2 Mal am Tag Sport?

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3 Antworten

Profi-Sportler und Amateure sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Während beim Profi-Sportler alles auf den Sport ausgerichtet ist, muss der Amateur neben dem Sport auch arbeiten.

Wenn der Profi-Sportler 2 x 2 Stunden trainiert, dann hat er weitere 20 Stunden für die Regeneration übrig. Tut ein Amateur das gleiche, dann hat er neben Training und Arbeit maximal 12 Stunden zur Regeneration.

Wie Wurststurm weiter ausführt, bewegt sich der Profi-Sportler in einem profesionellen Umfeld, auf das ein Amateur selten, oder nur mit zusätzlichem Aufwand, zurückgreifen kann.

Unter diesem Blickwinkel kann ein Amateur eine gewisse Zeit eine solche Belastung durchstehen und auch Nutzen daraus ziehen. Es braucht dann aber entweder eine fachliche Betreuung in der Planung und Umsetzung oder viel Körpergefühl und Erfahrung in der Trainingsgestaltung durch den Sportler selbst.

Bei Ausdauersportarten ist oft eine längere Trainingseinheit zwei kürzeren Einheiten vorzuziehen. 

Heja, heja ...

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das Wichtigste ist schon von den Vorkommentatoren gesagt worden. Man kann noch ergänzen, dass alles relativ ist.

Wenn du z.B. dein jetziges Training einfach in 2 Hälften aufteilst und dann mit je einer Hälfte insgesamt 2x täglich trainierst, erhöhst du damit nicht die Gesamtbelastung. Das könnte sinnvoll sein, wenn z.B. die Traingsarten sich unterscheiden, z.B. ein morgendlicher Block mit Kraft- und Ausdauertraining und der 2. abendliche Block dann Techniktraining. Evtl. ist ein Techniktraining direkt hinter ein Kraftausdauertraining nicht so optimal; das könnte man dann splitten. Insofern kann 2x täglich trainieren Sinn machen, wenn es ins System passt.

Zweimal täglich zu trainieren, geht ansonsten nur dann gut, wenn beide Trainingsteile zusammen so lang sind, wie einer täglich sein sollte. Wenn du z.B. anstatt eines normalen 1,5stündigen Trainings morgens nur 45 Minuten Zeit hast und abends nochmal 45 Minuten, würde dich das auch nicht umbringen. Aber ein komplettes(!) anstrengendes Training zu wiederholen, macht keinen Sinn.

Mindestens(!) einen Tag Pause brauchen Organsysteme, die an ihre physiologischen Grenzen gebracht wurden. Wenn du also zum Muskelaufbau bis ans Muskelversagen trainierst, benötigen die trainierten Muskeln mind. 1 Tag Pause, oder wenn du bei sehr langen Ausdauereinheiten alles gegeben hast, dann dauert die Regeneration u.U. sehr lange. Nach einem Marathon kann sich die komplette Regeneration über Wochen hinziehen. Manche Bodybuilder gehen 2x täglich ins Studio, trainieren morgens den Bizeps, abends den Trizeps. Damit ist man nicht überfordert. Wie du siehst, ist alles relativ.

Und na klar, stehen Profis andere, umfangreichere Regenerationsmethoden zur Verfügung. Die könntest du dir auch einkaufen, könntest...

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und wenn man das professionell den Sport macht

Abgesehen von den grammatikalischen Bedenken verwechselst du "professionell" mit "viel". Du trainierst viel aber noch lange nicht professionell. Professionell bedeutet, der Einzel- oder Teamsportler trainiert in einer kommerziellen Situation mit bezahlten Trainern, Ärzten, Equipment, Umgebung und wird für seinen Sport auch entlohnt. Das kann man nicht einfach gleich setzen mit "viel". In dieser Umgebung definieren die Betreuer die Quantität und vor allem die Qualität der Regeneration.

Was du machst ist einfach viel trainieren. Das kann ok sein oder nicht, je nachdem ob du Glück hast geht dein Konzept auf oder du trainierst geradewegs in die Verletzung oder ins Übertraining rein. Ausser dir kann das niemand einschätzen und das ist der Unterschied zu einer "professionellen Umgebung".

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