Schulter-Impingement und Infrarotlampe

2 Antworten

Hi,

ob Infrarot w ä r m e beim Impingement-Syndrom angeraten ist, weiß ich nicht, und das solltest Du unbedingt mit Deinem Arzt abklären. Denn normalerweise liegt hier eine Entzündung vor, und Wärme kann bekanntlich Entzündungen verschlimmern. Deshalb sind bei dem Krankheitsbild primär Kälteanwendungen sinnvoller und werden auch verordnet.

Die Kortisonbehandlung kann auch kein Dauerzustand sein. Konzentriere Dich auf die Krankengymnastik, die Du konsequent mehrmals wöchentlich durchführen musst. Vor allen Dingen musst Du Deine Rotatorenmanschette durch entsprechende Übungen trainieren und zwar Innen- und Außenrotation. Eine Theraband ist hierfür ideal.

Gute Besserung!

Blue

Dario, hier die Antwort aus eigener Erfahrung: Impingement ist keine Entzündung oder kurzfristig auftretende Angelegenheit: es heißt dass der Raum für die Sehne zwischen den Schulterknochen zu gering ist; der Grund dafür kann vielfach sein: Kalkablagerunge, Dauerbelastung etc.

Kortison ist ein Allheilmittel für das Portemonaie des Arztes, vergiss den und such Dir einen Orthopäden mit Ahnung.

Wärme ist in diesem Fall eine Anwendung die eine wohliges Gefühl verursacht, aber zur Heilung trägt es nicht bei.

Lass den Schweregrad mittels Röntgen/MRT feststellen. Wenn es die tägliche Arbeit bzw der Sport zulassen, muss nicht operiert werden (dabei wird der Raum zwischen den beiden Knochen geweitet indem der Schulterknochen um einige Millimeter abgehobelt wird was Raum schafft, wie gesagt: eigene Erfahrung, hab ich hinter mir), sonder man kann sich mittels Krankengymnastik und viel Mühe eine korrekte Haltung angewöhnen die die Probleme beseitigt (krumme/zusammengefallene Haltung verengt den Raum ebenfalls).

Die OP wird mittels Arthroskopie durchgeführt und Du hast danach ein paar Knopflöcher in der Schulter die bald verschwinden. Der Heilungsprozess ist nicht so schlimm, ich kann dazu allerdings nichts detailliertes sagen denn ich hatte noch weitere Probleme und daher war der Heilungsprozess länger. Auf jeden Fall braucht man auch nach einer OP eine gute KG.

Gute Besserung und wie gesagt: keine Salben, kein Kortison und such Dir einen anderen Arzt.

Hallo Jack,

Danke schön für Deine Ratschläge, Informationen und Erfahrungen mit der Operation.

Tut mir leid, dass ich recht spät Deine Antwort gelesen habe. Bin wegen meiner Arbeit sehr oft im Gebirge, und ausserdem habe ich selber nichts mit modernen Dingen wie Computern zu tun. Nun, ich diktiere nur . . . Als Indianer benutze ich mehr meinen Geist als meine Finger. Mein Geist ist mein „Handwerkszeug“.

Jetzt zum Impingement: Mit absoluter Sicherheit kann ich sagen, dass mein Impingement-Problem nicht von Kalkablagerungen stammt, denn ich lebe sehr gesund. Ich lebe in Südspanien und führe Menschen ins Gebirge, wo ich geistige Seminare mache (Seminarios de equilibrio, Seminare für Ausgeglichenheit // oder Überlebenstrainings, und zwar dafür wie man in der Gesellschaft „überleben“ kann). Durch meine tägliche Arbeit und Sport (Bodybuilding) kann ich mir den Impingement auch nicht zugezogen haben. Höchstens durch schwere Rucksäcke, ab und zu wiegen sie auch schon mal 30 kg. Andererseits hat sicher die Belastung durch das Sägen mit einer Motorsäge dazu beigetragen. Habe einen riesigen Kamin und auf meinem Grundstück alte Mandelbäume, und da hatte ich mir zum Hobby gemacht, Feuerholz zu sägen. Da habe ich dann die Rechnung bekommen. Die ungewöhnliche Haltung beim Sägen, das Gewicht, das Vibrieren, als das hat mein Impingement ausgelöst.

Bin persönlich kein Fan von Ärzten und besonders kein Fan von Kortison und Co. Doch aus Zeitgründen und da ich Klienten hatte, ging ich in Marbella zum Arzt, der mir vergnüglich drei Spritzen verpasst hat.

Das Sägen habe ich gelassen, und durch Bodybuilding ist auch die Haltung besser geworden.

Ich behandle mich selbst, mit natürlichen Mitteln, sei es innerlich oder äusserlich. Aloe Vera-Streifen unter einer engen Schulterhalterung geschoben, das hat mir geholfen. Habe es tagelang ganztags getragen, es prickelte und kühlte. Wegen der Belastungen war auch die Flüssigkeit in der Schulter trocken geworden, und da Aloegel hat auch das reguliert. Es hat die Schmerzen herausgezogen und die inneren Muskeln beruhigt.

Mein Rat für andere, die das gleiche Problem haben, ist, das Aloe Vera zu nutzen mit ihren unzähligen Wirkstoffen. Ich habe dadurch keine Schmerzen mehr.

Man sagt ja, ein Indianer kennt keinen Schmerz. Ich habe nun wirklich keine Schmerzen mehr, das heisst ich bin geheilt. Bin ein Indianer von Kananda, der in Deutschland gross geworden ist, und meine Klienten sind fast alle aus Deutschland.

Vielen Dank nochmals.

Ich hoffe, es geht Dir gut. Wenn Du noch Schmerzen hast, dann nutze Aloe Vera. Wenn der Schmerz beseitigt ist, kommt die Heilung.

Dario

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Zitat Jack2001:

Impingement ist keine Entzündung oder kurzfristig auftretende Angelegenheit.

Was die "Entzündung" anbelangt, möchte ich da doch widersprechen:

Bei einem Impingement-Syndrom reiben mangels des fehlenden Platzes Sehnen und Knochen aneinander. Natürlich sind auch die angrenzenden Muskeln in den Bewegungsablauf integriert. Das Endergebnis sieht dann so aus, dass es zu einer schmerzhaften Entzündung kommt!

Quelle z.B. hier:

http://www.medizinfo.de/orthopaedie/engpass/impingementsyndrom.shtml

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