(Fitness)Mit Calisthenics anfangen Wie/Womit?

Ich entschuldige mich im vorraus für die Lange Frage, jedoch ist mir das Thema sehr Wichtig.

Ich bin M15 und trainiere schon seit ca. 1 1/2 Jahren mit gewichen und manchmal auch body weight.

Durch die Schule(In Sport Theorie) habe ich die "Sportart" Calisthenics genauer kennengelernt und habe mir jetzt so einige gedanken gemacht und bin zu dem entschluss gekommen, dass es viel sinnvoller ist (z.B) für einen Jugendlichen Calisthenics zu machen, als mit Gewichten zu trainieren.

Jetzt ist die Frage wie ich damit anfangen soll...

Ich habe zuhause einige Gewichte und Hanteln rumliegen, die ich bei meinem training verwende, zusätzlich eine Hantelbank und ein Multigym Gerät(im eher mittelmäßigem als gutem zustand).

Für Calisthenics ist es ja für den Anfang sehr wichtig eine möglichkeit zu haben Klimmzüge und Dips zu machen.

Ein Gedankenspiel von mir war es mein Gewichte/Hantel/Hantelbank/Muligym zu verkaufen und mir dann Dip stangen,liegestütz griffe und einen Power tower(Klimmzugstange zum hinstellen) zu kaufen, eine möglichkeit etwas an die Wand anzubringen hab eich leider nicht. Was haltet ihr davon? Wären noch andere Geräte Wichtig oder doch Gewichte?

Ich habe mir mal ein paar Videos auf YT angeschaut und oft wurde gesagt, dass man am anfang die Grundübungen Klimmzüge, Liegesütz, Dips und verschiedene Bauch/ Beinübungen, übungen für den Unteren Rücken machen sollte, dass denn so für 2 Monate, biss man eine routiene in den übungen findet. Zusätzlich noch dehnen und die Beweglichkeit trainieren.

Aber kann man, wenn man so mit Calisthenics am anfang überhaupt sichtbare muskeln aufbauen und Muskelkather bekommen?Ich weiß dass Calisthenics warscheinlich die bessere altanative zu Gewichttrainig ist, ich jedoch durch das Gewichttraining oft Muskelkather erhalte und Muskeln auch wirklich aufbaue und dich dies eigentlich gerne beibehalten würde..

Mein Problem wäre denn auch, dass ich so 40 saubere Liegestütz schaffe aber nur 7 saubere Klimmzüge und ich auch nicht so einfach einen Muskelaufbauprozess spüre/Wahrnehme und ich dafür echt bis an mein Limit gehen muss und dies durch einfache Liegestütz nicht der fall währen oder so..

Und wieso ich damit anfangen wollen würde ist, dass ich gerne in naher Zukunft die ganzen(ein paar) techniken behherschen würde die man immer so im internet sieht, Human Flag und so...

Was meint ihr zu dem ganzen Thema? Wie würdet ihr empfehlen zu Trainieren/Weiterzumachen/anzufangen?

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ich kann dir keine genaue Antwort auf deine konkrete Frage geben, aber vielleicht eine Entscheidunghilfe, wenn du zwischen Krafttraining/Bodybuilding und Calisthenics wählen willst.

Bei Calisthenics sieht man viele Figuren an Geräten (wie z.B. der von dir benannte Human Flag), die häufig in jeder Beziehung extrem anspruchsvoll sind. Die Belastungen, die hierbei auf Gelenke einwirken, sind extremst hoch. Diese Positionen sehen besonders aus dem Grund beeindruckend aus, weil sie kaum jemand beherrscht. Jahrelanges Üben ist notwendig. Wenn du die Übungen nicht absolut sauber ausführst, wenn du irgendwelche Schwächen am Bewegungsapparat hast (und fast jeder hat welche), wenn du nicht immer zu 100% beim Training konzentriert bist, dann macht dich Calithenics schnell zum dauerhaft verletzten Patienten. An sich müsste man diese Kunstfiguren im Verein erlernen, so wie z.B. Turner von erfahrenen Trainern angeleitet werden. Damit wäre sicher gestellt, dass der Sportler im Rahmen seiner aktuellen und wachsenden Fähigkeiten trainiert. Wenn du als Frischling nun anfängst, auf eigene Faust Calisthenics nachzuturnen, dann halte ich das Verletzungsrisiko für sehr hoch.

Deswegen meine klare Empfehlung, beim Gewichte-Heben zu bleiben. Du siehst so gut wie keine Calisthenics mehr im höheren Alter, selbst gut ausgebildete Turner müssen wegen zunehmender Gelenkprobleme ihren Sport recht früh aufgeben, aber du siehst jede Menge Fitness-Sportler oder Freizeitbodybuilder, die auch in höherem Alter noch problemlos ihrem Sport nachgehen. Das ist bestimmt kein Altensport, aber ein sicherer Sport. Natürlich kann man auch hier Fehler machen, aber die Fehlerquellen sind viel geringer und aufgrund der weitaus geringeren Belastungen auch viel gelenkschonender. Ich finde es also nicht sinnvoller, Calisthenics zu machen als mit Gewichten zu trainieren. Und damit du ein paar Posen machen kannst, würde ich auch nicht mit Calisthenics anfangen. Da sieht zwar alles ganz gut aus, aber es sind Posen. Was machst du, wenn du die kannst? Beim Sport treiben ist es wichtig, dass dir die Tätigkeit an sich Spaß macht. Der leidenschaftliche Fussballer geht auch immer wieder zum Spiel, auch wenn er verliert, der Pumper hat riesig Spaß in der Muckibude am Muskelgefühl, wenn er total ausgepumpt ist usw. Der paar Posen beim Calisthenics wegen lohnt es sich nicht, sich ernsthaft zu gefährden. Meine Meinung.

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das hatte die Schwiegermutter meines Neffen auch mal:

da war auch die Ellenbogeninnenseite etwas angekratzt und sie hatte seitdem kleine Probleme mit der Feinmotorik des betroffenen Arms. Nachdem der Arm dann amputiert wurde ging es aber eigentlich wieder ganz gut. Ich weiß jetzt aber nicht genau, wo ihre Nerven verliefen.

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an sich ist das normal. Im Bauchraum befinden sich ja Organe und deren Füllung und Luft usw. Wenn Muskeln anspannen, sind sie fest und bilden im Falle von den Bauchmuskeln eine Art "Korsett" um den Bauchraum. Wenn man sie loslässt, verlieren sie die Spannung und die Korsettwirkung lässt nach. Klar, dass dadurch die zuvor zurückgedrängten Bauchvolumina mehr nach vorne fallen können.

Eindrucksvoll ist das bei muskelstarken, schlanken Sportlern/Bodybuildern zu sehen: wenn sie Bauchmuskeln anspannen, scheint der Bauch kleiner zu werden und das "Sixpack" wird sichtbar. Entspannen sie, verschwindet der Eindruck des Six-Packs und der Bauch wölbt sich automatisch vor. Nach diesem Mechanismus werden auch in der Fitness-Branche Bilder mit "Vorher - Nachher" benutzt, um Produkte zu bewerben, mit denen man angeblich abnehmen können soll usw. Es sind i.d.R. die gleichen Personen zur gleichen Zeit etwas anders fotografiert. Das ist alles "Fake" und wie die optische Veränderung in Sekunden funktioniert, hast du ja jetzt gut an dir selber feststellen können.

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mit den 3 Übungen kannst du diejenigen Muskeln aufbauen, die du mit diesem Training ansprichst. Das ist schon mal etwas und beginnen kannst du damit auf jeden Fall. Allerdings reicht es nicht aus, um den ganzen Körper ausgewogen zu trainieren. Aber das muss ja nicht deine Priorität sein. Dafür bräuchtest du ein größeres Geräte-Equipment und vor allem ein größeres Sortiment an Übungen.

Wenn du die genannten Übungen eine Weile gemacht hast, merkst du, dass dann apropos Muskelaufbau nicht weiter viel mehr passiert. Auch wenn du z.B. noch 100 Liegestützen mehr machst. Natürlich baust du damit bis zu einer dir möglichen Grenze auf und man wird das auch optisch bemerken. Also fange einfach damit an und schau, wie weit du kommst.

Um später diese Grenze zu überwinden, brauchst du höhere Gewichte, abwechselnde Trainingsreize oder ein extrem gutes Gefühl für deinen Körper verbunden mit detailliertem Wissen über Hypertrophie, was du dann im Training einsetzen müsstest. Leichter ist es, den klassischen Weg im Sportstudio zu gehen.

Anmerkung: z.B. bei den Liegestützen ist es besser, 3 Sätze bis zur völligen Erschöpfung zu machen, anstatt einfach die Anzahl "abzunudeln". Z.B. du schaffst nach einem Monat im 1. Satz 30 Stück, im 2. Satz 23 Stück und im 3. Satz nur noch 17 Stück, allerdings kämpfst du bei jedem Satz bis zum Muskelversagen, dann ist dieses Vorgehen besser, als wenn du die Gesamtmenge von 70 Stück in zeitlich weit auseinander liegenden 10er-Blöcken trainierst. Dieses System des "bis-zur-Erschöpfung-Trainierens" ist unbedingt nötig, wenn du Muskeln aufbauen willst. Du kannst es auf alle Übungen anwenden. Allerdings noch die Warnung: bei Sätzen mit hohem Gewicht (wo du also z.B. nicht viel mehr als ca. 5 WH schaffts), solltest du nicht bis zur Erschöpfung trainieren. Ganz grob und vereinfacht gesagt: für Kraft trainierst du schwer und nicht zur Erschöpfung, für Muskelmasse trainierst du leichter und bis zur Erschöpfung.

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das sind ja 20 Sätze für einen Trainingstag!!! Ich weiß ja nicht, wie oft du trainierst, wenn du es nur 1x pro Woche ins Studio schaffst, dann ist das möglicherweise ok. Bei 2maligen Rückentraining pro Woche schießt du dich damit ins Aus. Es sei denn, du trainierst nicht ernsthaft und hart genug.

Ansonsten hast du mit den Übungen so ziemlich alles abgedeckt, wenn auch eine Bewegung wie reverse butterflies noch effektiver sein könnte, als die Doppelung durch Klimmzüge und Latzug oder die vielen Rudervariationen.

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Kennt das jemand (Knieprobleme)?

Zu aller erst: mir ist klar dass hier niemand Ferndiagnosen stellen kann, das verlange ich auch gar nicht :-) ich wollte mich auf diesem Wege nur mal erkundigen ob es mehrere Leute mit ähnlichen Problemen gibt

Ich bin 21 Jahre alt, ca 1,83 groß und 100kg schwer und trainiere seit ca. 1 Monat Kampfsport (Taekwondo). War davor ca 1 Jahr regelmäßig im Fitnesstudio und davor hab ich ebenso ca. 3 Jahre lang Kampfsport betrieben. Schon vor 3 Jahren habe ich ein unangenehmes Knacken in meinen Knien verspührt, hab das alles auch gleich untersuchen lassen (Röntgen, MRT). Rausgekommen ist nichts. Ich hab beschlossen mir da nichts weiter drauß zu machen, hatte ja schließlich auch keine schmerzen oder ähnliches.

Heute sieht das leider anders aus. Habe vor kurzem nach dem Training bemerkt dass es in meinen Knien sticht. Hauptsächlich tritt das Stechen auf wenn ich die Knie belaste, also mein ganzes gewicht auf ein Knie "lege", oder beim Treppensteigen. Natürlich hab ich gleich freunde gefragt ob die wissen was das sein könnte. Von Meniskusanriss, Überdehnte Bänder und Knorpelabnutzung war alles dabei. Das einzige das ich eventuel ausschließen kann ist ein Kreuzbandriss. Das stechen tritt meistens unter der Kniescheibe richtung fuß auf, da wo auch der Meniskus sitzt. Trotzdem kann ich mich noch halbwegs normal bewegen. Laufen, gehen und längeres Stehen ist kein problem. Orthopäden Termin habe ich aber leider erst in 20 Tagen.

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Meniskusproblem, gereizte Plica oder Patellasehne... usw. - hoffentlich nix am Knorpel. Das ergibt dann ein MRT, falls ein gemacht wird.

Wenn du Warnzeichen von deinem Körper bekommst, weißt du, was nicht gut für dich ist. Stabilisiere dein Knie mit enttspr. Übungen, aber provoziere nciht die Bewegungen, die das Stechen auslösen.

Vielleicht nimmst du auch etwa ab?

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naja, auf der Seite findest du Hinweise, dass du BCAAs bei dem Onlinehändler mit dem großen A kaufen sollst.

Damit ist das eine Werbeplattform zur Verkaufsförderung und du darfst der Seite daher nicht trauen.

Alle essentiellen Aminosäuren und damit nicht nur BCAAs sind für das Funktionieren des menschlichen Körpers notwendig und rate mal, ob die bislang den Menschen zur Verfügung stehende Nahrung dazu ausreichte, nicht nur die Entwicklung des Menschen bis heute zu gewährleisten, sondern auch jede Menge topfitter Athleten und starker Sportler zu produzieren?

Du brauchst also keine BCAAs zu dir zu nehmen, du wirst deine Bodybuilderkarriere damit nicht unterstützen.

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Der Tag für das Serratus-Training ist ziemlich egal.

"und wie ich sie ausführen soll, also ob ich die Hände nach außen reißen soll(lat) oder drücken(Pecs), oder aus dem serratus arbeiten. Danke im voraus"

Wenn du unterscheiden kannst, ob das Training auf den Latissimus, den Pectoralis oder den Serratus geht, dann mache doch einfach letzteres.

Alle Druckübungen, bei dem die Ellenbogen höher als 90Grad sind, trainieren den Serratus. Optimal ist KH-Drücken, wobei die Arme nicht ganz ausgestreckt werden müssen, leicht vor dem Kopf sind und der Ellenbogen minimal vor dem Handgelenk ist (Aussenrotation im Schultergelenk, um besonders bei schwachem Serratus die Schulterschwachpunkte nicht zu provozieren).

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diese Erfahrungen habe ich so nicht gemacht. Dass mal jemand schwitzt und auch stöhnt und evtl. auch mal grunzt, ja, das hab ich schon mitbekommen, sogar bei mir selber. Egal welches ernsthafte(!) Trainingsvideo man sich ansieht (es kann auch gerne der Kult-Klassiker PUMPING IRON sein), man sieht überall schwitzende, stöhnende Menschen. Wem (oder hier besser: welcher Frau) das nicht passt, sollte man vielleicht eine andere Freizeitaktivität empfehlen, als ins Sportstudio zu gehen.

Der Gebrauch mehrerer Geräte kann bei Supersätzen sinnvoll sein, allerdings habe ich das Geräte-Belegen nie zu einem anderen Zweck als ebendiesem wahrnehmen können. Dann werden i.d.R. max 2 Übungen gemacht (dazu meist noch an freien Gewichten) ausgeführt, die man ja ohnehin schlecht "besetzen" kann. Geräte werden teilweise "besetzt", also mit Drauf-Sitzen belegt und dann wird gequasselt. Tja, wer macht das öfter?

Zum Duschen ("im Privatspa so richtig die Sau rauslassen"): na zum Glück sind die Frauen nicht in der Männerdusche erlaubt; Frauenklagen erübrigen sich somit.

Ich hatte neulich einen Anfänger beim Kreuzheben "erwischt", als er in bester YT-Manier die LH nach dem Anheben einfach laut scheppernd runterfallen ließ. Ich warf ihm mit einem strengen Blick wortlos die Unterlegematten zu, die er daraufhin brav verwendete. Man kann den Leuten, die neu sind, oder die die Gepflogenheiten im Gym nicht kennen, durchaus was sagen. Nutzt das nichts, wendet man sich einfach an den Trainer, der das dann abstellt. Eine Frau, die sich also evtl. nicht traut, den Trainierenden direkt anzusprechen, wendet sich einfach direkt an den Trainer.

Im Sommer oder überhaupt nach einem schweren Arbeitstag riecht auch mal jemand nicht mehr nach Parfümerie-Douglas und solange das nicht alter Schweiß von einem ungepflegten Menschen ist (oder schlimmer: von ungewaschenen Polyester-Klamotten stammt), ist auch das normal. In letzterem Falle habe ich auch schon Leute angesprochen. Die machen das dann nicht wieder. Ausserdem gilt auch diesbezügl. die Hausordnung, die jedes Gym hat. Wenn es also mal unerträglich ist, den Trainer um Abhilfe bitten.

Die Autorin haut dann so Sachen raus, wie:

Das Fitnessstudio gehört euch nicht allein, Männer!

eine kleine, persönliche Abrechnung

ein Gemisch aus Schweiß und Speichel von dem Mann, der noch bis vor zehn Sekunden hier geplanked hatte

sie bringen systematisch kein Handtuch mit

Wann immer ich mich in den vergangenen Wochen vor einer Matte ekelte, hatte zuvor ein Mann darauf Sport gemacht.

Wieso benehmen sich Männer beim Sport so schlecht

Naja, da muss man eigentlich nicht weiter kommentieren. Männerfeindlichkeit ist gerade en vogue und da will das Springer-Blatt "Welt" wohl ganz vorne mit dabei sein. Da muss man nicht unbedingt mitmachen.

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wenn du kalt duschst, signalisierst du dem Körper, dass eine isolierende Schicht (Fettschicht) eine sinnvolle Einrichtung ist.

Nein, es gibt keine Tricks, die wesentlich was an deiner Körperzusammensetzung ändern. Du kannst den Körper nicht überlisten, da er in jedem Fall eine Gegenmaßnahme zur Verfügung hat. Das einzige was hilft, ist allg. gesagt, weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als zu verbrauchen. Einfacher machst du dir das, indem du Zuckerspitzen im Blut vermeidest, die durch Nachgeben gegenüber Heißhungerattacken verursacht werden können. Also nicht viel Süßes essen (am besten gar nichts); Kohlenhydrate in moderaten Mengen kannst du aber zu dir nehmen.

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die Frage hast du vor 48 Tage schon mal gestellt und ich hab sie auch beantwortet.

Nochmal: wenn du ein intensives Ausdauertraining (1h Joggen) durchführst, wird das deinen Muskelzuwachs aus dem Aufbautraining etwas bremsen. Da nichts nur schwarz oder weiß ist, sondern sich immer in Zwischenbereichen entwickelt, wird der Muskelzuwachs nicht zu 100% behindert, aber immer in dem Maß, wie du Ausdauer trainierst. Joggst du am Tag nach deinem Aufbautraining für 10 Minuten, kann das sogar förderlich sein, joggst du 1h, wird das eher hinderlich sein. Ist also alles relativ.

Mein Frage wäre, wozu du beides haben willst: Ausdauer und Muskelwachstum (Hypertrophie)? Wenn du einen Sprinter nimmst, so hat der muskulöse Beine, aber der wird niemals 1h joggen gehen. Und der Marathonläufer wird sicher keine Kniebeugen im Kraftraum trainieren. Wozu trainierst du also beides und behinderst dich damit selber? Was ist dein Ziel? Du kannst auch Ausdauer trainieren, ohne 1 h Joggen zu gehen.

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da bist du hier genau richtig, denn wir bei Sportlerfrage haben alle ein Röntgengerät rumstehen, das wir online nutzen können, sozusagen also über Distanzen hinweg. Eine Diagnose damit ist kinderleicht

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die von dir angefragten Reifen bewirken weder Wunder, noch haben sie Einfluss auf den Bauchumfang und ebensowenig nimmt man damit ab. Wenn die ein Wundermittel für die von dir angesprochenen Faktoren wären, hätte sich das mittlerweile längst in der Trainingspraxis etabliert und alle Leute würden mit Waschbrettbäuchen rumlaufen.

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von den reinen Satzzahlen sieht das so ganz gut aus. Du könntest evtl. beim Bizeps- und Trizepstrainnig noch 2 Sätze mehr dran hängen.

Allerdings ist es nicht die reine Satzzahl, die über den Erfolg eines Hypertrophietrainings entscheidet. Die Satzzahl ist dann ein Näherungswert, wenn du ganz klassisch trainierst, also z.B. ca. 10 WH pro Satz und das bei einem moderaten Bewegungstempo (ca. 2 Sekunden runter, 2 Sekunden hoch, was mit "2/2" abgekürzt wird).

Wichtig ist eher, dass du dich pro Übung insges. ca. 2 Minuten lang belastest und dabei am Schluss zum Muskelversagen (MV) kommst. Da MV immer einen gewissen Kontrollverlust bedeutet, darfst du nie mit schwerem Gewicht zum MV kommen. Wenn du z.B. 4 Sätze Bankdrücken machst, trainierst du für den Kraftgewinn 2 Sätze schwer OHNE Erreichen von MV und danach noch 2 leichte Sätze mit vielen WH (15-20) und die trainierst du unbedingt bis zum Erreichen von MV. Ganz am Ende kannst du auch etwas abfälschen, um noch ein paar WH mehr zu schaffen. Das ist möglich, da du hier nur leichtes(!) Gewicht verwendest. Und beim Bankdrücken würde ich auch mit leichtem Gewicht nicht abfälschen. Das ist dann eher was fürs Seitheben, Kabelzug oder Bizepscurls usw... Also nie mit schwerem Gewicht alles rausholen, damit ruinierst du dich. Und selbstverständlich erreichst du mit leichtem Training Muskelwachstum, also unter Verwendung leichter Gewichte. Du musst dich damit nur in kurzer Zeit völlig "auspowern", also quälen und hierbei (nur hierbei) stimmt der Satz "no pain no gain". Denn das Laktat lässt deine Muskeln brennen und da musst du durch. Das Training ist also leicht und trotzdem auf eine Art schwer. Und bei korrektem leichtem Training ist die Proteinsynthese im Gegensatz zu schwerem Training sogar erhöht bzw. fällt deutlich länger aus.

Jetzt will ich auch noch meinen Vorrednern beipflichten, die ein ausgewogeneres Training angesprochen haben. Nur den Oberkörper zu trainieren sieht nicht nur nicht gut aus, sondern kann auch zu Problemen führen. Wenn du später z.B. einen Bizepscurl mit 50KG Langhantel machst (oder einen Wasserkasten aus der Tiefe des Kofferraums herausziehst) und keine guten Bauch-, untere Rücken- und Gluteus- sowie Hamstringmuskeln hast, wirst du dir zwangsläufig Verletzungen holen. Wenn du jedenfalls Kreuzheben mit einbeziehst, was auch den Rücken trainiert, dann hast du schon mal eine Grundlage mit abgedeckt. Für den Bauch müssen es keine 100e Crunches sein, man erreicht schon mit wenig viel. Auch hier gilt die 20/80%-Regel: mit 20% des Einsatzes erreichst du 80% des Erfolges. Ist also leicht, tu dir den Gefallen.

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was ist denn der Unterschied zwischen Training und Spiel? Das könnte ein Ansatz sein, um die Ursache zu finden. Kommentator riesenwildschaf hat ja schon darauf hingewiesen.

Es wird wohl Erschöpfung bzw. Überanstrengung sein, denn es tritt erst nach längerer Belastung auf und außerdem wird beim engagierten Spiel eine höhere Belastung bestehen, als beim normalen Training. Die Erschöpfung kann sich auf mehrere Bereiche beziehen: Elektrolyte, Glykogen, ATP-Regeneration usw. Außerdem kann Zu- und Abtransport zum Muskel zunehmend gestört sein durch z.B. sich zunehmend verhärtende Waden, bestehende Myogelosen oder versackendes Blut. Bei reduzierter Blutzirkulation komt es zwangsläufig ab einer bestimmten Belastung zur Energieknappheit und damit zum Krampf. Evtl. sind auch die Muskeln durch erhöhte Nervosität während des Spiels dauerhaft und vermehrt angespannt. Das erzeugt auch höheren Energieverbrauch bei verminderter Blutzirkulation. Das sind einige Ursachenbereiche, die systematisch angeschaut werden müssten. Wenn allerdings die auf Fussball spezialisierte medizinische Abteilung sowie Physio nichts gefunden haben, wird dir hier wahrscheinlich auch keiner den entscheidenden Tipp geben können.

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der Muskel im oberen eingezeichneten Kreis ist der m. serratus anterior (Sägezahnmuskel), der im unteren Kreis ist der m. obliquus externus abdominis (äußerer schräger Bauchmuskel). Der Serratus macht deine Taille nicht breiter und der Obliquus Abdom. nur unwesentlich. Die Funktion des letzteren ist die Seitneigung (seitl. auf eine Bank legen und dann die nach oben zeigende Seite anspannen, so dass Beine und Oberkörper von der Bank hochkommen - oder alle analogen Bewegungen, z.B. im Stehen seitl. Anspannung mit einem gehaltenen Kabelzug auf anderer Seite usw) und auch die Drehung zur anderen Seite gegen Widerstand.

Die Funktion des Serratus anterior ist das Schulterblatt zur Seite zu ziehen oder je nach beteiligtem Muskelanteil den unteren Schulterblattanteil nach seitlich oben zu ziehen/drehen. Das ist wichtig, wenn du die Arme weit über den Kopf hebst: dabei muss sich das Schulterblatt unbedingt mitdrehen, um dem Oberarmkopf Platz unter dem ansonsten dazwischen liegenden Schulterdach (Akromion) zu machen. Den Muskeleinsatz kannst du fühlen, wenn du z.B. die linke Hand auf den Serratus legst und die rechte Hand weit nach oben hebst. Mit Gewicht in der Hand wird das noch deutlicher. Eine gute Übung ist z.B. Handstand oder Schulterdrücken (oder alle analogen Bewegungen).

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die Belastung ist wahrscheinlich ein bißchen hoch und plötzlich. Weitarmige Liegestütze sind sowieso nicht optimal und belasten Schultern, Brust und Trapezmuskel (und damit auch die Muskeln, die an der Halswirbelsäule ansetzen) sehr stark. Klimmzügen sind auch eine sehr belastende (und deswegen an sich gute) Übung, wirken sich aber auch auf den Hals aus.

Ich tippe auch auf eine zu hohe Belastung. Das kann den Blutdruck erhöhen oder Muskeln verkrampfen lassen.

Klimmzüge: die auf jeden Fall so machen, dass du auf die Stange sehen kannst und dich nicht so hochziehst, dass die Stange hinter deinem Kopf ist. Sonst sind Hals- und Schulterprobleme sowieso vorprogrammiert. Fange erst mal etwas leichter an. Vielleicht gewöhnst du dich erst mal an diese Übung, indem du einen Stuhl unterstellst und dir mit den Beinen etwas Schub gibst. Diese Hilfe machst du nur anfangs, bis du dich daran gewöhnt hast und dir die Übung leichter fällt.

Mein Tipp für Liegestütze: mache die immer mit normaler Armhaltung. Die Arme werden auch nicht ganz vom Körper abgespreizt, d.h. die Ellbogen gucken nicht ganz nach rechts und links, sondern sind etwas mehr angelegt.

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dem Muskel ist es egal, wie du ihn trainerst. Wichtig ist nur, dass du alle Arbeitswinkel und Arbeitsbereiche des Muskels beim Training erwischst. Daher ist Abwechselung wichtig. Mit Maschinen kannst du weniger abwechseln, daher ist die alleinige Verwendung von Maschinen (mit geführten Bewegungen) bei langfristiger Betrachtung für den Muskelaufbau nicht optimal. Kurzfristig gesehen erreichst du mit beiden Formen gleiche Resultate.

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