Ist es auch für Sportler gesund ab und zu ein Glässchen Rotwein am Abend zu trinken?

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Alkohol in Maßen hat durchaus positive Effekte: so reduziert zum Beispiel Rotwein das Herzinfarktrisiko, wahrscheinlich über die vermehrte Bildung von gutem Cholesterin, nämlich HDL. Außerdem senkt es das das Thromboserisiko, wie gesagt, wenn Alkohol in Maßen konsumiert wird.

Allerdings werden beim Alkoholabbau dem Körper Mineralien und Wasser entzogen, so dass es hier zu Problemen bei sportlicher Aktivität kommen kann. Deshalb auch nicht direkt nach dem Sport damit beginnen, Alkohol zu trinken, weil der Körper ohnehin dehydriert ist und auch Mineralien verloren hat.

Direkt vor und während des Sports ist Alkohol natürlich tabu, weil es die Koordination und den Gleichgewichtssinn einschränkt und die Reaktionszeit verlangsamt. Durch die Folgen des beginnenden Abbauprozesses werden auch Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer vermindert.

Rotwein ist gut fürs Herz, habe ich auf meinem letzten Urlaub in Südtirol erfahren. Das Hotelpersonal (http://www.weinstrassenhotels.com/) überraschte mich echt, so vieles es über Weine wusste.

Natürlich ist ein Gläschen Wein nicht zu verachten. Ist auch gut für die Blutgefäße. Auch Bier soll ganz gut sein. Ich denke auch Sport kann ungesund sein. Alles in Maßen. Verbote sind auch schlecht für die Gesundheit!

Hab mal gelesen, dass er auch einen positiven Effekt auf das Herz Kreislauf System haben soll!?

"Weit verbreitet ist der Glaube, dass ein moderater Genuss von Rotwein förderlich für die Gesundheit sei. Dies liegt unter anderem an der als Französisches Paradox bezeichneten Beobachtung, dass Franzosen, denen ein höherer Weinkonsum unterstellt wird, eine höhere Lebenserwartung haben als Bewohner anderer Länder. Übermäßiger Alkoholkonsum schädigt den Körper auf vielfältige Weise. Ab einer gewissen Blutalkoholkonzentration tritt eine Alkoholvergiftung ein. Der Schweregrad reicht von leichten Rauschzuständen (0,5 bis 1,0 Promille) bis zum alkoholischen Koma.

Insbesondere einigen Arten von Krebs soll durch Rotwein vorgebeugt werden können. Dieser Effekt wird hauptsächlich dem pflanzlichen Antioxidans Resveratrol zugeschrieben, welches einen Mechanismus einleitet, an dessen Ende entsprechende Krebszellen zerstört werden. Beachtet werden sollte allerdings, dass auch Alkoholgenuss in geringen Mengen die Erkrankungswahrscheinlichkeit zu verschiedenen anderen Krankheiten, wie z. B. Kehlkopfkrebs, stark vergrößert. Der möglicherweise gesundheitsfördernde Aspekt moderater Alkoholmengen sollte somit kritisch bewertet werden.

Nach neueren Forschungen haben die hohen Polyphenolgehalte bei einigen wenigen Rotweinen einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. So liefert die Sorte Tannat bei traditioneller Verarbeitung, das heißt bei längerer Gärung mit Schalen und Kernen (drei bis vier Wochen), von allen Rebsorten die höchsten Werte an Polyphenolen, die sich als vorbeugend bei Herz- und Kreislauferkrankungen erwiesen haben. Der Tannat gilt seit der Veröffentlichung dieser Forschungsergebnisse von Dr. Roger Corder in der Wissenschaftszeitschrift Nature (Bd. 444, S. 566) als gesündester Rotwein überhaupt.[3] Wegen des hohen natürlichen Gehalts verbunden mit der restlosen Extraktion in den beiden kleinen Anbaugebieten in Frankreich und Sardinien enthält dieser Wein gut viermal soviel Polyphenole wie alle anderen getesteten Rotweine. Als hauptwirksamer Bestandteil wurde Procyanidin identifiziert"

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rotwein

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