Bouldern über Wasser

4 Antworten

Hi,

ich kann mir kaum vorstellen das sowas künstlich angelegt wird. ich kenne es zwar von Thailand (mit dem Boot zum Felsen), aber es ist nicht besonders ideal zum Bouldern. Du musst bedenken das du mit den Kletterschuhen zum Bouldereinstieg schwimmen müsstest und somit die Griffe / Fels auf Dauer alle patsch nass wäre. Zum Sportklettern (Free Solo) macht es schon Spaß, jedoch wäre die Strecke eines Boulders einfach zu kurz. Es gibt zwar z.B. sowas hier: http://www.jetfloat-international.com/de/aktuelles/waterclimber-3/ jedoch ist das nicht mit ernshafter Kletterei vergleichbar.

Lg

Draußen gibt's das schon. Nennt sich "Deep Water Soloing". Die Spezialisten klettern da ungesichert bis zu 20 m hoch und krachen schon mal aus dieser Höhe ins Wasser. Ist Ungeübten nicht zu empfehlen, da sich selbst die Experten Verletzungen zuziehen. Drinnen ist mir keine entsprechende Anlage bekannt. Wäre auch schwierig zu betreiben, durch den enormen Aufwand, eine Boulderwand mit einem Schwimmbecken zu kombinieren – dafür dürfte es an Interessenten fehlen.

Schau mal bei YouTube nach "HardMoves 2013 SuperFinals" - die wurden in der Schwimmoper in Wuppertal ausgetragen. Soweit ich das aber verstanden habe, wurde diese dafür extra umgebaut bzw mit den Kletterwänden versehen.

So ganz verstehe ich aber den Sinn echt nicht. Wasser? Ich meine die Schuhe werden patschnass und wenn du bis dato noch keine Blasen bekommen hast gibt es dann ganz sicher welche. Und wenn es mal eine längere Route sein soll oder man viel Handschweiß hat sollte man trotzdem keinen Chalkbag mitnehmen, weil der ja dann auch Geschichte ist, wenn man absteigt. Oder hat Wasser einen entscheidenden Faktor (außer Fun), den ich bisher nicht erkannt habe?

http://www.youtube.com/watch?v=1wvHy7C_8T0

stehen die kletterwände immer noch? man könnte ja auch liquid chalk nehmen, wenns is. Spaß is zumindest der großte faktor :D

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Letztes Jahr hatten sie in Franken zum KletterFestival in einem fränkischen Freibad eine Schrägwand aufgebaut zum deep water. Ebenso gab es das in Dresden am Elbufer.

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