Highway Star - Deep Purple

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beim Bizepscurl mit der Langhantel (LH) greife genau schulterbreit, beim Trizepsdrücken mit der Stange ebenso. Bei engeren oder weiteren Griffvarianten werden die Handgelenke sehr belastet. Beim Latziehen verwende Stangen mit abgeschrägten Enden. Ebenso solltest du es bei den Bizeps- und Trizepsübungen mal mit abgeschrägten Stangen (sog. SZ-Hantel) versuchen oder mit einer sog. Rahmenhantel trainieren. (Gibts in den meisten Studios.) Ausserdem hilft das Benutzen von Kurzhanteln (KH) anstatt LH. Weiter die Handgelenke bei Übungen wie Bankdrücken nicht zu sehr abknicken, versuche sie eher gerade zu halten.

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du kannst dir den Aufwand am Samstag und am Sonntag sparen. Kommt allerdings auf deine Sportart an, wenn es ums Zerstören der Leber geht, ist ein Vor- und Nachglühen um den Vollrausch herum durchaus sinnvoll.

Jedes Wochende ein Vollrausch, damit bist du ein Alkoholiker. Du magst darüber lachen, wenn du die jungen Leute sehen würdest, die ich kenne und auch so angefangen haben, würde dir das Lachen aber im Hals stecken bleiben. Mein Tipp daher: bekomme das unbedingt in den Griff. Mit sportlichen Grüßen

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du machst viel zu viel Pausen!

Wenn du richtig heiss aufs Training wärst, dann könnte man dich kaum bremsen und du würdest dann auch zunehmen an Muskeln. Es ist zwar gut, dass du, als du mit 14 Jahren angefangen hast, nicht mit schweren Gewichten eingestiegen bist, aber so langsam könntest du die Gewichte und die Trainingshäufigkeit mal ein wenig anziehen. (Natürlich jetzt nicht dabei übertreiben.)

Dann würde ich die Wiederholungszahlen auch mal ein bißchen variieren. Z.B. könntest du innerhalb eines Trainings (wenn du für eine Übung 3 Sätze machst) den ersten Satz nach dem Aufwärmen schwer machen, so dass du nur 6 WH schaffst, den 2. Satz mittelschwer mit 10 WH und den letzten Satz leicht, so dass du dabei sogar bis 25 WH gehen kannst. Beim letzten Satz solltest du auf jeden Fall alles geben, so dass du nicht mal mehr eine koordinierte Teilbewegung nach oben schaffst. (Natürlich immer in sauberer Ausführung!) Diese Aufteilung kannst du auch anders gestalten: 1 Trainingstag nur schwer trainieren, den nächsten Tag mittelschwer und einen Tag nur leicht. Hauptsache du traininerst alle Bereiche und bringst deine Muskeln mal ein bißchen "durcheinander", schockst sie sozusagen. An dein anderes Training haben sie sich nämlich längst gewöhnt. Außerdem kannst du für große Muskelgruppen (Beine, Rücken, Brust) auch gut 3 Übungen machen.

Dann würde ich auch dringend Beintraining (Oberschenkel) empfehlen.

Kurz: du hast also 4 Stellschrauben: öfter trainieren, schwerer trainieren, Trainingsvolumen erhöhen durch 1 Satz mehr pro Übung, abwechselnde WH-Zahlen trainieren.

Mach nicht gleich alles auf einmal, sondern probiere zuerst eines davon aus und beobachte die Wirkung und wie du damit zurecht kommst. Usw...

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die Zeit, die du damit verbringst, irgendjemand anderen für dein (offensichtlich von dir selbst verursachtes) Mißgeschick zahlen zu lassen, würde sich mMn besser dazu nutzen lassen, herauszufinden, welcher körperliche Einsatz genau die Ursache war, was die Konsequenzen sein können und vor allem, wie du das in Zukunft vermeiden könntest. Gibt es Kräftigungsübungen, um deine Schulter zu stärken, um evtl. laxe Bänder durch bessere und stärkere Muskelführung zu unterstützen? Sind bestimmte Bewegungsmuster besonders gefährlich? Lasse dich dringend darüber von einem Sportarzt informieren. Eine sich öfter auskugelnde Schulter kann sehr unangenehme Folgen haben und das Ereignis tritt mit jedem weiteren Vorfall immer leichter ein. Solltest du das schon alles gemacht haben, siehe diesen Kommentar als ungeschrieben an...

PS Schmerzensgeld bekommst du u.a. nur dann, wenn Vorsatz oder Fahrlässigkeit eines Verantwortlichen vorliegt. Also wenn z.B. dein Trainer vorsätzlich darauf hin arbeitet, dass deine Schulter auskugelt. Fahrlässigkeit würde ich vermuten, wenn ein Trainer Neulinge sich an Reckstangen "aushängen" lässt.

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was ist denn dein Hauptziel, wofür trainierst du?

Definitionssport gibt es nicht. Wenn du Sport machst, um abzunehmen, ist das nur dann halbwegs effektiv, wenn du sehr lange Ausdauereinheiten trainierst. Z.B. kannst du auf einer längeren Radtour durchaus 3000kcal oder auch mehr verbrennen. Davon musst du aber nach dem Training einen guten Teil recht bald durch Nahrung ersetzen, sonst baust du Muskulatur (und allg. Körpergewebe) ab, was sich nachteilig (auf eigentlich alle sportlichen Ziele) auswirkt. Also solltest du auch bei langen Ausdauereinheiten nur ein leichtes Kaloriendefizit fahren, und das auch nur, wenn du abnehmen willst. Ein leichtes Kaloriendefizit kannst du aber auch ohne Sport leicht erreichen.

Am besten zum Abnehmen ist dann folgendes Vorgehen: leicht reduziert essen, Krafttraining für den Muskelerhalt und moderate Ausdauereinheiten für Herz/Kreislauf-Gesundheit sowie um vom Benefit für alle Körpersysteme durch verbesserte Durchblutung zu pofitieren.

KH sollten generell weitestgehend komplex sein, da sie den Blutzuckerspiegel nicht übermäßig ansteigen lassen. Glukose/Traubenzucker kannst du dann zu dir nehmen, wenn du im lange dauernden Training/Wettkampf/Turnier steckst, um nicht energetisch einzubrechen ("Hungerast"). Das kann dann auch mehrmals geschehen. Die hierbei für dich erforderlichen Mengen solltest du durch Probieren herausfinden. Auch hier kann es ein Zuviel geben. Außerdem kannst du eine kleine Dosis Glukose auch nach dem Training zuführen, am besten zusammen mit komplexen KH.

Selbst - oder gerade bei Ausdauersport - wird die benötigte Proteinmenge oft unterschätzt. Also nicht nur KH, sondern auch vermehrt Proteine zuführen. Und Haferflocken sind vom KH- und Mineralstoffprofil her ein gutes Nahrungsmittel.

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die Sache mit dem Hund ist wirklich (wie schon einer schrieb) Pech. Zum Glück allerdings passieren solche Dinge sehr selten. Als ich meine Rennradtour machte, schoss ein großer aggressiver Hund hinter einem Grundstück hervor und ist natürlich auf Kurzstrecke schneller als ein Rennrad, was mir schlagartig klar wurde. Er wollte sein Revier verteidigen. Mir blieb nur, sofort zu bremsen, abzuspringen und den Hund anzuschreien. Der blieb knurrend stehen und ich verzog mich langsam rückwärts gehend. Alles andere hätte den Jagdtrieb erst recht angeheizt. Der Größe des Hundes nach hätte das böse ausgehen können. Wenn du joggst, bleib unbedingt stehen, der Hund ist sowieso schneller als du. Sprich/schrei mit dem Hund. Da dich der Hund ungesehen angefallen hat, sind natürlich alle Tipps nicht zwingend hilfreich, um genau das und dazu mit Sicherheit, für die Zukunft auszuschließen. Du könntest auch versuchen zu 2. zu laufen (eine Gruppe schreckt einen Hund eher ab) oder es doch mit einer Art "Bewaffnung" zu probieren. Möglicherweise hilft auch ein Elektroschocker (wenn er richtig eingesetzt werden kann - kenne mich nicht aus). Ob das praktikabel ist, sei dahin gestellt. Oder du veränderst die Laufroute.

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inhaltlich kann ich deine Frage nicht beantworten, da sind andere hier im Forum sehr viel erfahrener bzgl. dieser Fragestellung.

Ich würde aber davon ausgehen, dass dich der Trainer nicht für dumm verkaufen will. Das passt nicht zur sportlichen Einstellung, die er mitbringen wird, und das erst recht im Jugendsport.

Der Trainer wird einige Erfahrung haben und an deiner Erscheinung und bisher gesehenem Laufstil einschätzen können, was für ein Lauftyp du bist. Natürlich kann er sich auch mal täuschen, aber das wird dann ja in der nächsten Zeit rauskommen. Hab einfach mal Vertrauen und versuche das so. Dafür ist ein Trainer ja da.

Und wenn dich genau dieser Gedanke beschäftigt, dann sprich ihn doch nächstesmal darauf an, wieso er denkt, dass du mit Sprint und Kurzstrecken beginnen sollst. Nicht in dem Sinne, dass du als Anfänger an seiner Kompetenz zweifelst (was ein bißchen anmaßend wäre), sondern ob er dir das erklären kann, damit du es verstehst.

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das hängt in dem Fall bestimmt an der Krankheit, über die und deren Behandlung du leider keine weiteren Angaben machst.

Falls du im Verlauf länger im Bett gelegen hast, wird es nur kurz dauern, bis sich das mit den Krämpfen (eine Genesung vorausgesetzt) wieder normalisiert. Falls das eine Magen-Darm-Erkrankung war, fehlen dir wahrscheinlich, wie riesenwildschaf kommentiert hat, Elektrolyte. Die kannst du dir über ausgesuchte normale Nahrung oder beschleunigt über fertige Mischungen aus der Apotheke wieder zuführen. War das eine Infektion (z.B. Grippe/ähnlich), dann ist der Organismus kurzzeitig sehr sauer und der Verzehr von vermehrt Gemüse beschleunigt die Normalisierung. War die Erkrankung mit stark verringertem Appettit verbunden, so dass du weniger gegessen hast, kann auch eine Unterversorgung mit Energie für Muskelkrämpfe ursächlich sein. Also gut und reichlich essen, viel aber anfänglich nicht sehr belastend bewegen und ggfs. ein Präparat aus der Apotheke sollten als Maßnahmen ausreichen. Kurzes dynamisches Dehnen, Black-Roll anwenden und Wärme unterstützen zusätzlich den Stoffwechsel. Wenn das nach wenigen Tagen nicht wirkt, dann würde ich zum Arzt gehen. Möglicherweise haben die Krämpfe ja auch ursächlich mit der Krankheitswirkung zu tun, über die du nichts schreibst.

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was die Ärzte im aktuellen Fall als Therapie zur Anwendung bringen, wird völlig korrekt sein und das, was Laien (im Internet) als für sich neues Wissen entdecken, ist den Ärzten schon längst bekannt. Und nein, die Nervenblockade ist nicht gängig. Nach einigen wenigen Tagen wird es weniger schmerzen beim Atmen. Soweit es irgend geht, Niesen, Husten und starkes Lachen anfänglich unterlassen.

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ich hoffe, du kannst jetzt wieder normal essen, sonst macht das Training nämlich keinen Sinn und du wirst dadurch noch mehr abnehmen.

Die Antwort auf alle Fragen: ganz klassisch.

WH: im 12er Bereich (ca. +/- 6) Bei Fokus auf Kraft eher im unteren Bereich, bei Fokus auf Hypertrophie im mittleren/oberen Bereich.

Sätze: ca. 3 Sätze pro Übung (kl. Muskeln 1-2 Übungen, gr. Muskeln 2-4 Übungen, anfänglich eher im unteren Bereich.)

Trainingseinheiten pro Woche: 2-4 mal, wie du kannst. Bei 2x einen GK-Plan, bei 4x einen 2er Split.

Essen: keinen Plan, sondern einfach tun, also essen! Ja, man kann essen ohne Plan. Also das, was du bis jetzt und alle anderen Menschen auch täglich machen. In deinem Fall: mehr als bisher sollte es schon sein - der KFA von 7% ist zu gering. Ein paar Anmerkungen - wie Vasaloppet schreibt: Fast-Food muss es nicht sein. Proteinreiche Kost, gute Fette und an Kohlenhydraten wenig Süßigkeiten.

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es gibt keine Feststellung, mit welcher Wahrscheinlichkeit man eine Herzmuskelentzündung nach sportlicher Belastung bekommt. Studien hierzu verbieten sich von selbst und die Parameter sind zu unsicher, um bei einer Herzmuskelentzündung (Myokardinfekt) nachträglich eine evtl. sportliche Ursache zu quantifizieren.

Ein Myokardinfekt kann akut sein, dann wirst du das wahrscheinlich bemerken. Herzrasen, Atemnot, Brustschmerzen sind typisch. Das hast du wohl nicht, sonst wärst du schon beim Arzt gewesen?! Eine Herzmuskelentzündung kann aber auch chronisch werden, dann treffen diese Symptome eher nicht zu. Dann wärst du sehr müde, abgeschlagen, kraftlos und allg. lustlos, kein Bock aufs Training und ähnliches.

Wenn du diese Symptome nicht hast, ist es mMn eher unwahrscheinlich, dass du an einer akuten oder chronischen Myokarditis leidest. Bei leichtem Fieber etwas im Studio pumpen sollte man zwar unbedingt unterlassen, aber viel typischer sind sportverursachte Herzmuskelentzündungen durch entweder sehr schwere Belastungen, oder noch eher durch anhaltende Ausdauerbelastungen. Bei diesen lange dauernden Belastungen werden die Erreger, die z.B. bei Grippe nur die Atemwege besiedeln, durch (die kapillaröffnenden Mechanismen bei erhöhtem Sauerstoff- und Nährstoffbedarf) ins Blut geschwemmt, von wo sie dann auch ins Herz kommen.

Den Stich am Brustbein, den du ansprichst, erklärst du ja selber durch was anderes. Die 24h EKGs hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Herzproblem aufgedeckt. Ich sehe aufgrund deiner Schilderungen keine große Gefahr und würde mich nicht verrückt machen. Aber das ist hier natürlich nur ein Ratespiel. Wenn du dir weiter Sorgen machst (aber auf jeden Fall, wenn du entspr. Symptome hast), sprich das mit einem Kardiologen noch mal durch.

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ins Übertraining kommst du dadurch nicht. Wahrscheinlich verbessert es sogar deine Trainierbarkeit der dann später am Abend beanspruchten Muskulatur. Voraussetzung ist allerdings, dass du genug Nahrung zur Energieauffüllung zuführst. (Hierbei nicht übertreiben, das kleine morgendliche Training verbraucht nicht sehr viel Energie.)

Möglich wäre aber eine negative Wirkung bei folgendem Szenario: Du trainierst am Morgen ausgesuchte Muskeln bis zur kompletten Erschöpfung, vor allem im schweren Bereich, z.B. Bizepstraining durch Klimmzüge im Kammgriff. Die so geforderten Muskeln sind abends dann nicht voll regeneriert. Ein abendliches Training der gleichen Muskulatur wäre dann im Sinne einer Kraft- und/oder Hypertrophiesteigerung nicht produktiv. Um das zu verhindern, würde ich morgens nicht mit sehr hohen Intensitäten trainieren.

Übrigens kann auch ein Training nur mit Körpergewicht (ohne Zusatzgewichten) sehr intensiv für einzelne Muskeln sein (pistol-squat, einarmige Liegestütze, Klimmzüge usw...). Während ein Training mit moderaten Zusatzgwichten auch nicht anstrengend sein muss.

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Sport führt dann zur Erschöpfung des Immunsystems, wenn er entweder sehr lange oder extrem intensiv ausgeführt wird. Eine Kombination aus beidem ist zwar nicht möglich, aber man kann trotzdem beides in abgeschwächter Form anwenden.

Um das also zu verhindern, ist die Empfehlung: nicht sehr lange und nicht sehr intensiv trainieren. Am besten kannst du die Belastung bei Einzelsportarten selber festlegen, weil es keine Zwänge durch einen Trainings-/Wettkampfplan oder vorgegebene andere Details gibt. Du kannst alle Stellschrauben selber bedienen. Hierfür eignet sich natürlich das Fitnessstudio, wo du neben Gewichten und Geräten zum Muskelaufbau auch diverse Kardiogeräte zur Verfügung hast. Ansonsten fände ich Radsport günstig, wo du auch sehr gute Kontrolle über die Leistungsparameter hast - hier würde ich einen Pulsmesser verwenden, da sonst im sportlichen Eifer leicht übers Ziel geschossen wird. Gleiches gilt fürs Laufen und Schwimmen. Trainieren würde ich hierbei anfänglich im sog. GA1-Bereich (Beschreibung findest du im Netz).

Wenn die Ärzte nichts gefunden haben, kann man sich hier wohl die ganzen Mutmaßungen wie mangelnde Mineralien, Vitamine, zuwenig Schlaf usw. sparen. Du hast allerdings hohen Stress angesprochen, was eine der Hauptursachen für ein schwaches Immunsystem ist. Das kannst du wahrscheinlich nur selber verändern durch entweder ein Vermeidungsverhalten (Kündigung, "Flucht", Beschäftigung mit anderen Dingen) oder besser durch Stärkung der Persönlichkeitsstruktur (Selbstvertrauen, "über den Dingen stehen").

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Bänderzerrung im Knie nach 11 Wochen kaum Besserung?

Hallo,

ich habe mir vor ca. 11 Wochen eine Bänderzerrung im Knie (Innenband, vorderes Kreuzband) zugezogen und habe das Problem, dass das Knie einfach nicht/ kaum besser wird...

Meine zentrale Frage: Was kann ich tun?

Direkt nach dem Unfall (Distorsion Knie nach innen beim Kampfsport) sind wir zum Arzt - Diagnose: einfache Zerrung, also nichts schlimmes

Kurz darauf (2 Wochen später) hatte ich Abiball, wo wir natürlich gefeiert und getanzt haben... Leider ist das Knie dadurch wieder schlimmer geworden. Wieder zum Arzt, erneute Diagnose: nur Überdehnt, man muss Geduld haben. Da ich Mitte September nach Neuseeland fliege für ein halbes Jahr, hat sie noch zur Sicherheit ein MRT angeordnet.

Zwischenzeitlich habe ich noch an einer Yogawoche teilgenommen, bei der ich absolut auf das Knie geachtet habe, auch die Ärztin meinte Yoga sei kein Problem. Das Knie wurde auch tatsächlich besser.

Dann wurde das MRT gemacht, und danach ging es noch eine Woche nach Dresden für die Sommeruni. Ich dachte mir, dass ich dieses Mal wirklich auf dasKnie aufpasse, da wir auch viel durch Dresden gelaufen sind (manchmal mehrere Stunden), und habe mir eine Schiene angelegt und bin fast die gesamte Zeit mit Krücken gelaufen (immer aufgetreten und die Krücken beim Abrollen benutzt). Während der Stadttouren hatte ich im Knie keine Schmerzen, doch trotz der ganzen Vorsicht wurde es am Ende der Woche wieder schlimmer und hat sich erst nach ein paar Wochen nach Dresden wieder beruhigt.

Dann kam die Auswertung des MRTs, und alles in allem ist es ein sehr unauffälliges Knie. Kein Riss, man kann nur sehen, dass sich Gelenkflüssigkeit um das Innenband gesammelt hat und dass das vordere Kreuzband geschwollen ist. Da die Bänder aber offensichtlich intakt sind und die Menisken nicht beschädigt, sind abslout keine Folgeschäden zu erwarten. Wir haben die Sorge geäußert, dass ich das Knie in Dresden überlastet haben könnte, doch er meinte, das Knie könne zwar gereizt werden und wieder anschwellen, an der Struktur selbst könne jedoch durch bloßes Umherlaufen nichts kaputt gehen. Problematisch wäre nur, wenn ich erneut umknicken würde, und das ist mir dank Schiene und Krücken definitiv nicht passiert. Die Prognose lautete: maximal noch 1 Monat

Jetzt habe ich gemerkt, dass die Muskeln um das Knie verkrampft sind und habe diese gedehnt/ massiert und laufe langsam barfuß Strecken zur Entspannung (Dehnübungen von Liebscher & Bracht), mit akuter Besserung und trd Schmerzen am nächsten Tag...

Mir bereitet Sorgen, dass ich im Heilungsprozess etwas falsch mache und das Knie nicht mehr schnell wieder gut wird. Ich verwende Kohlwickel und Voltaren und möchte wirklich, dass das Knie so schnell wie möglich wieder gut wird, da in 2 1/2 Wochen mein Auslandsjahr in Neuseeland beginnt.

Muss ich einfach nur Geduld haben?

Viele Grüße Rosie1

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du hattest vor 3 Monaten eine Bänderzerrung, die durch verschiedene Tätigkeiten im Heilungsprozess wieder aufgefrischt wurde. Dadurch verlängert sich die Gesundung natürlich. Du kannst im Genesungsprozess nicht viel falsch machen, wenn du dich an die Anweisungen der Ärzte hältst und das Band (die Bänder) anfänglich nicht belastest. Nach welcher Zeitspanne du langsam anfangen darfst, dosierte Belastung einzusetzen, musst du mit den Ärzten absprechen.

Ich würde keinesfalls im Internet aufgegabelte Übungen (auch nicht von Liebscher/Pracht) eigenständig als Selbstbehandlung durchführen. Du weißt nicht, ob die Übungen für deine Heilung kontraproduktiv sind. Wenn du jetzt Dehnübungen machst, kannst du nicht sicher sein, ob dadurch die Bänder wieder geschädigt werden, indem die langsam zusammenwachsenden Strukturen wieder auseinandergezerrt werden. Insbesondere, wenn noch Entzündungszeichen (Gewebsflüssigkeit um die Bänder) vorhanden sind. Diese Dehnübungen können z.B. für die Muskeln gut sein (dadurch weniger Muskelanspannung und es fühlt sich besser an), aber für das eigentliche Problem, nämlich die Bänder, schlecht sein. Schone die Bänder, solange noch Entzündungszeichen vorhanden sind. Eine gewisse Zeit danach kann dann vorsichtig mit Übungen für den Strukturaufbau (Stärkung der Bänder) begonnen werden. Dabei werden dann auch Muskeln trainiert. Den Zeitplan dafür würde ich einem Arzt anvertrauen, ebenso die Auswahl der Übungen (also nicht auf eigene Faust trainieren). Am besten besorgst du dir noch ein Rezept für eine Physio-Behandlung. Dort kann auch gesondert auf das muskuläres Problem eingegangen werden.

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wir sind hier bei Sportlerfrage.net, nur für den Fall, dass du das noch nicht bemerkt hast. Fragen zum nackt Duschen würde ich eher in anderen Foren plazieren...

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bei deinem jetzigen Gewicht sind alle "high-impact"-Sportarten der ziemlich sichere Garant dafür, dass du dir die Gelenke (vor allem Hüft-, Knie- und Sprunggelenk) irreversibel schädigst. Vor Aufnahme von allen Ball- oder Mannschaftsportarten, bei denen schnelle Richtungswechsel, Stopps und Sprünge notwendig sind, solltest du zuvor bis auf dein Normalgewicht abgenommen haben; ein guter Zustand der (gelenkstabilisierenden) Muskulatur vorausgesetzt.

Du fragst nach einer guten Ernährung...

"Low-carb" oder "low-fat" ist keine Ernährung, sondern eine einseitige Reduktion von Makronutrienten, von denen ihre Apologeten behaupten, das wäre das beste. Du kannst damit genauso gut oder schlecht abnehmen, wie mit dem praktikableren "einfach-weniger-essen" - vielleicht hört es sich auf english auch besser an: "simply-eat-less" ;-)

Wahrscheinlich hast du so zugenommen, weil du nach dem abrupten Ende deines leistungsorientierten Trainings deine Ernährung nicht an den ebenfalls reduzierten Nährstoffbedarf angepasst hast. Das musst du wieder in den Griff bekommen, indem du weniger isst.

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"Nun habe ich aber das Gefühl, dass seitdem ich auf dem Crosstrainer den Widerstand erhöht habe, dickere Oberschenkel bekommen habe."

Problemchen analysiert bedeutet Problemchen gelöst:

Widerstand wieder runter. Fertig!

.2. Möglichkeit: Oder es stimmt (frei nach Loriot) was mit dem Gefühl nicht.

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