Wird man bei Kälte langsamer?

4 Antworten

Der Körper muss sich erst daran gewöhnen, vor allem, wenn der Weschsel von warm zu kalt sehr schnell ging. Die Atemluft muss erst erwärmt werden und das fordert den Organismus.

Mir geht das auch so, ich kann mir schon vorstellen, dass der Kältereiz für den Körper sehr anstrengend ist, bis man sich daran gewöhnt hat.

Da ist schon was dran. Der Körper muss mehr Energie aufbringen um sich in der Kälte warm zu halten. Diese Energie fehlt dann natürlich Anteilmäßig im Leistungsspektrum. Darüber hinaus ziehen sich bei Kälte die Arterien und Blutgefäße etwas zusammen, so das die Muskeldurchblutung nicht so optimal ist wie bei sommerlichen, warmen Temperaturen wo die Blutgefäße weit gestellt sind. Auch die Atmung wird durch die kalte Atemluft beeinträchtigt da sich die Kapillaren in Lungen und Bronchien zusammenziehen. Dadurch wird etwas weniger Sauerstoff aufgenommen welches dem Muskel zur Leistungsentfaltung fehlt. Der komplette Energieaufwand des Körpers beim Training im Winter ist einfach höher als im Sommer. Und das macht sich halt in der Leistung bemerkbar. In der Regel befindest du dich als Ausdauersportler im Winter außerhalb der Saison ( sofern du kein Alpinesportler bist )und solltest im Grundlagenausdauerbereich trainieren um die auf die kommende Saison vorzubereiten.

Ja, der Körper muss sich erst anpassen und das kostet Energie, wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat geht es aber meistens besser als bei Hitze.

Ja, bei großer Kälte ist man langsamer. Da kommen physische aber auch psychische Faktoren zusammen. Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Der Lunge fällt es schwerer. Außerdem fühlt man sich meist auch steifer und unbeweglicher, nicht zuletzt durch das Mehr an Kleidung.

Aber im Winter ist sowieso das Training der Grundlagenausdauer als Vorbereitung für die nächste Saison angesagt.

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