Deinem Post entnehme ich nicht ob Du im Ausland weiter Golf gespielt hast. Wenn Du weiter gespielt hast, dann wende Dich einfach an den DGV. Wenn Du nicht weiter Golf gespielt hast während Du 12 Jahre im Ausland warst, dann empfehle ich Dir sowieso zu einem Pro zu gehen, den Schwung aufpolieren zu lassen und dann ganz einfach das Prozedere mit der Platzreife und HCP über Turniere zu erlangen.

Jeder Spieler "rostet" mit der Zeit ein wenig ein und wenn Du vor 12 Jahren HCP 36 hattest, dann hattest Du sicherlich auch noch nicht den spielerischen Level um Dich selber wieder aufzupolieren.

Schönes Spiel.

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Siehe Golfregeln, hier genau die welche anzuwenden ist. http://www.golf.de/dgv/rules4you/regeln/regeln_detail.cfm?regel=13-2

Oder kurz gesagt: man darf den Stand beziehen sich aber durch Bearbeitung der Flora keine Verbesserung der Balllage verschaffen. Golfcrack hat Recht, die anderen liegen leider falsch (im Rough).

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Nachdem ich nun ein wenig recherchiert habe, bin ich meinem Problem auf die Spur gekommen.

  1. Mein Problem hat einen Namen und der ist sehr gefürchtet bei Golfern: der Shank.
  2. Ich habe eine gute Webadresse gefunden die sowohl die Ursache als auch die "theoretische" Lösung anbietet (ich muss es ja noch selber umsetzen): www.hermanwilliamsgolf.com Hier wird genauestens erklärt woher es kommt und wie man es heilen kann. Das kann man bei You Tube auch, aber Hermann erklärt eben sehr gut woher es kommt und dann kann man es auch besser abstellen.
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Dario, hier die Antwort aus eigener Erfahrung: Impingement ist keine Entzündung oder kurzfristig auftretende Angelegenheit: es heißt dass der Raum für die Sehne zwischen den Schulterknochen zu gering ist; der Grund dafür kann vielfach sein: Kalkablagerunge, Dauerbelastung etc.

Kortison ist ein Allheilmittel für das Portemonaie des Arztes, vergiss den und such Dir einen Orthopäden mit Ahnung.

Wärme ist in diesem Fall eine Anwendung die eine wohliges Gefühl verursacht, aber zur Heilung trägt es nicht bei.

Lass den Schweregrad mittels Röntgen/MRT feststellen. Wenn es die tägliche Arbeit bzw der Sport zulassen, muss nicht operiert werden (dabei wird der Raum zwischen den beiden Knochen geweitet indem der Schulterknochen um einige Millimeter abgehobelt wird was Raum schafft, wie gesagt: eigene Erfahrung, hab ich hinter mir), sonder man kann sich mittels Krankengymnastik und viel Mühe eine korrekte Haltung angewöhnen die die Probleme beseitigt (krumme/zusammengefallene Haltung verengt den Raum ebenfalls).

Die OP wird mittels Arthroskopie durchgeführt und Du hast danach ein paar Knopflöcher in der Schulter die bald verschwinden. Der Heilungsprozess ist nicht so schlimm, ich kann dazu allerdings nichts detailliertes sagen denn ich hatte noch weitere Probleme und daher war der Heilungsprozess länger. Auf jeden Fall braucht man auch nach einer OP eine gute KG.

Gute Besserung und wie gesagt: keine Salben, kein Kortison und such Dir einen anderen Arzt.

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Ich möchte hier nur kurz anmerken: Am 12. Januar 2011 hatte ich (55 Jahre) meine OP (angerissener Supraspinatus geflickt, abgerissener Bizeps wieder angenäht, zwei entzündete Schleimbeutel entfernt, beginnende Knochenhautentzündung behandelt), nach 6 Wochen habe ich mit leichtem Chippen wieder angefangen (gute Gelegenheit sich ein wenig mehr mit dem kurzen Spiel zu beschäftigen). Genau am 26.April 2011 habe ich zum ersten mal wieder 18 Löcher gespielt und 36 Stabelfordpunkte erspielt (HCP 19). Jetzt, 1 Jahr nach der OP merke ich gar nichts mehr. Ich habe seit Wiederaufnahmen des Spiels im April regelmäßig, im Schnitt 2x die Woche, gespielt und es hat mir sogar gut getan während der Therapiephase. Meine Physiotherapeutin und vor allem der Orthopäde waren beindruckt von der Entwicklung.

Ich möchte hier also allen, und nicht nur aber ganz besonders den Golfern, Mut machen wenn es zum Fall kommt das man sich einer Schulter-OP gegenüber sieht. Wichtig sind: ein guter Orthopäde der aufklärt und möglichst auch gute Kritiken hat und eine gute Physiotherapie im Anschluss (für beide: siehe www.jameda.de) sowie genaue Beobachtung des Körpers, hier der behandelten Stellen. Dann gehts super.

Schönes Spiel allen betroffenenn Golfern.

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Nun habe ich mir die diversen Antworten durchgelesen und kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass es sich ausschließlich um Nichtgolfer handelt die hier antworten. Golfer sind es vermutlich einfach satt sich immer wieder diese Frage anzuhören. Vorweg eine Gegenfrage an all die "Verneiner": warum benötigt ein Formel 1 Fahrer Konditiion, der muss sich noch nicht einmal nach einem Ball bücken, der sitzt sogar noch wärhrend er seinen Sport ausführt? Also nun zur Antwort: ein Golfplatz misst, ausschließlich die zu spielenden Löcher vom Abschlag bis zum Loch, so um die 5800 - 6000m. Das ist also die Distanz die man zu gehen hat wenn man akkurat die Bahnen spielt. Zwischen den Löchern und dem nächsten Abschlag sind widerum Entfernungen, des weiteren spielt man nicht immer präzise, d.h. die Bälle gehen auch mal kreuz und quer. Ich habe es noch nicht gemessen, aber geschätzt würde ich sagen ein Anfänger läuft bestimmt so seine 8-10km bei 18 Löchern. Wenn man nun einen flachen Platz hat, ok dann mag dass ja noch angehen, wenn man aber hügelig bis bergig spielt, dann muss die Lunge schon kräftig arbeiten. Da ein Spieler aber auch noch seine Ausrüstung transportieren muss (es sei denn er hat ein Cart, was in Deutschland meist nicht der Fall ist) kannst Du davon ausgehen dass so ca 20kg gezogen oder sogar getragen werden müssen - über die besagten Kilometer. Das Spiel beansprucht eine weit größere Menge an Muskeln als die meisten anderen Sportarten, daher ist Fitness im Sinne von Streching unerlässlich. Beim Spiel entsteht sehr ungleichmäßige unkontrollierte Atmung (Anspannung, anhalten, ausatment) was zusätzlich eine Erschwernis ist (interessanter Weise wird von Kardiologen der Golfsport als höchst gefährlich eingestuft). Es ist schlussendlich auch abhängig davon wie oft Du spielst. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: wenn ich regelmäßig spiele (2-3 mal die Woche) dann hat das ganz erhebliche Auswirkungen auf meine Kondition. Und wenn ich dann noch mein Jogging absolviere, wirkt sich dass extrem positiv auf mein gesamtes Spiel aus. Es macht nämlich einen Unterschied ob man mit zitternden Händen, weil heftig atment, oder mit ruhiger Hand einen 4-5m Putt einlochen muss. Nun überlasse ich es Dir zu beurteilen ob man Kondition braucht oder nicht.

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Golfine hat es schon sehr schön beschrieben was den Ablauf angeht - und genau danach hast Du ja auch gefragt. Aus der Erfahrung, eigene und die von Golfneulingen, weiß ich aber dass die mentale Belastung sehr hoch sein kann.

Daher:

  • Verursache keine Zeitstress, weder bei Dir selber (schlechte Vorbereitung) noch bei Deinen Flightpartnern (zu spät am Abschlag erscheinen).
  • Sei ruhig, d.h. rede nicht zu viel, das ist etwas was viel Anfänger machen.

Entschuldige Dich nicht für alles und jedes sondern erkläre einfach gleich beim Scorekartentausch dass dieses Dein ersten Turnier ist und Du keinerlei Erfahrung hast. Deine Flightpartner werden dieses am 1. Abschlag gerne zur Kenntnis nehmen, es rechtfertigt allerdings auch nicht dass Du dir alles erlauben kannst.

Rechne einfach damit dass Dein erstes Turnier eine Erfahrung ist, beim nächsten Mal wird es dann schon lockerer. Es ist so: in Turnieren kann es auch mal stressig zugehen denn es gibt sehr ehrgeizige Spieler die sich in einer Phase befinden in der sie erwarten ihr HCP zu unterspielen. Diesen Spielern sollte man dann auch den Raum lassen - ob es klappt oder nicht ist egal. Es gehört einfach ein wenig Fingerspitzengefühl dazu die Mitspieler einzuordnen. Mein Tipp: lass das erste Turnier erst einmal unter "Erfahrung" ablaufen, beim Nächsten wird es dann evtl DEIN Turnier. Ich drück Dir die Daumen und wünsche Dir viel Erfolg. Ach ja: Schönes Spiel :-)

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Soweit mir bekannt (und ich muss zugeben ich habe wirklich jetzt nicht die Muße in den Regeln nachzuschlagen) müssen Ergebnisse auf einer Scorekarte die falch eingetragen sind wie folgt behandelt werden:

  1. der Zähler informiert den Spieler über den Falscheintrag
  2. Der Falscheintrag wird durchgestrichen, das korrekte Ergebnis wird daneben geschrieben
  3. Das Ganze wird vom Spieler/Zähler(?) gegengezeichnet.
  4. Nach dem Spiel unterzeichnene beide die Scorekarte und bestätigen damit das die eingetragenen Werte richtig sind.

Wer wissentlich eine Scorekarte mit falschen Einträgen bei der Spielleitung abgibt, wird disqualifiziert. Da mittels des "Einkreisens" von Ergebnissen nicht richtig gehandelt wurde (s.o.) "könnte" das hier auch zur Geltung kommen (wir haben mal einen solchen Fall im Rahamen eines Turniers erlebt). Ich rate dazu die Sache nicht weiter zu verfolgen. Behalte Dir Dein gutes Spiel und hol die Punkte bei einem weiteren Turnier. Sicher ärgerlich, aber besser 3 Punkte nicht bekommenn als alle 7 verloren.

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Hi Greatjumper Am besten schaust Du mal hier rein http://www.golf.de/dgv/ausweis.cfm Da findest Du alles was Du wissen musst.

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Das schöne Wort HCP heisst im Deutschen "Vorgabe". Vorgabewirksam bedeutet also das das im Turnier gespielte Ergebnis sich auf Deine Vorgabe (HCP) auswirkt. Und dann sind da noch Turniere die aus Spaß von Gruppen organisiert werden, da gibt es dann schon mal gesonderte Regeln um der Angelegenheit ein wenig Pep zu geben, d.h. sie werden nicht zur Gänze nach den offiziellen Regeln gespielt. Damit sind sie nicht vorgabewirksam, d.h. das gespielte Ergebnis wirkt sich nicht auf dein HCP aus. Solche Turniere werden auch gerne von Anfängern gespielt um sich die Angst vor einem vorgabewirksamen Turnier zu nehmen und um Erfahrung zu bekommen.

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Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber evtl ist das hier was für Dich http://www.golf-absolute.de/ Im Grunde hat Naanum schon recht: Du musst überschlagen wie oft Du spielst, und Du musst Dein Spielerprofil kennen. Wenn Du ein Clubmensch bist und daher lieber auf "Deinem" Platz spielen möchtest, dann ist das etwas anderes als jemand der vielleicht viel unterwegs ist und daher ein klassischer Greenfee-Spieler ist. Für ein Greenfee solltest Du einfach mal 50€ veranschlagen. Nur einen Tipp noch: wähle keine allzu gewagte Fernmitgliedschaft odergl. Solche "Mitglieder" werden oft nicht gerne gesehen und dann sind die Spielmöglichkeiten plötzlich zwar billig aber einfach nicht vorhanden. Ganz abraten möchte ich von ausländischen Mitgliedschaften, da beisst Du im Club-Office schon mal richtig auf Granit, die lassen Dich ganz einfach nicht spielen.

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Als ich anfing habe ich mir ein gebrauchtes Schlägerset von - Achtung: Fischer (Ski Hersteller), gekauft. Damit habe ich mich wunderbar auf ein 34 HCP runtergespielt. Ohne das ich die Schläger einem Fitting unterzogen hätte. Das Set hatte Schläger die ich in der ganzen Zeit nicht einmal angefasst habe, z.B. Eisen 6. Das hatte der vorherige Eigentümer übrigens auch nicht. Ich sag es mal so: geh mal in einen Golfshop, nimm die Schläger in die Hand und "erfühle" sie denn da gibt es wirklich große Unterschiede. Wenn Du dann diejenigen gefunden hast die Dir am Besten gefallen, schau ob Du sie gebraucht bekommen kannst. Das Set ist für einen Anfänger mit Eisen 7, 8,9, PW, und Putter bestens ausgestattet. Vergiss das Maximum von 14. Das ist nur verwirrend. Die hat auch kaum ein Spieler wirklich dabei, denn das ist auch immer Gewicht (!). Walkgolf hat schon recht: mach es Dir nicht zusätzlich schwer. Wenn Du es wirlich gut meinst mit Dir, dann mach ein Fitting. Aber wichtig ist: die Schläger müssen Dir liegen, also Du musst Dich damit wohl fühlen. Denk auch nicht gleich an Hölzer. Lerne gut mit Eisen zu spielen, dann kommst Du später mit den Hölzern besser zurecht. Herzlich willkommen in der Gruppe der Golfverrückten und eine schöne Saison.

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