Wie trainiere ich Überkopfbälle beim Tennis?

4 Antworten

Lass Dir als Vorstufe für den Schmetterball etwas höhere Bälle zuspielen, die lässt Du dann erst aufkommen und schmetterst sie dann als Überkopf. Solche Überkopfbälle haben den Vorteil dass sie nicht so steil und nicht so schnell von oben runter kommen, und man es somit mit dem Timimg deutlich leichter hat. Ab und zu ist es auch im Match besser einen hohen Lob erst aufkommen zu lassen und ihn dann als Überkopf zu schmettern. Ganz wichtig für den richtigen Schmetterball aus der Luft ist die richtige Beinarbeit, die fast niemand so richtig bewusst trainiert. Als Rechtshänder stehst Du seitlich mit der linken Schulter vorne zum Ball, visierst den Ball mit dem linken Zeigefinger an, und springst im Rückwärtslaufen vom rechten Fuß ab, schlägst den Ball, im Schlag kommt die rechte Schulter nach vorne und das linke Bein bewegt sich automatisch nach hinten, auf welchem Du dann möglichst im Gleichgewicht landest. Ich empfehle erstmal die richtige Sprungtechnik als "Trockenübung" zu trainieren.

Ich würde in einem Tennisverein mit einem Trainer sprechen und mir von diesem Übungen empfehlen lassen. Am besten man nimmt einige Stunden hintereinander, um abwechselnd üben und trainieren zu können. Den Trainer sollte man vorher beim Training beobachten. Mit einem ungeübten Partner das Schmettern zu üben ist fast unmöglich. Aber: im Verein findet man sicherlich relativ leicht aktive Spieler, die einem die Bälle 10-15 Minuten zuspielen, damit man den Smash (ebenso wie den Volley) richtig üben kann. Das kostet nichts und bringt viel.

Wie es fowdr schon anspricht, macht ein ordentliches Training nur Sinn, wenn Du gut zugespielte Bälle bekommst. Dies macht entweder ein guter Spielpartner, ein Trainer, oder aber auch eine Ballmaschine. Und dann heißt es einfach nur üben, üben, üben. Stell Dich beim Überkopf seitlich hin (beim Rechtshänder ist das linke Bein vorne), visiere den Ball mit dem linken Zeigfinger an, versuche etwas hinter dem Ball zu stehen, und schlag den Ball bei gestrecktem Körper wie beim Aufschlag nach vorne unter ins gegnerische Feld. Oft ist es bei einem ziemlichen hohen Lob, der recht steil nach unten fällt, besser und einfacher den zu schmetternden Ball erst einmal aufkommen zu lassen und ihn dann zu schmettern. Dies geht aber meist nur beim Spiel im Freien (die Halle ist zu niedrig), und der Ball muss wieder hoch genug springen.

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