Wade immer noch gelähmt?

Vor ca 1,5 - 2 Monaten hatte ich zwei extrem harte Schläge mit einem Holzbalken auf den oberen Teil meiner linken Waden und den unteren Teil der linken Wade bekommen. Die Person hat im Affekt gehandelt, fand ich extrem asozial und immer noch nicht gerechtfertigt, aber naja, ist bereits passiert.

Ich war vor einiger Zeit auch bei einem Orthopäden, hab ihm erklärt, dass die Blauen Flecken abgheilt waren. Hab ihn gefragt, ob der die Wade mal untersuchen könnte, ob da Verhärtungen oder Vernarbungne oder sonst was entstanden sein könnten. Hat der nicht was gefunden, nach dem Termin hab ich leider erst richtig bemerkt, dass die linke Wade immer noch steifer war als die rechte. Das merke ich in Feinbewegungen und wenn ich versuch, die Wade hin und her zu wackeln, dann funktioneirt dies mit der rechten super schnell und die linke Wade halt langsamer.

Und dass ich mir das nicht einbilde, liegt daran, dass ich nun einen direkten Vergleich zu gestern hab. Gestern wars leicht steifer, hab die ganze Zeit im Zug und in den Lehrveranstaltungen, die Wade angespannt und weder entspannt, dann ist es noch heute morgen wieder etwas beweglicher geworden.

Wie lange braucht sowas, um abzuheilen und die unenigeschränkte Beweglichkeit zurückkehrt? Da ist auch noch eine punktuelle Stelle, die bei Berührung leicht wehtut, nämlich am unteren Teil der Wade, wo ich getroffen wurde. Der Teil der Wade ist auch noch etwas gelähmt, obs von ausgelaufenem Blut im umliegenden Gewebe kommt oder da irgendeine für die Bewegung relevante Struktur ( Nerv, Sehne, Muskel) zerstört wurde, kann ich nicht sagen. Das Hämatom ist von außen ja bereits nicht mehr sichtbar.

Ich werd nochmal zu einem Sportmediziner und mein Anliegen auch nachdrücklicher ausdrücken, aber hat jemand Erfahrung mit harten Prellungen? Ich hab mit nem Nudelholz auf meine Wade leicht geschlagen, das zieht schon ohhne große KRaftaufwendung. Ich glaub das ist schlimmer, als wenn jemand im Fußballjemand eine reintritt, Weichgewebe auf Weichgewebe verursacht nicht so einen Schmerz und Schaden.

Das spukt die ganze Zeit in meinem Hinterkopf und ich kann mich dadurch nicht auf andere Sachen konzentrieren.

...zur Frage

falls du es noch nicht bemerkt haben solltest: dies ist ein Sportforum und keine Quizveranstaltung für Leute, die was an der Wade haben.

...zur Antwort

wenn ich mal ganz direkt sein darf: welcher Bizeps?

Ich empfehle, einfach weiter zu trainieren und nicht nach 2 Monaten schon ungeduldig zu werden. Lass dich also nicht entmutigen; Muskelwachstum ist eine langwierige Sache, es geht aber, wenn du dran bleibst, stetig weiter. Schau dich einfach noch mal in 1 Jahr an. Dann kann man vielleicht schon was über einen Bizeps sagen.

...zur Antwort

das ist keine Gynäkomastie, jedenfalls kann man auf diesem Bild in Frontalansicht nichts dergleichen erkennen. Du siehst ein wenig abgehungert aus, sei froh, dass sich noch Ansätze von Brustmuskulatur zeigen.

Das Aussehen kann man natürlicherseits ändern, indem man entweder mehr isst, oder mehr Sport macht. Oder beides in vernünftiger Kombination. Weniger essen hielte ich in deinen Fall für keine gute Idee. Änderst du nichts, bleibt es wie es ist. Auch damit kannst du leben; es gibt ja nun Schlimmeres.

...zur Antwort

zuerst die schlechte Nachricht: bei den von dir angegebenen Werten wirst du wahrscheinlich nie der "Brecher" werden, vorausgesetzt du hast dein Potential bis jetzt nicht durch völlig unzureichende Nahrungsaufnahme unterdrückt (auch das gibt es). Die gute Nachricht: du kannst deinen Körperbau immer innerhalb seiner genetischen Grenzen verändern, auch wenn du sehr schlank bist und nicht viele Muskelfasern hast. Und noch was vorab: falls jemand nicht ganz so viel Potential zur Entfaltung hat, ist es nicht zweckmäßig, sich mit anderen zu vergleichen. Tue das nie, du kannst dich nur mit dir selber vergleichen. Vorher gegen nachher.

Zum Zunehmen an Muskeln und Gewicht benötigt es 2 Dinge: 1. du musst mehr essen als vorher und 2. du musst trainieren. Das optimale Training zur Muskelzunahme heißt Hypertrophietraining. Das kann man in beschränktem Maße mit einer bestimmten Ausrüstung zu Hause machen, ich empfehle dir aber ein Sportstudio oder einen -verein. Zur Durchführung ist hier schon viel geschrieben worden, nutze mal die Suchfunktion. Die wichtigsten Dinge dabei sind 1. dass du es dauerhaft machst und 2. dich dabei nicht verletzt. Normalerweise führt man das Training in sog. Sätzen durch, z.B. machst du 12 Wiederholungen (WH), pausierst, machst dann nochmal 10 WH, Pause, dann noch mal 9 WH. Das wären dann 3 Sätze. Man kann die Sätze mit schwerem Gewicht machen (dann schafft man weniger WH), mittel oder leicht. Du kannst einen Satz so lange durchführen, bis du die Übung abbrechen musst, weil der Muskel erschöpft ist. Das nennt man dann Muskelversagen. Trainiere bei schweren Sätzen (wenn du also für dich hohe Gewichte verwendest) nicht bis zum Muskelversagen. Das ist fürs Muskelwachstum nicht nötig und es birgt ein hohes Verletzungsrisiko. Trainierst du hingegen mit leichten Gewichten (wo du z.B. gut 20 WH schaffst), dann gehe unbedingt bis ans Muskelversagen. Die Übungen müssen immer in der korrekten beschriebenen Technik durchgeführt werden, und wenn du, weil die Muskeln müde werden, die Übungsausführung abfälschen musst, ist das der Punkt zum Aufhören. Bei schwerem Gewicht hörst du schon vorher auf. Immer.

Trainiere nach dem Hypertrophieprinzip mal 1 Jahr, mache Bilder davor und danach. Iss und schlafe ordentlich. Dann sollten deutliche Unterschiede festzustellen sein. Hast du mehr Fragen, her damit.

...zur Antwort

Du hast die Frage vor ein paar Tagen mit einem anderen Account schon mal gestellt, du kannst die Frage bei zu wenig Antworten auch direkt noch mal einstellen.

...zur Antwort

ein KFA von 22% ist für einen 16jährigen schon ein bisschen viel (optisch gesehen) und das Fett lagert sich veranlagungsmäßig an bestimmten Stellen ab. Solange du von dem Prozentsatz nicht runter kommst, können deine Beine nicht dünner werden, irgendwohin muss das Fett ja, und das sind bei dir wohl hauptsächlich Hüfte und Beine.

...zur Antwort

probiers aus. Wenn du von mal zu mal weniger schaffst, ist es zu viel gewesen. Vielleicht passiert das Gegenteil. Es hängt von zu vielen Faktoren ab, um das voraussagen zu können.

...zur Antwort

sie wirken nur so lange, wie sie in ausreichend hoher Dosierung im Körper sind. Wenn sie bis dahin die Entzündung unterdrücken konnten, bleibt die Entzündung gestoppt, wenn keine Entzündungsauslöser mehr im Umfeld der Verletzung aktiv sind. Das Medikament stoppt also nicht automatisch die Entzündung, sondern es ist eine Frage der Menge und Verweildauer des Medikaments sowie der Stärke der Entzündungstätigkeit.

Allerdings ist eine akute Entzündung eine im Heilungsprozess notwendige Phase, die es nur in seltenen Fällen zu stoppen, eher ggfs. etwas zu verringern gilt. Bei chronischen Entzündungen sieht das anders aus. Hier muss zuerst der Auslöser gefunden und beseitigt werden, NSAR (z.B. Ibu, Diclo usw.) als gängige Entzündungshemmer können unterstützen. Die sollen wegen der Nebenwirkungen nicht lange unkontrolliert eingenommen werden.

...zur Antwort

"Weiss jemand, was man dagegen tun kann?"

Wenn du ehrlich zu dir selber bist, wirst du die Antwort kennen. Ich helfe dir noch etwas auf die Sprünge: früher keine Dehnübungen und keine Schmerzen, jetzt regelmäßige Dehnübungen und Schmerzen.

Dehnübungen sind kein Lifestyleprodukt sondern ein Eingriff in den Körper! Sie können in bestimmten Situationen sehr sinnvoll sein, in anderen nicht. In manchen schaden sie sogar eindeutig. Ausserdem sind die Körper der Menschen unterschiedlich. Jaja, sagt dann jeder, aber wenige verstehen die Konsequenz. Das was für jemand anderen gut möglich ist, muss für dich noch lange nicht gut sein, was einer jahrelang machen kann, führt bei einem anderen direkt zum Bandscheibendefekt. Ich kann dir nur dringend raten, lass den Quatsch. Du möchtest auch mit 35 Jahren noch ohne Schmerzen deine Schuhe zubinden können! Und es gibt ein Leben nach 35. (Kleine Anmerkung: wenn durch Dehnen kurzfristig die Schmerzen verschwinden, heißt das eben nicht, dass sie dadurch besser werden. Sondern durch die Dehnung wird ein Reflex ausgelöst, der das verursacht. Es tut dann eben für kurze Zeit nicht weh, kommt danach aber umso stärker wieder, weil du die Verletzung erneut verstärkt hast.) Lass es also einfach ausheilen. Beine und Becken kannst du dehnen, den unteren Rücken lass aber in Ruhe: nicht stark ins Hohlkreuz gehen, keinen Rundrücken machen und keine Verdrehungen (z.B. auf dem Rücken liegen und die Beine rechts oder links von dir ablegen). Das sind alles Bandscheibenkiller.

...zur Antwort

niemand bestimmt, was zu viel ist, außer du selber oder evtl. ein Arzt, wenn wegen zu viel Gewicht oder Fett Probleme auftreten. Insofern ist das eher eine Sache des Aussehens oder einer förderlichen Anpassung an bestimmte Bedingungen (z.B. Sport oder Arbeit). Da du hier in die Runde fragst: ich finde es optisch deutlich grenzwertig und vor allem birgt es die Gefahr, dass hier nicht Schluss ist, sondern dass es so weitergeht. Pass also ein wenig auf.

...zur Antwort

im Whey sind doch alle EAAs drin. Noch eine komplett pure Quelle zusätzlich macht nur bedingt Sinn: wenn du so extrem knapp futterst, dass schon die Kalorien durch das Whey, die keine EAAs darstellen, negativ ins Gewicht fallen. Oder der Praktikabilität wegen, weil z.B. so ein Fläschchen mal eben unkomplizierter konsumiert ist, als ein Shake (also unterwegs z.B.). Ansonsten kann man das nicht individuell beantworten, denn so wie riesenwildschaf schon angedeutet hat, kommt es auf deinen Gesamtkonsum über den Tag verteilt an, den du nicht genannt hast. Nur wenn sich da ein Defizit ergäbe, machten auch konzentrierte EAAs rechnerisch Sinn. Am besten aber beziehst du die Proteine über natürliche Quellen.

...zur Antwort

Schmerzen im Oberschenkel bei Belastung?

Vor zweieinhalb Jahren war ich beim Arzt, nach dem ich beim Einschießen im Fußball mich am Oberschenkel verletzt habe. Dachte zuerst natürlich nur Zerrung. Hatte die ganze Nacht lang Schmerzen & 2 Tage später war alles blau, teilweise gelblich. Bin dann kurz beim Arzt vorbei. Dieser hat es sich etwas näher angeschaut & meinte, es sei kein Muskelfasserriss, aber vermutlich eine Zerrung. Die Muskulatur um die beiden Schmerzpunkte, der eine weiter oben & der andere etwas weiter unten im Oberschenkel (beides auf der Vorderseite) war natürlich verkrampft ohne Ende. Musste mehrere Tage Magnesium nehmen. Meiner Meinung nach untypisch für eine Zerrung. Ich sollte 6 Wochen keinen Sport mehr machen. Nach 6 Wochen habe ich wieder unter lockerere Belastung Krafttraining betrieben. Nach 3 Wochen allerdings bin ich wieder zum Fußball gegangen. War nicht joggen, habe nicht geflankt oder geschossen und mich unter Freunden aus jedem Zweikampf rausgehalten. Habe nur etwas locker den Ball zurückgepasst. Warum ich jetzt noch komme? Ich habe immer noch Schmerzen. Immer wiederkehrend. Der Schmerz ist nicht stark, aber stechend. Mache ich eine Sprungbewegung oder schieße ich einen Ball, dann zieht es immer richtig rein. Es kann Anfangs ein lockerer Schuss oder ein lockerer Pass sein, es kann eine leichte Sprungbewegung, usw sein. Es nimmt mir den Spaß & die Lockerheit am Sport, weil immer eine gewisse Angst mitspielt. Nach langem intensiven Aufwärmen, spüre ich kaum etwas, meist ein leichtes Ziehen. Man wärmt sich nicht jedes Mal ordentlich. Fahre ich mit dem Fahrrad, dann ist dieses für mich quasi ein Aufwärmen, aber ich muss es anfangs langsam angehen. Beim Joggen merke ich zu Beginn immer ein Ziehen, aber weniger so stechend, wie bei explosiveren Bewegungen wie springen oder schießen. Ich kann den Ball nehmen, ein, zwei Übersteiger machen, tricksen, dribbeln, einen Elastico machen, eigentlich keine hohe Belastung, aber mir tut hinterher der Oberschenkel weh. Ich kann beim Hinlaufen den Ball über den Zaun auf den Trainingsplatz kicken, einem Freund den Ball zu schießen & dann tut mir mein Oberschenkel für eine Weile weh. Der Schmerz vergeht, ich dehne mich dann & es wird irgendwann besser, aber wohlgemerkt nicht sofort. Es hindert mich voll an mein Leistungspotenzial zu gehen. Ich ziehe beim Schießen nie voll durch, vereinzelt trotzdem kräftiger, aber mit Angst & dann passt da der Ablauf der Schussbewegung nicht. Beim Radfahren merke ich es wenn dann nur am Berg oder beim Sprinten wieder vereinzelt, außer in den ersten Minuten. Beim Krafttraining bemerke ich tatsächlich nichts, außer ich mache im Schnellkrafttraining Sprungkniebeugen & desgleichen. Unter Belastung von hohen Gewichten merke ich kein Ziehen, bin aber natürlich auch aufgewärmt. Und wenn ich beim Betreten des Fußballplatzes einen Freund den Ball zuspiele, meist noch nicht. Daher Hängt dies mit der damaligen Verletzung zusammen? War es doch eine größere Muskelverletzung? Was könnte es denn sein?

...zur Frage

da ist während der Heilung was schief gelaufen. Was genau, lässt sich so lange danach nicht sagen. Es kann ein Narbengewebe entstanden sein, das weniger belastungsfähig gegenüber Zugspannung ist, als reguläre Muskelfasern. Möglich als Schmerzauslöser auf die Belastungen heute ist ein sofortiger Krampf einiger weniger umgebender Muskelfasern als Schutzmechanismus für das unfunktional verheilte Gewebe. Spannungssensoren im Muskel und den Sehnen können auch Schmerz erzeugen, damit die Belastung runtergefahren wird. Für beides ist eine Physiotherapie gut geeignet. Beim Schuss verletzt sich meist der M. rectus femoris. Du kannst den ganz gezielt bearbeiten, indem du an einem Kabelzug trainierst: du hängst eine Zugschleife um dein Fußgelenk (der Kabelzug ist hinter dir) und du streckst nun das Bein (natürlich anfangs besonders soft) und machst hier vor allem sehr langsame Bewegungen. Niemals ruckartig. Du steigerst das Gewicht, hältst mal isometrisch dagegen und gehst auch extrem langsam und mit wenig Gewicht in die Dehnung. Besser ist sowas unter Anleitung, zumindest die ersten Male. Zusätzlich könnte eine sehr heftige Massage helfen. Ansonsten auch hier der Tipp: geh zum Arzt (am besten Sportarzt), der wird dir optimal helfen, da wir hier nur raten können.

...zur Antwort

Komisches Gefühl im Knie?

Hallo,

Also zu mir:

Ich bin hauptsächlich Läufer, aber fahre auch Rennrad. Vor zwei Wochen habe ich mir zum Testen den Halbmarathon-Jahresplan von Greif bestellt. Seither trainiere ich danach.

OK, soweit war alles gut. Ich habe 5 Trainingseinheiten, darunter 2 Tempoläufe und einen langen Lauf, der Rest sind eher kürzere extensive/regenerative Einheiten.

Insgesamt Laufe ich so nur um ein paar Kilometer mehr die Woche als zuvor, (60-75km, vorher ~65km) aber anders aufgeteilt: so war früher mein länger Lauf 15,5-17km, so soll er nach dem Plan bis 22km lang sein. Also bin ich in der ersten Woche auf fast 19 und in der zweiten auf 20 gestiegen. Eigentlich alles problemlos. Während des Laufenden war alles perfekt und auch in der Zeit danach hatte ich kaum Schmerzen.

Spät am Abend habe ich jedoch ein komisches Gefühl in der Knie bemerkt. Es fühlt sich an, als ob sich irgendwas darauf befände das stört, z.b. eine kleine Fruchtfliegen, oder wie als hätte man eine Strumpfhose an. (Ja, eigenartig ich weiß😂.Aber ich hab keine Ahnung, wie ich es sonst beschreiben soll)

Und wenn ich seitlich an der Außenseite des linken Knies meine Hand lege, spüre ich beim Strecken und Abwinkeln des Knies ein Knacken (?), so als würde sich die Sehne dort verschieben- es ploppt richtig. Aber keine wirklichen Schmerzen und kein hörbares Knacken oder Knirschen nur spürbar. An der anderen Knie spürt man das nur normal eben beim Abbiegen, aber beim linken ist es schon stark ausgeprägt.

Jetzt sind zwei Tage vergangen. Seither habe ich gekühlt, gecremt und Übungen aus dem Internet, unter anderem auch mit der Blackroll, gemacht. Keine Besserung seither. Aber dafür auch immer noch keine Schmerzen, keine Schwellung, keine Rötung. Nur dieses komische Bewegen der Sehne? Links außen neben der Kniescheibe und vielleicht ein etwas angespannten, leicht taubes Gefühl.

Heute war ich mit dem Rennrad unterwegs. Ich hoffe,dass hat es nicht verschlimmert. Schmerzen hatte ich währenddessen keine.

Was vielleicht noch interessant wäre: Manchmal habe ich plötzlich während des Laufenden einen Stich im Knie, dann gibt sie für ca. 2 Schritte nach und dann geht's problemlos weiter, auch keine Schmerzen nach dem Training.

Meine Laufschuhe sollten eigentlich passen. Sie sind noch nicht abgenutzt und nach Beratung + Laufanalyse ausgewählt worden.

Ich denke, dass es durch den letzten Lauf war. Aber was soll ich jetzt machen, bezüglich des Trainingsplans? Einfach morgen probieren die Einheit durchzuziehen und schauen ob währenddessen Schmerzen auftreten? Pause möchte ich nicht unbedingt machen, da hab ich erst eine hinter mir. Und wie sieht es notfalls mit dem Rennrad aus?

Ich würde ja zu meinem Sportarzt gehen, der ist aber für diese und nächste Woche ausgebucht. Orthopäde ist privat sehr teuer, als Kassenpatient nächster Termin erst in über einem Monat.

Vielleicht weiß ja jemand von euch, was das sein könnte bzw. Hat wer Tipps, was ich machen soll.

Danke schonmal im Voraus.

...zur Frage

kann alles oder nichts sein. Dein Knie, dein Risiko. Wenn es ein Knackerlebnis an der Knieaußenseite gibt, könnte das Außenband beteiligt sein. Das können sowohl Läufer als auch Rennradfahrer haben. Ich persönlich würde bei mir die Trainingsintensität nach einigen Tagen Pause zurückfahren und schauen, was bei leichtem Training geschieht und dabei äußerst achtsam sein UND zum Arzt gehen. Möglicherweise ist ein leichter Beinschiefstand (O-Bein bzw. Varusstellung) vorhanden. Wenn das der Fall ist, dann solltest du beim Radeln kein enges Tretlager haben, deine Kniestellung beim Laufen und Radfahren beobachten (auch beim normalen Gehen) und ggfs Schuheinlagen tragen. Sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung ist aber wieder ein Arztbesuch notwendig.

...zur Antwort

zuerst überlegst du dir, an wie vielen Tagen du Sport machen kannst bzw. willst, denn man hat ja auch ein Leben außerhalb des Sports.

Von den verfügbaren Tagen ziehst du 2 Tage ab, da du am Freitag VB-Training und am Sa. oder So. VB-Spiele hast. VB als dein Hauptsport oder anderen Sport ergänzt sich optimal mit Bodybuilding (BB). Ich würde das unbedingt beibehalten.

Hast du 4 Tage übrig, machst du BB am Mo/Di/Mi/Do. Sind es 3 Tage, teilst du das passend ein, z.B. Mo/Di/Do oder am Sa. oder So., je nachdem wann ihr VB-Spiele habt.

Am gleichen Tag, an dem das VB-Spiel ist, würde ich keinesfalls BB trainieren. Wahrscheinlich ist ein BB-Training nach dem VB-Training auch nicht so gut, da du bei so langer sortlicher Tätigkeit zwischendurch stark auf deine Ernährung achten müsstest und die dann wirklich optimiert werden müsste, damit sich allein daraus nicht negative Konsequenzen ergeben (Proteinzufuhr, KH-Zufuhr verbunden mit Verdauungspause und Pause, um das Kortisol mal wieder runter zu bekommen).

Bei jeweils 4 oder 3 Tagen mit BB würde ich den Plan in einen 2er Split teilen, nicht Push/Pull/Beine. Die Einteilung an sich ist egal, nur soll sie so sein, dass du dann alles in deinen zeitlichen Plan integrieren kannst. Du kannst ja auch die Beine in Vorder- und Rückseite teilen, damit du es besser verteilen kannst.

Weiter ist es sowohl generell als auch besonders in deinem Fall günstig, die Trainingsintensität beim BB zu variieren. Wenn du am Montag noch etwas erschöpft vom VB-Spiel sein solltest, trainierst du etwas leichter, dafür mit etwas mehr WH. Am Mittwoch kommt dann dein "schwerer" Tag mit höherem Gewicht und weniger WH. Gleiches gilt am Tag vor dem VB-Training oder -Spiel. Hier nicht mit maximalen Gewichten trainineren. So periodisierst du dein Training, was sowohl für Hypertrophie als auch die Verletzungsprophylaxe günstig ist.

Empfehlen würde ich dir, sehr achtsam mit deinen Knien umzugehen, da diese durch das Springen beim VB schon starker Belastung unterliegen und dann beim BB zusätzlich stark beansprucht werden. Vor allem übertreibe es nicht am Beinstrecker: besonders hier nicht mit hohen Gewichten, sondern lieber mit mehr WH trainieren. Schon bei leichten Knieproblemen musst du sofort durch Anpassung des Trainings reagieren, sonst wird das chronisch und es ist mit Spätfolgen zu rechnen. Günstig wirken sich kniestabilisierende Übungen aus, das sind vor allem einbeinige Übungen in korrekter Technik. Sicher kannst du dazu deinen VB-Trainer befragen, sonst auch im Netz fündig werden.

...zur Antwort

da muss man schon etwas mehr von dir wissen, da es viele Ursachen und daher viele unterschiedliche Methoden zum Helfen gibt. Haltung (evtl. ein seitl. Bild von Hüfte bis Kopf), Alter, Beruf, Sport (dort dann Art und Menge der Übungen), Muskelstatus, ehem. Verletzungen, häufige oder langanhaltende Tätigkeiten und in manchen Fällen ist es auch was orthopädisches und das ist dann nur durch Untersuchung durch einen Arzt zu finden. Gib daher für eine halbwegs geratene Antwort ein bißchen mehr "input" in deine Frage...

...zur Antwort

das Hämatom kann/wird noch folgen, aber zumindest die typischen Verfärbungen sind nicht nach wenigen Stunden schon zu sehen. Mit Langzeitfolgen ist bei einem Hämatom i.d.R. nicht zu rechnen (s.u.). Ob du dir andere Verletzungen zugezogen hast, die Langzeitfolgen erzeugen können, können wir nicht erraten - das wäre möglich, wenn du Schäden am Knochen erlitten hast, die schlecht heilen. Aber davon würde ich nach deiner Schilderung nicht ausgehen.

Ein Hämatom kann Langzeitfolgen haben, wenn der Bluterguss nicht richtig abgebaut wird. Das kann dann geschehen, wenn er sehr groß ist, oder wenn Druck (z.B. durch Massage) auf den Bluterguss ausgeübt wird. Durch den mechanischen Reiz können Gewebeumstrukurierungen stattfinden, die den Bluterguss verhärten (verknöchern) lassen. Dann hast du eine meist lebenslange Verhärtung im betroffenen Gewebe, die schmerzhaft ist und immer wieder durch Reizung der Umgebung Probleme bereiten kann. Wenn du also ein Hämatom bemerkst, dann lass es in Ruhe ausheilen und im Zweifel gehe zum Arzt. Damit eine Blutung ins Gewebe gar nicht erst so groß wird, sind Sofortmaßnahmen nach der Verletzung hilfreich: Bewegungsruhe, Kühlung, Hochlegen und Kompressen/Druckverband anlegen. Dafür wird es jetzt schon etwas spät sein. Beim nächsten mal dann...

...zur Antwort

ob du nicht ganz gesund bist, kann dir hier keiner sagen. Dass allerdings Aerobic nicht optimal für einen geringen KFA ist, sondern Krafttraining bei kontrollierter Ernährung, sollte bekannt sein. Mit ausreichend anstrengendem Aerobic bekommt man aerobe Ausdauer und wenn das gefragt ist, ist nichts dagegen einzuwenden. Aber von Aerobic bekommt man eben keinen irgendwie "gestrafften" Körper mit geringem KFA.

...zur Antwort

da die Verletzungen eher am Ende des Trainnigs auftraten, gehe ich nicht davon aus, dass du dich zu wenig warm gemacht hast, sondern eher, dass die Muskulatur zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr ganz so leistungsfähig war. Dies kann mehrere Ursachen haben. Wahrscheinlich ist dein momentaner Leistungsstand nicht hoch genug, um das längere Training zu durchstehen. Es mangelt dann an der nötigen Versorgung mit Sauerstoff oder Nährstoffen oder am ausreichenden Abtransport von Stoffwechselprodukten. Daran kann ein zu geringer Blutabfluss beteiligt sein, verursacht durch eine belastungsbedingt stärker angeschwollene ("aufgepumpte") Wade. Der Blutfluss wird durch die Druckverhältnisse im Muskel verringert. Hierbei könnten dir richtig angelegte Kompressionsstrümpfe helfen. Weiter kann es ein Mangel an Mineralien sein, vor allem sind hier Magnesium, Calcium und Natrium zu nennen. Ein zu geringer Flüssigkeitsstatus des Körpers wirkt ebenso. Achte auf die genannten Faktoren. Einfache Bandagen können hier mMn wenig ausrichten. Bandagen sind eher für verbesserte Eigenstabilisierung von Gelenken hilfreich, da sie die Propriozeption verbessern.

...zur Antwort