Warum bekomme ich beim Kraulschwimmen immer Wasser ins Ohr?

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Es gibt viele Ursachen dafür. Eine davon ist z.B. dein Ohrbau. Das kannst Du natürlich nicht verhindern und als Ausweg, kannst Du Ohrstöpsel benutzen. Die zweite Möglichkeit kann sein, dass Du beim Luftholen, den Kopf viel zu viel zur Seite drehst. Manchmal sieht man bei den Schwimmern, dass die bei Luftholen die Decke anschauen können. Versuche vielleicht den Kopf nur so weit zu drehen, dass Du die Luft nur mit dem Mundwinkel holst. Wenn das nicht klappt, bleiben Dir leider die unangenehme Ohrstöpsel.

Das liegt vermutlich an der leichten Drehbewegung des Kopfes unter Wasser welches du beim Kraulen ausübst. Hier scheinen deine Gehörgänge empfindlich auf Wasser zu reagieren. Verhindern kannst du dies mit entsprechenden Wasserfesten Ohrstöpseln.

Probier es einmal in einem Hallenbad aus, weil durch die Wellen in einem See kann noch leichter Wasser ins Ohr gelangen als sonst. Außerdem probier eine Länge ohne Atmen aus und ob Du dabei auch Probleme hast, bzw. untertauchen - waagrecht strecken und langsam um deine Körperachse rollen. Das Wasser dringt normalerweise nur dann ins Ohr ein, wenn Du das Ohr nach oben hast und sollte auch wieder raus gehen, aber erst nach dem Schwimmen. Sobald das Ohr einmal geflutet war, wird immer wieder Wasser rein kommen, bis das Ohr wieder trocken ist. Beim Kraul schwimmen selbst kommt mir nur noch bei einer falschen Bewegung Wasser ins Ohr und daher solltest Du deine Atemtechnik überprüfen - nicht nach vorne oder oben schauen während dem Einatmen, sondern nur seitlich über das Wasser hinweg und dabei die Nackenmuskeln nicht anspannen (kein Heben des Kopfes, ein Aug ist unter Wasser). Wie kriegt man das Wasser nach dem Schwimmen wieder raus: mit Reinungs- und Pflegetropfen z.B. Normison (durch den Essiganteil wird die Oberflächenspannung verringert und das Wasser rinnt leichter wieder raus), danach mit einem sauberen Handtuch oder Taschentuch leicht abtupfen und man kann das Ohr natürlich auch mit einem Föhn auf geringer Temperatur trocknen. Wenn das Wasser länger drinnen bleibt, könnte das auch zu Entzündungen führen, das solltest Du also auf jeden Fall vermeiden.

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Früher dachte ich immer, die abgeteilten Schwimmbahnen seien eigentlich nur dazu da, damit die Kraulschwimmer SCHNELL ihre Bahnen hin und her schwimmen können. Aber nun stelle ich fest, dass Kraulschwimmen überhaupt nur dann möglich ist, wenn keine Brust- oder Rücken- oder gar Delphinschwimmer im "allgemeinen", nicht abgetrennten Schwimmbereich unterwegs sind.

Es wird z. B. immer gesagt, man solle den Kopf beim Kraulschwimmen nur leicht zur Seite drehen, so dass das "untere" Auge noch im Wasser bleibt und man nur den Beckenrand, aber keinesfalls etwa die Decke sieht. Völlig unmöglich so etwas auszuführen, wenn nebenan z. B. ein Brustschwimmer gerade die Arme nach hinten zieht und einem die so erzeugte Welle geradewegs ins Gesicht hinein schaufelt.

Ist man als Kraulschwimmer in der abgeteilten Bahn unterwegs, dann hat man dieses Problem nicht. Um aber in dieser Bahn schwimmen zu können, muss man richtig kraulen können und so schnell sein wie die anderen. Ich kann es aber nur sehr behelfsmäßig (trotz mehrerer Kurse und zuletzt Einzelunterricht) und bin in der Kraulschwimmbahn das absolute Verkehrshindernis.

Schwimmt man im See, dann sieht man als Kraulschwimmer nicht wohin man schwimmt. Während des Einatmens zur Seite hat man keine Sicht nach vorne, und der See-Boden - sofern überhaupt zu sehen - hat keinerlei Markierung. Und wenn das Wasser nicht absolut spiegelglatt ist, ist Kraulschwimmen auch nicht möglich.

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