Muskelkater durch zu wenig Aufwärmen?

4 Antworten

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Vom nicht-Aufwärmen, oder zu wenig Aufwärmen, bekommt man keinen Muskelkater. Den bekommst du wenn du deine Muskulatur ungewohnt belastest!

Ich dachte, dass durch das schlechte Aufwärmen die Muskeln nicht so dehnbar waren und bei Belastung Mikrorisse entstanden. Also genau, wie das bei normalem Muskelkater auch der Fall ist.

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@dolbik

Nein nein, sowas verzeiht der Muskel meistens. Übel nehmen sowas eher Gelenke und Bandstrukturen - und reagieren mit Schmerzen und Entzündungen. Wenn Mal ein Muskel fehlendes Aufwärmen moniert, dann entweder mit einer Zerrung oder einem Riss. Also mach dir keine großen Gedanken und freue dich dass alles gut gegangen ist. Beim nächsten Mal solltest du dich aber trotzdem besser aufwärmen. :-)

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Ich denke es liegt eher daran, dass du so lange nicht mehr im Training warst. Nach ein paar Trainingsstunden ( 3/4 /5 ) kommst du schon wieder in den Rhytmus rein :) ! Und falls es nicht besser werden sollte würde ich mal einen Arzt fragen.

Beim Boxen gibt es immer wieder Bewegungen die man eben lange nicht gemacht hat. Trinierst du auch mit Springschnur? ich mache da immer aufwärm- und ausdauertraining. Ich hab e immer wieder Probleme mit meinem Knie aufgrund einer Sportverletzung aber muskelkater kann man vorbeugen. 1. richtiges training, also kein boxen ohne vorherige ganzkörperbleastung, liegestütz, laufen am stand, dehnen 2. gute ernährung, magnesium, eisen und vitamine, im zweifel ergänzungsnahrung ich trinke derzeit tgl.einen shake mit allen Spurenelementen und Mineralien 3. entspannung und wärme: meine Mutter hat eine Infrarot Kabine von Physiotherm die ich einmal pro woche benütze, für alle Sportler geeignet Dann sollte dein Muskelkater Geschichte sein

Verstauchtes Handgelenk heilt nicht

Guten Tag!

Im Herbst letzten Jahres habe ich mit dem Boxtraining angefangen und beim Sandsacktraining wohl zu hart gegengeschlagen und dabei meine Faust falsch gehalten. Ich habe zwar Schmerzen im Handgelenk verspürt, habe mir aber nichts dabei gedacht und weitertrainiert.

Beim nächsten Training tat mir das Handgelenk wieder weh, sodass ich danach zum Orthopäden gegangen bin. Dieser hat die Hand geröngt, meinte aber, dass mit den Knochen alles in Ordnung wäre. Beim Ultraschall bemerkte er aber, dass dort Flüssigkeit ausgetreten sei. Er hat eine Verstauchung diagnostiziert und mir eine Aktivbandage verschrieben. Außerdem meinte er, dass ich vorsichtig weitertrainieren kann und die Heilung 2-4 Wochen in Anspruch nehmen könnte.

Die nächsten Wochen habe ich Belastungen vermieden und habe mich beim Trainining nur aufs Schattenboxen begrenzt. Da es die nächsten Wochen nur noch schlimmer wurde (bei der kleinsten Reizung im Alltag fingen die Schmerzen an), bin ich nochmal zum selben Arzt gegangen. Er hat dann das Kahnbein geröngt, welches auch in Ordnung war. Die Flüssigkeit konnte man immernoch am Ultraschall sehen. Trotzdem meinte er, dass ich einfach weitertrainieren darf...

Ich habe danach 2 Wochen freiwillig pausiert und war noch 1 Woche im Urlaub. Dort ist der Schmerz plötzlich verschwunden (lag es am Meerwasser?).

Nach dem Urlaub habe ich wieder nur leicht trainiert. Wenn ich das Handgelenk etwas geknickt habe, hat es sich trotzdem unangenehm angefühlt. Und das nach insgesamt ca. 2-3 Monaten seit der Verstauchung, sodass ich zu einem anderen Orthopäden gegangen bin. Dieser hat es wieder geröngt und auch er meinte, dass die Knochen in Ordnung wären.

Dann kam mein Umzug, sodass ich mich vom Boxclub abgemeldet habe. Beim Möbelschleppen hatte ich übrigens keine Probleme.

Im Januar habe ich dann wieder vorsichtig mit Liegestützen angefangen. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber wieder dieses leicht unangenehme Gefühl bei Belastung, sodass ich wieder aufgehört habe.

In der neuen Stadt habe ich letzte Woche, nach ca. 3-monatiger Pause, ein Probetraining bei einem Boxverein gemacht. Ich habe mit halber Kraft am Boxsack trainiert und plötzlich ein leichtes "Zwirbeln" gespürt, danach habe ich die Schläge nur noch angedeutet.

Die ganzen Monate über habe ich das Gefühl, dass es noch nicht vollständig verheilt wäre und bei einer falschen Bewegung alles wieder vor vorne beginnen könnte. Wenn ich das Handgelenk leicht nach vorne knicke, spüre ich heute noch dieses unangenehme Gefühl, beim gesunden Handgelenk ist es nicht der Fall.

Was könnte das sein? Warum dauert der Heilungsprozess bereits fast ein halbes Jahr? Könnte es sein, dass sich die Muskeln an der Stelle "zurückgebildet" haben?

Im Alltag belaste ich es gar nicht, trage z.B. Tüten nur in der gesungen Hand. Ich weiß nicht, ob ich wieder vorsichtig mit dem Boxsport anfangen darf.

Vielen Dank!

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