Wer haltet ihr von Winning Ugly Tricks im Tennis?

4 Antworten

So lange sich die jeweiligen Winning Ugly-Tricks im Rahmen der sportlichen Fairness bewegen, finde ich das in Ordnung. Im Freiezit-Tennisbereich haben solche Tricks nicht verloren, aber je höher das Spielniveau, bzw. professioneller die Spieler werden, um so eher ist das an der Tagesordnung.

Ich finde das Buch sehr gelungen da mann sehr viele Hilfreiche Tipps bekommt und auch wenn mann ein paar nicht verwenden sollte weil diese den Rand der Unfairnes im vielleicht nicht Profitennis kratzen. Aber das Buch heißt auch Winning Ugly und nicht Winning Fair. Und wenn man erfolgreich sein will muss mann auch in manchen Situationen was machen was mann ungern macht. Aber ich habe schon durch Winning Ugly eine Menge Siege erungen die ich sonst nicht gewonnen hätte ;) Es lohnt sich das Buch zu lesen Tipp: Mann sollte sich die wichtigsten dinge rausschreiben um sich nochmal dinge klar zu machen wo mann im moment Probleme mit hat oder vor einem ganz wichtigen Spiel auf einen Zettel schreiben um es dann im Match wenn es gerade nicht so gut läuft sich wieder auf die Erfolgs Spur zu bringen.

Was ich noch hinzufügen wollen würde, wäre, dass derartige "Taktiken" im Freizeit-Tennis-Bereich nichts verloren haben und vorallem auch einfach nicht funktionieren. Als Grundlage für derartige Verzögerungs/Nervösitätstricks hält immer eine angespannte siegorientierte Haltung her. Und ich glaube bei den meisten Spielen ist dies nicht im ausreichenden Maß gegeben um derartige Möglichkeiten ausschöpfen zu können.

Winning clever sollte es eher heißen. Das heißt: Mentale Stärke zeigen, einen scheinbar überlegenen Gegner bezwingen. Das Buch ist unterhaltsam und gibt weniger konkrete Spieltips als grundsätzliche Tips zu Geisteshaltungen. Wie man seinen Spieler ließt, seine emotionale Schwäche ausnutzt.

Nadal greift gerne auf diese Art von Kriegsführung zurück. Er bringt seine Gegner zum Verzeifeln, indem er 15 mal vor jedem Aufschlag den Ball dribbelt. Oder er zerstört eine Serie des Gegners, indem er plötzlich pausiert, um seine Schläger zu wechseln.

Das Regelwerk und das Publikum ächzt schon bei solcherlei Uglyness. In einer von Nadal abgemilderten Variante, gehört Winning Ugly zum Tennis dazu, solange es sich mit Fairplay vereinen lässt.

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