Champions T-Break im 3. Satz Doppel - spezielle Taktik angewendet?

5 Antworten

Ich bin auch von dieser neuen Regelung betroffen. Ich kann aber dazu nur sagen, dass durch die damit verbundene Verkürzung der effektiven Spieldauer im Doppel, das konditionell stärkere Doppel nicht mehr so sehr zur Geltung kommt, und im Falle eines dritten Satzes es mehr auf die Nervenstärke der Beteiligten ankommt. Die Entscheidung wird schneller erzwungen, und erfordert mehr Konzentration und sicheres Spiel im entscheidenden Moment. Der Erfolg war hierbei leider noch nicht so groß, aber die Bedingungen sind ja für das eigene, als auch für das gegnerische Doppel gleich. Ich empfinde es nicht so sehr als taktische Umstellung.

Auch im Championstiebreak ist genauso eine Taktik gefragt wie auch in all den anderen Spielsituationen, in denen man beim Tennis bei einem wichtigen Spielstand den Punkt braucht, wie zB bei jedem Spielball oder Breakball. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Nervenstärke

Ich sehe da keinen großen Unterschied zum normalen Tie-Break. Es ist da beim Champions-Tie-Break unheimlich viel Psychologie mit im Spiel und gerade die ersten Punkte sind unheimlich wichtig. Dennoch gewinnt immer nur der, der die besseren Nerven hat, und den letzten Punkt macht. Man muss auch im Champions-Tie-Break nur Punkt für Punkt spielen, und nicht immer rechnen nur noch neun Punkte, nur noch acht Punkte etc.

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