Ich habe gelesen, dass man u.U. schon nach 1 Woche wieder langsam mit dem Training beginnen darf. Es ist wohl Vorsicht bei Armbewegungen angesagt, weil der Schrittmacher in die Brustmuskulatur eingesetzt wird. 1 Woche halte ich persönlich allerdings für eher knapp, denn es gibt ja doch eine Narbe und eine gewisse Belastung durch die OP (u.a. durch Narkose usw.), die der Körper erstmal verkraften muss. Aber Sport ist irgendwann wieder möglich und sicher auch vorteilhaft.

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Das kommt natürlich drauf an, wie deine Freundin "gebaut" ist, d.h. ob ihr Sport Spaß macht, oder ob sie das nur noch mehr nervt. Ich würde auf jeden Fall Bewegung an der frischen Luft empfehlen. Vielleicht habt ihr ja das Glück und könnt die Spätsommer-Sonne nutzen, übermorgen am Feiertag? Dann nichts wie raus in den Wald oder in die Berge - was immer bei euch ist - , frische Luft in die Nase und Lunge nehmen, ein paar Naturerlebnisse mitnehmen und sich von der Sonne wärmen lassen, wäre das nicht? Ansonsten würde ich Nordic Walking empfehlen, aber ich weiß ja nicht, ob sich deine Freundin die Ausrüstung kaufen und einen Kurs machen will. Aber vielleicht wäre ja auch das ein neues Ziel und ein Antrieb, wieder was mit sich anzufangen

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Wie bei allen Fragen dieser Art ist natürlich der Arzt der erste Ansprechpartner für diese Frage. Jeder Fall und Patient ist anders gelagert, und so ist eine Ferndiagnose durch Laien fast unmöglich.

Deshalb kann ich nur ein paar allgemeine Sachen sagen: Wichtig ist, dass dein Freund seine Rücken- und Bauchmuskulatur kräftigt, und zwar nachhaltig und ausdauernd, damit er vom 2. Bandscheibenvorfall verschont bleibt. Er sollte auch die Rückenschule lernen, damit er sich zukünftig rückenfreundlich verhalten kann. Dabei wird er auch lernen, wie Stöße, die es ja beim Reiten zwangsläufig gibt, auf die Wirbelsäule wirken und wie er die durch seine physiologische Haltung entschärfen kann.

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Erwarte bitte nicht, hier eine zuverlässige Ferndiagnose zu bekommen. Das kann niemand leisten, selbst wenn ein Arzt hier auf der Plattform dabei wäre. Um einen Arztbesuch wirst du also nicht drumrumkommen, wenn die Beschwerden nicht gleich wieder weg gehen. Dazu würde ich dir auch raten, denn bei den Sprüngen mit deinem MTB prallst du ja auch irgendwie wieder auf dem Boden auf, was die Wirbelsäule sicher sehr belastet, vor allem wenn du mit krummem Rücken auf dem Rad sitzt. Dann werden nämlich die Bandscheiben einseitig zwischen den Wirbelkörpern eingequetscht, wodurch eine Bandscheibenvorwölbung oder ein -vorfall entstehen können. Solltest du also irgendwo ein Taubheitsgefühl spüren, dann musst du so schnell wie möglich zum Arzt.

Grundsätzlich kann ich dir noch raten, regelmäßig Dehn- und Kräftigungsübungen für deine Rumpfmuskulatur zu machen. Das brauchst (eigentlich) jeder Körper, und deiner bei der außergewöhnlichen Belastung noch mehr. Ansonsten verzichte ich - wie oben gesagt - auf weitere Ferndiagnosen, die nur falsch sein können.

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Hansdampf hat natürlich Recht mit seinem Rat, zum Arzt zu gehen, denn das Knie ist mit seinen ganzen Bändern, Meniscen, Knorpel und Muskeleinbindung so komplex, dass da alles mögliche in Unordnung sein kann. Ich habe mal einen Sportmediziner gehört, der das Knie als "die größte göttliche Fehlleistung" tituliert hat. Aber analog zur Rückenschule gibt es auch eine Knieschule, die Regeln für knieschonendes Verhalten gibt und Gymnastikübungen vorschlägt, die die kniegelenkstabilisierende Muskulatur stärken. Dazu gibt es hier auf der Plattform auch schon eine beantwortete Frage. Suche mal mit "Knie", dann findest du die Frage.

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Ein Forscher hat mal seinen Probanden aufgetragen, sich nur vorzustellen, dass sie einen bestimmten Körperteil bewegen. Nach 3 Monaten mit je 5 Trainingseinheiten von 15 Minuten pro Woche war der mental trainierte Muskel tatsächlich messbar stärker geworden. Es bedarf aber wirklicher Konzentration, so dass das ganze als Training des Gehirns betrachtet werden kann. Aber grundsätzlich ist es wohl möglich, nicht nur ohne Schwitzen, sondern sogar auch ohne Bewegung zu trainieren.

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Bei Frauen bewirkt Anabolikakonsum einer Vermännlichung. So kann die Stimme tiefer werden, Bartwuchs eintreten usw. Es gibt ja zumindest einen Fall einer früheren Sportlerin aus der DDR, die aufgrund der Anabolikagaben ihre Weiblichkeit komplett verloren hat und inzwischen ein Mann ist. Bei Männern weist natürlich eine starke Muskulatur auf unnatürliche Hilfe hin. Genau sagen kann man es aber nicht, zumal es ja ein heikles Thema ist, bei dem man sicher keine falsche Aussage riskieren möchte, auch wenn der Anabolikamissbrauch bei Bodybuildern nicht selten vorkommt.

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Ich kenne die Regel, dass man soviele Paar Schuhe haben soll, wie man Tage in der Woche trainiert. Wenn du also 4x pro Woche läufst, solltest du 4 Paar Schuhe haben und natürlich immer wieder durchwechseln, damit sich die Füße immer wieder neu auf den anderen Schuh einstellen müssen.

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BCAAs sind Aminosäuren, die der Körper auf jeden Fall braucht, aber dummerweise nicht selber herstellen kann. Deshalb müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Da sie für den Muskelaufbau wichtig sind, sind sie natürlich für Sportler besonders interessant. Eine ausführliche Erklärung findest du unter http://www.sportnahrung-engel.de/lexikon.php/keyword/3.

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