Es ist nie gut mit leeren Speicher zu trainieren. Aber es geht schon, sollte aber auf die Dauer nicht zur Gewohnheit werden. Denn wenn die Glycogenspeicher leer sind, bringt das Training nichts. Die Muskelmasse wird angegriffen und die will man ja nicht verlieren sondern eher behalten ;-) . Am besten - so mach ich es meistens - eine Banane oder ein Weißbrot essen. Sie belasten nicht zu sehr beim Training und Du hast ein paar Kohlenhydrate in Dir, die dann für die Energiegewinnung hergenommen werden können. Nächstes Mal einfach drauf achten das Du ordentlich isst - Frühstück ist ganz wichtig um gut in den Tag zu kommen.

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Falls es eine Überbelastung sein sollte, dann sollte man dem Arm eine Pause gönnen, sonst macht man es nur schlimmer. Aber was es genau ist kann keiner sagen, auch nicht Dr. Googl. Man kann sich etwas im Internet informieren, aber die genaue Diagnose kann nur ein Arzt machen wenn er sich das ansieht und die Geschichte kennt wie und wann es zu den Schmerzen kam. Ich rate Dir zu einem Arzt zu gehen der sich das ansieht und wenn er Dir vorrübergehende Ruhe verordnet, dann mach das auch. Du tust Dir damit keinen Gefallen wenn Du die Überbelastung noch weiter belastest, das führt nur zu schlimmeren Verletzungen. Ich wünsche Dir gute Besserung.

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Ich habe eine angewachsene Beinlängendifferenz von nur 0,5 cm. Ich laufe dennoch meine Events von 5 km Run bis Marathon. Ich hatte noch nie Probleme. Es gibt aber Einlagen die man sich anpassen lassen kann und so eine zumindest 1 cm Ausgleich verschaffen könnte. Da dürften dann keine weitere Probleme auftreten. Am besten wenn Du das einfach mal ausprobierst. Lege in Deinen Schuh ein bis zwei Einlagen mehr rein und laufe damit erst mal eine kürzere Strecke. Mach das einfach mal 3x die Woche - 2 Wochen lang. Du wirst es merken wenn es nicht gut ist.

Sicher könntest Du auch ohne diesen Ausgleich laufen, aber da sehe ich eher die Problematik bei einem ergonischen schönen entspannten Lauf. Du wirst immer in der Schieflage laufen und das könnte auf die Dauer die Kniegelenke, Hüfte und Bandscheiben negativ belasten. Früher oder später wirst Du dann Probleme bekommen, was nicht viel Sinn macht. Daher empfehle ich Dir schon, geh zu einem Schuhorthopäden und lasse Dir ein paar Einlagen mit dieser Differenz anfertigen. Die bekommst Du sogar auf Rezept vom Orthopäden oder auch Hausarzt. 2 Paar werden von der Krankenkasse genehmigt und man zahlt nur noch einen kleinen Betrag selber dazu.

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Ich laufe seit Dezember parallel zu meiner Garmin FR 310XT noch mit der Runtastic.App. Da habe ich festgestellt, dass die GPS von runtastic nicht so gut ist wie die meiner Garmin. Alleine schon wenn man an Unterführungen läuft, verliert die GPS von runtastic so wie auch die Garmin den Kontakt. Die Garmin zählt dann die Luftlinie zusammen und so bekommt man die Meter wieder dazu gezählt, das macht die GPS von runtastic nicht! Bei einem 10 km Lauf können somit zwischen 400 bis 800 Meter fehlen. Als Ersatz wenn man mal seine Uhr vergessen hat ist es sicher ganz gut, denn so kann man dennoch auf der Karte seine Route ansehen. Die nette Motivationen, die von den Freunden kommen sind auch noch super. Aber die Enfernung und die Pace ist so auf meiner Uhr genauer, als die von der Runtastic.

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Bei einer Schwellung und Taubheitsgefühl solltest Du besser einen Arzt hinzuziehen, der kann es untersuchen und röntgen. Alles andere was wir Dir hier aus der Ferne raten, bringt nicht wirklich viel. Ich bin 2011 bei einem Berglandschaftslauf 30 km nach 10 km gestürzt - knickte ebenfalls mit dem Fuß um. Habe lange damit Probleme, weil ich nicht gleich zum Arzt bin. Nachdem es aber nach 3 Monate nicht besser wurde, habe ich es dann doch untersuchen lassen. Bänder waren überdehnt, die AS war gut gereizt, die ganze Sache hat dementsprechend etwas länger gedauert. Wäre ich gleich hin, hätte ich nicht so lange Probleme gehabt. Also, lass es untersuchen, Du tust Dir selbst und der schnelleren Heilung einen Gefallen.

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Erster Marathon (in 4:04) - starke Übelkeit ab km 28 bremste

Erster Marathon (in 4:04) - starke Übelkeit ab km 28 bremste

Hallo zusammmen!

So, die Premiere habe ich überstanden, zu meiner nur mäßigen Zufriedenheit, ich hatte eine Zielzeit von ca. 3:45 angepeilt. Zum allerersten Mal kam bei einem Lauf Übelkeit auf, ich musste mein Tempo deutlich drosseln, sonst hätte ich womöglich gespukt (das habe ich mal schön gelassen, weil ich nicht wußte, ob mich ein Erbrechen erleichtert hätte oder mich ggf. ein derartiger Eingriff in den Salzhaushalt noch sehr viel stärker geschwächt/ gebremst hätte).

Zu den Fakten:

• mein Maximalpuls ist 208, ich bin die Hälfte des Marathons ca. mit Puls 192 (!) laut Polar-Uhr in 1:53 gelaufen, ohne größere Beschwerden oder Quälerei

• ab km 28 wurde mir sehr übel, ich musste also einbremsen

• ab km 10 alle 5 km eine PowerBar Energy-Gel und recht wenig Wasser

• ich habe während des Trainings auch nur Wasser getrunken, darum wollte ich nicht auf den angebotene lauwarmen Eistee umsteigen; leider war das Wasser sehr kalt, ca. 5 Grad. Wasser war zu kalt, bei meinem Puls und schneller Atmung bekam ich nur ca. 0,25 l/ 5 km rein - aber draußen hatte es auch nur 5 Grad, also mäßiger Wasserverlust über Schwitzen


Meine Frage: Das was falsch lief, ist klar, nur bitte was genau?! Warum genau wurde mir übel? Hat der Magen bei dem hohen Puls abgeschaltet und die Energie-Aufnahme verweigert? Habe ich einfach zu wenig Wasser getrunken? Soll ich mich zwingen, beim Marathon unter einer Pulsgrenze zu laufen, auch wenn ich ohne (gefühlte) Problem schneller könnte? Wie testet man verlässlich die Ernährung während des Marathons, sowohl was Pulsniveau als auch Dauer des Belastung angeht?! (m.E. wurde ein HM-Wettkampf in meinem Fall nicht ausreichen, da die Übelkeit erst bei km 28 aufkam).

Ich danke Euch sehr für jeden Hinweis!

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Bei Anfängern wie Dir würde ich auch sagen das Du zu schnell warst und einen viel zu hohen Puls hattest und somit auch zu wenig Flüssigkeit im Blut. Aber ich - obwohl ich schon einige Marathons gelaufen bin und noch nie diese Symptome hatte, immer auf genügend trinken achte und auch auf genügend Elektrolyte, hatte zum ersten mal in diesem Jahr bei meinem 13.Marathon nach 15 km beim Wasser trinken diesen Brechreiz. Ich musste ebenfalls mein Tempo drosseln, obwohl ich nun keinen hohen Puls hatte (155), gut gestartet war und zuvor schon gut getrunken hatte mit Elektrolyte. Ich weiß bis heute auch nicht was es war und ich bekam es auf der Strecke immer wieder wenn ich das Wasser getrunken habe. Ich habe es dann am Ende nicht mehr getrunken und brachte mich eben etwas durstig ins Ziel. 5 km vor dem Ziel gab mir ein Läufer dann was von seinem Zeug ab das ich gut vertragen hatte und konnte so nochmal an Tempo anziehen. Leider war das etwas zu spät und machte dort meine schlechteste Laufzeit. Aber letztendlich heißt das Motto: es zählt nich die Zeit, es ist deine Leidenschaft.

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Zu meinen Anfängerzeiten bin ich gerne mit schneller Musik gelaufen, weil ich so das Tempo angepasst habe. Aber jeder von uns hat seine eigene Musikrichtung und Geschmack und daher musst Du Dir einfach Deine Lieblingsmusik aussuchen, die am besten zu Dir passt und bei der Du weißt, da läuft es gut. Ein Bsp.: viele laufen gerne bei ACDC

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Ich denke der Kniehub ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Ich dachte eigentlich auch immer, das wenn ich im Verein LA mittrainiere diesen Kniehub nie so hinbekommen werde. Aber bei Wettkämpfe, wenn Bilder von mir gemacht werden, ist der Kniehub bei mir doch sehr gut ausgeprägt, obwohl ich mich bei Wettkämpfe gar nicht so sehr darauf konzentriere. Es ist, wie hier schon erwähnt, eine Koordinationssache. Je mehr man das trainierte und die Ergonomie des Laufens angepasst wird, desto besser geht dieses von allein. Man fühlt auch die Leichtigkeit beim Laufen wenn alles stimmt.

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NEIN

Vielleicht ist es am Anfang gut wenn man sich noch nicht so gut motivieren kann. Ich bin zu meinen Anfangszeiten auch mit Musik im Ohr gelaufen und nach dem ersten Marathon, den ich auch mit Musik gelaufen bin, habe ich mir das abgewöhnt. Es war auf die Dauer doch nervig und heute kann ich besser laufen wenn ich keinen Stöpsel im Ohr habe. So kann ich mich viel besser auf meinen Lauf konzentrieren und das ist so toll, da brauche ich keine Musik. Ich kann heute nicht mit Musik laufen, es stört mich. Musik höre ich mir dann anschließend an zum genießen ;-)

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Ja die gibt es und in fast jeder Stadt und Kleinstadt. Da musst Du in die Leichtathletik-Gruppe gehen, da sind die Sprinter - aber auch die Langdistanzer. Wir trainieren alle gemeinsam im Stadion oder auch mal in den Wäldern. Die Sprinter bekommen da dann ihr spezielles Schnelligkeitstraining, während die anderen Ausdauer-Läufer je nach anstehendem Wettkampf ihre Ausdauer- und Schnelligkeitstraining bekommen. Da kannst Du auch als Jugendlicher einsteigen, ist sogar von Vorteil. Frage einfach in Deiner Stadt nach - meistens gibt es sogar 2 oder 3 Vereine, hör Dich einfach um oder schau im Web ob diese auch eine Webseite haben. Da kannst Du Dich dann über Wettkämpfe und Erfolge informieren. Ich bin auch im Leichtathletik Verein, daher weiß ich das. Wünsche Dir dabei viel Spaß und für die Zukunft dann viel Erfolg.

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Sie heißen Lock Laces und sind super. Zwar etwas teurer als normale Schnürsenkel, aber dafür musst Du nie wieder die Schuhe zubinden. Vor allem beim Wettkampf schwillt ja gerne der Fuß an und da drückt der Schuh auf keinen Fall mehr. Das Material ist aus Gummi und dehnt somit auch nach. Man schlüpft einfach so in den Schuh und raus ebenso.

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Am besten gehst Du damit mal zum Arzt. Muss nichts schlimmes sein, aber so aus der Ferne dies zu beurteilen ist doch etwas schwierig. Ich hatte mir mal beim Beach-Volleyball auch den Daumenballen verletzt. Der Ball kam ungeschickt hart auf die Daumenspitze auf und knickte mir dabei den ganzen Daumen in die falsche Richtung runter. Der Schmerz war so stechend, das ich Anfangs glaubte der Daumen sei ab. War er nicht, aber hatte Muskelfaserrisse erlitten. Um die Schmerzen etwas zu besänftigen kannst Du bis zum Arzttermin mit einer Pferdesalbe dies beandeln. Die Salbe kühlt schön und schwillt auch ab. Aber lass auf jeden Fall das von einem Arzt untersuchen, dann bist Du auf der sicheren Seite. Gute Besserung.

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Das ist individuell. Die einen mögen es lieber mit und die anderen lieber ohne. Ich selber mag es lieber mit, denn diese Handschuhe saugen z.B. auch den Schweiß an den Händen auf und ich habe einen besseren Halt an den Hantelstangen. Auch als Läuferin trage ich bei Hitze gerne Radhandschuhe, die belüftet sind. Ich bekomme so dennoch genügend Luft an die Hände, aber der Schweiß wird von den Dingern aufgesaugt und ich klebe dann nicht so unangenehm zwischen den Fingern. Probier einfach aus mit was Du besser klar kommst, letztendlich ist es dann auch noch Gewohnheitsache. Viel Spaß beim trainieren, ob mit oder ohne Handschuhe ;-)

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Ich würde nicht unbedingt sagen das Du sozusagen zum "alten Eisen" gehörst, wie Du das beschrieben hast. Ich bin auch schon 44 und treibe täglich Sport. Das begann einfach vor 10 Jahren, da hat es klick gemacht. Gut, ich wog noch nie über 65 Kg, aber ich habe eine 4 Jahre ältere Schwester und sie wiegt sogar mehr als Du - 150Kg. Ich habe schon alles versucht sie zu überzeugen, mit Nordic Walking, Ernährung etc., aber solange es im Kopf nicht klick macht und man selbst nicht bereit dazu ist was zu verändern, wird es auch nie geschehen und alles was man versucht wird scheitern. Das erst einmal dazu, wie Du Dich siehst. Erstens: Du hast doch schon die Einsicht, das Du etwas ändern willst. Finde ich eine super tolle Einstellung. Es hat schon mal bei Dir klick gemacht. Zweitens: nicht ungeduldig werden, dran bleiben und eben etwas weniger machen, als dieser Trainingsplan aussagt. Sabsine hat es ja schon gesagt, diese Trainingspläne sind Richtlinien, die man so nicht unbedingt einhalten muss. Du musst diesen eben nach Deiner momentanen Leistung anpassen. Wenn es also heißt 25 Minuten durch den Wald walken und Du hältst es gerade mal 20 Minuten aus, dann mach eben nur diese 20 Minuten. Geh mal schwimmen, das macht ebenso viel Spaß und Aquawalking oder sonstige Wassergymnastik tut Deinen Gelenken sicher ganz gut. Drittens: hab Geduld, Du darfst nicht erwarten das Du innerhalb von 4 Wochen schon 50 kg abbaust, das wäre viel zu ungesund. Wenn Du Dir erst mal 5 Kg pro Monat vornimmst und evtl. mehr erreichst, hast Du ganz sicher mehr Erfolgserlebnis und nimmst gesünder ab. Zwar langsam aber bestimmt für die Zukunft andauernder. Ich wünsche Dir noch weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

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An Deiner Stelle würde ich das mal von einem Arzt untersuchen lassen. So aus der Ferne kann man schwer sagen was da nun genau passiert ist. In erster Linie macht man eine Selbstbehandlung weil man denkt es ist sicher nicht so schlimm. Prellungen und Verstauchungen kann man auch in der Regel selber behandeln mit Salben, Kühlen, massieren und auch mal ruhig halten. Aber wenn der Muskel anfängt einzuschlafen oder ähnliches, ist es keine Prellung. Bei einer Prellung schläft eigentlich nichts ein und fühlt sich auch nicht so an. Sicher - eine Prellung ist ja in diesem Sinne eine Muskelquetschung, aber vorsorglich würde ich bei diesem Symptom es von einem Facharzt untersuchen lassen. Wenn nichts anderes herauskommt wie Du selbst vermutet hast, dann ist es ja positiv und benötigt eben noch eine Weile Zeit. Eine Woche ist schließlich noch keine Zeit für eine Prellung. Aber Du bist danach auf jeden Fall sicher und überlegst nicht all zu lange was da nun sein könnte. Willst ja auch bald wieder Dein Training in Angriff nehmen und das bestimmt schmerzfrei, damit Du auch 100% geben kannst. :-) Wünsche Dir gute Besserung.

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Das nennt man dann die Tagesform. Das ist manchmal so, man kann sehr gut trainiert sein und doch am Tag x grottenschlecht seine Leistung abrufen und dann gibt es Trainingstage oder auch Wettkampftage, an denen läuft es einfach wie geschmiert. Wie genau das aber zustande kommt kann ich nicht genau sagen. Bei mir ist es meistens, wenn ich nicht richtig regeneriert habe oder eben fast bis zum letzten Tag full power durchtrainiere und dann den Wettkampf antrete. Da kann man einfach nicht erwarten, dass der Köper dann noch genügend Energie aufbringen kann. Aber auch eine falsche Ernährung kann die Leistung nach unten bringen. Hatte ich auch schon, als ich Mittags etwas mit Käse hatte. Das Zeug lag 6 Std. immer noch so schwer im Magen, das ich am Training fast nicht vom Fleck kam. Da kam ich mir auch so schwer und klumpig vor und hatte das Gefühl die Beine streiken.

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