Kann man nach einer Bandscheiben OP wieder reiten?

2 Antworten

Es kommt auch darauf an, wie er operiert wird. Ein Bekannter hat sich vor kurzem nach der TESSYS-Methode (http://www.joimax.com/de/patienten/Bandscheiben-OP.php) behandeln lassen. Das ist ein minimal-invasiver Eingriff, der zu einer schnellen Heilung führt. Natürlich haben die Vorredner recht, dass ohne das entsprechende Kräftigungsprogramm keine Dauerlösung vorliegt. 

Wie bei allen Fragen dieser Art ist natürlich der Arzt der erste Ansprechpartner für diese Frage. Jeder Fall und Patient ist anders gelagert, und so ist eine Ferndiagnose durch Laien fast unmöglich.

Deshalb kann ich nur ein paar allgemeine Sachen sagen: Wichtig ist, dass dein Freund seine Rücken- und Bauchmuskulatur kräftigt, und zwar nachhaltig und ausdauernd, damit er vom 2. Bandscheibenvorfall verschont bleibt. Er sollte auch die Rückenschule lernen, damit er sich zukünftig rückenfreundlich verhalten kann. Dabei wird er auch lernen, wie Stöße, die es ja beim Reiten zwangsläufig gibt, auf die Wirbelsäule wirken und wie er die durch seine physiologische Haltung entschärfen kann.

Wiedereinstieg in den Fußball nach langwieriger Knie-Verletzungspause?

Hallo liebe Community,

nachdem ich im Internet nichts auf meine Situation zutreffendes finde, habe ich mich nun dazu entschieden, meine Erfahrungen und Fragen hier in diesem Forum reinzustellen.

Zu mir: Ich bin 23 Jahre alt und war seit ich denken kann leidenschaftlicher Fußballer im Amateurbereich. Ich hatte eigentlich nie Verletzungen sowie Zwangspausen. Bis sich dann im Mai 2016 beim Aufkommen nach einem Kopfball mein Knie nach innen verdrehte. Diagnose: vorderes Kreuzband + Innenmeniskus gerissen. Bis ich diese jedoch erhielt, ging ich zuerst lediglich von einem KreuzbandANriss aus, da mein erster Arzt mir diese Diagnose ausstellte. Daraufhin habe ich bereits eine Physiotherapie in Form von 10 Einheiten absolviert. Aufgrund meiner berechtigten Zweifel ging ich mit meinen MRT-Bildern zu einem Kniespezialisten, der mir die dann doch niederschmetternde Diagnose (siehe oben) gab. Im Oktober 2016 wurde ich dann operiert: VKBP mittels Semitendinosussehnen-Einsatz sowie Meniskus-Naht. Daraufhin musste ich sechs Wochen eine Schiene tragen, um das Kniegelenk zu schützen bzw. ein zu enormes Beugen des Knies zu verhindern. Nebenbei machte ich erneut eine Physiotherapie und es machten sich nach und nach Fortschritte bemerkbar.

Ich wurde auch aufgrund der schnellen Fortschritte immer ungeduldiger und motivierter und begann bald mit dem Laufen, etc. Im Mai (sieben Monate nach der OP) begann ich wieder mit dem Fußball-Training, was nach zwei Wochen aber leider wieder mit einem Meniskusriss endete. Diesen ließ ich im Juli des Vorjahres teilentfernen, da er nicht nochmal zu nähen ging.

Seitdem trainiere ich 3-5 mal wöchentlich und das auch sehr vielseitig: Ergometer, Wackelbrett, Koordinationsleiter, Sprungkraft, Laufen, Krafttraining (Kniebeugen, Ausfallschritte, Beckenheben, Wadenheben, etc.). Die Beinmuskulatur ist auf beiden Beinen meines Erachtens nun bereits seit einiger Zeit gleich gut ausgeprägt.

Ich habe nun die Absicht, jetzt in der Frühjahrssaison wieder ins Fußballtraining einzusteigen und mich bei unserer zweiten Mannschaft langsam zurückzutasten. Einziges Problem: Das Knie knackt immer noch ziemlich, ich verspüre dabei jedoch keinerlei Schmerzen. Mein Arzt meinte auch, ich müsste mir keine Sorgen machen sofern ich dabei keine Schmerzen habe. Seit neuestem kommt mir aber wieder vor, dass das Knie teilweise etwas schwach und vielleicht sogar etwas instabiler als das andere ist. Kann das eventuell durch Übertraining kommen? Ist das vielleicht im Vergleich zum gesunden Knie bis zu einem gewissen Grad normal? Kommt das vom Kopf, weil es jetzt doch bald soweit sein sollte mit dem Comeback? Und hilft eine Kniebandage beim Spielen etwas?

Ich weiß, mein "Leidensweg" ist lang und so auch diese Nachricht. :-D Jedoch wollte ich so genau wie möglich alles erklären. Ich danke jetzt schon jedem, der sich das 1. alles durchgelesen hat und 2. vielleicht sogar noch eine helfende Antwort auf meine Fragen hat.


Danke & bis dann.

LG Marco

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Langzeitfolgen Kreuzband/Meniskusriss

Hallöchen,

ich habe mir im Februar 2013 bei einem Skiunfall am rechten Knie das vordere Kreuzband, Innenband sowie den Außenmeniskus (radiär) gerissen und den Innenmeniskus gequetscht. Im Mai 2013 wurde das dann operiert (Menisketomie, VKB-Plastik mit Gracilis&Semitendinosus-Sehne).

Ich bin 18 & weiblich, zum Zeitpunkt des Unfalls war ich 16.

Nach der OP habe ich auch fleißig Aufbautraining gemacht, im Bezug auf Kraft, Balance, Propriozeption & Stabilität merke ich keinen Unterschied mehr zwischen rechts und links. Vom Umfang her sieht man trotzdem noch nen Unterschied und die Beinbeugemuskulatur ist auch noch ziemlich schwach... Ich hoffe, das wird sich mit der Zeit geben.

Ich merke allerdings trotzdem fast täglich, dass das Knie einfach nicht mehr ist wie vorher. Ich kann mich z.B. nicht mehr auf die Fersen setzen, das ziept ziemlich im Außenmeniskus. Der meckert auch, wenn ich mal etwas blöd aufkomme. Jegliche Rotationsbewegungen sind auch sehr unangenehm, nicht schmerzhaft, aber es fühlt sich richtig blöd an. Auch schmerzt das Knie, wenn ich es längere Zeit gebeugt habe oder nach einer längeren Ruhezeit (ab ca. 1h) und dann in die Knie gehen muss. Meine Kniescheibe hat mir letzten Winter auch große Probleme gemacht, selbst einfache Kniebeugen waren plötzlich nicht mehr möglich. Seit einigen Wochen hört es sich so an, als hätte ich Rollsplitt unter der Kniescheibe, wenn ich es maximal beuge.

Ich weiß, das sind alles Symptome, mit denen man absolut leben kann, keine Frage.

Allerdings mache ich mir Sorgen, wie es denn meinem Knie in ein paar Jahren gehen wird. Ich schätze mal, besser, als es jetzt ist, wird es nicht mehr werden, sondern eher schlechter. Dass ich weiterhin viel Sport machen muss, um die schützende Muskulatur und Stabilität des Knies zu erhalten, ist mir klar und das habe ich definitiv auch vor.

Ich habe in diversen Artikeln gelesen, dass alleine der VKB-Riss (wenn operiert) meist nach maximal 20 Jahren zu einer klinisch auffälligen Gonarthrose führt. Bei mir kommt ja noch der Meniskusriss hinzu, das macht die Prognose sicherlich nicht rosiger.

Heißt das, dass ich mich mit 40-50 Jahren höchstwahrscheinlich auf eine TEP freuen darf....?

Ich gehe nämlich sehr gerne skifahren, reiten & inlineskaten und möchte evt. mit Fußballspielen anfangen....

Dass mir meine Frage niemand exakt beantworten kann, ist mir klar, aber falls ihr Erfahrungsberichte habt, würds mich sehr freuen. Möchte ja wissen, worauf ich mich einstellen sollte...^^

Danke schon mal & liebe Grüße, kecks

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Welche Ansprüche hat man nach einem Arbeitsunfall?

Hallo.

Ich hatte Ende November 2011 einen Arbeitsunfall. Seitdem sitze ich im Rollstuhl. Hin und wieder bin ich zu Hause, werde aber auch immer noch operiert. Beide Füße sind mehrere Male operiert worden und waren zu 0% benutzbar. Nach der letzten OP am 23.01.12 sagte man mir, dass Schrauben und Platten erst nach einem Jahr entfernt werden können, der Fuß aber zu 100% belastbar sei. ABER DAS STIMMT NICHT! Alle Anfragen bei den Ärzten auf Reha oder Krankenqymnastik wurden abgelehnt.

Am linken Fuß wachsen die Drähte schon durch die Haut und der Ambulante Dienst der bis heute jeden Tag kam, wurde von den Ärzten ebenfalls nicht mehr genehmigt.

Viele weitere Fragen sind noch offen, wo ich das Gefühl habe, dass sie mir keiner Beantworten will. An wen kann ich mich wenden?

LG und Danke im Voraus Yilmaz !

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Ich verzweifle,Op,Eltern,Hilfe?

Hey 
Also in meinem MR wurde ein Meniskusriss endeckt und meine orthopäde hat halt auch gesagt das ich eine arthroskopie machen soll also so eine kleine op um ihn wieder zu nähen 
Nun hat meine mum ihre freundin (eine ärztin) gefragt ob das sinnvoll wäre und die hat die vollgelabbert das das unsinn wäre und sie auch einen meniskusschaden hat und das ja gar nichts ist und ich einfach schmerztabletten nehmen soll und es sei sicher nicht so schlimm Meine mum ist jetzt voll überzeugt davon das ich es nicht brauch und ihre freundin ja nichts dummen sageb würde 
Aber das Problem ist das ich 24/7 schmerzen habe und einmal auf dem schulweg einfach hingeflogen bin weil mein knie so gezuckt hat und ich so starke schmerzen hatte und mein knie nicht mehr gespürt habe..
Ich bin eine einserkandidatin in Mathe und hab jetzt eine fünf geschrieben weil ich die ganze SA nur an die schmerzen gedacht habe 
Ich kann einfach nicht und jetzt wollen die es ohne op versuchen
Was soll ich tun ?

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