Bringt es was bei einem Kaloriendefizit Kraftsport zu machn?

3 Antworten

man macht immer Kraftsport, ob mit oder ohne Kaloriendefizit. Ich gehe dabei davon aus, dass sich dein Defizit nicht in maßloser Ausprägung Richtung Südpol befindet, sondern du weißt, was du da tust. Bei jedem Defizit nimmst du etwas an Substanz ab, durch Training kannst du in einem gewissen Maße die Verteilung beeinflussen. In besonderen Situationen (z.B. Anfänger mit Hüftgold) kann sich das auch kurzfristig anders darstellen.

Gerade bei Kalorienrestriktion ist es wichtig zu trainieren, sonst baut der Körper mehr Muskeln als Fett ab.

Das mit dem "Aufbau" und "mehr Energie als der Körper verbraucht" ist dummes Gelaber in den Studios, verbreitet von Ahnungslosen, die nur nachplappern, was sie von anderen Ahnungslosen mal gehört haben. Und oft auch nur eine Entschuldigung für maßlose Völlerei. Die Gleichen stellen dann nach Monaten die Frage: "Hilfe, bin fett geworden. Was soll ich nur tun?"

Mit einigen Jahren Erfahrung wirst du es verstehen...

Es bringt immer etwas Sport resp. Kraftsport zu machen. Der Unterschied im Aufbau zwischen Kaloriendefizit oder Überschuss ist bei euch Anfängern ohnehin so minimal, dass es Unsinn ist überhaupt darüber zu reden. Es macht sicher Sinn bei Bodybuildern in der Wettkampfvorbereitung, ansonsten ist das vernachlässigbar, sprich liegt im 0,3% Bereich und da kannst du mit Trainingsfleiss, Ernährung viel mehr herausholen, ja sogar mehr durch ordentlichen Schlaf oder Stressreduktion.

Wie trainiere ich richtig (Kraft und Cardio) bei moderater Hypermobilität, leichtem Bluthochdruck und zum Fettabbau?

Hallo Forumsmitglieder,

ich bin 40 Jahre, 181cm, 80kg, männlich und Sportneuling. Ich habe einen 40Std. Bürojob und erfahre so langsam die ersten kleineren Problemchen (mein erster Hexenschuss, kleinere Schulter- und Knieleiden, minimaler Bluthochdruck).

Der Orthopäden hat mir eine moderate Überbeweglichkeit (Hypermobilität) bescheinigt, die dann die Schulterprobleme rechts verursacht (Impingement und Hypermobilitätssyndrom). Alles andere ist soweit noch Ok – nur untrainiert.

Seit knapp 2 Monaten gehe ich, meist 2x pro Woche, in ein Therapiezentrum zwecks Muskelaufbau. Die haben einen Zirkel chipgesteuerter eGym-Geräte, was ich für Anfänger ziemlich gut finde. An die Flex-Geräte habe ich mich noch nicht ran getraut, da stretchen bei Überbeweglichkeit ja eher kontraproduktiv sein soll. Der Orthopäde hat hier aber Entwarnung gegeben.

Lt. Internet muss ich aber Stütz- und Tiefenmuskulatur trainieren. Das wollte ich über funktionales Ganzkörpertraining angehen. Hier habe ich z.B. Programm21 von Janis Glöden auf DVD, falls das jemanden was sagt.

Das nächste ist der Blutdruck. Hier dachte ich an ein Fahrradergometer. Erst mal 3 Wochen moderat (2 x pro Wo), dann langsam steigernd ein intensiveres Intervalltraining.

Ich habe demnächst 2 Monate frei und möchte in der Zeit einen Schritt weiterkommen. Neben den gesundheitlichen Aspekten (Muskelaufbau/Blutdruck) will ich auch gern meine letzten Fettpölsterchen loswerden.

Ich könnte 2x Woche Gerätetraining mit anschließendem Flex-Training machen. Außerdem 2x pro Woche ein 20min funktionales Ganzkörpertraining mit anschließendem ca. 35minütigen Cardio (HIIT) kombinieren. Das sind 4 Trainingstage pro Woche. Das bedeutet, ich bekomme einmal keinen Regenerationstag dazwischen.

  • Ist ein fehlender Pausentag ein Problem?

  • Macht es überhaupt Sinn was ich vorhabe (Cardio + Muskelaufbau)?

  • Was haltet ihr von Flex-Geräte/stretchen bei moderater Überbeweglichkeit?

Nach den 2 Monaten dachte ich an 2x Woche Gerätetraining (+ Flex) und 1x Ganzkörpertraining + HIIT, solange bis das Jahresabo in 10 Monaten durch ist. Dann schau ich mal weiter…

Was haltet ihr davon?

Vielen Dank schon mal vorab,

Matze

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