hat da mal eine gute Alternative für 1 Euro vorgestellt: Eine Schaumstoff-Rohrisolierung aus dem Baumarkt tut es auch. Einfach ein Golfbag in etwa auf Höhe des Balles stellen und das Rohr zwischen die Golfschläger so einklemmen, dass es über den Ball hinausragt. Ziel bei der Übung ist es ja, dass man auch im Durchschwung von Innen an den Ball kommt. Dazu braucht es kein 250-Euro-Teil, das auch noch nicht einmal sinnvoll zu trasportieren ist. Im Grunde reicht auch schon der ein oder andere Golfball der nach hinten die Schwungkurve nach außen hin begrenzt. Trifft man im Durchschwung auf einen dieser Begrenzungsbälle, hat mal was falsch gemacht ....
Für mich gibt es nur eine sinnvolle Trainingshilfe, die mir auch sehr geholfen hat: Ein Zusatzgewicht für den Schlägerkopf, um bei Probeschwüngen ein Gefühl dafür zu bekommen, für den Golfschwung den Körper (Hüfte) einzusetzen und nicht aus den Armen zu schwingen.
Hier eine Aufstellung der Trainingsgeräte und deren Sinnhaftigkeit:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/checkliste-golfausruestung.php

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Grooves, auch Groovers genannt, sorgen in der Tat für mehr Spin und sind gerade bei Schlägen aus den Rough sinnvoll. Daher wird es hier jetzt auch strengere Regelungen geben in Hinblick auf Art und Tiefe dieser Rillen, um das Spiel für die Profis wieder etwas schwieriger zu machen.

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Ich will niemanden irritieren, aber ein Handicap von 54 gibt es nicht. Das ist eine Spielvorgabe und darum kann man da ja auch viel versprechen. Die offizielle Handicap-Wertung beginnt erst bei 36. Um da hin zu kommen, muss man sich bei Golfturnieren beweisen. Hohle Versprechungen bringen niemanden dahin. Diesen Weg des Übens, der Platzreife und der ersten Turniererfahrungen sollte jeder gehen.
Niemand würde glauben, dass ein Angebot einer Hochschule mit Diplom-Garantie unter Auslassung von Grundstudium und Prüfungen seriös ist. Man würde die Finger davon lassen, weil man wüsste, dass so ein Diplom nichts wert ist. Aber Golfern kann man ja auch jeden Mist verkaufen ...

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Da man beim Tucker-Test immer nur 5 Schläge je Disziplin macht, kann die Tagesform schon das Ergebnis verfälschen. Da das Üben des Kurzen Spiels enorm wichtig ist, sollte man den Tuckertest mehrmals durchführen und dann einen Mittelwert berechnen. Am Besten zu zweit. Man kann sich gegenseitig helfen, macht so mehr Spaß und einen Ansporn und etwas Druck hat man auch gleich.
So oder so, weiß man nach dem Tucker-Test wo die Schwächen sind: Pitch, Chip, Putt oder ist es vielleicht doch das Bunkerspiel?

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Schwierige Frage. Offiziell gibt ja niemand zu, dass er seine Golfschläger-Produktion so sehr auf Masse umgestellt hat, dass am Ende nur Schrott dabei herauskommt. Von den Japaner kenne ich einen angeborenen Perfektionismus. Ob das auch im Bereich Golfschläger so ist, kann ich nicht sagen. Bei Honma möchte man da schon wegen des Preises annehmen. Mizuno-Eisen lassen sich immerhin nachträglich super biegen. Bei Ping wird jeder Schläger schon im Werk auf die richtigen Winkel gebogen, aber auch da kann schon mal was schief gehen. Wichtig ist, dass das grundsätzliche Fitting bezogen auf Körpermaße und Schwungebene stimmt. Wenn dann der eine oder andere Schläger nachjustiert werden sollte, kann das zwar sein, ein Amateur wird den Unterschied aber kaum merken (Vergleiche Website von Oliver Heuler).
Machen kann man aber sicher einiges. Einige Pros biegen nicht nur den Lie-Winkel, sondern passen auch den Loftwinkel an ihr Spiel an (z.B. beim PW von 48 auf 47 Grad). Wer es perfekt haben möchte, geht zu Mike McFadden beim GC Jakobsberg in der Nähe von Koblenz. Der macht wahrscheinlich das beste Fitting.
Ach ja, die Fertigungstoleranzen sind mit dem Auge kaum zu erkennen. Eine kleine Hilfe bietet da der eigene Blick auf das Schlägerblatt (vergleiche Foto von http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschwung-test.php) Es gibt aber Messinstrumente, mit denen man das erfassen kann. Gute Werkstätten haben diese .. (Mike McFadden, Toni Arrowsmith, etc.)

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Die erste Stunde Golf spielt man in der Regel mit einem Leihschläger. Wer danach am Ball bleibt, weil ihm der Sport gefällt, sollte kein Geld für sinnlose Billigausrüstung vergeuden. Bay Hill und Schläger Fitting geht zusammen gar nicht. Um Spass am Golfen zu haben und um es vor allem richtig zu lernen, benötigt man an den eigenen Körper angepasste Golfschläger in guter Qualität. BayHill, Voit, ProAce, Nike und wie der ganze Dreck sonst noch heißt, bringt niemanden weiter. Besser bei etablierten Schlägermarken umschauen, also Callaway, Ping, Taylor Made, Mizuno, Titleist, Wilson. Auslaufmodelle gibt es oft günstiger ....

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Das SemiRough sollte eigentlich keine Probleme bereiten. Der Rasen ist ja nur etwas länger gemäht. Man kommt noch gut an den Ball, muss eventuell mit etwas weniger Backspin rechnen. Auf harten Golfplätzen im Sommer liegt der Ball im SemiRough oft sogar besser, d.h. er ist leichter zu spielen. Anders ist es beim Rough. Hier kann es zu großen Problemem kommen, weil man keinen sauberen Ballkontakt zustande bekommt. Hier sollte man den Ball mehr vom hinteren Bein ansprechen und steiler auf den Ball schlagen, um einen bestmöglichen Ballkontakt hinzubekommen. Beim Rough gibt es in der Regel Distanzverlust und mann muss mit einem Verkannten der Schlagfläche rechnen. Das kommt im SemiRough aber in der Regel nicht vor.

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Lie-Winkel und Schaftlänge sind zwei Schläger-Merkmale, die man nicht voneinander trennen kann. Zunächst gilt es Größe und Bodenabstand zu den Handwurzelknochen zu bestimmen. Mit diesen Daten läßt sich ein statisches Fitting in Hinblick auf die erforderliche Schaftlänge durchführen (pinggolf.com). Den genauen Lie-Winkel kann man aber nur dynamisch ermitteln. Das bieten einige gute Pros und einige wenige Shops. Besser sind da vielleicht die Demo-Tage der Hersteller (Ping am Besten).
Nährer Informationen zum Fitting gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger-fitting.php
Ob der Lie-Winkel zum Problem wird, kann man der Schlagfläche ansehen (Schmutzspuren müssen parallel zur Unterkante sein).

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Anfänger stellen immer wieder fest, dass die schönen Schläge mit den kurzen und mittleren Eisen, mit dem 4er oder 5er nicht zu erzielen sind. Dann stimmt am Schwung etwas nicht. Grundsätzlich spielen sich alle Schläger gleich. Wer einen guten Schwung hat, produziert mit jedem Schläger gute Ergebnisse. Ich habe ein Eisen 2 im Bag und komme damit - zum Ärger meiner Golflehrerin - bestens klar.
Daher sollte jeder Schläger im Training mal dran kommen. Auf dem Platz muss man ja auch ständig den Schläger wechseln. Um den richtigen Schwung zu erlernen empfehle ich zunächst Eisen 7, wenn es dann schon besser geht Eisen 5.

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Gesunde Ernährung und viel Bewegung hilft in jedem Falle. Diäten in deinem Alter bitte gar nicht erst anfangen. Aber Abends bitte gar nichts mehr essen, schon gar nicht vorm Fernseher.
Nun kenne ich Deine Essgewohnheiten nicht, aber Übergewicht kann auch mit einer Lebensmittelunverträglichkeit und Probleme mit der Darmflora zusammenhängen. Da gibt es neueste Erkenntnisse. Beim Hausarzt bekommst Du da aber keine Hilfe. Mal im Internet nach einem spezialisierten Naturheilkundler suchen.

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Dass der Ball gar nicht so hart ist, zeigt das Video von Jason Zuback bei seinem Weltrekord-Versuch. Mit 328 km/h hat er bisher die weiße Kugel am kräftigsten beschleunigt. Mehr dazu und der Zugang zum Video gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschwung-ballgeschwindigkeit.php

Im Schnitt rechnet man beim Golf mit einer Kontaktzeit von 0,5 Millisekunden.

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Da ändert sich die Definition laufend, weil Spieler und Material immer besser werden. 150 Meter mit dem Eisen 7? Da ist man bei den Profis schon einer der ganz Kurzen. Ein Eisen 8 manchmal auch nur ein Eisen 9 kommen da bei Longhittern zum Einsatz. Eine Übersicht über Schläger und Weiten im Vergleich und die dafür erforderlichen Geschwindigkeitenn findet man hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschwung-ballgeschwindigkeit.php

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Na da will ich mal ein paar internationale Plätze aufführen:

Alhaurin el Grande in der Nähe von Malaga mit spektakulären ersten neun Löchern.

Son Gual auf Mallorca mit großartigem Pflegezustand.

Der muss erwähnt werden, wenn auch etwas weiter weg:
Trump international im Süden von Los Angeles mit 18 tollen Bahnen direkt an der Küste.

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Nein, zumindest nicht ohne professionelle Hilfe. Da die Schläger zum Spieler passen müssen, muss man erst einmal kennen, was man selber benötigt und dann schauen, dass man überhaupt genaue Angaben über die gebrauchten Schläger bekommt, die dann auch stimmen. Da man das mit bloßem Auge nicht erkennen kann und der Verkäufer vermutlich auch keine Ahnung hat, würde ich lieber die Finger davon lassen. Aber das Argument, dass gebrauchte Schläger im Prinzip okay sind, weil sie nur wenig verschleißen (zumindest im Amateurbereich), spricht ja auch dafür gleich vernünftige Schläger zu kaufen und diese dann ewig zu spielen. Zwar kommen immer wieder neue Schläger auf dem Markt, aber dabei geht es mehr ums Geschäft. Von guten Schlägern trennt man sich eigentlich nicht. Um die Ausgaben am Anfang niedrig zu halten, einfach nur einen halben Satz kaufen. Das reicht auch. Der einzige Schläger, den man gebraucht kaufen könnte, ist der Driver, weil da nicht viel zu fitten ist.
Mehr zum Thema Golfschläger Fitting gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger-fitting.php

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Uupps! Natürlich kann man den Ball nach vorne legen, ihn toppen und dann zu sehen, wie er über den Rasen hoppelt. Golfer spielen einen flachen Ball eher vom hinteren Fuß, d.h. sie treffen den Ball wenn die Schlagfläche noch etwas steiler ist. Hilfreich ist dabei eine flachere Schwungebene. In der Regel sollte man dafür auch einen etwas längeren Schläger (mit weniger Loft) nehmen und diesen dann etwas kürzer greifen. In jedem Fall ist das ein nicht ganz einfacher Schlag, den man kräftig auf der Driving Range üben sollte.

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Untersuchungen haben ergeben, dass ein längerer Schaft nicht zwangsläufig mehr Weite bringt. Auch große Spieler nutzen nie mehr als einen 45 inch langen Schaft für Ihren Driver. Normal sind eher 44 inch. Da der Ball recht hoch aufgeteet wird, spielt der Lie-Winkel keine Rolle.
Der Loft bestimmt im Zusammenspiel mit dem Golfschwung die Flughöhe des Balles. Für Amateure sind oft 9 Grad schon zu steil. Daher gibt es viele Driver auch mit einem Loft von 13 Grad. Profis lassen sich auch schon mal 6 Grad Köpfe bauen.
Viel entscheidender ist die Wahl des richtigen Schaftes. Wer langsam schwingt sollte einen weichen Schaft (regular) wählen. Man verliert zwar an Genauigkeit, aber man gewinnt an Länge. Extra-Stiff erfordert eine sehr hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit von über 190 km/h. Wer die nicht produziert, verliert gegenüber dem Regular- durch den X-Stiff-Schaft bis zu 50 Meter.

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Es gibt Golfplätze, die dem Spieler eine gewisse Stimmung vermitteln und es gibt lieblos ins Gelände gekloppte Golfwiesen. Gut, die Mehrzahl der Golfplätze liegt irgendwo dazwischen.
Mein Spiel verbessert sich, wenn ich auf einem Platz spielen darf, der eben dieses gewisse Etwas hat. Ein besonderes Erlebnis haben diese Plätze (von ca. 70 Plätzen, die ich schon gespielt habe) vermittelt:
St. Dionys
Ahrensburg/Hamburg
Nahetal
Neuhof
Schloßkurs Fleesensee
Ebenfalls schön und spielenswert sind Glücksburg, Schloss Breitenburg, Walddörfer, Wentorf, Gut Grambek, Hohe Klint und Bad Wiessee. Auf meiner Liste stehen dann noch Green Eagle und Falkenstein.

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Deine Frage zielt darauf ab, dass einige Spieler nachträglich ihre Schläger fitten lassen. Grundsätzlich sollte man sein Schlägerfitting bereits mit dem Kauf erledigt haben. Da werden Körpermaße (Größe(Abstand der Handgelenke zum Boden) und Golfschwung analysiert und dann der Schläger in punkto Schaftlänge, Schaftflex und Lie-Winkel des Schlägerkopfes angepasst. Leider wird das zu selten korrekt durchgeführt.
Bei einigen Herstellern lassen sich aber die Köpfe auch nachträglich noch verbiegen. Besonders geeignet sind dafür z.B. Mizuno-Eisen. Bei gegossenen Billigschlägern würde ich das nicht machen lassen, weil es zu Rissen kommen kann. Man kann also nachträglich Fehler beim Vermessen ausbügeln. Leider gibt es bei der Herstellung von Schlägerköpfen Fertigungstoleranzen. Im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Golfschwungtechniken kann es daher sinnvoll sein, auch den Loft des einen oder anderen Schlägers an den Spieler anzupassen. Solche Anpassungen findet man aber eher im Profi-Bereich und weniger bei Amateuren.
Ein Fitting, was auch im Amateur-Bereich sinnvoll sein kann, ist das Austauschen der Schäfte. Bei einer Verbesserung der Technik und vor allem der Schwunggeschwindigkeit kann es nötig sein, mit härteren Schäften zu spielen. Wer sich dann nicht gleich einen komplett neuen Satz kaufen möchte, kann mit einem Schaftwechsel viel Geld sparen.
Mehr Infos zum Thema Fitting unter
http://www.golfkurse.com/golfschlaeger
und dort vor allem den Link "Zwei Tage bei Ping" anklicken.

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Mit 50 km/h wird man kaum abschlagen können. Die untere Grenz liegt daher eher bei 90 km/h. Mit dem Driver liegen Amateure im Bereich von 120 bis 160 km/h. Profis schlagen mit 175 bis 210 km/h. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit sagt aber noch nichts über die Schlagweite aus. Auch mit 160 km/h kann man über 300 Meter weit schlagen. Viel wichtiger ist ein guter Rhythmus und ein sauberer Treffpunkt.

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Beim Driver gibt es nur zwei wirklich gute Hersteller: Callaway und Ping. Honma soll ganz nett sein, kann aber keiner bezahlen.

Aber natürlich gibt es auch andere Geschmäcker. Wer lieber einen leichten Kopf hat und nicht so sportlich auf die Kugel drischt, kommt vielleicht auch mit einem Taylor Made klar.
Der längste Profi Bubba Watson vertraut ganz auf Ping. Ich selber liebe gerade meinen Callaway FT-5. Der FT-I geht nicht so weit, klingt doof aber trifft fast immer das Fairway.
Einfach mal alle austesten und dann entscheiden. Fremde Ratschläge bringen einen da nicht weiter.

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Die Platzreife sagt nur zum Teil etwas über die Befähigung aus, den Ball hundert Meter über eine Wiese kloppen zu können. Neben den technischen Fähigkeiten geht es ja auch noch um Regelkenntnisse und die Etikette beim Golfen.
Da man mit der Platzreife den Zugang zum Golfplatz bekommt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man, anders als bei anderen Sportarten, sich das Spielfeld mit ein paar Dutzend fremder Spieler teilt, die ihr ganz eigenes Spiel betreiben. Gegenseitige Rücksichtnahme ist daher das oberste Gebot. Daher sollte man auch durch allzu schlechtes Spiel nicht die nachfolgenden Flights über Gebühr behindern/aufhalten.
Wer schon länger spielt weiß, wie nervig langsame Anfänger ohne Kenntnis der Etikette sind. Ich halte daher absolut nichts von Platzreife-Geschenken (egal ob Wochenendkurs, im Urlaub oder online). Etwas Zeit sollte man sich beim Erlernen schon lassen. Es macht auch auf dem Platz mehr Spaß, wenn man schon etwas besser spielt.
Bei mir hat es übrigens vier Wochen gedauert.

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In der Regel gibt es da nur eins: Wegschmeißen. Wenn man das Glück hat, findet man einen Laden, der da irgendwelche obskuren Tauschaktionen alt gegen neu startet. Das ist dann wie beim Autokauf und zeigt nur wo die Not am größten ist, überhaupt noch etwas zu verkaufen. Leider gibt es auch Fälle, bei denen noch im letzten Jahr nicht konforme Driver verkauft wurden. Golfshops, die auf solche fast schon kriminelle Art Geschäfte machen, werden sicher auch keinen Tausch anbieten.
Im Übrigen ist das keine Regeländerung aus heiterem Himmel. Im Profi-Bereich gilt diese Regel schon einige Jahre und nur für die Amateure hat man eine Übergangsfrist von einigen Jahren zugelassen. Natürlich informiert darüber kein Geschäft, wenn das Lager noch voll von alten Schlägern ist.

Es bleibt dabei: Augen zu und durch und die alte Keule entsorgen.

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Und da wird doch immer noch behauptet, Golf sei allein ein Elitensport. Golf ist beim Volk angekommen. Wie schön. Zurück zur Frage: Viele neigen dazu, viel zu hoch aufzuteen. Bei Eisen besteht dann sehr leicht die Gefahr, praktisch unter dem Ball durch zu schlagen. Zumindest sauber wird man den Ball nicht mehr treffen. 5 mm Abstand vom Boden sind beim Eisen eigentlich genug. Bei sehr kurzen Par3-Bahnen kann man das Tee auch weglassen. Bei der idealen Schwungkurve wird ja auch den Ball getroffen bevor der Schläger in den Boden eindringt. Das Aufteen ist daher oft nur eine Hilfe für den Kopf.
Beim Driver ist das etwas anders. Hier kann man mit der Höhe etwas variieren, wenn man eine hohe oder eine etwas flachere Flugkurve erzielen möchte.

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Eine kontrollierte Kurve zu spielen, kann sehr nützlich sein, ist aber auch nicht so einfach. Ein Slice bezeichnet immer die ungewollte (Rechts-)Kurve (beim Rechtshänder). Sie ist Ergebnis eines falschen Griffs, einer schlechten Schwungebene oder einer geöffneten Schlagfläche im Treffmoment.

Setzt man eine solche Kurve gewollte ein, nennt man das einen Fade. Dabei schwingt man völlig normal, so dass keine negativen Folgen für die Schwungtechnik zu erwarten sind. Die Kurve erzielt man durch einen geöffneten Stand bei gleichzeitig geöffneter Schlagfläche.

Dabei zeigt die Verbindungslinie der Fußspitzen (Körperausrichtung) in die Richtung, in die der Ball starten soll und die Schlagfläche in Richtung Ziel. Das Ergebnis ist eine Kurve von Links nach Rechts. Um hier Länge und Richtung genau zu kontrollieren, muss man diesen Schlag sehr viel üben. Viel Spaß dabei.

Mehr Infos zu den Flugkurven beim Golf gibt es hier: http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschule.php

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Da alle Golfregeln von der USGA und der R&A St.Andrews festgelegt werden, ist das mit dem Ursprung schon richtig. Dadurch muss man aber noch nicht gleich an der Logik zweifeln. ;-)

Diese Regel entstammt einer Zeit, als es zum Beispiel noch keine Hybrids gab, aber schon jede Menge anderer Schläger. Um zu verhindern, dass Golf zur Materialschlacht verkommt, wurde einfach mal eine Grenze gezogen. Mit leichten Abweichungen sieht ein klassischer Schlägersatz so aus:
Putter, SW, PW, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, H7, H5, H3, Driver
Heutige Standard-Eisensätze gehen nur noch bis Eisen 4. Dafür ist dann Platz für zum Beispiel ein Hybrid.

Profigolfer nehmen gerne etwas mehr Wedges ins Bag:
Putter, LW, SW, PW, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, H3, Driver
oder
Putter, LW, SW, GW, PW, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, H3, Driver

Die Erfahrung zeigt, dass es nur wenige Golfplätze gibt, auf denen wirklich alle Schläger zum Einsatz kommen. 14 sind eben mehr als genug. Es gab daher auch schon Überlegungen, bei den Profis die Zahl der Schläger auf 10 zu reduzieren, um mehr Spannung ins Spiel zu bringen.

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Noch nie davon gehört und auch noch nie gesehen. Kinder haben auf einigen Plätzen verkürzte Abschläge. Das ist aber auch alles.

Damit nicht jemand mit einem kleineren und leichteren Ball spielt, was mit dem bloßen Auge eventuell nicht zu erkennen ist, gibt es für Golfbälle klare Abmessungen. Diese haben nämlich großen Einfluß auf die Flugweite. Für Kinder gibt es daher auch keine Sondermodelle.

Mehr zum Thema Golfball unter: http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfball.php

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Da das Weglassen der Rillen im Schlägerblatt keine Vorteile bringt, werden sich diese Schläger wohl nicht durchsetzen. Man kann zwar mit diesen Teilen spielen, vor allem wenn der Golfball über eine weiche Außenschale verfügt, aber besser wird dadurch nichts. Ich merke dagegen schon einen Unterschied, wenn ich die Rillen in meinem Schlägerblatt sauber gemacht habe.
Man kann ja auch mit einem Einrad eine Radtour machen, aber mit einem normalen Fahrrad mit zwei Rädern geht das schon viel besser. Wer also zum Gespächsthema werden möchte, lebt einfach etwas ungewöhnlicher. Alle anderen bleiben bei den Schlägern mit den Grooves.

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Bin selber 1,95 groß und auch ohne große Schlägerkopfgeschwindigkeit ein Longhitter. Die günstigen und längeren Hebel spielen da sicher die entscheidende Rolle. Aber nicht alle Menschen sind gleich gebaut. Der eine hat kürzere, der andere verhältnismäßig längere Arme. Neben der Größe spielen also auch die Proportionen der einzelnen Gliedmaße eine Rolle. Ab einer bestimmten Größe fehlt aber unter Umständen die erforderliche Beweglichkeit und auch die Schlägerhersteller haben dann keine passenden Schläger mehr im Angebot.
Kleinere Golfer können den geringeren Schwungradius durch Schnellkraft ausgleichen. Wer aber relativ spät mit dem Golfen beginnt, wird sich damit auch schwer tun. Bei Spätbeginnern ist Größe daher auf jeden Fall ein riesiger Vorteil. Es gibt übrigens keinen Grund, warum große Golfer weniger gut im kurzen Spiel sein sollten. Es ist aber prima, wenn man die meisten Grüns nur noch mit einem Wedge angreifen muss statt mit einem Eisen 5. ;-)

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Über Stock und Stein wird man mit teuren Schlägern namhafter Hersteller kaum knüppeln wollen. Deutliche Spuren am Schlägerkopf sind beim Crossgolfen kaum zu vermeiden.
Alte ausgediente Schläger sind deshalb dafür besser geeignet. Das ein oder andere Schnäppchen bei Ebay geht wohl auch noch. Vielleicht findet man aber auch ein tolles Modell bei markengolf.de ;-)

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Fernmitgliedschaften sind zumeist problematisch, da bei den Golfclubs die Anbieter inzwischen hinreichend bekannt sind. Es kann also sein, dass man als ein solches Fernmitglied nicht auf jedem Platz spielen kann. Daher besser vorher mal in den Golfclubs in der näheren Umgebung nachfragen, wie es mit der Akzeptanz aussieht.
Eine gute Übersicht über einige Angebote gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/angebot-fernmitgliedschaft.php

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Chipper sind völlig überflüssiger Unfug. Da man nur 14 Schläger im Bag haben darf, würde ich nie auf einen guten Schläger verzichten, um so ein Geschäftemacherunsinn mit zu nehmen. Da die Wahl des Schlägers beim Chippen von der Entfernung zum Grün und der Fahnenposition auf dem Grün abhängt, kann da wohl ein Chipper auch kaum eine Lösung sein. Bloß nicht auf solche "tollen Modelle" hereinfallen.

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Ein Lobwedge ist heute eigentlich ein MUSS. Verbessertes Equipment und bessere Schlagtechnik haben dazu geführt, dass ein Pitching Wedge in der Tat mehr für Distanzen um die 100 Meter eingesetzt wird. Rund ums Grün hat man aber mit allerlei Erschwernisse zu kämpfen. Hanglagen, Bunker, Rough, etc. sorgen dafür, dass man mitunter das Grün sehr hoch anspielen muss. Für einen präzisen Schlag zur Fahne ist ein sauberer Ballkontakt wichtig. Bei tiefem Rough und harten Fairways benötigt man dafür einen Schläger mit viel Loft und wenig Bounce. Das Sandwedge hat idR zuviel Bounce, weil es ja beim Bunkerschlag helfen soll.

Der Hersteller mit dem besten Ruf im Bereich Wedges ist sicherlich Cleveland. Aber auch Ping und TaylorMade kann man beruhigt kaufen. Bastel-Schläger, wie sie einem hier gerne aus Profitgier nahe gelegt werden, kann ich nicht empfehlen.

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Da sich Dreck und seine Haftungseigenschaft nicht normieren läßt, wird es mit den Untersuchungen schwierig. Vor dem Abschlag sollte man immer darauf achten, dass der Ball sauber ist. Der Dreck kann also nur bei der Landung auf den Fairway oder im Rough an den Ball kommen. Bei übermäßigen Regenfällen wird in der Regel mit Besserlegen und der Erlaubnis zur Ballreinigung gespielt. All zu gravierend kann der Einfluß auf das Spiel also nicht sein. Auch haftet gewöhnlicher frischer Dreck nicht sehr lange am Ball, wenn dieser mit 200 km/h den Schlägerkopf verläßt. Wer sich aber zu viele Gedanken über den Dreck am Ball macht, wird vielleicht nicht mehr so locker schwingen und dadurch weit mehr Länge verlieren. Also nicht verkrampfen auch wenn der Ball mal nicht ganz so sauber ist.

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Nun gut, man kann mit solchen Schlägern spielen. Man kann bestimmt auch auf Rollschuhen Golf spielen. Aber ist das sinnvoll? Mir ist kein Golf-Profi bekannt, der mit solchen Schlägern spielt. Sie sind demnach also in den Spieleigenschaften nicht besser, sondern eher schlechter. Wer also statt mit schönen Schlägen lieber mit schönen Schlägern auf sich aufmerksam machen will, kann sich ja solche Schläger bestellen.

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Es gibt da auch schon Untersuchungen. Man hat jeweils einen Porfigolfer und einen Amateur im Wechsel schlagen lassen. Also einmal hat der Pro alle Abschläge gemacht und der Amateur das kurze Spiel, beim zweiten mal war es dann umgekehrt. Wenn man das mit vielen Spielern über viele Runden auswertet kommt man schon zu Aussagen. Das Ergebnis war, dass die niedrigsten Ergebnisse erzielt wurden, wenn der Pro die Abschläge gemacht hat. Was ja auch klar ist, denn was nützt der beste Putt, wenn man erst mit 5 Schlägen das Grün erreicht. Man kann halt im Gelände mehr Schläge verlieren als man auf dem Grün wieder gut machen kann.

Natürlich ist Putten wichtig und vielleicht der schnellste Weg seinen Score deutlich zu verbessern. Die langen Schläge sind aber immer noch das Wichtigste beim Golfen. Hier kann man auch wenig Kompromisse in der Technik machen. Es muss aber nicht immer der Driver sein. Wenn man seinen Ball immer wieder in den Wald sliced, ist es vielleicht sinnvoll, die Abschläge nur noch mit dem Eisen zu machen. Das hält den Score zusammen.

Nicht so anspruchsvollist dagegen die Putttechnik. Beim Putten gibt es auch bei den Profis die sonderbarsten Griffe und Techniken. Putten ist eben auch eine Frage des Gefühls.

Beim normalen Golfschwung gibt es diese Toleranzen allerdings nicht. Der sollte schon sauber ausgeführt werden. Also immer schön weiterüben.

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Das ist ein leidiges Thema, auf das auch kein Hersteller gerne angesprochen wird. Um das Problem zu verdeutlichen: Bei einer Fehlertoleranz von nur +/- 1 Grad kann es zu einem Unterschied zwischem alten und neuen Golfschläger von 2 Grad kommen. Die einzelnen Eisenschläger untereinander unterscheiden sich aber im Loft nur um 3 bis 4 Grad. Was also bei einem Hersteller ein Eisen 4 ist, spielt sich beim anderen wie ein Eisen 3.
Die Fa. Haag Golf-Messtechnik (feedbacker.eu) hat auf der Rheingolf ein kleines Messinstrument für Schlägerköpfe vorgestellt. Vielleicht gibt es inzwischen auch schon einen Preis und vielleicht findet man einen Golflehrer, der sich so etwas anschafft. Für den einzelnen Spieler lohnt sich eine solche Anschaffung sicher nicht, aber dem Golflehrer erklärt es u.U. warum sein Schüler mit dem Eisen 5 den Ball immer wieder in den Wald kloppt.
Mehr zum Thema Schläger findet man hier: http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger-loft.php

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Die beste Trainingshilfe für Anfänger ist immer noch ein großer Spiegel, mit dessen Hilfe man Ansprechposition und Schwungebene selber kontrollieren kann.

Da der richtige Griff eine zentrale Rolle spielt, könnte man sich einen Schläger mit entsprechend geformten und mit Markierungen versehenen Griff zulegen.

Für mich sehr hilfreich war es, ein zusätzliches Schwunggewicht am Schlägerkopf zu befestigen (gibt es als Säckchen mit Klettverschluß oder als Bleiring zum Überstülpen). Man lernt damit den Körper für den Schwung einzusetzen und nicht zu versuchen, mit den Armen und Handgelenken möglichst viel Geschwindigkeit aufzubauen.

Es stimmt, dass da immer allerlei Unfug als Trainingshilfen angeboten werden. Vandenberge-Time-for-Golf ist so eine Verkaufsveranstaltung. Oliver Heuler (Pro in Fleesensee) hat mal gezeigt, wie man so ein teures Gerät für 1 Euro nachbauen kann und wurde danach bei Premiere abgesetzt. Gegen eine kritische Haltung ist also nichts einzuwenden ...

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Mit Hölzern und langen Eisen wird in der Regel kein Divot aus dem Boden geschlagen, was mit dem größeren Schwungradius zusammenhängt. Bei kurzen und mittleren Eisen sind Divots allerdings nicht vermeidbar.

Aber was passiert da jetzt beim idealen Golfschwung genau? In der Ansprechposition befindet sich der Schlägerkopf doch ideal hinter dem Ball. Warum schwingt man jetzt nicht einfach so durch den Ball? Die Erklärung ist relativ einfach. Wir sind keine Roboter aus Stahl. In der Ansprechposition ist unser Körper entspannt. Mit dem Durchschwung bauen wir aber eine Geschwindigkeit auf, die zu Fliehkräften führt. Das Gewicht des Golfschlägers sorgt dafür, dass unsere Arme ein klein wenig länger werden. Verharren wir in der Ansprechposition würden wir unweigerlich vor dem Ball fett in den Boden schlagen.

Es ist daher erforderlich eine Gewichtsverlagerung nach vorne vorzunehmen. Im Treffmoment sind dann auch die Hände vor Ball und Schlägerkopf, in der Ansprechposition waren sie ja noch auf einer Höhe. Die Gewichtsverlagerung bringt letztlich auch erst die nötige Dynamik in den Schwung.

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Eigentlich sollte der Ball beim Schlag von jeder Art von Tee einfach in die Luft gehoben werden. Ob da nun Holz, Plastik, Hightech-Mechaniken oder Bürsten sitzen, ist dem Ball völlig egal. Eine Übersicht über alle möglichen Tees gibt es hier: golf-for-business.de/golfportal/golftee.php.
Eine andere Frage ist, welche Tees man nutzen sollte, wenn man seinen Ruf nicht ruinieren möchte. Als echter Golfer nimmt man natürlich nur die klassischen Holztees. Einzig Tees, die sich nach ein paar Tagen selber zersetzen, sind aus ökologischer Sicht auch noch akzeptierbar.

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Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
* Mindestalter 18 Jahre
* Mindestens Handicap –6
* Mindestens qualifizierter Hauptschulabschluss
* Lehrvertrag bei einem Lehrherrn/PGA-Professional mit gültiger Ausbildungs-Befähigung der PGA of Germany

Nähere Information gibt es bei (golf-for-business.de/golfportal/pga.php) oder direkt bei der PGA of Germany (pga.de)

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Immer eine Reise wert ist die Costa del Sol. Marbella bietet gerade im Februar und März die Möglichkeit, mal wieder leicht bekleideter eine Vielzahl von Plätzen zu spielen. Die gut 30 Plätze in der Region verlangen idR ein Greenfee zwischen 70 und 80 Euro.

Wenn das Wetter es zuläßt, ist auch Mallorca eine gute Adresse für Golfer. Son Thermes ist dabei der Geheimtipp - leer, gut und günstig.

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Moment, das ist abhängig von der Spielstärke und ein wenig auch von den Platzverhältnissen. Ein Pitching Wedge ist inzwischen auch nur noch für hohe Handicapper für das kurze Spiel im Einsatz. In den meisten Fällen spielt man es wie ein Eisen 10, was es ja auch ist. Bei 100 bis 120m Schlagweite kann man auch kaum noch vom kurzen Spiel reden. Außerdem klafft zwischen PW und SW eine Lücke von 8 Grad. Die größte Lücke im gesamten Golfbag. Da viele Spieler bei 80-90m mit dem SW zu kurz, mit dem PW aber meist zu lang sind, gibt es das Gap-Wedge. Hiermit schließt man diese Lücke.

Während es bei Schlägen aus dem Bunker sinnvoll sein kann, wenn das SW etwas mehr Bounce hat, ist dieser Schläger für kurze hohe Schläge vom harten Boden völlig ungeeignet. Auch für tiefe Roughlagen in Grünnähe ist daher der Einsatz eines Lop-Wedges mit 60 Grad dringend angebracht. Gerade das Lop-Wedge ist ein unverzichtbarer Begleiter auf der Runde - auch bei höherem Handicap. Spieler wie Phil Mickelson haben fast immer 4 Wedges im Bag.

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Der ideale Rückschwung zeichnet sich durch zwei Qualitäten aus: Er ist so angelegt, dass er den Schlägerkopf wieder zum Ball führt und baut gleichzeitig genug Körperspannung auf, so dass dies mit großer Geschwindigkeit erfolgt. Aber Vorsicht: Große Geschwindigkeit ist ein Ergebnis der Körperspannung und keine Folge von Kraft und hektischen Bewegungen. Wer versucht, bewußt mehr Geschwindigkeit zu produzieren, verkrampft sofort, verläßt die ideale Schwungebene und bremst sogar ungewollt seinen Schwung. Daher immer schön locker bleiben!!! Um ein besseres Gefühl für den Rückschwung und die eigene Schwungebene zu bekommen, ist ein Spiegel ideal, weil man sofort korrigieren kann. Beim Rückschwung verlagert man sein Körpergewicht auf das hintere Bein während man die Schulterlinie möglichst um 90 Grad zurückdreht. Der vordere Schlagarm bleibt dabei gestreckt, die Hüfte dreht möglichst wenig mit. Es entsteht eine Spannung im Körper und ein leichter Druck im Oberschenkel des hinteren Beins. Bevor man mit dem Golfschläger nun ganz hinten angekommen ist, setzt man mit dem Durchschwung ein. Dabei wird das Körpergewicht nach vorne gebracht und gleichzeitig die Hüfte gedreht. Arme und Schläger folgen da ganz automatisch. Und weil man den Rumpf dreht (große Muskeln), den man viel besser kontrollieren kann, als die vielen kleinen Muskeln in Armen und Händen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den kleinen Ball da auf dem Boden gut trifft, ungleich höher. Mehr Informationen zum Thema Rückschwung gibt es hier: http://www.golf-for-business.de/golfportal/golf-rueckschwung.php

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Vorsichtigen Schätzungen zu Folge spielen nicht einmal die Hälfte der Golfer mit den richtigen Schlägern. Beim Golfschläger-Fitting geht es darum, vor dem Kauf die genauen Spezifikationen der richtigen Schläger zu bestimmen. Nachträglich sind die u.U. erforderlichen Korrekturen gar nicht oder nur mit großem Aufwand möglich. Nicht jeder Schlägerkopf läßt sich nachträglich verbiegen.

Folgende Parameter lassen sich anpassen:

A. Faktoren der Körpergröße 1. Winkel der Schwungebene und damit der Aufstellwinkel des Schlägers (Lie) 2. Die Länge der Schäfte 3. Griffstärke

B. Faktoren des Golfschwungs 1. Härte der Schäfte 2. Flexpunkt der Schäfte

Während A2 und A3 mit einem Zollstock bestimmt werden können, müssen A1, B1 und B2 durch die Analyse des Golfschwungs bestimmt werden. Zwar geben schon die Körpermaße Aufschluß über den nötigen Lie-Winkel. Gewißheit gibt aber nur ein Probeschwung, bei dem das Berühren des Bodens beim Durchschwung eine Markierung an der Unterseite des Schlägerkopfes hinterläßt, an dem der Lie-Winkel abzulesen ist. Diese Art von Fitting, also Körpermaße und Lie-Winkel-Bestimmung, sollte jeder Teaching-Pro durchführen können und wird auch von guten Golfshops gewissenhaft und kostenlos vorgenommen.

Bei der Analyse der Parameter B1 und B2 ist eine Videoanalyse und eine Kontrolle der Flugkurven erforderlich. Dies ist deutlich aufwendiger und kann nur an wenigen Orten durchgeführt werden. Auch fallen in der Regel Kosten hierfür an.

Ein solch aufwendiges Fitting unter Einbeziehung des Golfschwungs lohnt sich in der Regel nur bei Single-Handicapern. Für den normalen Amateur-Golfer wäre die statische Ermittlung der A-Faktoren schon ein riesiger Schritt zu besseren Golfschlägen.

Die oben gemachten Angaben beziehen sich auf Eisen. Bei Hölzern erfolgt das Fitting nur durch die Auswahl der Schäfte. Eine Lie-Winkel-Anpassung gibt es bei Hölzern nicht.

Mehr Informationen zum Thema gibt es hier:

http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschlaeger-fitting.php

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Jetzt kann man es sich einfach machen und eine Formel ausgeben: Verhalte Dich so, wie sich auch die anderen Spieler verhalten sollten, wenn es nach Dir ginge. In der Nähe anderer Spieler leise sein, Bunker so harken, wie man ihn selber auch vorfinden möchte, etc. Als Anfänger wird man durch sein Spiel nicht von sich Reden machen. Ein Verhalten nach der Etikette ist daher eine wunderbare Gelegenheit, dafür zu sorgen, dass der Flightpartner gerne ein weiteres Mal mit einem spielt. Ein gute Übersicht über alle möglichen Etikette-Regeln gibt es hier:
http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfetikette.php

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