Mentales Training (Rudern)

2 Antworten

Ich erforsche die AUTOSUGGESTION IN DER HOHEN QUALITÄT VON COUÉ seit 35 Jahren. Man kann die teuersten Techniken dafür einkaufen, das Wesentliche wird aber in aller Regel vergessen: Wenn ich "Autosuggestion mache", spreche ich mit meinem GEIST. Wenn Du nun Dein Geist wärest und ich tät mich vor Dich hinstellen und Dir dauernd Formeln aufsagen wie ein Kind seinen Kommunionspruch, tätst Du mich dann ernst nehmen??? Als Ich-kann-Schule-Lehrer suche ich zu zeigen, dass AUTOSUGGESTION ein gutes GESPRÄCH mit den eigenen Kräften ist. Wirklich ein GESPRÄCH; d.h. ich bekomme auch ANTWORTEN, z.B.: "Ja, bitte noch mehr in der Qualität!" Nur wenn ich ein GUTER Gesprächspartner bin, bekomme ich BESTergebnisse, nicht wenn ich ein sturer Schwätzer bin. KLug wäre es, am Beispiel COUÉs direkt zu lernen. Ohne seine bahnbrechenden praktischen Erfolge würde heute kein Mensch über Autosuggestion reden. Guten Erfolg! Franz Josef Neffe

Der Begriff „mentales Training“ wurde ursprünglich nur für das gezielte Wiederholen von Bewegungsabläufen nur in der Vorstellung zum Zweck deren Automatisierung verwendet. Man konnte dieses Verfahren auch „Üben von Bewegungsabläufen nur im Kopf“ nennen. Inzwischen wird der Begriff „mentales Training“ auf eine solche Vielfalt von psychologischen Verfahren und psychischen Einflussnahmen im weitesten Umfeld von Sport und Training angewendet (von Konzentrationsschulung über Motivationsformung, Verhaltensregulation, Persönlichkeitsbildung, Angstreduktion...... bis hin zu Gehirnwäsche), dass man stets einen bestimmten Anwendungszweck benötigt, um die zutreffende Methode auszuwählen zu können. In deinem speziellen Fall geht es offensichtlich nicht um sportartspezifische Bewegungsabläufe oder sportartspezifisches Leistungstraining, sondern eher um allgemeine Probleme des Wettkampfverhaltens und der Motivationspsychologie. Es bleibt zu hoffen, dass sich auf deine Frage hin ein entsprechend geschulter Fachmann meldet oder du versuchst, einen solchen ausfindig zu machen und zu konsultieren. Möglicherweise ist dein Problem aber überhaupt nicht psychischer Natur, sondern Ausdruck deines Trainingszustandes. D.h., möglicherweise verausgabst du dich am ersten Tag derart, dass dein Körper sich bis zum Wettkampf am zweiten Tag noch nicht wieder erholt hat und die Vortagsleistung überhaupt noch nicht wieder erbringen kann. In diesem Fall ist dein Trainer gefragt oder ein entsprechender sportmedizinischer Test.

Was möchtest Du wissen?