Nach dem Sport solltest du aus 2 Gründen duschen:

1) Hygiene/Gesundheit:
Schweiß bildet Bakterien und damit wird dein Immunsystem, welches durch die sportliche Betätigung ohnehin schon geschwächt wurde, weiter geschwächt. Die Wahrscheinlichtkeit, dass du krank wirst, steigt. Dazu kommt, dass durch die Verdunstungskälte des Schweißes dein Körper weiter abkühlt und du dein Immunsystem erst recht schwächst.

2) Eine Warm/Kalt-Dusche nach dem Training fördert die Durchblutung und dadurch die Regeneration. Mit Duschen nach dem Sport wirst du also schneller besser :)

Wenn du schon nur 1x täglich duschen willst, lass die Dusche am Morgen weg und dusche lieber nach dem Training. Das ist hygienischer, gesünder und leistungssteigernder.

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Folgender Tipp an deine Eltern:
Als Sportwissenschaftler empfehle ich Kindern so viele unterschiedliche Bewegungsformen zu erlernen und Sportarten auszuüben, wie nur irgendwie möglich. Das fördert nicht nur die Koordination und Geschicklichkeit, das wirkt sich auch positiv auf die schulischen Leistungen aus, weil positive Anpassungen im Gehirn stattfinden. Außerdem greifen sportlich aktive Kinder weniger zu Alkohol und Drogen als unsportliche und Sport fördert zudem die Gesundheit - das wohl wichtigste Gut auf Erden...

Sprich doch mal ganz in Ruhe mit deiner Mutter und lass dir erklären, warum du keine andere Sportart anfangen darfst, wenn du mit Handball aufhörst. Es ist ganz normal, dass Kinder zunächst Lust haben, eine Sportart auszuüben, irgendwann aber mal was anderes machen wollen. Kinder ticken anders als Erwachsene und verlangen nach Abwechslung.

Man darf natürlich den finanziellen Aspekt auch nicht ausser Acht lassen. Wenn deine Eltern nicht mehr für den Sport ausgeben möchten als bisher, musst du das als Kind natürlich respektieren. Falls der Wasserskiverein teurer sein sollte, was ich mir gut vorstellen kann: Vielleicht findet sich ja noch eine andere Sportart. Es gibt so viele Sportarten :)

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Das klingt für mich nach Überlastung. Wie sieht denn eure Regeneration aus? Genüngend Regeneration nach den Einheiten? Regenerationswochen werden auch gemacht? Alle ~3 Wochen sollte man eine lockere Regenerationswoche einlegen, wo nur locker gepumpt wird, Ausdauersport sollte auch nicht fehlen, damit der Körper Zeit hat, die Anpassungen vorzunehmen.

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Bronchities ist eine Entzündung der Atemwege knapp vor der Lunge. Ich bin kein Arzt, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass beim Einatmen der Fliegen Erreger miteingeatmet werden, welche die Fliegen mit sich bringen. Die setzen sich ja gerne auf alles mögliche, das wir als nicht so lecker empfinden...
Also ausschließen würde ich es nicht, allerdings weist das für mich auf ein schwaches Immunsystem hin. Ich atme auch ständig Fliegen ein und bekomme nie Bronchities.

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Es hängt meiner Meinung davon ab, was du bisher schon gemacht hast. Wenn du seit deinem frühen Grundschulalter sehr viel Koordinatives gemacht hast (ständige Teilnahme an verschiedensten Sportvereinen), ist die Chance in der ein oder anderen Sportart grundsätzlich da, sofern du ein sportliches Talent bist. Wenn du erst bei Null anfängst, vergiss es...

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Ich kann dir deine Frage nicht so pauschal beantworten, aber ich kann dir helfen eine Strategie zu entwickeln:

Grundprinzip in der Trainingslehre ist, dass nach einer Belastung eine Entlastung folgen muss, in welcher man dem Körper Zeit gibt, die Anpassungen durchzuführen. Dadurch entwickelt sich ein Leistungszuwachs. Steht zu wenig Entlastungsphase zur Verfügung, geht die Leistung sogar wieder nach unten.

Eine bewährte Möglichkeit ist es, jeden Tag einen anderen Trainingsreiz zu setzen. Wichtig ist nur, dass nach der Belastung auch irgendwann eine Phase der Entlastung kommt.

Es ist auch nicht schlecht, wenn man dem Körper "lernt", sich rascher zu regenerieren. Das erreicht man durch Grundlagenausdauertraining. Wenn du z.B. ein paarmal pro Woche auch einen LOCKEREN Ausdauersport machst, wirst du schneller reagieren. Ideal gleich nach einem intensiven Training, damit du das aufgestaute Laktat schneller abbaust.

>Ich trainiere bei jedem Workout wirklich sehr intensiv und meist im HIIT Berreich

Davon rate ich ab. Mache 1x pro Woche ein HIIT Training, die anderen nur locker, sonst wird es zu viel. Das Mua Thai Training wird ja auch etwas intensiver sein im Verein, nehmen ich an.

So könnte das z.B. aussehen:
Montag: Muay Thai + 0,5h laufen; Dienstag: Calisthenics Grundlagentraining; Mittwoch: Muay Thai + 0,5h Radfahren; Donnerstag Pause; Freitag Calisthenics HIIT + 0,5h laufen; Samstag eine lange Radtour; Sonntag Pause

Das mit den 0,5h ist nur ein Beispiel. Ich weiss nicht, wie gut du in Form bist. Sonst einfach mal mit 10min anfangen und steigern. Wichtig ist, dass das wirklich locker ist, damit sich eine Grundlagenausdauer entwickeln kann. Dann findet eine Kapilarisierung statt (mehr Adern in der Muskulatur), eine Vermehrung der Mitochondrien (=Kraftwerkzellen in der Muskulatur), Verbesserung der max. Sauerstoffaufnahmefähigkeit (was dich wiederrum dazu befähigt härter trainieren zu können) usw.

Und ich würde nicht mit einem Schlag auf 5x Training pro Woche umsteigen. Wenn du jetzt 2x pro Woche trainierst, würde ich mal mit laufen und radfahren anfangen (nach den Trainings und an 1 Zusatztag), dann einen weiteren Tag Calisthenics Grundtraining, bis du bei den 5 Tagen bist.

Und nicht vergessen alle 3 bis max. 4 Wochen auch eine Regenerationswoche einzulegen, wo nichts intensives gemacht wird und der Trainingsumfang auf z.B. 60% reduziert wird. Damit gibst du dem Körper Zeit sich zu entwickeln...

Viel Spaß ;)

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>Sie ist zwar überdurchschnittlich gross und knackig gebaut aber ist dies nicht viel zu früh um über sowas schon zu urteilen?

Genauso ist es. Manche sind einfach schon früher groß, aber wachsen später dafür etwas langsamer, sodass es sich wieder ausgleicht.

Ich habe allgemeine Erfahrungen im Nachwuchsleistungssport ab 6 Jahren, aber kenne mich leider überhaupt nicht mit Leistungsturnen aus. Geht es hier um die Aufnahme in einen Leistungskader bzw. in eine Talentgruppe? In diesem Fall wäre es nämlich berechtigt, dass die Trainerin ablehnt, weil für die Aufnahme bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Da geht es einerseits um Potenzial, andererseits auch um Sicherheit.

Ich würde es ebenfalls bei einem anderen Verein versuchen und falls es auch da nicht klappt, würde ich mir die Frage stellen, ob es denn wirklich unbedingt diese Sportart sein muss. Meine Tochter hat mit 6 Jahren alle möglichen Sportarten ausprobiert und ist dann bei einer hängen geblieben, die ihr am meisten zusagte. Die Entscheidung für die Primärsportart kam erst mit 10 und heute ist sie in einem Leistungskader und gehört bundesweit zu den besten ihres Jahrganges. Das hätte ich mir früher nie gedacht, das war auch nie geplant, das hat sich einfach entwickelt. In einem Alter von 6 Jahren sollte meiner Meinung nach alleine der Spaß am Sport im Vordergrund stehen, der Leistungsgedanke ist da noch nicht so wichtig. Das sind Kinder...

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Es spricht nichts gegen 2x Laufen, 2x Krafttraining und 1x Radfahren. Ich würde darauf achten, dass zwischen den beiden Läufen genug Zeitabstand ist und auch zwischen den Krafttrainings.
Außerdem empfehle ich dir 2x Halte/Stabi-Übungen zu machen. Da reichen 10-15 Minuten je Einheit. Damit senkst du nicht nur die Verletzungsgefahr ganz erheblich, sondern es wirkt sich auch positiv auf die Leistungsentwicklung auf.

Es empiehlt sich auch 1x pro Woche eine richtig lange Einheit zu machen, also eine Radtour oder eine lange Wanderung im unteren Intensitätsbereich, dafür lange.

Was mir auffällt: Du trainierst für eine ausgedehnte Wanderung, benötigst also vor allem Grundlagenausdauer. Also generell viele langsame, lange Einheiten machen und nicht so sehr auf die Zeit achten. Die 10km müssen nicht zwingend <1h bewältigt werden, gerne auch mal 15km in 1h 45min. Lieber weiter und langsamer.

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Du meinst, ob du mit 12 Jahren bei Null beginnen kannst und es trotzdem noch schaffen kannst, an die Weltspitze aufschließen zu können?

In jeder Sportart gibt es ein sogenanntes Höchstleistungsalter. Wenn ich es richtig im Kopf habe, müsste das im Ballet so zwischen 15 bis 25 Jahren recht jung liegen.
Die Vorbereitungszeit eines Spitzensportlers, bis dieser soweit ist, an die Weltspitze aufzuschließen, liegt gewöhnlich bei 8 bis 15 Jahren.

Damit aber noch nicht genug: Der Mensch besitzt in jedem Alter andere Fähigkeiten. Mit ~6 Jahren ist kann beispielsweise besonders die Schnellkraft entwickelt werden. Zwischen ~6 und ~12 Jahren können besonders koordinative Fähigkeiten durch kindergerechtes Training entwickelt werden. Ab Einsetzen der Menarche bei den Mädchen gibt es einige Veränderungen, was die Lernfähigkeit betrifft. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Lernfähigkeit von Kindern bis 12 deshalb so ausgeprägt ist, weil eine wichtige koordinative Fähigkeit noch fehlt - und zwar die Differenzierungsfähigkeit. Kinder denken nicht darüber nach, was sie machen, sie tun es einfach. Dadurch können Bewegungsabläufe sehr leicht erlernt werden, aber dafür nur sehr schwer gezielt angepasst werden. Das heisst: Wenn sich eine fehlerhafte Bewegung einschleift, dauert es "ewig", bis diese korrigiert ist.
Dann gibt es aber das zweite goldene Lernalter mit ~14 bis 16 Jahren. Hier verfügen die Jugendlichen bereits über eine ausgeprägte Differenzierungsfähigkeit und können evtl. Fehlbewegungen sehr gut erkennen und rasch bewältigen. Was man bis 12 noch nicht gelernt hat, kann man zwischen 14 und 16 noch gut dazulernen, aber eben auf eine andere Weise.
Das bedeutet nun nicht, dass man zwischen 12 und 14 überhaupt nicht lernfähig wäre. Aber im Kinder- und Jugendtraining konzentriert man sich in diesem Alter eher auf Ausdauertraining und versucht die Koordination zu halten oder nur geringfügig zu verbessern.

Ob du es schaffst, noch an die Weltspitze aufzuschließen? Falls du in den vergangenen Jahren andere Sportarten mit vielen, verschiedenen Bewegungsabläufen ausgiebig ausgeübt hast und du eine talentierte Sportlerin und Tänzerin bist, würde ich es grundsätzlich nicht für ganz unmöglich halten, es innerhalb von z.B. 8 Jahren zu schaffen.

Allerdings würde ich mich fragen, ob es wirklich die Weltspitze sein muss. Kann man einen Sport denn nicht einfach zwangfrei als Ausgleich zu Schule oder Arbeit, mit viel Spaß und Freude betreiben?
Ich habe selbst eine leistungssportliche Tochter und verstehe den Wunsch der Leistungsortientierung grundsätzlich. Von daher empfehle ich, einfach deinen Vorstellungen und Zielen nachzugehen und immer Spaß an der Sache zu haben, egal wohin die Reise dann auch wirklich geht.

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Grundsätzlich kann man nicht so pauschal sagen, welcher Armumfang richtig oder falsch ist. Ich sehe ein richtig/falsch hauptsächlich in der Proportion. Eine falsche Proportion der unterschiedlichen Muskelgruppen sieht nicht nur albern aus, sondern kann auch gravierende Schäden am passiven Bewegungsapparat verursachen.

Was mir sofort ins Auge sticht: Du trainierst Oberarm-Muskulatur, Brust und Füße. Mit letzterem ist wahrscheinlich die komplette Beinmuskulatur gemeint, also Quadrizeps, Beinbizeps, vordere und hintere Wade?

Was ist mit der Rücken- und Schultermuskulatur? Eine Starke Brust zieht dir die Schultern nach vorne. Wird auch die Rücken- und Schultermuskulatur trainiert, wird die Schulter wieder entsprechend zurückgezogen in eine gesunde Stellung.
Was ist mit der Unterarmmuskulatur? Oder machst du vorwiegend Kompaktübungen, bei denen die Unterarme ohnehin dabei sind?
Was mir besonders fehlt ist die Rumpfmuskulatur. Eine schwache Rumpfmuskulatur ist häufig auch Ursache für viele Verletzungen und Schäden an der Wirbelsäule. Bauchmuskulatur und unterer Rücken sollten daher ebenfalls nicht fehlen.

Noch etwas fällt mir auf: Da du 15 bist, stellt sich mir zudem die Frage, ob dein Längenwachstum bereits abgeschlossen ist. Das ist meist zwischen 15 und 17 Jahren der Fall. Falls nein, rate ich von einem Training mit Zusatzgewicht stark ab, da die Gelenke/Bänder noch nicht fest genug sind wie bei einem Erwachsenen. Dies hat zur Folge, dass Sehnen durch die zu starke Kraft, denen sie ausgesetzt sind, zu stark gedehnt werden und nicht mehr zurückgehen. Nicht selten werden dadurch Gelenke instabil und man hat sein Leben lang Probleme damit.
Ob das Längenwachstum abgeschlossen ist, kann man mit einem einfachen Röngten der Wachstumsfugen (z.B. Handröntgen) feststellen. Mein 15-jähriger trainiert auch seit ca. einem Jahr, allerdings noch ohne Zusatzgewichte, womit er bereits ganz beachtliche Fortschritte erzielte - sogar mehr als seine Freunde, die zeitgleich mit ihm begannen, aber ins Fitnessstudio gehen. Im Sommer wird er 16 und geht dann zum Rötgen. Sind die Wachstumsfugen geschlossen, wird er auch mit Zusatzgewichten trainieren. Durch die umfassende Vorbereitung ohne Zusatzgewichte und Grundlagenausdauertraining gehe ich mit zweieinhalb Jahrzehnten Erfahrung davon aus, dass er dann recht schnell noch bessere Fortschritte erzielen wird und insgesamt deutlich besser trainiert sein wird, als hätte er bereits vor einem Jahr mit Gewichten begonnen.
Vielleicht kannst du diese Erkenntnis ja auch für dich nutzen...

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Es ist niemals zu spät um mit irgendeiner sportlichen Betätigung anzufangen. Es sei denn, du beabsichtigst Weltmeisterin im Turnen zu werden, dann wäre es tatsächlich besser gewesen mit 6 anzufangen :)

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Wenn du deinen Hintern trainierst und deinen Körper mit den richtigen Rohstoffen versorgst, kannst du einen größeren Hintern bekommen, ja.

Es empfiehlt sich allerdings, nicht nur eine Körperpartie zu trainieren, sondern den gesamten Körper, damit keine Dysbalancen entstehen.

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Unterhautfett lässt sich nicht lokal wegtrainieren. Die einzige Möglichkeit ist eine negative Energiebilanz, also ein bisschen weniger essen als man verbrennt und zudem den Stoffwechsel mit Ausdauersport ankurbeln. Grundlagenausdauersport bietet sich hier ausgezeichnet an, weil damit einerseits der Fettstoffwechsel angekurbelt wird und andererseits die Regeneration rasch erfolgt, sodass man mehr machen kann.Wie aber schon gesagt wurde, ist in 2 Wochen nichts machbar, da wirst du dich auf eine deutlich längere Zeit einstellen müssen.

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Ich würde keine Fatburner kaufen. Das ist teuer, bringt erfahrungsgemäß nichts und kann sogar gesundheitsschädigende Risiken mit sich bringen. Wollte ich abnehmen, würde ich meine Ernährung optimieren, ganz leicht weniger Energie zuführen als ich verbrenne und zudem viel Sport im Fettstoffwechselbereich durchführen.

Fettstoffwechselbereich: Im Fettstoffwechselbereich ist Fett die prozentuell größere Energiequelle. Training in diesem Bereich bewirkt, dass der Körper auch bei anderen Belastungen leichter auf Fett zugreift, der Blutzuckerspiegel stabilisiert wird. So lässt sich das Heisshungergefühl einfach besiegen.

Achtung: Oft wird der Fettstoffwechselbereich auch als "Fettverbrennungsbereich" interpretiert, bei welchem das meiste Körperfett dahinschmilzt. Das ist ein Mythos. Beim Training im Fettstoffwechselbereich geht es nicht darum, während des Traninings das meiste Fett zum Schmelzen zu bekommen, sondern überhaupt den Fettstoffwechsel anzukurbeln.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, dann geht es dir darum, dein Körperfett zu reduzieren und sportlich auszusehen, aber keinesfalls wie Arnoldine Schwarzenegger auszusehen, ja?

Fettabbau erfolgt ausschließlich durch eine negative Energiebilanz. Das bedeutet, du musst ein bisschen weniger essen als du verbrennst. Regelmäßiger Ausdauersport hilft dir dabei, deinen Kalorienverbrauch zu steigern. Du solltest aber darauf achten, dass du dabei nicht zu viel Muskelmasse verlierst, denn mehr Muskelmasse verbraucht mehr Energie. Damit das nicht passiert, ist ein Krafttraining zu empfehlen.

Wenn du es richtig anpackst, solltest du nach 3 Monaten schon sichtliche Erfolge verzeichnen können.

Es ist schwierig Tipps zum Trainingsumfang zu geben, wenn man nicht weiss, wie dieser momentan aussieht. Du schreibst "2x pro Woche Ausdauersport". Aber welcher und wie lange und in welcher Intensität? Grundsätzlich ist wichtig, dass regelmäßig etwas gemacht wird. Ein 3. bis 4. Ausdauer-Trainingstag ist mit Sicherheit nicht verkehrt, allerdings solltest du das keinesfalls rakikal umstellen, sondern nach und nach steigern. Spezialisieren würde ich da gar nicht. Im Gegenteil, ich würde polysportiv trainieren, also viele Sportarten mischen. Mal eine lange Radtour, mal eine Wanderung, ein Lauf, Schwimmen, usw. Alles was Spaß macht :)

Low-Carb... Naja. Ich bin großer Verfechter von ausgewogener Ernährung, damit habe ich in jeglicher Hinsicht die besten Erfahrungen gemacht. Der Körper soll bekommen was er benötigt. Kohlehydrate sind wichtig, sie werden beim Training benötigt. Wichtig ist aber mit Sicherheit "welche" Kohlehydrate - das sollten auf jeden Fall vorwiegend langkettige sein, um einen konstanten Blutzuckerspiegel zu erreichen. Aber ich will dir da nichts ausreden - muss jeder selber wissen, wie er sich ernährt...

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Um Muskelmasse aufzubauen, benötigst du eine positive Kalorienbilanz, ja. Dir geht es offenkundig aber nicht um Muskelaufbau, sondern vielmehr um Definition, also das "Sichtbarmachen" der Muskulatur. Das bedeutet wiederrum, das zu entfernen was im Weg ist - und das ist das Unterhautfett.

An dieser Stelle möchte ich auch gleich auf die Behauptung von whoami eingehen: Auch die Bauchmuskulatur kann aufgebaut werden. Unmittelbar nach einem Aufbautraining werden diese aber nicht besser sichtbar, sondern sogar schlechter. Sichtbar gemacht werden sie erst wieder durch Definition.

Es gibt zig Theorien und Mythen rund um Definition. Ich habe beste Erfahrungen damit gemacht, das Training beizubehalten und nur die Ernährung ein klein wenig zu reduzieren, dass eine leicht negative Kalorienbilanz entsteht. Das funktioniert aber nur, wenn man ohnehin ein ausgewogenes Training (auch mit regelmäßigen Cardio-Einheiten) und eine ausgewogene Ernährung betreibt.

Grundsätzliche Ernährungstipps (gilt für mich für Muskelaufbau wie auch für Definition): 1. ausgewogen ernähren (Proteine, langkettige Kohlehydrate, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine/Mineralien in jeder Mahlzeit) 2. mehrere Mahlzeiten pro Tag 3. ausreichend und regelmäßig trinken

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