ich mach's mal kurz:

ja, ich würde das als "dick" bezeichnen. Nimm es einfach als Realität, als eine Tatsache und niemals als Beleidigung, auch wenn man es nicht gerade gerne hört, ok?

Zum Abnehmen helfen Sportübungen allgemein nicht besonders viel. Und wenn, dann gibt es keine bestmimte oder besonders hilfreiche Übung(en), sondern es macht die Summe des Energieverbrauchs. Also einfach bewegen, wann und wo immer es geht.

Zum Abnehmen hilft am besten das altbewährte "weniger essen". Beim Weniger-Essen kommt es natürlich darauf an, dass du dann verstärkt auf die Nahrung achtest, die dein Körper braucht und welche nicht. Nicht(!) brauchen tut jeder Körper Süßkram und ein Zuviel an fetten Dingen. Pizza und frittierte Hamburger helfen dir auch nicht. So was lässt du also in Zukunft einfach bleiben oder reduzierst es erheblich. Brauchen tut jeder Körper ein ausgeglichenes Maß an Nährstoffen wie Eiweiß (das ist das gleiche wie Protein) und etwas Kohlehydrate und etwas gesunde Fette. Das findest du alles in ausgewogenem Essen, das man allgemein als gesund bezeichnet. Also so was wie Fisch, Hähnchen, Fleisch, Milch, Quark, Käse, Kartoffeln, etwas Brot, Haferflocken, Reis und dann viel Gemüse (Linsen, Erbsen, Tomaten, Brokkoli, Spinat, Zwiebeln usw. das wirst du alles kennen), Nüssen und etwas Obst. Also keine Zauberei.

...zur Antwort

geh zu einem anderen Arzt. Zu einem Neurologen

...zur Antwort

2 Dinge sind notwendig:

  1. Fettschicht noch dünner bekommen
  2. Bauchmuskeln aufbauen

Den Körperfettanteil verringerst du, wenn du weniger isst, als zuvor. Was du isst, ist ziemlich nebensächlich, solange es einigermaßen im Empfehlungsbereich für KH, Protein und Fett liegt.

Bauchmuskeln baust du durch Training auf.

Zur Fettabnahme: du bist mit 13 Jahren im Wachstum, in der Pubertät, dein Körper baut auf und alles Gewebe (Knochen, Muskeln, Sehnen usw) wächst und wird stärker. Ich würde mir daher sehr genau überlegen, ob ich Fastenkuren in deinem Alter machen würde und das gesunde Wachstum beeinträchtigen würde. Dein Größenwachstum wird zwar durch Fasten nicht beeinträchtigt, aber eine mangelhafte Ernährung (und nichts anderes ist das, wenn du dünner werden willst) stellt keine gute Grundlage für einen Jugendlichen dar, der optimales aus seinem Körper herausholen will. Solange du nicht deutlich übergewichtig bist, brauchst du auch mit einer 2cm Fettschicht nicht abzunehmen. Wenn, dann mach es sehr moderat, also hungere dafür nicht.

Zum Bauchmuskelwachstum: Bauchmuskeln sind Haltemuskeln, die nicht so dick werden, wie z.B. der Bizeps. Du benötigst nicht viel Training, um die Bauchmuskeln zu optimieren. Beim Bauch gilt besonders: was für die Muskulatur gut ist, ist für die Knochen (hier Wirbelsäule) evtl. nicht so gut. Das bedeutet: mache bei Bauchmuskelübungen keinen runden Rücken. Du brauchst eben nicht einzurollen, um die Bauchmuskeln zu trainieren. Jede schwere Anspannung, auch in Haltefunktion, trainiert die Bauchmuskeln gut. Dazu machst du alle Variationen vom Plank. Seitliche Planks, gerade Planks, Beine abwechselnd heben usw. Du brauchst auch keine 60 Minuten Bauch trainieren. Mache jeden 2. Tag 4-6 Sätze.

...zur Antwort

ich denke, du hast sehr gute Vorausetzungen für Fitnesstraining. Du hast "lange" Muskelansätze und eine gute Schulter-Taille Proportion, bist also von Natur aus nicht gerade benachteiligt. Ob du zu dünn bist, kann niemand dir sagen, denn woran misst du dich oder woran misst du "zu dünn". Es gibt dünnere Leute als du und kräftigere. Wenn du dich zu dünn findest, dann mach Sport. Schaue dabei nicht nur auf die Optik, sonst kommen schnell die Ausgewogenheit und das Herz/Kreislaufsystem zu kurz.

Lass dich in einem Sportstudio beraten, wie du Muskeln aufbauen kannst, wenn du dich zu dünn findest. Für den Aufbau kannst du auch im Internet nach "Muskelhypertrophie" suchen bzw. nach Hypertrophieplänen. Ein Rat: sehr hohe Gewichte helfen dabei nicht und sorgen für schnelle Verletzungen und Verschleiß. Solltest du an Krafttraining (und weniger an Hypertrophie=Muskelaufbau) Interesse haben, würde ich dir dringend empfehlen, z.B. in einen Gewichtheberverein zu gehen und nicht, Krafttraining auf eigene Faust im Fitnessstudio zu probieren.

...zur Antwort

Mit Fieber darf man keinen Sport machen.

Niemand darf mit Fieber Sport machen. Auch kein Fussballprofi.

Da sonst dein Herz geschädigt wird. Das kann sehr schlimme Folgen haben.

Merke dir: nie mit Fieber Sport machen!

Kein Fussball, kein Rennen, kein Rad fahren und auch nichts anderes.

Du drückst deiner Mannschaft die Daumen und bist beim nächsten Spiel wieder gesund und machst dann wieder mit.

...zur Antwort

ich kann mich Setpoint nur anschließen und würde auch betonen:

essen, essen, essen. Iss das, was man so allgemein für gesund hät und es muss proteinreich sein. Die Empfehlung bis zu 2 Gramm Protein pro Körperkilogramm unterstreiche ich auch. Das sind zuerst mal tierische Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Fisch, Milch, Käse und an pflanzlichen hauptsächlich Nüsse, Linsen, Erbsen. Mach keine langen Pausen zwischen den Mahlzeiten. Iss auch später am Abend noch was und beginne nicht zu spät mit dem Essen am Morgen. Ganz offensichtlich msust du deine Art und Weise, dich zu ernähren, umstellen. Wenn das nicht klappt, kannst du es vergessen.

Sieh außerdem zu, dass du nicht zuviel Energie an anderer Stelle "abstrampelst". Falls du also noch anderen Sport machen solltest wie Joggen usw. Das wäre dann zwar gesund fürs Herz, aber kontraproduktiv bei jemand, der zunehmen möchte und sehr dünn ist.

Oder falls du z.B. ein sehr nervöser Typ bist und "rumzappelst" (sorry, ich sag das mal jetzt so, du weißt schon, was ich meine?), dann gewöhne dir Ruhe und Gelassenheit an. Dauerhaft. Das hat auch damit zu tun, dass bei weniger Stress und relaxter Gemütslage dein Testosteronspiegel höher ist. Ein höherer Testosteronspiegel korreliert mit einer höheren Grundmuskulatur. Ebenfalls ist ausreichend Schlaf für einen guten Testosteronspiegel wichtig. Falls du schlechte Ernährung und wenig Schlaf und Stress haben solltest, wären das drei Ausschlussfaktoren für erfolgreiches Training, weil das deinen Testosteronspiegel in den Keller treibt.

Da du mit dem angegebenen Gewicht und der Größe untergewichtig bist, gibt es sicherlich andere Faktoren, als nicht betriebenes Training, die dazu führen, dass du jetzt so schlank bist. Diese solltest du mit Prio 1 herausfinden und korrigieren, soweit möglich. Ziemlich sicher würde dein Training sonst nicht den optimalen möglichen Erfolg bringen.

Als letzte Anmerkung:

zum Muskelpaket wirst du wahrscheinlich gar nicht werden. Es gibt unterschiedlich gebaute Typen von Menschen, die sich ohne Sport und Training allein durch Alltagsbelastungen herausbilden. Das ist dir sicher auch schon aufgefallen und man kann das grob als "genetischen Typ" bezeichnen. Du als großer und schlanker Mensch wirst wohl niemals ein Muskelpaket werden, was aber auch nicht nötig ist, um verdammt gut auszusehen (was ja für die meisten im Vordergrund steht - ist nix zu kritisieren daran). Vergleiche dich also nicht mit anderen, sondern vergleiche dich nur mit dir selber. Wenn du ein Jahr trainiert hast, schaust du dir deine persönliche Veränderung an. Du als schlanker Mensch wirst es leichter haben, einen Waschbrettbauch zu bekommen, als andere. Dafür wird der Bizeps nicht so groß werden. Das ist höchstwahrscheinlich bei dir so.

...zur Antwort

Diagnose Kreuzbandriss, Innenmeniskusriss, Knorpelschaden. Je wieder Sport?

Servus

ich bin Nick, 20 Jahre alt.
Mittlerweile habe ich meine vierte Knie Operation hinter mir und bin am verzweifeln.

Mit 16 Jahren zog ich mir aus dem Nichts, ohne Fremdeinwirkung beim Fußball mein ersten Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Dies sollte scheinbar der Wendepunkt meiner Fußballkarriere werden. Nachdem der Riss diagnostiziert wurde ich auch relativ schnell operiert. Bei der Operation ist alles gut verlaufen, nach 6 Wochen fing ich dann wieder aktiv mit Krankengymnastik an so wie das normale Procedere eines Kreuzbandriss nunmal ist.
Nach ca. einem Jahr stand ich wieder auf dem Platz, mit weniger Muskulatur, mehr Gewicht und der Angst vor einer erneuten Verletzung. Was ich bis dato nicht realisierte war die fehlende Muskulatur und die Zunahme an Gewicht mir noch zum Verhängnis werden sollte.

2018, fast genau zwei Jahre später dann eine erneute Verletzung. Knorpelschaden vierten Grades, erneut in einem Spiel zugezogen ohne Fremdeinwirkung. Was ich als junger naiver Typ bis da dachte, war das ein Kreuzbandriss die schlimmste Diagnose ist und der Knorpelschaden ja nicht so schlimm sei.
Relativ schnell erklärten mir die Ärzte erneut das mein Knie nicht gut aussieht.
Jedenfalls wurde ich dann einige Wochen Operiert. Bei mir wurde in diesem Fall eine Mikrofrakturierung vorgenommen. Dadurch musste ich natürlich auch eine Pause von bis zu einem Jahr machen. Erneut verlor ich Muskulatur und Fitness. Und das Gewicht war auch nicht gerade besser. Ca. 1 Jahr später stand ich dann wieder auf dem Platz, allerdings erneut wieder nicht richtig fit. Häufige Probleme äußerten sich am Knie, Schwellungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Dort zog ich mich dann immer mehr zurück vom Fußball aufgrund der Angst sich erneut zu verletzen. Leider konnte ich nicht lange widerstehen. Seit klein auf habe ich Fußball gespielt, und das auch nicht gerade schlecht. Mich packte erneut die Leidenschaft und ich fing wieder an.

2020, Endlich konnte ich in der 1. Mannschaft spielen, leider natürlich nicht so lange…Erneute Verletzung, Diagnose: erneute Vorderer Kreuzbandriss, Innenmeniskusriss, erneuter Knorpelschaden vierten Grades.
Diesmal war ich komplett am Boden zerstört da ich wusste was das alles bedeutet, und dazu kam noch die neue Verletzung des Meniskus. Ich suchte einige Ärzte auf, und ließ mich schlussendlich wieder Operieren. Die Operation wurde in zwei Aufgeteilt Operationen, da ich eine Knorpelzelltransplantation bekam. Bedeutet in der 1.OP wurde mein Meniskus genäht, Knorpelzellen entnommen, und mein alter Bohrkanal der alten Kreuzbandplastik mir einem Stück Knochen aus meinem Becken aufgefüllt. 2.OP Entnahme und einsetzen der Kreuzbandplastik und einsetzen des gezüchteten Knorpels. Die Operationen hatte ich im Dezember 2020 und Januar 2021. Ganze 3 Monate war ich auf Krücken unterwegs..

Leider habe ich auch noch dauerhaft Probleme, dickes Knie, Schmerzen, kaum Kraft. Trotz weiter Krankengymnastik.

Suche um Rat

...zur Frage

Was du machen darfst oder nicht, kann nur dein Arzt beurteilen.

Nach dem, was du schilderst, würde ich Fussball dringend bleiben lassen. Die Wahl der Sportart hängt auch davon ab, wo der Knorpelschaden liegt: retropatellar oder zwischen Ober- und Unterschenkel. Besonders in letzterem Fall sind alle Sportarten mit heftigem Auftritt kritisch (solche Sportarten, wo also Rennen oder Springen dazugehört). Ist der Schaden retropatellar, ist eher ein tieferes Kniebeugen kritisch zu sehen, sowas was du z.B. bei Hocksprüngen machst.

Wahrscheinlich scheiden so ziemlich alle Ballsportarten aus, wenn du dein Knie noch länger intakt halten möchtest, bzw. es nicht noch mehr schädigen möchtest.

Ob das dicke Knie und Schmerzen noch Ausläufer der OPs sind, sollte dein Arzt beurteilen. Da der letzte Eingriff im Januar war, kann es schon noch sein, dass die Probleme noch daher kommen. Leider weiß niemand, wie sich das entwickelt. Nicht zu unterschätzen sind so lästige Dinge wie ein "Erinnerungsschmerz". Der ist ähnlich wie ein Phantomschmerz bei einem amputierten Bein. D.h.: es tut dir was weh, aber das ist längst ausgeheilt. Der Schmerz wird nur im Gehirn produziert, damit du eine Bewegung unterlässt, die dein Gehirm als gefährlich programmiert hat. Auch das kann nur ein Arzt beurteilen.

Und wahrscheinlich kann dir auch niemand ganz genau sagen, was dein Körper noch verträgt.

Fitnesstraining mit moderatem Muskelaufbau wird wohl klappen, solange du die Übung "Beinstrecker" weglässt und alle Beinübungen mit nicht zu hohem Gewicht und nicht explosiv ausführst.

Ansonsten klappt Radfahren sicher sehr gut, also "richtig" mit Rennrad (evtl. hier auch nicht im sehr schweren bzw. nicht im Sprintbereich fahren, also eher im Ausdauerbereich, aber das kannst du dann nach ener Weile selber beurteilen,was dir gut tut). Auf jeden Fall ist Radfahren für den Knorpel schon mal gut, da er bewegt und geschmiert und nicht maximal belastet wird. Hier gibt es auch tolle Vereine, wo du ähnlich wie beim Fussball gut integriert wirst.

Als Einzelsportart ist natürlich Schwimmen ganz vorne, wobei du auch hier beim Brustschwimmen und beim Kraulen den Beinschlag kritisch beobachten solltest, ob es da eine Verschlechterung des Knies gibt.

Sicher wäre auch eine anfängliche jährliche Begutachtung des neuen angezüchteten Knorpels in deinem Knie per MRT zu empfehlen. Dann sieht man, wie der Sport, den du dann machst, sich darauf auswirkt. Fühlen kann man das nicht unbedingt, denn der Knorpel selber hat keine Nerven und das Gewebe drumherum kann schon wehtun, ohne dass es dem Knorpel schlecht geht. Und anders rum.

Versuche, dein Knie nicht wieder zu verletzen, du weißt sicher, dass die Möglichkeiten, operativ zu helfen, begrenzt sind. Als nächstes wäre dann ein künstliches Kniegelenk dran und das hält nicht ewig. Das kann zwar ausgetauscht werden, aber auch nicht so häufig.

Lass es also ruhiger angehen, lasse Fussball bleiben. Konzentriere dich nicht darauf, was du NICHT mehr kannst (auch wenn es etwas schmerzt, dass du Fussball nicht mehr machen sollst), konzentriere dich darauf, was du machen KANNST.

...zur Antwort

man sieht, dass du Sport machst. Alles weitere ist halt relativ. Inwieweit man dir den Sport ansieht und wie er den Körper prägt (wahrscheinlich meinst du muskulär), hängt davon ab, was für einen Sport du machst. Und wie deine individuelle genetische Veranlagung aussieht. Mehr kann man so allgemein nicht dazu sagen.

Lass dich von den anderen Kommentaren (die ich ziemlich daneben finde) nicht einschüchtern. Vielleicht haben die auch den der Antwort vorangehenden Text nicht gelesen, der sagt: "Denke daran, dass Du Teil einer Community bist und am anderen Ende ein Mensch sitzt. Schreibe bitte respektvoll und hilf dem Fragesteller und allen Mitlesern weiter".

Gerade in deinem Alter ist man noch nicht so sicher in allen Dingen und klärt gerne einiges über Vergleiche mit anderen ab. Würdest du die Frage als 30jähriger stellen, wäre sie seltsam - so ist sie aber völlig zulässig und verständlich.

Also, du brauchst dich nicht zu verstecken.

...zur Antwort

ich denke, keiner schafft Handstand bereits anfangs so "cool" aus dem Stand. Du solltest das sehr häufig gegen eine Wand probieren. Wenn du hierbei sicherer wirst und die Position eine Weile halten kannst, kannst du das mit mehr Abstand von der Wand probieren. Den Abstand von der Wand erhöhst du schrittweise. Dann üben üben üben. Für einen guten Handstand brauchst du außerdem starke und gesunde Schultern und eine bewegliche BWS (Brustwirbelsäule). Auch brauchst du Stabilität und gute Kontrolle deiner Körpermitte (Bauch/Rückenmuskeln und WS). Pass also auf, was du machst. Es hängt auch wesentlich von deinem Gewicht ab, ob und wie du einen Handstand hinbekommst. Ich hab den auch nie frei geschafft. Das ist aber auch kein Problem. Man muss nicht alles können.

Kopfstand beginnst du sehr langsam und sehr konzentriert. Wenn dir die Beweglichkeit (und Kontrolle und Gleichgewicht) fehlt, das vom Boden aus zu starten und du Schwung nehmen musst, wird das nie wirklich gut. Dann arbeite an Beweglichkeit, Kontrolle und Gleichgewicht: üben üben üben.

...zur Antwort

die Frage erübrigt sich einerseits, weil keine Mannschaft, die auf Leistungssportebene ist, dich als Anfänger aufnehmen wird.

Wie stellst du dir das vor? Du als Anfänger zwischen lauter Profis? Warum sind das Profis? Weil die es drauf haben. Du als Anfänger nicht. Nichts gegen dich als Person, aber kein Anfänger kann da mithalten.

Sind das alles Auswüchse der heutigen Sprüche wie "we are equal?" Wir sind nicht "equal", wir sind alle sehr unterschiedlich. Zum Glück.

Wenn du da mitspielen willst, fang unten an und erarbeite dir das Können durch langes Training. Dann siehst du, wo du schließlich raus kommst. Vielleicht schaffst du es in die Leistungssportler-/Profiebene. Das ist aber ein strammer Vorsatz.

...zur Antwort

"Hallo, ich wiege um die 47/48 kg und bin 161 groß. Mein Gewicht schwanger irgendwie immer zwischen 47 und 48 aber ich weiß nicht warum, deshalb habe ich Mal alle hingeschrieben. Sollte ich annehmen?"

Ja, du solltest annehmen.

...zur Antwort

Zu a) und b) ein bißchen, vor allem aber zu deiner Frage c):

In ärmeren Ländern, die sehr wenig technisiert sind, ist der ökologische Fußabdruck gering. Alle Standards, die eine moderne Gesellschaft ausmachen, wie Bildung, Gesundheit, die allg. Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln usw ist dort im allg. weit schlechter, als in Ländern mit höherem ökologischen Fußabdruck.

Verallgemeinernd kann gesagt werden, je geringer der ökologische Fußabdruck, umso schlechter geht es den Menschen!

Deine angefragten notwendigen Konsequenzen: die Menschen, die unter erbärmlichsten Umständen leben, sollten Anschluss an die technisierte Welt erhalten. Dadurch erhöht sich der ökologischer Fußabdruck dieser Menschen und sie erhalten die Chance auf ein menschenwürdiges Leben ohne Mangelernährung, medizinische Unterversorgung, erhöhte Kindersterblichkeit usw usf...

(Was nicht heißen soll, dass technische Innovationen diese Korrelation nicht entkoppeln können, z.Zt. ist es aber so wie ich es beschreibe.)

Ist dir das kritisch genug?

...zur Antwort

ja, das ist zu viel. Kommt allerdings drauf an, womit man das ins Verhältnis setzt. Zum Durchschnitt ist es zu viel, für die Optik auch. Nimm doch einfach etwas ab. Du tust dir einen Gefallen damit.

...zur Antwort

was da schnappt, kann nur ein Arzt mit viel Erfahrung und bei körperlicher Untersuchung feststellen. Oder evtl. durch ein MRT, wobei aber nicht sicher ist, dass man dadurch was findet.

Möglicherweise ist der Meniskus oder seine Aufhängung am Band nicht mehr zu 100% in Ordnung und hat durch deinen Unfall damals einen Schaden erlitten, der sich natürlich im Verlaufe der Zeit verstärken kann. Du hattest damals auch eine Seitenbandablösung. Da der Meniskus auch mit den Bändern verwachsen ist (genauer: der Innenmeniskus mit dem nach innen gelegenen Seitenband), kann auch seine Führungsfunktion beeinträchtigt werden. Das könnte das Schnappen verursachen. Der Innenmeniskus des linken Knies befindet sich an diesem Knie auf der rechten Seite, also da wo du das Schnappen lokalisierst.

Ebenso könnten Knorpelschäden ein Schnappen verursachen, aber das wäre dann schon ein weiter fortgeschrittener Prozess, den ich bei deiner Schilderung nicht vermute.

Ich würde versuchen, das Schnappen nicht unter Belastung zu provozieren. Suche dir vielleicht noch mal einen anderen Orthopäden. Was aber sein kann, dass du dich damit abfinden musst und es im Laufe der Zeit nicht unbedingt besser wird und man da auch nicht wirklich was machen kann. Schone dein Knie insofern, dass du nur das machst, was gut geht: viel Bewegung, keine Extrembelastungen (vor allem nicht in extremen Gelenkstellungen) und keine sehr schnellen Wechsel des Kniegelenkwinkels (du schreibst ja, dass beim schnellen Wechsel des Kniebeugungswinkels das Schnappen stärker auftritt).

...zur Antwort

wenn so eine Verletzung entsteht, ist es häufig nicht möglich, ganz genau festzustellen, welches Bindegewebe einen Schaden bekommen hat, häufig gehen die Strukturen ja auch ineinander über. Ob es nun Band, Sehne, Sehnenansatz, Gelenkkapsel oder Muskel war, lässt sich wie gesagt nicht immer festellen.

Deine Pause und dann leichte Steigerung beim Fussballtraining sind optimal und haben ja zur Genesung beigetragen. Trampolinsprünge sind (andere Sprünge ohne federnden Untergrund noch mehr) eine hohe Belastung für alle Strukturen.

Offensichtlich ist, dass nach deiner Schilderung bei dir die Verletzung entweder noch nicht vollständig ausgeheilt war, oder ein leichter Schaden geblieben ist. Dieser mögliche Schaden hat sich bislang beim Fussballtraining nicht negativ bemerkbar gemacht. Also lass das mit dem Trampolinspringen für eine weitere Zeit einfach bleiben und starte dann (vielleicht noch mal 3 Monate) mit sehr kleinen Sprüngen. Und wenn das nicht mehr geht, dann wäre das sicher nicht das Schlimmste, solange die Hauptsportart noch funktioniert.

...zur Antwort

wenn kein medizinisches Problem vorliegt, würde ich auf Unterzuckerung tippen. Ausdauersportler kennen das unter "Hungerast". Das passiert, wenn für die abgerufene Leistung nicht mehr genug Energie in Form von Glykogen vom Körper bereitgestellt werden kann. Typischerweise passiert das in zwei Fällen:

  1. Du hast lange trainiert und deine Reserven sind schon reichlich am Ende und du gibst einfach weiter Vollgas. Ich rede hier von mehr als mind.90 Minuten Training, oder
  2. du hattest vor dem Training einen extrem hohen Zuckerspiegel (z.B. weil du viel Zucker gegessen hast) und den hohen Zuckerspiegel hat dein Insulin dann abgeräumt und in Zielorgane verschoben (Muskeln, Leber, Fettgewebe nach Umwandlung) und diese Speicher können so schnell nicht aktiviert werden oder sind partiell weiter unterversorgt. Das heisst, du trainierst mit einem viel zu geringen Blutzuckerspiegel. Das wäre ganz typisch für jemand, der wenig isst (z.B. Diät macht) und dann aber kurz vor dem Training, damit das dann doch gut klappt, Zuckerriegel verzehrt.

In beiden Fällen kommt diese Ermüdungserscheinung rapide und gleicht eher einem Schwächeanfall, der einen auf einen Schlag überkommt und auch mit starkem Schwitzen verbunden ist. Also nächstesmal die beschriebenen Fehler nicht machen und "normal" essen.

Wenn dir das wieder passiert, dann kannst du Traubenzucker konsumieren, der direkt ins Blut übergeht, um die Symptome, die mit Kreislaufzusammenbruch einhergehen können, wirksam abzustellen. Ein Kreislaufzusammenbruch ist nicht ganz ungefährlich. Nimm für solche Fälle evtl. Traubenzuckerplättchen mit. Die sind aber NICHT zur normalen Ernährung gedacht, retten dich aber vielleicht mal in einer solchen Situatuion.

...zur Antwort

zuerst mal, solltest du zum Arzt gehen, da wir hier nur Vermutungen machen können aufrgrund deiner Angaben.

Wenn es auf der inneren Seite des Knies weh tut, können das verschiedene Sachen sein. Es kann der Pes Anserinus oder der dazu gehörende Schleimbeutel gereizt sein. Dann kann es (bei Druckempfindlichkeit) der Innen-Meniskus oder sogar der mediale Knorpel zwischen Ober- und Unterschenkel sein. Weiter kann es eine Plica sein. Oder noch anderes. Also mal zum Orthopäden gehen, der das diagnostiziert und dann eine Therapie einleitet.

Das Jumpers Knee bezeichnet eine Reizung der Sehne unterhalb der Kniescheibe. Das ist die Sehne, die die Kraft der Oberschenkelmuskeln auf den Unterschenkel überträgt. Das fängt recht harmlos an und kann sich zusehends verschlechtern, bis evtl. überhaupt kein Sport mehr gemacht werden kann. Wenn du anfängst, jeden Tag 2000 Seilsprünge zu machen, solltest du dich allerdings auch nicht fragen, wieso du Probleme am Knie (oder Fuß bekommst), sondern dich höchstens wundern, wenn du keine Probleme bekommen würdest. Also solltest du diese neue Belastung (Seilhüpfen) erst mal komplett einstellen und zukünftig neuartige Belastungen langsam und Stück für Stück in den Alltag integrieren.

Auch da es mit der Therapie für ein Jumpers Knee anfangs sehr günstig aussieht, solltest du recht bald zum Arzt gehen. Wir können alle ohne Sport nicht leben. Suche dir ne andere Bewegungsart als Seilhüpfen aus. Und wenn du irgendwann wieder damit anfangen solltest, dann gewöhne dich langsam daran. Nicht jeden Tag machen, höchstens alle 2 Tage und zuerst nur wenige Sprünge. Alters- und gewichtsabhängig passen sich die Strukturen an die zunehmende Belastung an, haben aber keine Chance dazu, wenn du auf einmal so viel von etwas machst und das dann auch noch täglich. Nach längerer Trainings- und Eingewöhnungszeit wird man wahrscheinlich auch 2000 Seilsprünge am Tag verkraften. Geh mit deinem Körper etwas pfleglicher um.

...zur Antwort

der beste Tipp, den man geben kann, ist wohl: einfach dranbleiben und machen.

Wenn du eine Weile trainierst, bekommst du ein gutes Gefühl dafür, was funktioniert und was nicht. Bevor du also zögerst, probiere einfach alles mögliche aus und tue das beständig.

Beim Training versuchst du, besser zu werden. Deswegen musst du deinen Körper fordern. Das kannst du entweder mit einem für dich hohen Trainingsgewicht erreichen oder mit vielen Wiederholungen. Beides ermüdet den Muskel und ergibt damit einen Trainingsreiz.

Dazu einige Worte: wenn du mit für dich hohen Gewichten trainierst (was in der Regel bedeutet, dass die Gewichte so hoch sind, dass du ca. nur 6 Wiederholungen schafffst), dann kannst du dich dabei verletzen. Deswegen wärmt man sich vor schwerem Training gut auf, und zwar mit der gleichen Übung aber mit leichten Gewichten und vielen Wiederholungen (WH). Bei Training mit leichtem Gewicht ist das Aufwärmen schon das Training. Also kannst du mit Liegestützen i.d.R. ohne großes Aufwärmen beginnen, da du dabei wahrscheinlich mind. so um die 15 Stück schaffst. Wenn nicht, dann ist das für dich ein schweres Trainingsgewicht und du wärmst dich mit leichten Liegestützen erst auf (anstatt der Füße sind die Knie auf dem Boden. Das macht die Übung deutlich leichter.) Gleiches gilt für alle Übungen. Je schwerer die Übung, desto mehr aufwärmen.

Wenn du leichte Gewichte benutzt, kannst und solltest du immer bis ans momentane Geht-Nicht-Mehr trainieren. Das nennt man Muskelversagen.Wenn du von einer Übung so um die 20 WH schaffst, dann kannst du hier maximal viele letzte WH noch schön "rausquälen", so dass der Muskel anfängt zu brennen, also zu übersäuern. Dann machst du eine Pause und dann das gleiche nochmal und dann ein 3. Mal. Aber auch dann noch mit sauberer Technik arbeiten. Wenn du mogelst und Schwung nimmst oder die Bewegung abfälschst, dann ist Zeit abzubrechen. Wenn du schwere Gewichte benutzt, solltest du nicht bis zum Muskelversagen gehen. Du hörst 1 oder 2 WH vorher auf! Dafür machst du dann einen Satz mehr, also z.B. nochmal 6 WH und dann noch mal 6. Dann vielleicht nochmal. Oder du reduzierst das Gewicht und machst dann nochmal 12 WH.

Mit alleinigem schweren Training ist es i.d.R. schwierig, maximal Muskeln aufzubauen. Schweres Training ist wichtig, aber mind. so wichtig ist "leichtes" Training, also mit Gewichten um 12-20 WH oder manchmal sogar noch etwas mehr. Am besten du kombinierst schweres und leichtes Training. Entweder in einer Trainingseinheit oder einmal schwer, nächstes mal leicht.

Wenn du einen Muskel auf diese Art dann ziemlich erschöpft hast, dann braucht der normalerweise mind. 1 Tag Pause. Z.B. Montag Beine: frühestens Mittwoch wieder Beintrainig. Wenn du dich sehr erschöpft hast, kann es auch erheblich länger dauern. Mit Muskelkater soll man nicht trainieren, mit einem leichten "Ziehen" in der Muskulatur kannst du ein leichtes Training machen. Ein schweres nur, wenn die Muskeln sich ausgeruht anfühlen.

Gewichte, die so schwer sind, dass man nur 1 oder 2 WH damit schaffen würde, sind gefährlich. Für jeden, auch für Profis. Also Hände weg von diesen Maximalkraftversuchen.

Führe die Übungen so aus, wie sie von erfahrenen Leuten gezeigt werden. Auf YT gibt es einige Spinner, aber wenn du dir für eine Übung mehrere Leute anschaust, dann werden nicht alle davon Spinner sein und in der Summe werden die Tipps für die Übung stimmen.

Und damit das mit dem 1. Tipp (einfach dranbleiben) auch klappt, gilt 2.: gesund bleiben! Sich also nicht beim Training mit irgendwelchen verrückten Sachen zu verletzen. Das klingt etwas simpel, kommt aber aus meiner schon ziemlich langen Trainingserfahrung.

Mit Essen: ja, hau mal ordentlich rein. Und wenn es irgend geht, dann mit gesunden Sachen. Richtigem Essen. Also das, was zu Hause gekocht wird und nicht Süßkram. Süßkram ist auch als Ergänzung OK, sollte aber nur eine kleine Rolle in der Ernährung spielen. Beobachte dabei auch, dass du nicht irgendwann nur an Fett zunimmst, weil du einfach zuviel frisst. Das scheint aber momentan nicht dein Problem zu sein.

Wenn noch Fragen sind, her damit.

...zur Antwort

du hattest eine Ausrenkung der Kniescheibe in Richtung nach außen. Danach ist nichts geschädigt laut Befund, allerdings ist das mittlere Halteband etwas verlängert und sieht etwas anders aus, als normal. Die Kniescheibe hat auf der Rückseite (zum Knie hineinweisend und medial: also in Richtung zum anderen Knie weisend) einen kleinen Knochenschaden, der wahrscheinlich bei dir durch die Ausrenkung passiert ist. Ausserdem steht die Kniescheibe ein bißchen zu weit zur Außenseite. Das ist bei vielen so und begünstigt allerdings eine weitere Ausrenkung. Zum Glück ist der Knorpel ohne Schaden. Wahrscheinlich ist, dass du auch durch die Ausrenkung den Gelenkerguss bekommen hast. Du solltest weitere Ausrenkungen möglichst vermeiden, da dabei immer die Gefahr besteht, dass der Knorpel doch mal geschädigt wird.

Es sieht nur nach Befund nicht schlimm aus. Genaueres kann/soll dir der Arzt sagen und den solltest du auch fragen. Wahrscheinlich gibts Physiotherapie mit Stärkung des musculus vastus medialis verschrieben.

...zur Antwort