Eine gute und im Vergleich mit viel teureren ähnlich helle Lampe wie weit teurere Modelle ist die "Sigma Power LED black". Sie kostet zwar mit Lithium-Ionen-Akku rund 130 Euro, ist aber sehr hell und aufgrund des guten Akkus hält sie auch einige Stunden aus.

Wenn Du öfter fährst, lohnt sich die Investition, zumal Du mit dem Rennrad dann doch eher höhere Geschwindigkeiten fährst. Dann ist Helligkeit schon wichtig.

Meine Freundin hat sie an ihrem Rennrad. Sie wird mit einer Klemme ohne Werkzeug angebracht und kann einfach wieder entfernt werden.

www.sigma-sport.de/de/produkte/beleuchtung/sportbeleuchtung/powerledblack/?punkt=features

Dort findest Du auch Alternativen, solltest Du nicht so viel Geld ausgeben wollen. Sigma stellt insgesamt sehr gute Produkte her.

Ich habe sie selbst nicht, weil ich mir vor Jahren schon eine teure (rund 500 Euro) und sehr helle "Lupine" gekauft habe. Sie ist zu hell, um zugelassen zu werden. Hier hält der Lithium-Ionen-Akku in der Größe einer Fahrradflasche (siehe Bild) rund zwölf Stunden pro Ladung. Sie passt somit gut in den Flaschenhalter und wird mit einem flexiblen Kabel mit der eigentlichen Lampe ("Wilma 4") am Lenker verbunden.

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Eine pauschale Antwort ist hier, wie Du selbst schon bemerkt hast, sehr schwierig. Das hängt von der Beanspruchung (Art und Intensität), der Qualität und auch vom Alter ab.

Der Verschleiß dürfte im Studio nicht in dem hohen Maße wie beim Laufen draußen bewegen, so dass Du davon ausgehen kannst, dass sie grundsätzlich länger halten. Allerdings altern Schuhe auch infolge des Verlustes an Weichmachern, die das Material flexibel halten. Diese Stoffe entweichen allmählich und dadurch wird das Material nicht nur hart, sondern kann auch reißen. Spätestens dann sollten die Schuhe ohnehin ausgetauscht werden.

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Ohne Besuch in einer Arztpraxis wird das alles nur ein Blick in die Glaskugel bleiben. Spekulationen helfen Dir aber nicht weiter, daher solltest Du auch zu einem Arzt gehen.

Auf diese Idee kann man auch selbst kommen, es gibt Dinge, die kann man nun einmal nicht über das Internet lösen.

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Nein, vor allem deshalb, weil der Körper keinem "Trend" folgen kann.

Nach wie vor, sind Kohlenhydrate für Ausdauersport die wichtigste Energiequelle. Ohne sie läuft kaum etwas, denn sie ist schnell verfügbar und ohne sie läuft auch keine Fettverbrennung. Somit ist es schon wichtig, ausreichend Kohlenhydrate zu essen und somit zu speichern.

Des Weiteren trainierst Du durch eine kohlenhydratreiche Ernährung auch den Glykogenspeicher. Ein Untrainierter kann im Körper etwa 300 bis 400 Gramm Glykogen speichern. Ausdauersportler, die sich kohlenhydratreich ernähren, können ihre Reserven bis auf rund 750 Gramm aufstocken, so dass sie davon profitieren.

Es ist tatsächlich schwierig, große Mengen Kohlenhydrate in natürlicher Menge zuzunehmen. Daher nehmen Leistungssportler oft auch pure Kohlenhydrate zu sich, etwa in Form von Maltodextrin. Hier entsprechen etwa 60 Gramm in etwa der Kohlenhydratmenge einer großen Nudelportion.

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Dazu hatte ich schon einmal eine Antwort geschrieben:


Meiner Ansicht nach sollten folgende Werkzeuge in keiner Werkstatt für sportliche Räder fehlen:

  • Pedalschlüssel (langer Schlüssel mit 15 mm Maulweite)

  • Kettennieter zum Öffnen, Schließen und Kürzen der Kette (auf Qualität achten, bei billigen Produkten bricht der Stift häufig oder er ist so unpräzise gefertigt, dass die Kette beschädigt wird)

  • Satz Innensechskant-Schlüssel (auch "Inbus" genannt

  • Bei modernen Komponenten: Torx-Schlüssel-Satz (die Schrauben haben hier eine sternförmige Aufnahme)

  • Satz Maulschlüssel

  • Konusschlüssel für die Einstellung des Lagerspiels bei Laufrädern (Konusschlüssel sehen aus wie normale Maulschlüssel, sind aber weitaus schmaler)

  • Speichennippelschlüssel (Achtung: Bei Systemlaufrädern ist oft ein spezieller vom jeweiligen Hersteller erforderlich, manchmal mitgeliefert)

  • Kettenverschleißlehre (zum Beispiel von Rohloff) zur Ermittlung des Kettenverschleißes (auch mit Messschieber möglich, siehe hier: www.sportlerfrage.net/tipp/kettenverschleiss-regelmaessig-pruefen)

Empfehlenswert:

  • Passender Abzieher für den Abschlussring der Ritzelkassette (Jeder Hersteller hat seine eigene Norm)

  • Kettenpeitsche zum Gegenhalten der Ritzelkassette beim Öffnen (auf Kettenbreite achten!)

  • Bei herkömmlichen Kurbel-Innenlager-Kombinationen, etwa Vierkant: Kurbelabzieher und Werkzeug zum Öffnen

  • Ratschenkasten mit Innensechskant-Einsätzen als Ergänzung zum Inbus-Schlüssel-Satz

  • Spezielle Bowdenzugzange zum Kürzen von Brems- und Schaltzügen

Empfehlenswert, bei Carbonteilen ein Muss:

  • Drehmomentschlüssel (am besten so, dass die Bandbreite zwischen vier und 50 Nm abgedeckt werden)

Das ist das, was mir spontan einfällt. Für die Grundausstattung mit dem empfehlenswerten Teilen solltest Du mit 100 Euro auskommen, gute Drehmomentschlüssel (bloß keine billigen Teile aus dem Automarkt!) solltest Du jeweils 100 Euro (4-20 und 20 bis 80 Nm) einplanen. Speziell für die häufig vorkommenenden 5 Nm (Vorbau, Sattelstütze - aber darauf achten, dass es wirklich zutrifft) gibt es von Ritchey auch einen Mini-Drehmomentschlüssel mit diesem festen Wert, der nur 15 Euro kostet.

Gute Werkzeughersteller sind unter anderem Park Tool (legendär, aber sehr teuer) oder Cyclus (günstig, aber qualitätiv ausreichend).

Damit Du beim Arbeiten nicht kriechen oder andere seltsamen Bewegungen machen musst, ist ein Montageständer (gibt es schon für 70 Euro) von Vorteil. Wichtig: Bei Carbonrahmen und/oder -sattelstütze darauf achten, dass die Befestigung nicht über eine Kralle erfolgt, sonst kann es zu einer Beschädigung kommen. Besser ist dann ein Ständer, auf dem Rad mit Tretlagergehäuse und Vorderradgabel steht. Leider sind diese Montageständer etwas teurer.

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Zwingend erforderlich ist so ein Aufsatz nicht, bringt aber schon gewisse Vorteile. Denn durch die weit flachere Sitzposition bietest Du dem Wind weniger Angriffsfläche, somit entsteht weniger Widerstand, was sich positiv bemerkbar macht, weil Du weniger Energie aufwänden musst, um auf das gleiche Tempo zu kommen.

Allerdings musst Du Dich auch schon daran gewöhnen, da eine solche nach vorn gebeugte Position anfangs nicht gerade leicht einzuhalten ist, vor allem die Rückenpartie wird belastet. Wichtig ist es also, das Fahren mit dem Aufsatz vorher zu trainieren, schon allein aus Sicherheitsaspekten, weil die Bremsgriffe nicht direkt im Bereich der Hände liegen.

Wie groß die Ersparnis sein wird, um welchen Faktor Du also schneller sein wirst, kann man nicht pauschal beziffern. Das hängt von der Windsituation, Deinem Trainingsstand, vom Gelände und weiteren Faktoren ab.

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Auf die Atmung brauchst Du weniger zu achten, sondern sie stellt sich automatisch richtig ein.

Vielmehr sehe ich Dein Problem darin, dass Du das Radfahren nicht gezielt trainierst, sondern offensichtlich nur so fährst.

Um im Radfahren die Ausdauer zu trainieren, sind vor allem zwei Dinge wichtig: Intensität, Häufigkeit und Dauer. Intensität bedeutet, dass Du sie so wählen solltest, dass Du eine eher moderate Belastung hast, etwa 60 bis 70 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz. Eine zu hohe Intensität ist für das Ausdauertraining ineffizient, weil die Energiebereitstellung ineffizient ist.

Die Dauer ist wichtig, weil hierüber bestimmt wird, wie lange Du die Belastung letztlich durchhältst. 30 bis 50 Kilometer am Stück zu fahren, reichen letztlich nicht aus, um auch 80 Kilometer ohne Probleme fahren zu können. Daher solltst Du schon Deine Trainingsleistung an die angestrebte Fahrleistung anpassen.

Dann kommt es auch auf die Häufigkeit an. Wer nur einmal die Woche trainiert, wird nicht an die Leistungen anknüpfen können, die jemand erreicht, der öfter trainiert. Um hier eine nennenswerte Verbesserung zu erreichen, sollte man schon mindestens dreimal die Woche auf dem Rad trainieren.

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Das ist eine Frage, die nicht pauschal beantwortet werden kann, denn es hängt von den jeweiligen Lichtverhältnissen ab. Insgesamt ist das auch kompliziert, so dass Dir nichts übrig bleibt, es in der jeweiligen Situation auszuprobieren.

Grundsätzlich ist es so, dass im Sport aufgrund der schnellen Bewegungen eher eine kürzere Belichtungszeit erforderlich ist, da zu lange Belichtungen dazu führen können, dass die Bewegungen verschwimmen, wobei es natürlich auch darauf ankommt, was für Aufnahmen man möchte und ob nicht doch solche Bewegungseffekte gewollt sind.

Eine kürzere Belichtungszeit erfordert aber auch eine größere Blendenöffnung, also eine möglichst niedrige Blendenzahl. Eine niedrigere Blende hat aber auch eine geringere Schärfentiefe zur Folge, also die Schärfe vor und hinter dem Objekt wird geringer. Wie groß diese Schärfentiefe tatsächlich ist, hängt wiederum auch von der verwendeten Brennweite ab, je größer diese ist, desto geringer die Schärfentiefe bei einer bestimmten Blendenzahl.

Grundsätzlich ist es vorteilhaft, lichtstarke Objektive zu verwenden, also Objektive, die eine möglichst große Blendenöffnung bieten und zwar dies durchgängig.

Billige Kit-Linsen, also jene Modelle, die beispielsweise mitgeliefert sind, bieten eine so genannte geshiftete Blendenöffnung bei variabler Brennweite. Üblich sind hier beispielsweise 28-70 bei 3,5-4,5. Das heißt, die maximale Blendenöffnung liegt bei 28 Millimeter Brennweite bei 3,5 und bei 70 Millimeter bei 4,5.

Bessere lichtstarke Objektive mit gleichem Brennweitenbereich bieten hier die größere Blendenöffnung 2,8, und zwar durchgängig für alle einstellbaren Brennweiten.

Diese Objektive erfordern nicht nur eine kompliziertere Konstruktion, sondern auch den Einsatz größerer und schwerer Gläser, so dass diese Modelle schwerer aber auch teurer sind. Während die mitgelieferten Kit-Objektive im Schnitt einzeln keine 100 Euro kosten, musst Du für die von uns verwendeten lichtstärkeren Modelle durchaus die fünf- bis zehnfache Summe einkalkulieren.

Durch die größere Blendenöffnung, also Lichtstärke, hast Du bessere Möglichkeiten beim Fotografieren mit vorhandenem Licht, also auch bei der Sportfotografie. Denn hier kannst Du die Empfindlichkeit (ISO) länger auf einem niedrigeren Bereich lassen als mit den genannten weniger lichtstarken Objektiven.

Du kannst zwar eine höhere ISO-Zahl einstellen, was die Empfindlichkeit des Sensors erhöht, aber das geht auf Kosten der Bildqualität, denn mit höherer ISO-Zahl steigt auch die Rate des Bildrauschens, ähnlich wie bei einem analogen Film die Bildkörnung. Denn für die höhere Empfindlichkeit muss die Leistung des Bildsensors erhöht werden. Leider erhöht sich damit aber auch der Anteil der unerwünschten Bildsignale, das ist das Rauschen.

Daher ist ein Fotograf bestrebt, eine möglichst geringe ISO-Zahl einzustellen.

Hilfreich ist übrigens, abhängig von Sportart und Situation, auch die Verwendung eines Stativs, zumindest in der Einbein-Variante.

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Als Membran wird in diesem Zusammenhang eine besondere atmungsaktive Schicht bezeichnet, die innen an das Obermaterial von Outdoor-Kleidung angebracht wird. Handelsnamen hierfür sind etwa "Gore-Tex", "Sympatex" oder "Texapore".

Sie sind in der Regel wasser- und winddicht und das eben bei gleichzeitiger Atmungsaktivität.

Das wird, ganz grob erklärt, dadurch erreicht, dass es Poren gibt, die so winzig sind, dass sie Wassermoleküle nicht durchlassen, wohl aber Wasserdampfmoleküle, die kleiner sind. Somit kann der Schweiß gasförmig nach außen verdunsten, aber Wasser in Form etwa von Regen nicht nach innen dringen. Durch eine besondere Struktur bieten sie noch einen Windschutzeffekt: Der Wind wird durch zahlreiche mikrofeine Verästelungen so gebremst, dass er keine Wirkung mehr auf die darunterliegenden Schichten hat.

Atmungsaktivität funktioniert vor allem durch das Temperatur- und Druckgefälle, das sich direkt über der Haut bildet und in die Richtung wirkt, wo die Temperatur niedriger ist, also in der Regel nach außen.

Das Prinzip ist im Grunde genommen recht simpel, wenn auch die technische Umsetzung recht aufwändig ist: Durch körperliche Anstrengung entsteht nicht nur Schweiß, sondern auch (Körper-) Wärme. Dieser Temperaturanstieg bzw. -unterschied gegenüber der Umwelttemperatur führt auch unmittelbar zu einer Erhöhung des Luftdrucks direkt über der Haut, der nach außen, also von der Haut weg wirkt.

Diesen Effekt des Druckunterschiedes wird generell bei Funktionstextilien zunutze gemacht, also nicht nur bei den Membranen. Der Schweiß, der ja zur Kühlung verdunstet, wird in Form von Wasserdampf vom Körper quasi nach außen gedrückt.

Die hier angesprochenen Membranen machen zudem Obermaterialien je nach Variante wind- oder wind- und wasserdicht.

Damit diese Membranen auch gut funktionieren, ist es wichtig, dass das außen liegende Obermaterial imprägniert ist, was bereits ab Werk der Fall ist. Diese Schicht muss regelmäßig aufgefrischt werden.

Den durch eine nachlassende oder nicht wirkende Imprägnierung wird etwa Regenwasser auf dem Obermaterial nicht abgestoßen, sondern verteilt sich, was wie eine Barriere auf den Wasserdampf, der von innen nach außen soll, wirkt. Dann schlägt sich dieser auf der Innenseite der Kleidung nieder und man "schwitzt von innen".

Deshalb muss eine Imprägnierung regelmäßig aufgefrischt werden, und zwar mit speziellem, nämlich für atmungsaktive Stoffe bestimmte Mittel, zum Beispiel "Granger-XT". Normales Imprägnierspray verklebt die Poren des Obermaterials und macht es für den Wasserdampf unpassierbar, was zum gleichen Effekt wie eben beschrieben führt.

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Gelbe Gläser haben keine direkte aufpushende Wirkung. Es ist aber so, dass gelbe Gläser eine optisch aufhellende und kontrastverstärkende Wirkung haben.

Licht ist generell ein leistungs- und stimmungsförderndes Element, das ist vor allem ein psychologisches Phänomen, das allerdings auch nicht überbewertet werden sollte und auch nicht unbedingt bei jedem Menschen gleich gut oder überhaupt wirkt.

Grundsätzlich eignen sich aber gelbe oder auch orangefarbene Gläser nicht nur an Tagen mit schlechtem Wetter, sondern auch und gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit, um nicht nur die Sicht zu verbessern, sondern auch um Stimmung und eventuell auch Leistung zu verbessern.

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Innerhalb von wenigen Wochen von null auf zehn Kilometer zu kommen, ist eine zahlenmäßig eine gute Leistung, aber dennoch eine zu hohe Steigerung.

Denn der Körper kann sich nur allmählich auf eine neue Belastung einstellen. Auch wenn er zunächst nicht insoweit körperlich überfordert ist, dass er mit einem Leistungseinbruch reagiert, so äußert er sich aber dennoch, nämlich indem er Dich in eine Situation bringt, in der Du wenig motiviert bist.

Es ist zudem wichtig, regelmäßig Pausen zu machen, damit sich der Körper vollständig erholen kann. Regeneration ist auch Training!

Du solltest Dir also nicht zu viel vornehmen. Nutze jetzt die ruhigere Zeit und versuche Dich in den kommenden Tagen zu entspannen, indem Du eine Laufpause einlegst. Nach den Feiertagen kannst Du dann langsam wieder einsteigen.

Fünf Kilometer sind keinesfalls zu wenig für jemanden, der erst seit einer kurzen Zeit läuft. Daher solltest Du Geduld haben und Deinem Körper auch die Zeit geben, die er für eine Steigerung seiner Leistungsfähigkeit braucht.

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Ein Muskelkater ist natürlich keine Übersäuerung des Muskels, wie hier behauptet, sondern es handelt sich um kleine Traumata im Muskelgewebe, also eigentlich um winzige Muskelfaserrisse. Mittlerweile sollte dies auch schon seit etlichen Jahren bekannt sein.

Deine Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, denn wie sich die Muskulatur entwickelt, hängt einerseits vom Trainings selbst ab, also etwa von dessen Intensität und Häufigkeit, aber auch von der körperlichen Konstitution.

Bei manchem kann das Phänomen, vorausgesetzt, der Spielumfang bleibt gleich, nach wenigen Wochen verschwunden sein, andere müssen mitunter noch länger trainieren.

Grundsätzlich sollte man so trainieren, dass es erst gar nicht zu dem Muskelkater kommt. Das heißt in Deinem Falle, dass Du anfangs weniger intensiv spielen solltest und die Belastung erst langsam steigerst. Denn die feinen Muskelfaserrisse werden durch eine Überlastung verursacht. In schlimmeren Fällen kann es zu einer Vernarbung des Gewebes führen, was durchaus zu einer Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten führen kann.

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Ich habe mit Medico leider die bislang schlechtesten Erfahrungen bei Markenprodukten gemacht. Die Atmungsaktivität ist bescheiden, aber vor allem die Haltbarkeit.

Die Unterwäsche war schon nach kurzer Zeit und wenigen Waschgängen so stark ausgeleiert, dass sie im Wind flattern würde, wenn ich nicht noch ein Trikot darüber tragen würde. Da Funktionswäsche nur gut funktioniert, wenn die direkt und eng auf der Haut liegt, ist das natürlich ein großes Problem.

Aus diesem Grund gebe ich lieber etwas mehr Geld aus und investiere in bessere Funktionswäsche, was sich unter dem Stich wegen der besseren Haltbarkeit und Funktion, als günstiger herausgestellt hat.

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Einen großen positiven Effekt in Hinblick auf das Radfahren solltest Du Dir nicht davon erhoffen, denn die Bewegungsabläufe sind doch zu unterschiedlich.

Grundsätzlich gilt hier das Gleiche wie bei der Ausdauer: Die Kraft kann hier am Besten über ein spezifisches Training aufgebaut werden, also für den Radsport durch gezielte Trainingseinheiten und Übungen auf dem Rad.

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Hier musst Du selbst Deine ausreichende Bekleidung finden. Grundsätzlich solltest Du Dich nach dem Zwiebelschalenprinzip kleiden, also durchgängig atmungsaktiv und je nach Temperatur mit mehr oder weniger, dünneren oder dickeren Schichten.

Durch dieses Mehrschichtprinzip kannst Du Dich sehr gut an die Temperatur anpassen, musst eventuell aber etwas experimentieren.

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Für einen Freizeitsportler reicht der submaximale Test vollkommen aus, denn die Ergebnisse sind aussagekräftig genug, um daraus Schlussfolgerungen für das Training abzuleiten.

Die maximale Ausbelastung eignet sich dagegen eher nur für leistungsorientierte Sportler, die zudem völlig gesund sein müssen, weil hier der Körper an seine absolut vom Körper zugelassenen Grenzen gebracht wird.

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Man sollte die Reduktion von Kohlenhydraten, also auch von Zucker beim Fettabbau nicht überbewerten. Sie werden nur dann in Fett umgewandelt, wenn sie nicht etwa durch eine sportliche Belastung abgerufen werden.

Daher musst Du als regelmäßig Aktiver im Sport nicht auf Kohlenhydrate verzichten.

Grundsätzlich kommt es auf Deine Kalorienbilanz an, sie muss negativ sein. Das bedeutet, dass Du mehr Kalorien verbrauchen musst, also Du zu Dir nimmst.

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Laut internationalen Doping-Reglements der WADA (demzufolge auch auf nationaler Ebene der NADA) fallen die meisten Betäubungsmittel unter die Liste der verbotenen Substanzen.

Dazu zählt auch das Stimulans, das in der Coca-Pflanze enthalten ist und auch als "Kokain" in den (illegalen) Handel kommt.

Somit ist die Verwendung von Coca-Blättern nach den offiziellen Regularien als Doping im Sport einzustufen.

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Das hängt zwar zunächst eigentlich von Deinem Temperaturempfinden ab, bei den derzeitigen Wetterverhältnissen, (bei uns in Berlin herrschen gerade Temperaturen um die zwei Grad) würde ich auch zur langen Hose und zum langen Trikot / zur langen Jacke raten, aber grundsätzlich ist es keine "Oder-Frage".

Tatsächlich ist die Schutzwirkung bezüglich des Wetters bei Arm- und Beinlingen gegenüber einer echten Jacke geringer, vor allem wenn letztere wind- und/oder wasserdicht ist.

Aber sie sind auch nicht dafür gedacht, eine Jacke zu ersetzen, sondern allenfalls in der Übergangszeit eine Alternative zu bieten.

Arm- und Beinlinge bieten eine höhere Flexibilität und werden in der Regel dann getragen, wenn die Wetterverhältnisse zumindest zeitweise das Fahren in kurzer Kleidung zulassen, etwa im Frühjahr oder Herbst, wo es morgens beim Losfahren noch kalt ist, es aber über Mittag so warm ist, dass man sie wieder ausziehen kann.

Durch das kleine Packmaß der Arm- und Beinlinge, zusammengeknüllt jeweils etwa mit zusammengeknüllten Socken vergleichbar, passen sie locker in eine der hinteren Trikottaschen.

Eine Jacke oder Hose hat dagegen ein viel größeres Packmaß. Die Hose kann man nicht spontan gegen eine kürzere tauschen, wenn es während der Tour zu warm wird, eine Jacke nimmt, je nach Modell, mehr oder weniger Platz in der Trikottasche ein, aber auf jeden Fall mehr als ein Satz Armlinge, vielleicht mit Ausnahme ganz leichter Windjackenmodelle, die aus ganz dünnem Stoff hergestellt sind.

Arm- und Beinlinge sind also gar nicht dafür gedacht, bei niedrigeren Temperaturen eine Jacke oder lange Hose zu ersetzen, sondern dienen eher auf eine sehr flexible Art als Ergänzung der kurzen Sommerkleidung, um mit ihnen in der Übergangszeit im Frühjahr oder Herbst zu fahren.

Jacke und lange Hose sind dagegen eher dafür gedacht, mehr Schutz zu bieten und sie länger zu tragen. Je nach Modell sind sie auch wintertauglich, in diesem Fall erübrigt sich die Frage, ob man mit ihnen oder mit Arm- und Beinlingen zu fahren, da letztgenannte für solche Witterungsverhältnisse nun gar nicht vorgesehen sind.

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Du solltest bei der Brille darauf achten, dass sie sich einerseits möglichst dicht am Gesicht befindet, um Verwirbelungen, die durch einen zu großen Abstand entstehen, zu vermeiden, andererseits sollte sie auch möglichst weit um das Gesicht gezogen sein, um auch Einflüsse von den Seiten zu verhindern.

Mitunter musst Du notfalls auch noch einmal das Modell wechseln, da nicht jede Brille auch zu jeder Gesichtsform und -größe passt. So kann bei einer zu breiten Brille die Zugluft, die zwischen Brille und Gesicht herrscht, stärker sein, als bei einer Brille, die das Gesicht gut abdeckt und von den relevanten Seiten schützt.

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Hinsichtlich der ernährungsphysiologischen Wirkung solltest Du Dir nicht allzuviel davon versprechen. Zwar besteht Malzkaffee etwa zu zwei Dritteln aus Kohlenhydrate, was als Energiezufuhr für den Ausdauersport grundsätzlich nicht schlecht ist.

Wenn man aber überlegt, dass pro Tasse nur zwei Gramm des Pulvers hineinkommt, wird man merken, dass es nicht viel ist, was man da bekommt, nämlich gerade einmal vier Kilokalorien pro Tasse.

Als Durstlöscher oder zum Aufwärmen ist es aber vollkommen in Ordnung, da kannst Du einfach nach Deinen Geschmack gehen.

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Bei der Fahrradkette ist es wichtig, druckfestes Fett zu nehmen, also kein Öl. Bezogen auf die winzige Fläche, die die einzelnen Gliedern der Kette verbindet, ist der Druck, der beim Antrieb auf die Einzelteile wirkt, extrem hoch (Man kann sich das vorstellen, indem man Mal Fingerhakeln ausprobiert).

Ein einfaches dünnes Öl hat eine zu geringe Druckfestigkeit und würde der Belastung nicht stand halten. Dadurch kann der sehr dünne Ölfilm reißen, dann reibt Metall auf Metall, was die Kette vorzeitig verschleißen lässt.

Silikon, Kriech- und einfaches Öl erfüllen diese Anforderungen nicht. Grundsätzlich gilt: Je dünnflüssiger, desto ungeeigneter das Öl(Ausnahme sind speziell präparierte Öle, etwa Mittel mit winzigen festen Teflonpartikeln).

Daher sollte stets normales Fett für Fahrradketten verwendet werden. Es ist druckstabil und kann daher die Belastung, die auf die winzigen Kettenglieder vergleichsweise wirkt, bewältigen.

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Dafür benötigst Du spezielles Werkzeug. Mit einem normalen Schraubenschlüssel kommst Du nicht weit.

Du kannst damit zwar die Mutter abnehmen, die sich an der Kurbel befindet, das war es aber.

Zwar ist die Kurbel an sich nur auf die Tretlagerachse gesteckt, in Deinem Fall sicher auf eine ältere Vierkantaufnahme. Allerdings wird diese Aufnahme zur Mitte des Lagers hin breiter, so dass die Kurbel durch den Anzug der Mutter so weit hineingedrückt wird, dass sie fest steckt.

Um die Kurbel tatsächlich abnehmen zu können, brauchst Du einen so genannten Kurbelabzieher. Dieser wird von außen auf den Mittelpunkt der Kurbel geschraubt. Beim Drehen des Kurbelabziehers drückt ein Stift auf die Tretlagerachse, gleichzeitig zieht die äußere geschraubte Befestigung an der Kurbel diese langsam von der Achse.

Um das Tretlager nach der Abnahme der Kurbel selbst zu zerlegen, benötigst Du noch einen Tretlagerschlüssel. Mit diesem öffnest Du die beiden Schalen links und recht vom Tretlagergehäuse, anschließend kannst Du das Tretlager herausnehmen und gegebenenfalls austauschen.

Wichtig ist, dass man den richtigen Schlüssel nimmt, denn es gibt mehrere Normen, die jeweils eigene Maße haben, etwa italienisch, französisch oder, weit verbreiteter, BSA. Darauf achten, dass mit den unterschiedlichen Normen auch unterschiedliche Gewinde vorhanden sind.

Bei BSA-Lagern ist die linke Schale in einem Rechtsgewinde (Öffnung im Gegen-Uhrzeigersinn), die rechte in einem Linksgewinde (Öffnung im Uhrzeigersinn) befestigt. Bei der italienischen und französischen Norm sind beide Seiten in einem Rechtsgewinde verschraubt.

Moderne Räder haben andere Innenlager als die von mir genannte Vierkantachse, etwa Hollowtech, ISIS oder Ultra-Torque. Hierfür brauchst Du wiederum andere Werkzeuge.

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Es hängt vom Leistungsniveau, aber auch vom Zeitpunkt innerhalb der Saison ab.

Leistungsorientierte Amateur-Läufer laufen pro Woche durchaus bis 100 Kilometer, Wettkampf-Amateur-Radsportler wie ich es einer bin, fahren pro Woche 500 bis 600 Kilometer.

Spitzenläufer trainieren durchaus 200 bis 250 Kilometer pro Woche, etwa Marathon-Weltrekordler Haile Gebresselassie. Profi-Radsportler erreichen pro Woche zwischen 700 und 1.000 Kilometer.

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Das kann tatsächlich gefährlich werden. Selbst wenn die Gläser aus Kunststoff sind, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist, weil echtes Glas immer noch die besten optischen Eigenschaften hat, kann das Gestell gefährlich werden, wenn es durch den Sturz auf das Gesicht gepresst wird.

Abdrücke sind hier noch die eher harmlosen Folgen. Ansonsten kann auch Brille unter der Skibrille beschlagen, was nicht nur lästig ist, weil man sie nicht gleich putzen kann, sondern auch gefährlich, weil man erst einmal eine eingeschränkte Sicht hat.

Besser ist eine Skibrille, die mit der entsprechenden Stärke verglast sind. Das macht in der Regel jeder gute Optiker.

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Zunächst muss geklärt werden, ob es ein "Heimtrainer" oder ein "Ergometer" sein soll. "Echte" Ergometer sind wesentlich teurer (ab 400 Euro) und technisch aufwändiger (zum Beispiel berührungslose Wirbelstrombremse, teils elektrisch, statt mechanischer Bremse). Der Ergometer unterscheidet sich in erster Linie durch die Anzeige der Leistung (in Watt), die ein Fahrradtrainer nicht bietet.

Leider haben Ergometer durch den grundsätzlich höheren Preis auch in der Regel eine insgesamt bessere Qualität, etwa eine schwerere Schwungscheibe (für einen gleichmäßigeren Lauf) und damit einen besseren Stand sowie eine bessere Einstellungsmöglichkeiten der Sitzposition.

Die Stiftung Warentest hat vor einiger Zeit einen Test dazu veröffentlicht, dessen Ergebnisse Du hier findest (Kurzanzeige der Ergebnisse kostenlos, der Link ist oben im grauen Kasten):

http://kuerzer.de/OQRZXI5KZ

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DVDs für das IndoorCycling ("Spinning" ist ein geschütztes Markenzeichen und darf nur für bestimmte Choreografien und Räder verwendet werden) findest Du in Geschäften, die sich auf diese Sportart spezialisiert haben, besipielsweise hier:

www.indoorcycling-shop.com/musik-dvds/myride-dvds/

Dort findest Du zum Beispiel DVDs mit Landschaftsaufnahmen aus Frankreich, Deutschland und Spanien (Teneriffa).

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Eine "beste" Jacke gibt es nicht, sondern nur eine, die den individuellen Bedürfnissen entspricht. Dabei sind Marken und Modelle zweitrangig.

Grundsätzlich sollte man sich nach dem Zwiebelschalenprinzip kleiden, also in mehreren atmungsaktiven Schichten von innen nach außen.

Atmungsaktiv deshalb, weil sonst der Feuchtigkeitstransport von der Haut nach außen nicht funktionieren würde. Alle Schichten müssen also aus atmungsaktiven Materialien bestehen, eine einzige Baumwollschicht macht das Prinzip zunichte, da diese Feuchtigkeit aufsaugt und dann wie eine Barriere wirkt, die darunter liegenden Schichten können ihre Funktion nicht mehr erfüllen und Du kühlst womöglich aus, was Du gerade im Winter verhindern musst und willst.

Die Jacke bildet hierbei in der Regel die äußerste Schicht. Meistens wird diese als Wetterschutz zu einer wärmenden Schicht getragen, das heißt, dass die meisten Jacken gar keine wärmende Funktion haben.

Das hat Sinn, wenn man bedenkt, dass durch den Wind- und Regenschutz die wärmende Eigenschaft rapide steigt. Zwar gibt es mittlerweile auch Trikots, die mit Windschutz versehen sind, somit auch als außerste Schicht getragen werden können, aber die schränken gewissermaßen die Flexibilität hinsichtlich der Thermoregulierung beim Zwiebelschalenprinzip ein. Bei beständigem kühlen Wetter sind sie aber eine durchaus gute Alternative, nicht aber, wenn man verändernde Witterungsbedingungen hat.

Daher trägt man normalerweise als Radsportler über dem Funktionsunterhemd im Winter ein langärmliges Trikot, das eine wärmende Funktion hat, etwa durch Fleece und dann bei Bedarf eine recht dünne Jacke mit Wind- und/oder Regenschutz, je nach Witterung. So kann man die äußerste Schicht auch bei Bedarf ausziehen und in die Trikottasche packen.

Als Klimaschutzmembran eignen sich zunächst Windstopper oder ähnliche Materialien, die einen Windschutz, aber keinen echten Regenschutz bieten. Im Gegensatz zu wasserdichten Membranen sind sie in der Regel stärker atmungsaktiv, was im Winter angenehm sein kann.

Für Regen ist jedoch eine wasserdichte Membran günstig, da diese dauerhaft vor eindringendem Wasser schützt. Hier gibt es die Wahl zwischen mehreren Membranmaterialien, etwa Gore-Tex oder T-3000 von Jeantex. Erstgenannte Membran bietet eine höhere Wasserdichtheit (nach Wassersäule, siehe hier: http://www.sportlerfrage.net/tipp/wasserdicht-ist-nicht-gleich-wasserdicht), hat aber ein recht hohes Packmaß, während das Material T-3000 sehr klein faltbar ist, gut für die Trikottasche, aber eine geringere Wassersäule hat.

Somit gibt es also keine "beste" Jacke, sondern die beste Auswahl hängt von den eigenen Bedürfnissen ab.

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Zunächst: Dass die Zehen nach einiger Zeit einschlagen, kann damit zusammenhängen, dass sie nicht zu Deiner Fußform und -stellung passen. Wenn eine Analyse gemacht worden ist, wie Du beschreibst, dann würde ich nach einiger Zeit, wenn die Einlaufzeit vorbei ist, noch einmal zum Händler gehen, um das Ganze mit ihm zu besprechen.

Eine besonders intensive Pflege ist bei Laufschuhen nicht erforderlich, wenn es auch einige Dinge zu beachten gibt.

Dazu gehört, dass man ihnen die Zeit gibt, zu trocknen und das gilt nicht nur nach Regen. Auch bei trockenem Wetter werden sie feucht, nämlich durch den Schweiß des Fußes. Nach einem Regenlauf sollten sie mit Zeitungen ausgestopft werden, die die Feuchtigkeit aufnehmen. Auf keinen Fall auf der nahe der Heizung trocknen, denn Hitze macht das Material spröde und brüchig.

Darüber hinaus sollten sie die Zeit bekommen, ihre Ausgangsform wiederzuerhalten. Denn einmal durch die Belastung zusammengedrückt, brauche Sohle und ihre Elemente dafür eine Weile.

Im Idealfall sollte man sich zwei oder mehr Paar Schuhe zulegen, damit jedes Einzelne die Zeit hat, zu trocknen und in die Ursprungsform zurückzukehren.

Dadurch, weil die Schuhe jeweils in größeren Abständen genutzt werden und somit langsamer verschleißen, relativiert sich die Mehrausgabe wieder.

Auf keinen Fall sollten Schuhe in die Waschmaschine. Abbürsten reicht. Nicht nur die Temperatur ist schädlich, sondern auch die im normalen Waschpulver enthaltenen Stoffe können Klebstoffe auflösen. Wenn man bedenkt, dass die Sohlen geklebt sind, kann man sich dann wohl vorstellen, was da längerfristig passieren kann.

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Letztendlich hilft im Grunde genommen nur die Praxis, also Übung.

Gerade bei steileren Abfahren sollte man langsam beginnen und zwar auf einem weniger steilen Abschnitt. Hände fest am Lenker und auf dem Sattel ein wenig nach hinten rutschen, um mehr Gewicht auf das Hinterrad zu verlagern, das vordere kontrolliert man ja mit den Händen.

Wenn Du Dich dann sicherer fühlst, kannst Du den Widerstand Deiner Klickpedale vorher reduzieren, aber Vorsicht, nicht dass Du dann schnell rausrutschen kannst während der Abfahrt.

Wie gesagt, mit einem weniger steilen Abschnitt anfangen, auch mit wenigen oder keinen Hindernissen und weniger engen Kurven, dann langsam steigern.

Wichtig! Nicht übermäßig oder abrupt bremsen, erst recht nicht in einer Kurve, da man dann, gerade auf solch unbefestigtem Untergrund, schnell die Kontrolle über das Rad verlieren kann.

Und auch keine übermäßige Angst, das Rad ist kontrollierbarer, die Haftung der Reifen größer als man oft glaubt. Im Stehen ist die Kontrollmöglichkeit besser, somit ruhig (leicht) aus dem Sattel gehen.

Dass bei den Übungen, und eigentlich sonst auch, ein Helm getragen werden wird, sollte selbstverständlich sein. Handschuhe sind auch zu empfehlen, weil Schotter auch hässliche Spuren hinterlassen kann

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Du solltest auf jeden Fall so lange warten, bis auch das letzte Symptom nicht mehr spürbar ist und dann besten eine Woche daranhängen, um die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls zu vermindern, schließlich ist Dein Körper noch geschwächt, außerdem können noch Erreger im Körper sein, die wieder Oberhand gewinnen könnten, wenn der Körper durch die Wiederaufnahme der sportlichen Belastung noch weiter geschwächt wird.

80 Prozent der Mandelentzündungen werden durch Viren verursacht, etwa Adeno- und Parainfluenzaviren, ansonsten sind es Bakterien, vor allem Streptokokken. In allen Fällen können sie weitere Probleme verursachen, wenn der Körper weiter geschwächt wird, obwohl die Erkrankung noch nicht ausgeheilt ist. So ist beispielsweise in schlimmen Fällen sogar eine Herzmuskelentzündung möglich, die eben sowohl durch Viren als auch durch Bakterien ausgelöst werden kann.

Abgesehen davon, ist der Körper ohnehin nicht in der Lage, seine Leistungsfähigkeit zu verbessern, weil er damit beschäftigt ist, die Erreger abzuwehren. Daher: Erkrankung völlig ausheilen lassen!

Danach aber auch nicht gleich wieder mit dem vollen Programm einsteigen, sondern langsam, stufenweise wieder die Belastung steigern.

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Da eine verdeckte Erkrankung oder Mangelerscheinungen nicht ausgeschlossen werden kann, würde ich diese Frage an einen Arzt richten.

Hinsichtlich der Intensität und Dauer würde ich aufgrund Deiner Angaben nicht davon ausgehen, dass es sich hier um ein Übertraining oder eine zu hohe Intensität dauert, was aber nicht völlig ausgeschlossen, weil die anderen Umstände wie Arbeit, Stress oder Regeneration nicht bekannt sind.

Aber grundsätzlich würde ich Dir in Deiner Situation empfehlen, Dich bei einem Arzt untersuchen zu lassen, um ein gesundheitliches Problem auszuschließen.

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"Nur" ein Durchfall (Diarrhoe) ist eine falsche Formulierung, denn es handelt sich durchaus um ein ernst zu nehmendes Phänomen.

Bei einem Durchfall verlierst Du nicht nur Flüssigkeit, die der Körper benötigt, sondern auch Elektrolyte und Mineralien, etwa lebenswichtige Salze, Kalium und Magnesium. Nicht umsonst wird vom Arzt bei schwereren Fall eine Elektrolytlösung per Injektion verabreicht.

Im absoluten schlimmsten Fall kann Durchfall wegen dieser Verluste sogar zum Tode führen. Somit sollte man Durchfall keinesfalls pauschal bagatellisieren.

Durchfall kann mehrere Ursachen haben. Es kann sich hier um eine Infektion handeln, die bei Dir zu einer Erkältung führt, es kann eine Unverträglichkeitsreaktion sein, etwa infolge eines eingenommenen Medikamentes oder eines Lebensmittels, eine Entzündung im Magen-Darm-Bereich oder sogar ein Geschwülst.

Um das zu klären, solltest Du zum Arzt gehen, wenn die Beschwerden nach mehreren Tagen nicht verschwinden. Da Dein Körper mit der Diarrhoe beschäftigt ist, solltest Du ihn schonen und in der Zeit bis zum vollständigen Abklingen der Beschwerden keinen Sport treiben.

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Trotz der modernen Technik ist die Hautfaltenmessung immer noch die genaueste Methode.

Körperfettwaagen arbeiten mit der so genannten bioelektrischen Impedanzmessung (BIA-Messung). Hier wird ein geringer Strom durch den Körper geschickt, von einer Elektrode zur anderen und dabei wird der Widerstand gemessen, da Fett und andere Körpermassen unterschiedliche elektrische Leitfähigkeiten haben. Anhand dieser und anderer manuell eingegebener oder gemessener Werte wie Gewicht, Geschlecht, Alter, soll die Waagen einen Fettanteil errechnen.

Allerdings hat das Ganze ein systembedingtes Problem: Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstandes, meist den kürzesten Weg. Somit haben Körperfettwaagen den Nachteil, dass sie nur den Anteil in den Beinen messen können, weil der Strom durch ein Bein nach oben geht und gleich wieder durch das andere Bein zurück. Andere Messgeräte, die beim Messen in der Hand gehalten werden, haben das gleiche Problem, nur, dass hier der Strom durch die Arme geht.

Der Körper hat aber an verschiedenen Stellen seine Fettdepots, die von den Strömen dieser Geräte teilweise nicht erreicht werden, zum Beispiel an der Hüfte.

Bei der manuellen Hautfaltenmessung können solche Punkte mit berücksichtigt werden, so dass die Bestimmung des Fettanteils genauer werden kann, wenn man das richtig macht.

Aus diesem Grund messen viele Sportler ihren Körperfettanteil mit einem manuellen "Caliper".

Für eine reine Tendenzbestimmung ist aber eine elektrische Waage durchaus geeignet. Man sollte sich hier nur nicht zu sehr an den absoluten Werten orientieren.

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Hinsichtlich der Ausdauerleistung wirst Du mit den kürzeren Einheiten einen geringere Effekt erzielen, auch wenn Du die Häufigkeit erhöhst.

Um längere Belastungen auch durchzuhalten, musst Du auch längere Trainingseinheiten durchführen. Allein die Häufigkeit macht das nicht.

Du verbesserst zwar damit auch Dein Leistungsvermögen, aber eben nur auf der kürzeren Distanz. Daher solltest Du, wenn Du längere Strecken durchhalten möchtest, zumindest gelegentlich eine längere Einheit einlegen.

Sinnvoll ist deshalb eine Kombination als längeren und kürzeren Einheiten, wenn Du aus diversen Gründen nicht in der Lage bist, nur längere Einheiten zu trainieren, was bei einer sinnvollen Trainingsgestaltung auch nicht immer erforderlich ist.

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Grundsätzlich ist ein Saunagang im Anschluss an eine sportliche Einheit nicht zu empfehlen. Denn durch den Wechsel von heiß und kalt kann er Deinen Körper noch zusätzlich schwächen.

Durch das zuvor durchgeführte sportliche Training ist er ohnehin geschwächt, so soll es ja auch sein, denn der Körper soll sich dann ja über das erforderliche Maß hinaus erholen und besser werden, das nennt man Superkompensation und ist der wichtigste Trainingseffekt.

Allerdings ist er nach dem Training durch die Schwächung auch anfälliger für Erkrankungen, das ist der so genannte "Open-Window-Effekt".

Die Sauna baut auf den gleichen Effekt wie das sportliche Training: Durch das Wechselspiel zwischen heiß und kalt wird der Körper trainiert, er lernt, mit diesen Unterschieden umzugehen und ist dann weniger anfällig. Allerdings wird er beim Saunagang zunächst direkt geschwächt.

Diese Kombination kann dazu führen, dass Du eventuell sogar schneller krank werden kannst. Daher solltest Du die Sauna grundsätzlich getrennt vom sportlichen Training als eigener Regenerationsgang betrachten und dann sollte nicht eine starrre Regel mit Zahl, sondern das Gefühl darüber bestimmen, wie viele Gänge hier durchgeführt werden.

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Der Blutdruck spielt hier eine eher geringere Rolle. Vielmehr schränkt der Alkohol bzw. dessen Abbau im Körper Deine rechtliche, somit auch sportliche Leistungsfähigkeit ein.

Denn beim Alkoholabbau wird dem Körper Mineralien und Wasser entzogen, so dass es hier zu Problemen bei sportlicher Aktivität kommen kann. Deshalb auch nicht direkt nach dem Sport damit beginnen, Alkohol zu trinken, weil der Körper ohnehin dehydriert ist und auch Mineralien verloren hat.

Direkt vor und während des Sports ist Alkohol tabu, weil es die Koordination und den Gleichgewichtssinn einschränkt und die Reaktionszeit verlangsamt. Durch die Folgen des beginnenden Abbauprozesses werden auch Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer vermindert.

Grundsätzlich hat Alkohol in Maßen aber durchaus auch positive Effekte: so reduziert zum Beispiel Rotwein das Herzinfarktrisiko, wahrscheinlich über die vermehrte Bildung von gutem Cholesterin, nämlich HDL. Außerdem senkt es das das Thromboserisiko, wie gesagt, wenn Alkohol in Maßen konsumiert wird.

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"Radon" ist eine Eigenmarke des Händlers "H&S Bike Discount in Bonn. Das Angebot umfasst nicht nur Mountainbikes, sondern auch und vor allem Rennräder.

Dieser Händler lässt seine Rahmen, wie im Übrigen die meisten kleineren Versender sowie Eigenmarken, vom taiwanesischen Hersteller Kinesis fertigen, dem weltweit größten Rahmenhersteller. Dann werden die Rahmen mit dem eigenen Markennamen gelabelt, mit Standardgruppen und Laufrädern sowie den übrigen Teilen ausgestattet.

Es handelt sich um gute Standardräder in verschiedenen Gewichtsklassen, je nach Rahmenmodell und Komponentenbestückung, allerdings ohne großen Besonderheiten in Ausstattung und vor allem Design, eben Räder "von der Stange". Durch die große Menge, die "Kinesis" herstellt, können sie die Rahmen günstig anbieten, deshalb nutzen viele kleinere Versender diese Möglichkeit, um Eigenmarken anzubieten.

Wichtig ist, dass man schon wissen muss, was man will und braucht, bevor man bei einem Versender ein Rad bestellt. Nicht nur die Größe, sondern auch die Geometrie muss stimmen. Wenn man hier keine Erfahrungswerte hat, kann man viel falsch machen. In diesem Fall ist es besser, einen Laden vor Ort aufzusuchen, um die Räder auch Probe fahren zu können.

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Offenbar ist Dein anfänglicher Gewichtszuwachs auf einen Aufbau der Muskulatur zurückzuführen, schließlich sind Muskeln schwerer als Fettgewebe. Womöglich fährst Du auch mit hoher Übersetzung ("hohem Gang"), so dass Du mehr Kraft in die Pedale bringen musst, somit trainierst Du auch stärker die Kraft und das führt dazu, dass die Beine Muskulatur aufbauen.

Das ist grundsätzlich nicht schlecht. Wenn Du aber gezielt Fettabbau betreiben möchtst, solltest Du darauf achten, mit hoher Trittfrequenz und niedrigem Krafteinsatz fährst. Denn dadurch schulst Du die Ausdauer und die bedient sich, in der richtigen Intensität betrieben, vor allem Fett als Energiespender.

Abgesehen davon, sind hohe Übersetzungen, somit Krafteinsätze, nicht besonders gut für Gelenke, Sehnen und Bänder. Aus diesem Grund fahren Radsportler mit hohen Trittfrequenzen von mehr als 80 Umdrehungen pro Minute, in der Regel um die 90 bis 100 Umdrehungen.

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Ein solche Form des Trainings ist denkbar ungeeignet, denn auch mit leeren Kohlenhydratspeichern kannst Du den Körper nicht dazu zwingen, Fett zu verbrennen.

Denn Kohlenhydrate sind zur Fettverbrennung unbedingt erforderlich, ohne sie wird kein Fett verwertet, es gilt das altbekannte Motto, dass "Fett im Feuer der Kohlenhydrate" verbrannt wird. Ohne Kohlenhydrate wirst Du also eine Ausdauerbelastung nicht lange aufrecht erhalten können.

Auch nach dem Sport musst Du die leeren Kohlenhydratspeicher wieder füllen. Es ist auch ein allgemeiner Irrglaube, dass der Körper die Kohlenhydrate gleich in Fett umwandelt. Erst wenn sie längere Zeit nicht durch Bewegung, also etwa Ausdauersport, abgerufen werden, beginnt der Körper, das nicht benötigten Kohlenhydrate in Fettdepots umzuwandeln.

Wenn Du also ausreichend Sport machst, dann werden diese abgerufen, somit brauchst Du Dir keine Sorgen über die Umwandlung machen, weil diese nicht auftritt.

Sinnvoller ist hingegen eine Kalorienreduktion durch eine geringere Fettaufnahme, das heißt fettarm essen. Wenn man bedenkt, dass Fett eine dreifach höhere Energiedichte, also dreifach höhere Kalorienmenge enthält als Kohlenhydrate, dann kann man sich auch vorstellen, dass es wesentlich effizienter ist, den Fettanteil im Essen zu reduzieren.

Eiweiß spielt beim Ausdauersport eine untergeordnete Rolle, da sie nur für den Muskelaufbau relevant sind, aber nicht zur Energiegewinnung im Ausdauersport, somit ist die Antwort von "ichbintoll" alles andere als toll, nämlich falsch.

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Ein direkter Vergleich von unterschiedlichen Ausdauersportarten ist so ohne Weiteres nicht möglich und somit auch keine Schlussfolgerung.

Tendenziell sieht es so aus, dass Du in der gleichen Zeitspanne Du beim Laufen mehr Energie benötigst, als beim Radfahren. Denn beim Laufen werden insgesamt mehr Muskelgruppen beansprucht und die wollen versorgt werden.

Somit ist die Belastung beim Laufen höher. Um vom Energie-/Kalorienverbrauch die gleiche Wirkung zu erzielen, müsstest Du also die Belastungsdauer beim Radfahren verlängern.

Wie lange, dass kann pauschal nicht beantwortet werden, denn es hängt von Deinem jeweiligen Trainingsstand beim Radfahren und Laufen ab.

Es ist also gar nicht möglich, pauschal zu sagen, dass Radfahren über eine Entfernung X mit der Geschwindigkeit Y der Belastung beim Laufen über eine Strecke A mit der Geschwindigkeit B entspricht.

Aus dieser Aussage kannst Du auch Weiteres zu Deiner Frage herausleiten. Der Trainingsstand entwickelt sich immer spezifisch. Das heißt, durch Ausdauertraining schulst Du die Ausdauer in erster Linie in der Sportart, die Du jeweils betreibst.

Dies bedeutet, dass Du beim Laufen eine spezifische Ausdauer für das Laufen entwickelst. Wenn Du dann auf das Fahrrad umsteigst, wirst Du nur zum Teil vom bis dahin erworbenen Trainingsstandes profitieren können.

Nur zu einem gewissen Teil wirst Du davon profitieren können. So entwickelt sich unabhängig von der Sportart eine Grundlagenausdauer des Körpers. Dazu gehört die Erhöhung der Sauerstoffaufnahmekapazität, der Mitochondrien, die Anpassung von Herz- und Lungenvolumen.

Je nach Sportart werden aber verschiedene Muskelgruppen in unterschiedlicher Anzahl bewegt. Durch ein Training in einer Sportart werden sie auch an diese angepasst, etwa indem sie sich ökonomisieren, aber auch in der Lage sind, die oben genannten grundsätzlichen Anpassungen des Körpers auszuschöpfen.

Wechselst Du die Sportart, kann werden andere, teils untrainierte Muskelgruppen bewegt. Diese müssen sich erst an die Belastung anpassen, können also anfangs die vom Körper angebotenen höheren Kapazitäten gar nicht nutzen.

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Ich würde mich an Deiner Stelle mit dem Arzt beraten.

Denn eine eventuelle Gefahr für Deine Hüftprobleme kommen weniger vom Radfahren selbst, also von der Art, wie Du Rad fährst. Denn je nachdem, wie Du den Sport betreibst, kann die Belastung sogar sehr hoch sein, etwa wenn Du Dich auf einem Single-Trail hinabstürzt oder Sprünge machst, womöglich reicht aber schon, wenn Du auf unebenen Gelände im Stehen fährst.

Um zu klären, ob Radfahren überhaupt etwas für Dich ist, solltest Du zum Arzt gehen, denn nur er kann so etwas professionell entscheiden, weil er auch Deine Probleme kennt und einschätzen kann.

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Die von Dir zitierte Studie (nur 18 Probanden) bezieht sich lediglich auf die direkte Wirkung auf die Kranzgefäße am Herzen, wo es tatsächlich zu einer Einschränkung kommt, aber nur am Herzen.

Im Sport wirken Kaffee oder genauer Koffein direkt eher leistungssteigernd, aber sehr kurzzeitig und von der Wirkung her gering.

Das im Kaffee enthaltene Koffein wirkt direkt auf das Herz-Kreislauf-System, indem es die Herztätigkeit, den Blutdruck und die Körpertemperatur steigert, die Bronchien sowie die Blutgefäße erweitert, die Verdauung anregt und die Muskeltätigkeit stimuliert.

Dass Kaffee entwässernd, also dehydrierend wirkt, ist längst überholt. Das wurde jüngt auch noch einmal vom Wiener Ernährungswissenschaftler Gernot Faustmann noch einmal belegt.

Um eine sportliche Leistungssteigerung zu erzielen, müsstest Du zehn bis 13 Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht zu Dir nehmen, eine Tasse enthält etwa 80 Milligramm, so dass Du schon eine ganze Menge trinken müsstest.

Außerdem gibt es schnell einen Gewöhnungseffekt, die Leistungssteigerung ist nicht gerade besonders hoch und nur von kurzfristiger Dauer, weshalb auch wohl Koffein nicht mehr auf der Dopingliste steht. Der damalige Grenzwert lag bei zwölf Milligramm pro Liter Urin, diese Größenordnung hat man aber erst bei mehr als neun Milligramm Koffeinkonsum pro Kilogramm Körpergewicht erreicht.

Problematischer ist jedoch, dass der Körper bei solch hohen Mengen nicht nur mit einer Leistungssteigerung, sondern auch Nebenwirkungen wie Kopf- oder Magenschmerzen reagiert, schließlich ist Koffein immer noch ein Nervengift.

Aber erst bei einer Menge von 10.000 Milligramm, also bei 125 Tassen, wirkt es erst tödlich. Allerdings kommt es bereits bei Mengen von mehr als fünf bis sechs Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, zu den oben genannten Nebenwirkungen.

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Solche Kurse gibt es eigentlich in jeder Stadt oder Gemeinde.

So bieten in der Regel städtische Badeanstalten Kurse speziell für Erwachsene an. Diese werden meistens am "schwarzen Brett" in den Bädern angekündigt, aber sicher erfährst Du die Termine auch über deren Telefon-Hotline oder Website.

Aber auch Schwimmvereine und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) haben solche Angebote.

Sorge, dass man als Erwachsene ziemlich allein steht oder Schwierigkeiten hinsichtlich des Lernerfolges zu bekommen, muss man nicht haben. Die Trainer beziehungsweise Lehrer in solchen Kursen speziell für Erwachsene kennen sich damit aus und können Dir sicher helfen.

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Können schon, man muss aber wissen, wie, und das ist gar nicht so einfach. Das musst Du schon beherrschen, weil das Ganze eine Wissenschaft für sich ist. Jede Art der Verlegung hat eine gewisse Funktion und Wirkung. Das kann man nicht pauschal erklären.

Nicht umsonst ist hierfür bei Physiotherapeuten ein Extra-Lehrgang erforderlich. Daher würde ich auch empfehlen, zu einem solchen zu gehen, der sein Handwerk versteht.

Denn falsch angebrachte Tapes können sogar Beschwerden verursachen!

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Ich habe mit Kleidung, vor allem mit der Unterwäsche von Odlo sehr gute Erfahrungen gemacht. Einige Stücke sind schon einige Jahre alt, sind aber im Gegensatz zu manch billigeren Modellen noch sehr gut erhalten. Der Feuchtigkeitstransport ist sehr gut, der Schnitt für meinen Körperbau ebenfalls. Der Mehrpreis ist meiner Ansicht nach gerechtfertigt.

Bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass man Odlo-Unterwäsche bis 95 Grad waschen kann, bei den meisten anderen Modellen sind es maximal 40, vielleicht 60 Grad (Craft). Zwar wasche ich nicht bei 95 Grad, aber schon einmal bei 60 und dann ist es gut, zu wissen, dass die Wäsche locker aushält.

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Tendenziell kommt für Dich eher eine Spiegelreflexkamera infrage. Die kleinen Kompaktmodelle sind für solche sportlichen Aufnahmen nicht geeignet, da sie einerseits eine zu große Auslöseverzögerung haben, außerdem lassen viele Modelle keine manuelle Einstellung der Verschlusszeit zu. Dies ist aber bei bewegten Bildern sehr wichtig.

Zwar gibt es bei den Kompaktkameras oft das Motivprogramm "Sport", das erfüllt aber nicht immer die Vorgaben optimal.

Ein weiterer Vorteil ist es, bei Spiegelreflexkameras die Objektive auszutauschen und somit den Begebenheiten anzupassen, also etwa Weitwinkel, Tele usw.

Grundsätzlich sind alle Spiegelreflexkameras tauglich für Sportaufnahmen. Wenn Du Dich für eine Marke entscheiden solltest, wären Canon und Nikon empfehlenswert, da hier die Auswahl geeigneter Objektive (die Objektivbajonette sind unter den verschiedenen Herstellern nicht kompatibel, somit sind die Objektive auch nicht untereinander, beispielsweise zwischen Sony, Canon und Nikon austauschbar) und auch hinsichtlich des Zubehörs am größten ist.

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Viel beachten musst Du dabei nicht. Du solltest es reinigen, dann kannst Du es einfach an einen sicheren Ort an die Wand stellen.

Mit einem sicheren Ort meine ich, dass das Rad vor dem Umfallen oder anderen Gegenständen, die umfallen können, geschützt ist. Du kannst auch einen kleinen Ständer kaufen, an dem das Rad an der Kettenstrebe oder über das Tretlager befestigt ist, das kennst Du sicher aus dem Radgeschäft. Aber ist ist kein Muss, Du kannst es auch einfach an die Wand lehnen, das Rad nimmt keinen Schaden davon.

Ratsam ist es, auch bei Nichtbenutzung den Luftdruck in den Reifen regelmäßig zu kontrollieren, um zu verhindern, dass sich durch den nachlassenden Luftdruck und das Stehen auf den selben beiden Stellen dauerhaft eingedrückte Bereiche im Reifen bilden. Dies macht sich dann später beim Fahren nachteilig bemerkbar.

Das kannst Du auch vermeiden, indem Du das Rad hängend ohne Bodenkontakt der Reifen lagerst.

Damit Gummiteile, etwa Reifen, vielleicht etwas geschützter sind, sie werden unter dauernder Sonneneinwirkung hart, ist ein schattiger, kühler Ort vorteilhaft.

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Das originale Thera-Band, also vom Hersteller "The Hygenic Corporation" besteht aus reinem Naturlatex.

Da viele Menschen an einer Latex-Allergie leiden, will der Hersteller demnächst eine Variante ohne Latex und auch ohne das bei der Latex-Variante benutzten Talkumpulver herausbringen.

Diese besteht dann aus einer besonderen Gummi-Mischung, deren Inhaltsstoffe allerdings der Hersteller bis heute nicht genannt hat, offensichtlich aus Wettbewerbsgründen, da die meisten Konkurrenzprodukte ebenfalls aus Naturlatex bestehen.

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Bei Gewitter gilt, möglichst schnell einen geeigneten Schutz suchen, dazu zählen Bäume nicht.

Hintergrund: Blitze suchen sich üblicherweise den höchsten Punkt in der Umgebung aus. Das kann ein Baum sein oder auch im Wasser Dein Körper, wenn er herausragt. Bei Bäumen besteht die Gefahr im unmittelbaren Umfeld, da die Spannung noch in den Radius um den Stamm geht, außerdem droht die Gefahr, von Ästen oder gar vom Stamm getroffen zu werden.

Daher solltest Du so schnell es geht, in ein Gebäude gehen, also nach Hause, oder wenn es nicht möglich ist, sich möglichst klein und flach machen, was zwar sicher nicht angenehm ist, aber sicherer ist.

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Es ist falsch, dass pauschal in kühlerer Luft mehr Sauerstoff enthalten ist. Der Anteil von etwa 21 Prozent ist über den von uns Menschen üblicherweise empfundenen Temperaturbereich gleich.

Was aber stimmt, ist die Tatsache, dass kältere Luft dichter ist. Somit steigt dann doch indirekt der Sauerstoffanteil der Luft, ohne dass sich aber der Grundanteil von 21 Prozent erhöht, weil auch die Anteile der anderen in der Luft enthaltenen Gase, etwa Stickstoff mit 78 Prozent gleich bleibt.

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Grundsätzlich solltest Du Dir überlegen, warum Du mehr Geld für Kompressionskleidung ausgeben solltest. Auch wenn Du hier ein günstiges Angebot hast, lohnt sich das in den meisten Fällen kaum.

Kompressionskleidung ist extrem eng geschnitten und wirken somit einen Druck auf den Körper aus. Dieser Druck soll dazu führen, dass das sauerstoffarme Blut in den Venen schneller zum Herzen zurückgeführt wird.

Allerdings ist die Wirkung umstritten, bei venengesunden Menschen ohnehin nicht erforderlich, zudem kann die Kleidung, die mindestens zwei Nummern zu klein wirkt, auch manchen eher einengen, auch wenn das Material sehr elastisch ist.

Ich selbst habe so etwas schon einmal ausprobiert und habe keinerlei Vorteile gespürt. Eher das Gegenteil, weil ich schon eine gewisse Enge gespürt habe, an die man sich wohl erst gewöhnen muss.

Unter Umständen kann sie durch den hohen Druck, der nicht nur auf das Venen-, sondern auch auf das Arteriensystem wirkt, die Durchblutung negativ beeinflussen.

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Muskelkater verhinderst Du, indem Du die Muskelatur nicht zu stark beanspruchst. Es handelt sich hier um eine Überlastung der Muskulatur infolge einer ungewohnten oder zu hohen Belastung. Dabei handelt es sich um feine Risse der Muskelfasern, also winzige Verletzungen, die der Körper dann reparieren muss. Allerdings tut er das über das erforderliche Maß hinaus.

Dieser Punkt und auch der gewisse Trainingseffekt bei regelmäßiger Häufigkeit der Belastung sorgen dafür, dass Du nach einiger Zeit keine Probleme mehr bekommen solltest.

Grundsätzlich sollte aber eine zu hohe Beanspruchung der Muskelfasern, die zu Muskelkater führt, möglichst vermieden werden. Denn so wie die Haut nach einer Heilung können hier später Vernarbungen auftreten, die die Bewegungs-, Dehnungs-, Leistungs- und Belastungsfähigkeit der Muskulatur einschränken können.

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Grundsätzlich wird ein Körper schneller krank, wenn er nicht die nötige "Abhärtung" erfährt.

Ohne entsprechende Konfrontation wird ein Körper nicht die nötigen Abwehrmechanismen bilden, um sich hier zur Wehr setzen zu können. Grundsätzlich lernt der Körper aus Konfrontationen, etwa erhöhte körperliche Belastungen durch Sport oder eben durch äußere Einflüsse wie Wetter und Temperatur.

Wenn Du ihn also nur warm hältst, ihn aber nicht bis zu einem gewissen Grad mit der Kälte konfrontierst, lernt er nicht, wie man die Immunabwehr stärkt. Sobald er einmal auskühlt, wird er dann derart geschwächt, dass hier die Erreger dann freies Spiel haben.

Daher ist Deine Frage, so wie Du sie gestellt hast, mit "ja" zu beantworten. Nicht umsonst werden stark wechselnde Temperaturen etwa Saunagänge oder Wechselduschen gezielt zur Immunstärkung des Körpers verwendet.

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Schiedsrichter müssen aufgrund ihrer Funktion eine gewisse Distanz haben, vor allem zu den aktiven Spielern. Das erklärt sicher, warum sie sich entsprechend verhalten.

Dadurch kommt es, dass sie auch von der Gegenseite, nämlich von den Spielern aus einer Distanz heraus betrachtet werden. Dann fällt es auch leicht, zu sagen, dass die Schiedsrichter, die im Gegensatz zur Spielergemeinschaft, auch die kleinere Gruppe sind, ein "eigenes Volk" bilden.

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Natürlich gewöhnt sich der Körper an eine Bewegungsform, er wird bei gleicher Belastung effizienter, das heißt, er verbraucht auch weniger Energie, was natürlich auch bedeutet, dass er weniger abnimmt.

Daher musst Du weiter dafür sorgen, dass der Energieverbrauch hoch bleibt. Das machst Du einerseits durch eine Erhöhung der Intensität im richtigen Maß, also im Grundlagenausdauerbereich 1, etwa 60 bis 70 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz, andererseits aber auch eine veränderte Beanspruchung, etwa durch Einfügung von Intervallen oder Wechsel der Position, etwa den Wiegetritt, womit das Fahren im Stehen gemeint ist.

Durch diese Veränderung wird die Muskulatur stärker und auch andere Muskelgruppen, die noch nicht an die Belastung gewöhnt sind, belastet, so dass der Kalorienverbrauch steigt und Du so abnimmst.

Zur besseren Kontrolle solltest Du mit einer Herzfrequenzuhr arbeiten.

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Grundsätzlich kann man eigene Erfahrungen nicht auf andere übertragen, denn es hängt im Wesentlichen davon ab, wie gut man mit diversen Sitzpolstern klar kommt. Leider kann man hier durchaus auch die falsche Wahl treffen.

Nur weil ich gut mit einer Hose auskomme, heißt es noch lange nicht, dass Du auch gut mit ihr klar kommst. Nicht umsonst haben viele renommierte Hersteller auch die gleiche Hose mit verschiedenen Sitzpolstermodellen im Angebot, etwa die höherwertigen von Nalini.

Ich selbst habe sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen mit diversen Polstermodellen gemacht. So komme ich vor allem mit den SGP-Gel-Polstern weniger gut klar, als mit den normalen Polstern.

Ansonsten habe ich gute Erfahrungen mit Nalini und Assos-Hosen gemacht, ich bin mit 15.000 Kilometer im Jahr allein auf dem Rennrad nicht gerade ein Gelegenheitsfahrer.

Welche für Dich infrage kommt, musst Du letztendlich auch für Dich herausfinden.

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Wie stark dieses Phänomen ausgeprägt ist, wann und ob es überhaupt kommt, kann pauschal nicht beantwortet werden, sondern hängt vom Individuum ab.

Das "Runner's High" wird durch endogene Morphine ausgelöst, die auch als "Endorphine" oder "Glückshormone" bekannt sind. Diese Ausschüttung ist bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt und haben auch unterschiedlich intensive Wirkungen.

Sie regeln in erster Linie das Schmerzempfinden. Je mehr sie vom Körper ausgeschüttet werden, desto weniger schmerzempfindlich wird er, zumindest vorübergehend.

Bei körperlicher Belastung ausgeschüttet, erhöhen sie durch ihre Fähigkeit, Schmerzen zu lindern, die Leistungsfähigkeit. Dadurch, weil die Schmerzen "wie weggeblasen" sind, verspürt der Sportler scheinbar "neue Kräfte" und ein euphorisches Gefühl. Deshalb verspürt man während des Sports (Runner's High) und auch danach oft eine Art Glücksgefühl.

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Pauschal ist Deine Frage nicht zu beantworten, es hängt von Deinen Fahrkünsten ab.

Tendenziell hat ein Fitness-Bike in bestimmten Situationen gewisse Nachteile, in erster Linie durch die größeren Laufräder in 28 Zoll, die im Gegensatz zu den 26 Zoll großen Laufrädern am Mountainbike in sehr unebenem Gelände etwas sperrig wirken können.

Außerdem ist die Geometrie etwas anders, mitunter hast Du Schwierigkeiten mit der Bodenfreiheit, weil das Tretlagergehäuse beim Fitness-Bike üblicherweise niedriger angebracht ist, so dass man möglicherweise in bestimmten Situationen mit dem Kettenblatt aufsetzen kann. Das wird aber eher in Grenzsituationen vorkommen.

Mit einem Fitness-Bike kommst Du durchaus auch im Gelände gut klar, trotz fehlender Federung. Die kann sogar zum Vorteil werden, weil man durch die starre Gabel das Rad besser kontrollieren kann, wenn auch das Ganze weniger komfortabel ist.

Letzten Endes hängt es von Deinen Fähigkeiten ab. Wenn Du etwa ein Fitness-Bike gut steuern kannst, dann wirst Du besser im Gelände klar kommen als jemand, der mit dem Mountainbike nur Probleme hat.

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Wann genau die Kette gewechselt werden muss, hängt von der Beanspruchung ab. Sie kann nach 500 oder auch erst nach 2.500 Kilometern fällig für den Wechsel sein.

Dazu habe ich vor einiger Zeit hier schon einmal einen Tipp geschrieben:


Die Kette ist am Fahrrad das meist belastete Teil und sollte regelmäßig ausgetauscht werden, da ansonsten Folgeschäden entstehen. Denn die Kette längt sich mit der Beanspruchung und das das Material hier härter ist, können die Ritzel vorzeitig verschleißen, da die sich der Kettenlängung anpassen.

Wechselt man dann zu spät die Kette, sind auch die Ritzel, unter Umständen gar die gesamte Kassette fällig, da die Kette dann springt und keine Kraft mehr übertragen kann. Wenn man bedenkt, dass eine bessere Ritzelkassette 100 und mehr Euro kosten kann, eine Kette aber nur 20, dann lohnt sich die regelmäßige Kontrolle.

Um den Kettenverschleiß zu prüfen, muss man sich nicht zwangsläufig eine spezielle Lehre kaufen, es genügt ein einfacher Messschieber mit der ausreichenden Länge.

Mit diesem Messschieber wird der Abstand von elf Rollen gemessen. Neue Ketten haben hier das übliche Maß von 119,5 mm. Wenn die Längung ein Millimeter beträgt, also der Messschieber 120,5 mm bei 11 Rollen beträgt, dann ist die Kette fällig.

Bei sportlicher Belastung ist mit einer Haltbarkeit von 1.500 bis 2.500 Kilometern zu rechnen. Wie lange eine Kette wirklich hält, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Pflege (Schmierung), Beanspruchung (flache oder bergige Strecken) oder Qualität.

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Bei Muskelkater hilft tatsächlich Wärme, etwa durch ein Bad oder den von Dir genannten Saunagang. Denn Wärme fördert die Durchblutung und beschleunigt somit auch die Heilungsvorgänge.

Auf keinen Fall dehnen und massieren, denn es handelt sich um minimale Frakturen, also eine mechanische Beschädigung des Gewebes, mit einer Dehnung oder Massage können diese stärker werden.

Leichtes Training im Kompensationsbereich zur aktiven Regeneration, also unterhalb von 60 Prozent HFmax ist möglich.

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Nein, das ist kein Placebo-Effekt, sondern wegen des Gehalts an einfachem Zucker völlig normal.

Es handelt sich hier um kurzkettige Kohlenhydrate in Form von Einfachzucker, also Monosaccariden.

Einfache Kohlenhydrate geht zwar sofort ins Blut, lässt den Blutzucker rapide ansteigen, das ist der kurze Energieschub, den Du spürst.

Aber es steigt ebenso rapide die Insulinausschüttung. Dadurch ist der Zucker jedoch sehr schnell verwertet und der Blutzucker sinkt wieder nach kurzer Zeit ab, durch die schnelle Insulinausschüttung sogar häufig unter den vorherigen Wert, so dass es während einer Belastung möglicherweise zu einer Unterzuckerung kommen kann.

Einfache Kohlenhydrate eignen sich allenfalls für Sportler eher dazu, um eine kurze Schwächephase zu überbrücken oder dem Körper kurz vor Wettkampfende noch einen Energieschub zu geben (die berühmte Cola bei den Radsportlern unmittelbar vor dem Ziel).

Abgesehen davon, enthält Schokolade auch sehr viel Fett. Und davon soll sich der Sportler bekanntermaßen eher sparsam ernähren.

Grundsätzlich ist gegen ein kleines Stück Schokolade nichts einzuwenden, die Dosis macht das Gift. Aber Schokolade als Energiequelle zu verwenden, ist alles andere als gut.

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Mit zunehmender Ausdauerbelastbarkeit wird der Körper ökonomischer, er kann länger unter Sauerstoffeinfluss (aerob) Energie gewinnen, die Laktattoleranz steigt, das heißt, erst bei höheren Intensitäten gerät der Körper in den Bereich (anaerob), in dem die Stoffwechselvorgänge im Körper ohne Berücksichtigung von Sauerstoff erfolgen.

Hierbei wird viel Laktat gebildet, in höheren Bereichen mehr, als der Körper abbauen kann. Die Folge ist, dass die Muskeln irgendwann übersäuern und die Belastung abbrechen können. Außerdem wird in diesem höheren Bereich vermehrt Kohlenhydrate zur Energiegewinnung herangezogen, daher spricht man von einem anaeroben Kohlenhydratstoffwechsel.

Durch die höhere Komplexität des Stoffwechsels hat der Körper zudem eine größere Schwierigkeit, Anpassungsvorgänge zu realisieren, so dass die Ökonomisierung länger dauert.

Durch regelmäßiges Ausdauertraining ist der Körper in der Lage, höhere Intensitäten noch aerob zu bewältigen, während der Untrainierte schon im anaeroben Bereich ist.

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Alkohol in Maßen hat durchaus positive Effekte: so reduziert zum Beispiel Rotwein das Herzinfarktrisiko, wahrscheinlich über die vermehrte Bildung von gutem Cholesterin, nämlich HDL. Außerdem senkt es das das Thromboserisiko, wie gesagt, wenn Alkohol in Maßen konsumiert wird.

Allerdings werden beim Alkoholabbau dem Körper Mineralien und Wasser entzogen, so dass es hier zu Problemen bei sportlicher Aktivität kommen kann. Deshalb auch nicht direkt nach dem Sport damit beginnen, Alkohol zu trinken, weil der Körper ohnehin dehydriert ist und auch Mineralien verloren hat.

Direkt vor und während des Sports ist Alkohol natürlich tabu, weil es die Koordination und den Gleichgewichtssinn einschränkt und die Reaktionszeit verlangsamt. Durch die Folgen des beginnenden Abbauprozesses werden auch Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer vermindert.

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Viele Fachgeschäfte, die sich auf Inline-Skates spezialisiert haben, bieten auch solche klassischen Rollschuhe an oder können diese ohne Probleme bestellen. Auf jeden Fall gibt es noch Hersteller für diese Modelle, wenn auch nicht mehr so viele.

Auch normale Geschäfte, teilweise Online-Shops, bieten klassische Rollschuhe an, von billig bis teuer, von einfach bis hochwertig. So hat selbst Amazon einige Modelle im Programm, darunter auch einen echten Lederschuh von OTRS.

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Grundsätzlich hast Du den Körper, den viele Ausdauersportler haben, also Schlankheit in Kombination mit einem im Schnitt geringen Gewicht.

Du wiegst 34 Gramm pro Zentimeter Körpergewicht und bewegst Dich im Bereich des Marathon-Weltrekordlers Haile Gebreselassie, der mit 32 Gramm pro Zentimeter Körpergewicht sogar etwas weniger wiegt. Der Äthiopier ist 53 Kilogramm leicht bei 1,64 Meter Körpergröße. In diesem Bereich bewegen sich die meisten Top-Marathon-Läufer.

Somit hast Du vom Körperbau her durchaus die Voraussetzungen für Langstreckenläufe. Wie Jürgen aber schon geschrieben hat, hilft Dir die körperliche Grundvoraussetzung nicht, wenn Du nicht die ebenfalls notwendigen Fähigkeiten hast und diese orientieren sich an der erblichen Disposition, also der Veranlagung, Deinem Talent und auch Deinem Trainingsstand.

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Eine solche Kleidung wirst Du nur sehr schwer finden können, da die Nachfrage kaum so groß sein wird, dass sich deren Produktion rentieren würde.

Bei normaler Baumwoll-Kleidung sieht das etwas anders aus. Weil man diese durchaus auch im Alltag tragen kann, könnte sich eine Produktion und das Angebot lohnen, aber bei Sportsachen ist das Klientel schon spezieller, so dass hier die nötigen Absatzmengen nicht erreicht werden würden, zumal das Material auch teurer ist, so dass die Lagerhaltung auch unrentabler werden würde.

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Zunächst einmal: Eine hohe Schweißrate, also wenn der Körper viel schwitzt, kann auch durch einen guten Trainingsstand hindeuten.

Gut trainierte Sportler schwitzen schneller als Untrainierte. Die Ursache dafür: der Körper hat gelernt, dass eine starke Erhöhung der Temperatur durch eine bevorstehende Belastung zu erwarten ist.

Es wirkt sicher paradox, dass bei gleicher Belastung ein Sportler schneller schwitzt als ein Untrainierter. Das bedeutet aber nicht, dass er sich mehr anstrengen muss, sondern nur die Fähigkeit, sich schneller der Belastung anzupassen.

Ein trainierter Sportler schafft es durchaus, in einer Stunde zwei bis drei Liter Schweiß zu produzieren, ein Nicht-Sportler selbst bei höchster Anstrengung dagegen nur einen.

Außerdem riecht Schweiß zunächst nicht. Die Flüssigkeit ist selbst nahezu geruchslos. Erst wenn sie auf bestimmte Bakterien auf der Haut trifft, entsteht ein Prozess, bei dem auch Geruch entsteht.

Wenn also die Schweißbildung in einem gewissen Rahmen bleibt, ist es unproblematisch und mitunter auf einen guten Zustand des Körpers in Hinblick auf den Sport zurückzuführen.

Erst wenn es ein extremes Ausmaß angenommen hast, solltest Du zu einem Dermatologen gehen, um ein gesundheitliches Problem, etwa die genannte Hyperhidrose auszuschließen.

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Leider ist es oft bei Helmen so, dass ganz billige Modelle oft nicht ihr Geld wert sind, was aber nicht heißt, dass man hundert und mehr Euro bezahlen muss, um ein anständiges Modell zu erhalten. Bereits für 40 bis 80 Euro gibt es durchaus sichere Modelle.

Wichtig ist es, dass es sich um ein Modell mit einem innenliegenden Tragering handelt, der am Hinterkopf mit einem Drehrad oder einer anderen Mechanik verstellt werden kann. Hier wird der Helm zum großen Teil vom Ring selbst getragen und rutscht somit kaum, selbst wenn der Riemen nicht angelegt wird.

Ganz einfache Modelle haben dagegen keinen Ring, sondern nur einen Mechanismus, der nur von einer Stelle, meist von hinten, gegen den Kopf drückt und den Helm so fixiert. Leider kann hier oft der Helm verrutschen, so dass er nicht mehr ausreichend Sicherheit bieten kann.

Generell sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Helm passt, ohne zu wackeln und zu drücken. Er muss muss die Stirn, den Hinterkopf und die Schläfen locker abdecken.

Als Prüfsiegel gibt es das vom TÜV (Product Service), eine Kennzeichnung "CE" mit Jahreszahl sowie diverse Normangaben wie SNELL, DIN und ANSI.

Übrigens sollte ein Helm regelmäßig, etwa alle fünf Jahre ausgetauscht werden, da das Material altert und nach einiger Zeit nicht mehr die Sicherheit wie im Neuzustand bieten kann. Das Herstellungsdatum bzw. der Herstellungsmonat ist auf einem Aufkleber in der Innenschale angegeben.

Etablierte Hersteller für Helme, die gute Modelle liefern sind beispielsweise UVEX, Giro, Bell und Alpina, wobei es noch weitere Marken gibt, die einen guten Ruf haben.

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Damit ist dasselbe gemeint. Unsere Protokolle zur Leistungsdiagnostik sind stets englisch und dort ist ebenfalls von "threshold" die Rede.

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Der Champion-Chip ist ein kleiner Transponder, der zur Zeitmessung bei verschiedenen Laufveranstaltungen eingesetzt wird.

Er arbeitet passiv und wird in der Regel am Schuh montiert, indem er in die Schnürung eingebunden wird.

Durch den Champion-Chip ist eine individuelle Messung möglich. Gerade bei größeren Veranstaltungen wäre das sonst nicht möglich, da schließlich nicht alle gleichzeitig mit dem Startschuss die Startlinie überqueren können.

Mit Hilfe des Chips ist eine individuelle Messung vom Zeitpunkt des Übertretens der Startlinie bis zum Zieleinlauf möglich.

Dazu werden aktive Baken sowohl am Start als auch am Ziel, aber auch auf Zwischenabschnitten zur Messung von Zwischenzeiten und auch zur Prüfung, ob man tatsächlich auch die gesamte Strecke mitläuft, eingerichtet. Diese Baken registrieren die vorbeikommenden Chips, die jeweils eine individuelle Kennung haben und einzelnen Läufern zugeordnet sind. Ein Computerprogramm ermittelt aus den Werten und den Zuordnungen dann die individuell gelaufenen Zeiten.

Wenn Du an einer Laufveranstaltung teilnimmst, die eine solche Messung anbietet, wird Dir der Chip, meist gegen Pfand, leihweise zur Verfügung gestellt. Wenn Du aber regelmäßig mitmachst, hast Du auch die Möglichkeit, Dir einen eigenen Chip zu kaufen, so dass Du immer Deinen eigenen mit Deiner individuellen Kennung verwenden kannst. Dazu bekommst Du Strichcode-Aufkleber, die Du auf die Anmeldeformulare klebst, um dann eine Zuordnung bei der Auswertung der Zeiten zu ermöglichen.

Solche Chips werden in abgewandelter Variante mittlerweile auch bei großen Jedermann-Rennen im Radsport eingesetzt, etwa in an Startnummern geklebt. Diese werden aber bislang nur leihweise ausgegeben und nicht am Schuh befestigt, sondern am Lenker, funktionieren aber genauso, also mit dem passiven Teil beim Sportler und dem aktiven Teil an diversen Punkten an der Strecke.

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Ich mache selbst Intervalle mit einer Dauer von jeweils ein bis fünf Minuten, je nach Trainingsziel und Trainingsstand und gehe dabei in den Bereich GA2, also 70 bis 80 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz, bei besserem Trainingsstand auch schon einmal in den Entwicklungsbereich, also 80 bis 85 Prozent der HFmax.

Daran passe ich meine lohnenden Pausen an, zwischen ein und drei Minuten ab dem Zeitpunkt, in dem meine Herzfrequenz wieder in den Grundlagenausdauerbereich 1 (GA1) fällt.

Da ich meine Intervalle während einer Trainingseinheit verlängere, verlängere ich auch meine lohnenden Pausen.

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Die Unterschiede zwischen Reis und Nudeln hinsichtlich des Gehalts an Kohlenhydraten sind nicht besonders groß. Es hängt zwar von der Sorte ab, ob nun polierter oder Wildreis, Vollkorn- oder normale Hartweizennudeln, aber die Anteile verschieben sich nur in geringem Maße.

Aber in jedem Fall sind Reis und Nudeln gute Kohlenhydratspender für Ausdauersportler.

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Es hängt von Deinem aktuellen Trainingsstand ab. Wenn Du blutiger Anfänger bist, dann dürften drei Monate nicht ausreichen, um fit für eine 42,195 Kilometer lange Laufstrecke zu sein.

Grundsätzlich sollte bei den Vorbereitungen der Schwerpunkt auf die Grundlagenausdauer gelegt werden.

Es gibt die Faustregel, dass man innerhalb der Frist von acht bis zehn Wochen vor dem Marathon in der Lage sein sollte, einen Zwei-Drittel-Marathon zu laufen, also knapp 30 Kilometer am Stück. Diese Strecke sollte mehrmals absolviert, wenn auch die Marathondistanz selbst in dieser Zeitspanne nicht am Stück gelaufen werden sollte.

Um dies zu erreichen, ist ein Trainingspensum mit den entsprechenden Kilometern erforderlich. Und hier gilt die altbekannte Regel, dass in der Vorbereitungszeit über die gesamte Woche verteilt, die Marathondistanz gelaufen werden sollte.

Wichtig ist es, die Belastung allmählich zu steigern. Du solltest diese maximal zehn Prozent pro Woche steigern, eben bis zu der Leistung, die ich für die Vorbereitungszeit genannt habe.

Um dann noch die Zeit zu verbessern, sollte man das Grundlagenausdauertraining mit zusätzlichen Trainingsformen ergänzen. Und hier komme ich gezielt auf Deine Frage. Du solltest einzelne Etappen mit Intervallen und Tempodauerläufen, ruhig im geplanten Marathon-Tempo einlegen. Wichtig ist die ausreichende Regeneration, das heißt, ein Reduzieren der Geschwindigkeit, damit sich der Körper erholen kann.

Ganz wichtig: Nicht die Zahl der Einheiten, sondern die Qualität ist entscheidend. Es gibt eine Studie, wonach Läufer, die viermal die Woche trainiert haben, beim Marathon genauso gut wie diejenigen waren, die sechs Mal trainierten.

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Es kommt auf Deine persönliche Situation an. Wenn Du Leistungssportler bist und immer Deine volle Leistungsfähigkeit abrufen möchtest, dann ist Alkohol eher kontraproduktiv.

Ale normaler Hobbysportler kannst Du Dir dagegen sicherlich das eine oder andere Bier gönnen, wenn man sich vergewissert, welche Auswirkungen das hat.

Alkohol verzögert die Regeneration, was dazu führt, dass man weniger schnell an Leistung gewinnt (Trainingseffekt verzögert sich), außerdem stört es den Mineralhaushalt im Körper.

So braucht die Leber beim Abbau von Alkohol Flüssigkeit und Mineralien, vor allem Magnesium. Letzteres ist aber wichtig für die Muskelkontraktion.

Außerdem wird der Alkoholabbau von der Leber priorisiert so dass sich der Abbau von Stoffwechselprodukten, die bei einer sportlichen Belastung entstehen, etwa Laktat, verzögert, somit dauert auch die Regeneration länger.

Hinzu kommt, dass beim Alkohol Wasser benötigt wird, das dann dem Körper entzogen wird, daher muss dieses Defizit auch ausgeglichen werden.

Somit solltest Du nicht unbedingt direkt vor einem Wettkampf Alkohol trinken beziehungsweise eine längere Regenerationszeit nach einem entsprechendem Konsum einplanen.

Andererseits sollte man alkoholhaltige Getränke auch nicht grundsätzlich verteufeln, Wein gilt ja beispielsweise, in Maßen getrunken, cholesterinsenkend, aber durch durch den darin enthaltenen Alkohol, sondern durch die Flavanoide.

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Leider muss man sich mit solchen Situationen abfinden. Schmerzen, Verletzungen und somit auch erzwungene Trainingspausen gehören ebenso zum aktiven Sport dazu wie die Regeneration.

Wenn es aus gesundheitlichen Gründen unbedingt erforderlich ist, eine Pause einzulegen, musst Du Dich damit arrangieren, zumal oft die Heilung durch Fortsetzung der sportlichen Betätigung verzögert oder gar verhindert. Das ist nun einmal so und damit muss man sich arrangieren. Unter Schmerzen kannst Du ohnehin nicht so gut trainieren, die Erfolge bleiben aus, somit ergäbe es auch keinen Sinn, wenn Du Dich damit zum Training zwingst.

Auch ich habe schon mehrere solcher Pausen hinter mir. Ich bin Wettkampf-Radsportler, trainiere allein auf dem Rennrad 500 Stunden im Jahr, 15.000 Kilometer und habe schon mehrmals mehrere Monate Trainingspause einlegen müssen, einmal wegen eines Pfeifferschen Drüsenfiebers und einmal wegen einer Herzmuskelentzündung, also Myokarditis. In beiden Fällen waren es gefährliche Erkrankungen, somit war ich gezwungen, eine Pause einzulegen.

Es war natürlich eine trübe Zeit, aber nach der Genesung habe ich mich sehr gefreut und auch die Trainingserfolge waren sehr gut, was dann eine Motivation war.

Außerdem schadet es dem Körper gar nicht so sehr, eine längere Pause einzulegen. Ganz im Gegenteil: Er kann sich einmal richtig erholen und das äußert sich durch große Leistungszuwächse nach der Pause, somit sollte dies dann zusätzliche Motivation sein.

Gute Besserung!

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Wie man unter dem folgenden Link lesen kann, konnte/kann man den (Volks-) Laufkalender 2009 als Heft direkt beim Deutschen Leichtathletik-Verband bestellen.

Das wird sicher bei der Neuauflage für das kommende Jahr, die offensichtlich noch nicht fertig ist, auch der Fall sein, schließlich ist der DLV der Herausgeber des Kalenders.

Abgesehen davon, gibt es die Auflistung auf jener Seite auch per Online-Abfrage.

www.leichtathletik.de/index.php?SiteID=52&SPID=360

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Es ist nicht ungewöhnlich, zwei Rennräder zu besitzen, ich habe selbst mehrere, weil ich Radsport als Leistungssport betreibe und habe schon allein deshalb zwei, um im Rennen im Fall einer größeren Panne noch ein Reserverad zu haben. Außerdem habe ich noch ein Zeitfahrrad und ein Cross-Rad. Ich betreibe Radsport aber ernsthaft als Wettkampfsport, was meinen "Fuhrpark" gewissermaßen rechtfertigt.

In den meisten Fällen wird für einen Hobbyfahrer ein einziges Rennrad ausreichen und in Deinem Fall zweifele ich daran, dass Du günstiger wegkommst, wenn Du Dir ein zweites Rennrad zulegst und Dir dafür den Umbau sparst. Ein neues Rennrad kostet je nach Ausstattung mindestens 1.000 Euro, wenn Du ein sehr preisgünstiges nimmst.

Zwar erfordert der Umbau von Dreifach auf Zweifach-Compact eine neue Kurbel, da aber bei den modernen Varianten das Innenlager Teil des Systems ist, musst Du dieses nicht mehr extra kaufen. Dafür sind noch Lagerschalen für 30 Euro fällig. Außerdem kannst Du in der Regel den Umwerfer und den linken Schalt-Bremshebel weiter verwenden, da hier nur eine Anpassung bei der Begrenzung des Hebelweges vorgenommen werden muss. Eventuell ist noch ein neues Schaltwerk fällig. Wenn man berücksichtigt, dass diese Umbauten maximal in einer Werkstattstunde erledigt sind, dürfte das auf jeden Fall finanziell weniger aufwändig sein, als ein neues Rennrad.

Einen genauen Preis kann ich Dir natürlich nicht nennen, weil es von den verwendeten Kompenenten abhängt. Einfache Compact-Kurbeln kosten um die 100 Euro, für eine Spitzenkurbel aus Carbon, etwa die Campagnolo "Super Record" musst Du 600 Euro hinblättern. Dazwischen hast Du die volle Bandbreite.

Somit wird es eine Rechenaufgabe sein. Aber wenn Du unbedingt ein zweites Rennrad haben möchtest, hast Du natürlich insgesamt weniger Verschleiß in der gleichen Zeit pro Rad, außerdem kannst Du etwa ein Rad im Sommer und das andere in der kalten Jahreszeit, etwa als "Winterrad" fahren, was auch Vorteile bringt.

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Es ist tatsächlich so, dass im FIFA-Reglement keine Unterscheidung zwischen Frauen und Männern gemacht wird. Hier ist lediglich von "Hemden, Hosen und Stutzen" die Rede, aber ohne Bezugnahme auf das Geschlecht.

Somit gelten hier dieselben Vorgaben für Frauen und Männer. FIFA-Chef Joseph Blatter hatte damals kurz vor der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2004 eine "fraulichere Bekleidung" ins Gespräch gebracht, aber daraus ist bis heute nicht geworden, wie man sehen kann.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auch welche ohne "affige" Positionen und Übungen, wofür Du Dich nicht unbedingt umziehen musst oder irgendwelche Geräte brauchst.

Bei einer, die mir spontan einfällt, benötigst Du eigentlich nur einen Türrahmen. Hier stehst Du davor, legst Du die Hände flach auf diesen Rahmen und beugst Dich gerade nach vorn, so dass Du eine spürbare Dehnung hast. Nach und nach gehst Du mit den Händen nach oben, bis es nicht mehr geht. Dann lässt Du los und entspannst Dich wieder.

Wenn der Türrahmen stabil genug ist, dann kannst Du Dich natürlich oben mit den Händen festhalten und Dich etwas fallen lassen, so dass der Rücken gestärkt wird.

Gut ist auch ein Gymnastikball, den Du zeitweise gegen den Bürostuhl tauschst. Dieser Ball zwingt Dich, wenn Du weiter vorne sitzt, zu einer aufrechten Rückenposition, so dass der hintere Bereich nicht so schnell verspannt. Hin- und wieder auch einmal auf dem Ball herumrollen, um die Sitzposition zu verändern. Aber nicht den ganzen Tag auf dem Ball sitzen, da hier die Rückenmuskulatur schon beansprucht wird und Du sonst das Gegenteil erreichst.

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Das kommt natürlich nicht von der Ernährung, sondern von der verstärkten Durchblutung der Muskulatur infolge der Übungen, die Du durchgeführt hast. Das größere Volumen entsteht einerseits durch die wegen der Kraftbelastung zusammengezogenen Myofibrillen, andererseits durch die von mir angesprochene erhöhte Durchblutung, weil hier vorübergehend eine höhere Blutmenge konzentriert ist. Du spürst mit dem "Pumpen" nichts anderes als die Transportleistung durch das Herz.

In der Zeit nach der Belastung der Muskulatur kommt es noch eine Weile zu einer stärkeren Durchblutung, da hier Stoffwechselabbauprodukte abgebaut werden. Nach dieser Zeit normalisiert die Durchblutung wieder, daher verschwindet auch das "Pumpen".

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Wie schon von den anderen Nutzern geschrieben wurde, gibt es hier eine Suchfunktion. Es gehört auch zur Netikette, diese auch zu nutzen, bevor man eine Frage stellt, die bereits hinreichend beantwortet wurde.

Wie auch ich schon schrieb, ist die Pflege im Winter nicht anders als etwa im Sommer, aber durchaus häufiger erforderlich. Dazu gehört das regelmäßige Fetten der Kette, der Lager, das Säubern des Rahmens und der Anbauteile, Wachsen der Oberfläche zum Schutz des Lacks.

Sinnvoll ist es, sich auch mit der Technik genauer auseinanderzusetzen um zumindest ein paar Teile zerlegen und natürlich wieder zusammenbauen zu können. So lassen sich mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Geschick ganz einfach Ritzel und Tretlager auseinandernehmen, um sie zu säubern und zu fetten.

Wenn es draußen nicht glatt ist, trainiere ich auch im Winter, schließlich muss ich mein Trainingspensum erreichen. Tausalz ist kein Problem, da meine Rennräder nach jeder Tour gesäubert werden.

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Da kalte Luft die Infektanfälligkeit des Körpers steigern kann, ist es durchaus sinnvoll, dafür zu sorgen, dass diese nicht ungehindert in den Körper gelangen kann. Durch eine Nasenatmung wird sie beispielsweise schon einmal vorgewärmt. Allerdings ist das Atmen durch die Nase bei höheren Intensitäten eher schwer, wenn nicht gar unmöglich.

Bei niedrigen Temperaturen trage ich daher einen Schutz, etwa ein Buff-Schlauchtuch, das ich in mehreren Varianten habe, etwa auch aus Fleece (Winter-Buff).

Des Weiteren habe ich auch eine Sturmhaube, bei der die Mund- und Nasenöffnungen mit einem dünnen Material versehen sind und somit auch einen Schutz bietet. Diese Sturmhaube trage ich vor allem beim Rennradtraining bei sehr niedrigen Temperaturen.

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Das ist nicht so ohne Weiteres übertragbar. Zwar handelt es sich um zwei Ausdauersportarten, allerdings wird in jeder Sportart neben der Grundlagenausdauer eine jeweilige spezifische Ausdauer unabhängig voneinander entwickelt.

Das heißt, durch Inline-Skaten bildet sich neben der Grundlagenausdauer eine auf das Inline-Skaten bezogene Ausdauer aus, von der Du beim Laufen weniger profitierst und anders herum. Daher müssen die jeweiligen Ausdauereigenschaften gesondert in der jeweiligen Sportart trainiert werden.

Allerdings stellt sich der Erfolg durch eine gute Grundlagenausdauer schneller ein, so dass die Sportarten durch diese Schnittmenge voneinander profitieren. Wer sich also durch intensives Laufen eine gute Grundlagenausdauer antrainiert hat, profitiert davon auch beim Inline-Skaten, da hier "nur noch" die spezifische Ausdauerbelastung, nämlich die des Skatens, trainiert werden muss. Das gilt natürlich auch anders herum.

Hinsichtlich der Beanspruchung ist es aber tendenziell so, dass Du beim Laufen die körperliche Belastung höher ist, als beim Inline-Skaten, da die Zahl der beanspruchten Muskeln hier höher ist.

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Die Frage, ob Kohlenhydrate oder Eiweiß "länger anhält", stellt sich hier eigentlich nicht, denn die Kohlenhydrate sind für einen Ausdauersportler der primäre Nährstoff zur Energiegewinnung, daher sollte der Schwerpunkt hier liegen.

Aus diesem Grund solltest Du spätestens zwei Stunden vor Beginn des Wettkampfes eine kohlenhydratreiche Mahlzeit zu Dir genommen haben, danach nur noch leichtere Kost, etwa Bananen und Riegel, da der Körper eine Zeit braucht, um zu verdauen, mit vollem Magen läuft es sich schlecht.

Wichtig ist es, komplexe ("langsame") Kohlenhydrate zu nehmen. Diese sind zum Beispiel in Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Brot, Getreide, Vollkornprodukten und Kartoffeln enthalten. Diese komplexen Kohlenhydrate müssen vom Körper zunächst im Dünndarm aufgespalten werden, um überhaupt verwertbar zu sein. Dadurch gelangen sie zwar langsamer, daber dafür gleichmäßiger und langanhaltender ins Blut.

Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel und damit die Energieversorgung länger konstant.

Einfache Kohlenhydrate sind zum Beispiel in Süßigkeiten, Honig, Gebäck, Limonaden, Traubenzucker und als Fruchtzucker auch in Obst enthalten. Sie eignen sich für Sportler eher dazu, um eine kurze Schwächephase zu überbrücken oder dem Körper kurz vor Wettkampfende noch einen Energieschub zu geben (die berühmte Cola bei den Radsportlern unmittelbar vor dem Ziel).

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Es gibt hier eine Suchfunktion! Diese von Dir gestellte Frage ist in dieser Form schon mehrere Dutzend Male gestellt worden. Wenn Du weißt, wie man Google verwendet, dann kommst Du mit den Begriffen "Sixpack" und "schnellsten" auch durchaus weiter.

Dann hättest Du auch Folgendes gefunden:

www.sportlerfrage.net/frage/wie-bekommt-am-schnellsten-ein-sixpack

Wenn Du nur "Sixpack" eingeben würdest, dann findest Du sogar hunderte Fragen und wohl tausende Antworten, denn das ist eines der Top-Themen hier.

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Nein, es ist nur ein scheinbares Aufwärmen. Denn die Salbe, beispielsweise Finalgon, wirkt nur auf der Oberfläche, nicht aber in der Tiefe der Muskulatur, wodurch sie allenfalls teilweise, aber nicht ausreichend aufgewärmt in die Belastung geht.

Die Verwendung kann sogar kontraproduktiv sein, da das Blut, stärker an der Oberfläche gebunden ist und es dann in den tieferen Bereichen fehlt.

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Es kommt auf Deine Vorlieben und Deinen "Wohlfühlfaktor" an. Enge Klamotten haben den Vorteil, dass sie nicht im Fahrtwind flattern, außerdem transportieren sie durch das enge Aufliegen auf der Haut den Schweiß besser ab, siehe hier: www.sportlerfrage.net/frage/unterscheidet-sich-funktionsunterwaesche-von-frauen-und-maennern.

Das ist der Grund, weshalb Radsportler ausschließlich enge Kleidung tragen.

Weite Kleidung sind dagegen "luftiger", was manchem durchaus gefallen mag. Letztlich musst Du das aber selbst ausprobieren und so herausfinden, womit Du besser klarkommst.

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Die meisten Modell-Varianten sind unisex, also gleichermaßen für Frauen und Männer bestimmt.

Hinsichtlich des Materials gibt es ebenfalls keine Unterschiede, warum auch? Schließlich soll die Unterwäsche durch ihre Atmungsaktivität den Schweiß so schnell es geht, von der Haut weg nach außen zur nächsten Funktionsschicht transportieren. Da gibt es keine Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

Allerdings stellen manche Hersteller dann doch Modelle für Frauen und Männer her. Diese unterscheiden sich aber lediglich im Schnitt, etwa bei Frauen figurbetonter.

Das ist nicht nur eine reine Frage der Passform, sondern auch der Funktion. Denn Funktionskleidung arbeitet am besten, wenn sie möglichst eng an der Haut liegt.

Um das zu verstehen, muss man wissen, wie diese Fasern funktionieren:

Das Prinzip ist im Grunde genommen recht simpel, wenn auch die technische Umsetzung recht aufwändig ist: Durch körperliche Anstrengung entsteht nicht nur Schweiß, sondern auch(Körper-) Wärme. Dieser Temperaturanstieg bzw. -unterschied gegenüber der Umwelttemperatur führt auch unmittelbar zu einer Erhöhung des Luftdrucks direkt über der Haut, der nach außen, also von der Haut weg wirkt.

Diesen Effekt wird bei Funktionstextilien zunutze gemacht. Der Schweiß, der ja zur Kühlung verdunstet, wird in Form von Wasserdampf vom Körper quasi nach außen gedrückt. Damit wird verhindert, dass die Feuchtigkeit auf der Haut zum Auskühlen führt.

Da das genannte Temperaturgefälle abnimmt, je weiter man von der Haut weg ist, funktionieren die Textilien daher am besten, wenn sie eng an der Haut liegen, das erklärt auch die teilweise unterschiedlichen Schnitte für Frauen und Männer.

Anders als bei anderen Materialien wirken Funktionstextilien hier nicht als Barriere oder saugen die Feuchtigkeit auf, sondern lassen den Wasserdampf durch.

Streng genommen wirken Funktionstextilien nicht aktiv, sondern passiv, da der Temperaturunterschied, der zu diesem Effekt führt, vom Körper produziert wird. Allerdings stellen sie sicher, dass der Feuchtigkeitstransport von der Haut weg nach außen überhaupt funktioniert.

Wie stark diese Atmungsaktivität ist, hängt übrigens nicht nur von der Qualität ab (siehe http://www.sportlerfrage.net/tipp/atmungsaktivitaet-ist-messbar), sondern auch von der Außentemperatur.

Denn je stärker das Temperaturgefälle von der Haut nach außen, desto höher auch der Druck, der auf die Feuchtigkeit wirkt, um ihn von der Haut weg zu bringen. Das hat aber zur Folge, dass dieser Druck abnimmt, je höher die dem Körper umgebende Temperatur ist. Daher funktionieren die entsprechenden Kleidungsstücke bei hohen Temperaturen weniger gut oder gar nicht, etwa wenn in den Tropen die Umgebungstemperatur höher ist als die Körpertemperatur. In diesem Fall ist die Transportrichtung sogar umgekehrt, Feuchtigkeit wird dann in Richtung Haut gedrückt.

Aus diesem Grund haben Hemden, die speziell für tropische Temperaturen gedacht sind, meist einen Baumwollanteil, der den Schweiß aufnimmt, um das Tragegefühl zu verbessern. Da bei den Temperaturen es eher unwahrscheinlich ist, dass man dann durch den nassen Stoff auskühlt, ist das hier kein Problem.

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Der Winter-Duathlon setzt sich aus den Disziplinen Laufen und Skilanglauf zusammen und zwar klassischerweise in der Reihenfolge Laufen-Skilanglauf-Laufen, daas heißt, dass man in der Regel mit dem Laufen beginnt und endet.

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Ein Laufstil zu ändern, hat nur dann Sinn, wenn es einen ausdrücklichen Grund dafür gibt, etwa bei Problemen beim Laufen und des Bewegungsablaufes.

Durch eine Umstellung kann es mitunter eher zu neuen Problemen kommen, gerade beim Vorfußlauf, denn der Lauf über den Vorfuß hat hier eine plötzlich höhere Belastung für Muskelansätze und Sehnen zur Folge, insbesondere im Wadenbereich. Sie müssen schließlich die Dämpfungsbewegung des Vorfußes abfangen. Dies wiederum kann zu Schmerzen und anderen Problemen führen.

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Bei Kälte mit Mütze Sport zu treiben, hat schon Sinn, schließlich erfolgt der meiste Wärmeverlust beim Menschen über den Kopf, schätzungsweise zwischen 40 und 50 Prozent. Ob Du überhaupt frierst, spielt dabei eine untergeordnete Rolle, der Verlust entsteht dennoch, er ist höher, je größer der Unterschied zwischen Körper- und Außentemperatur ist.

Da der Körper dann mehr Energie aufwänden muss, um die Körpertemperatur zu halten, kann Dir die Energie für in anderen Bereichen, zum Beispiel bei der sportlichen Aktivität fehlen.

Daher trage ich selbst beim Laufen im Winter grundsätzlich eine Mütze, beim Radfahren einen winddichten Unterzieher unter dem Helm.

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Ich verwende im Winter auf glatter oder zugeschneiter Fläche so genannte Trail-Laufschuhe, die ein gröberes Sohlenprofil haben.

Um auch gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt zu sein, verwende ich wasserdichte Laufschuhe mit Gore-Tex-Membran. Lange Zeit nutze ich den "Moriko Gore Tex" von Asics, mittlerweile laufe ich im Winter und im Regen mit einem Gore-Tex-Schuh aus der Supernova-Reihe von Adidas.

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Es hat grundsätzlich kaum Sinn, Bandagen ohne weitere Ursachenforschung zu tragen. Du musst schon wissen, was Deine "Knieprobleme" sind. Denn danach richtet sich die Antwort, ob es also überhaupt etwa bewirken kann, wenn Du eine Bandage trägst und vor allem welches Modell mit welcher Stütz- und Entlastungsfunktion überhaupt bei Dir infrage kommt. Daher musst Du zu einem Orthopäden gehen, um die genaue Ursache Deines Problems festzustellen.

In der Tat kann eine Bandage oder ein bestimmter Typ davon durchaus die Probleme verstärken.

Eine Bandage kann nur unterstützen, aber nicht die Ursache beseitigen. Daher ist es ohnehin besser und ratsam, hier mit dem Arzt eine Behandlung, gegebenenfalls mit Physiotherapie, zu besprechen, um eine Lösung zu finden.

Je nach Verletzungsform und -schwere gibt es verschiedene Modelle, die mit unterschiedlichen Verstärkungen und gegebenenfalls Stützen ausgestattet sind. Bandagen gibt es auch in mehreren Größen, was sehr wichtig ist, soll sie ihre Funktion erfüllen, zumal der Bereich durch Sport belastet werden soll.

Ich selbst habe schon Bandagen von "Bauerfeind" und "medi" angepasst bekommen und getragen. Dass bei mir die Funktion gut erfüllt wurde, heißt nicht, dass dies auch bei Dir der Fall sein würde. Daher die Empfehlung, Dich da individuell beraten zu lassen.

Von billigen "Supermarkt-Bandagen", die in der Drogerieabteilung hängen und für alles und jeden gut sein sollen, würde ich die Finger lassen. Bandagen sollen schützen und geht nur mit perfekter Anpassung und der Auswahl des richtigen Modells.

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Es kommt zunächst auf die Intensität an. Bei einem Muskelkater ist schon ein leichtes Training im unteren Herzfrequenzbereich sinnvoll, also aktive Regeneration im Kompensationsbereich, das heißt die Herzfrequenz bewegt sich unterhalb von 60 Prozent der HFmax.

Durch den damit angeregten Stoffwechsel wird die Heilung der verletzten Muskelfasern vorangetrieben.

Allerdings ist bei Aquajogging die mechanische Belastung durch den Wasserwiderstand nciht gering. Somit solltest Du hier nicht nur in besonderer Weise auf die Intensität achten, sondern auch auf den Krafteinsatz, denn sonst könnte der Muskel stärker als beabsichtigt beansprucht werden, so dass sich der Muskelkater eher verschlimmert.

Besser ist eher ein lockerer Lauf im Freien, eine lockere Fahrt auf dem Rad oder eine Behandlung mit Wärme, etwa in der Sauna oder in der Badewanne.

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Um einen optimalen Trainingserfolg in einer Disziplin zu erzielen, solltest Du möglichst auch in dieser trainieren. Eine schon leicht abgewandelte Form kann ein Training ineffizient machen und auch den Erfolg ausbleiben lassen. Denn der Trainingseffekt stellt sich unter anderem mit der Anpassung der Muskulatur an eine bestimmte Bewegung ein.

Zwar ähneln sich die Bewegungsabläufe beim Treppen- und beim Berglauf, aber es werden hier schon die Muskeln unterschiedlich beansprucht, so dass Du die Fähigkeiten, die Du beim Treppenlauf antrainierst, nicht komplett auf den Berglauf übertragen kannst.

Daher empfehle ich Dir schon, die Bergläufe auch tatsächlich mit Bergläufen zu trainieren.

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Offensichtlich ist bei Deinen Trainingseinheiten die Intensität zu hoch, das heißt, Du trainierst mit zu hoher Herzfrequenz.

Grundsätzlich sollte die Ausdauer überwiegend im so genannten GA1-Bereich erfolgen. Hier ist die Effizienz der Energiebereitstellung aus Fettverbrennung und Kohlenhydrate am höchsten. Erst wenn Du eine bestimmte Grundlagenausdauer erreicht hast, kannst Du in höhere Intensitäten gehen, um etwa Deine Leistung und Dein Geschwindigkeitsvermögen zu verbessern.

Basis der Trainingsbereiche ist zunächst die maximale Herzfrequenz (HFmax). Diese wird bei Frauen anhand der Formel 226 minus Lebensalter, bei Männern 220 minus Lebensalter ermittelt.

Das kann nur ein ungefährer Wert sein, weil HFmax eine sehr individuelle Eigenschaft ist. Leistungsmäßig ambitionierte Sportler ermitteln die genaue HFmax mit einer professionellen Leistungsdiagnose beim Arzt.

Eine gute Möglichkeit, die HFmax recht genau selbst zu bestimmen, ist ein Stufentest, der für jede Sportart, die man betreibt, einzeln durchführt, weil es jeweils Unterschiede bei der HFmax kommen kann.

Zunächst läufst Du Dich über zehn Minuten locker ein, anschließend drei Mal jeweils drei Minuten und zwar im Form von Steigerungsläufen: Eine Minute locker, die zweite schnell und die dritte Minute am Anschlag. Zwischen den Drei-Minuten-Phasen eine zwei Minuten dauernde Erholung im lockeren Lauf. Die höchste Herzfrequenz, die beim letzten Spitzenintervall gemessen wurde, kannst Du als eigene HFmax berechnen. Nach dem Test noch locker auslaufen.

Das Ausdauertraining findet dann im Bereich 60 bis 70 Prozent der ermittelten HFmax statt. Also den HFmax-Wert einmal mal 0,6 und einmal mal 0,7 nehmen und in der dann berechneten Bandbreite trainieren.

Anhand dieses Wertes HFmax kannst Du dann die einzelnen Trainingsbereiche definieren.

Kompensationsbereich (KB)

Das ist der Bereich bis 60 Prozent der HFmax, der sich für Einheiten nach intensiven oder langen Belastungen eignet, etwa zur aktiven Regeneration.

Grundlagenausdauer (GA1)

Das ist der Bereich 60 bis 70 Prozent der HFmax. Hier spielt sich bei Ausdauersportlern der größte Teil des Trainings ab. Im GA1-Bereich wird die Grundlagenausdauer geschult.

Intensive Grundlagenausdauer(GA2)

Etwa 70 bis 90 Prozent der HFmax. Hier wird die obere Belastungsfähigkeit und die Laktattoleranz geschult. GA2 und höhere Bereiche werden meistens kurzzeitig in Intervallen trainiert.

Entwicklungsbereich (EB)

80 bis 85 Prozent der HFmax. Trainiert insbesondere den anaeroben Bereich, also Energiebereitstellung ohne Sauerstoff unter erhöhter Bildung von Laktat. Dieser Bereich verbessert die anaerobe Leistungsfähigkeit, setzt aber eine längere anschließende Regeneration voraus.

Spitzenbereich (SB)

Mehr als 90 Prozent der HFmax. Bereich für das Training der Spitzenleistung. Setzt ebenfalls eine längere Regeneration voraus, ebenso wie eine gute Grundlagenleistung des Körpers.

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In Zahlen kann man das sicher nicht so ohne Weiteres ausdrücken, aber es ist Fakt, dass eine gute und vor allem ausgewogene Ernährung wichtig ist, um eine gute Basis für sportliche Leistungsfähigkeit zu schaffen.

Eine gute Sportlerernährung erfolgt ziel- und bedarfsgerecht, das heißt passend zur sportlichen Belastung. Grundsätzlich sollte sie fettarm sein, deshalb sind Speisen der bekannten Schnellrestaurants schon einmal nicht ideal.

Bei Kraftsportlern ist es wichtig, eiweißreich zu essen. Eiweiß spielt zwar bei der direkten Energiebereitstellung eine geringere Rolle als Kohlenhydrate, ist aber der wichtigste Baustein für den Muskelaufbau.

Bei Ausdauersportlern spielen dagegen die Kohlenhydrate die wichtigste Rolle, da sie hier der Energielieferant Nummer Eins sind. Hier gibt es aber auch eine Unterscheidung zwischen komplexen und einfachen Kohlenhydraten.

Komplexe Kohlenhydrate (Polysaccaride = Vielfachzucker) sind Hauptenergielieferanten des Körpers und die beste Form der Kohlenhydrate, die ein Sportler, vor allem ein Ausdauersportler bekommen kann.

Sie müssen vom Körper zunächst im Dünndarm aufgespalten werden, um überhaupt verwertbar zu sein. Dadurch gelangen sie zwar langsamer, daber dafür gleichmäßiger ins Blut.

Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel und damit die Energieversorgung länger konstant.

Einfache Kohlenhydrate (Monosaccaride = Einfachzucker) hingegen geht sofort ins Blut, lässt den Blutzucker rapide ansteigen, ebenso die Insulinausschüttung. Dadurch ist der Zucker sehr schnell verwertet und der Blutzucker sinkt wieder nach kurzer Zeit ab, durch die schnelle Insulinausschüttung sogar häufig unter den vorherigen Wert, so dass es möglicherweise zu einer Unterzuckerung kommen kann.

Deshalb sollten Sportler sein Hauptaugenmerk auf komplexe ("langsame") Kohlenhydrate legen. Diese sind zum Beispiel in Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Brot, Getreide, Vollkornprodukten und Kartoffeln enthalten.

Einfache Kohlenhydrate sind zum Beispiel in Süßigkeiten, Honig, Gebäck, Limonaden, Traubenzucker und als Fruchtzucker auch in Obst enthalten. Sie eignen sich für Sportler eher dazu, um eine kurze Schwächephase zu überbrücken oder dem Körper kurz vor Wettkampfende noch einen Energieschub zu geben (die berühmte Cola bei den Radsportlern unmittelbar vor dem Ziel).

Hinzu kommt der bei Sportlern erhöhte Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente, die aber über eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden können, so dass nur in wenigen Fällen Nahrungsergänzungsstoffe benötigt werden

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Das kann pauschal nicht beantwortet werden, es hängt vor allem von der Ursache ab. Wenn Du diese abstellen kannst, dann müssen die Schmerzen nicht unbedingt das Ende Deiner "Läuferkarriere" bedeuten.

Passen die Schuhe tatsächlich zu Deiner Fußstellung? Wurde eine Laufanalyse gemacht? Falls nicht, kann es daran liegen, dass die Schuhe nicht zu Dir passen und Du zu einer falschen Bewegung gezwungen wirst, die sich dann in den Knie bemerkbar macht.

Dann müssen neue her und zwar welche, die Deine Fußstellung berücksichtigen. Es gibt Menschen, die knicken mit dem Fuß nach innen (Pronation), nach außen (Supination) oder prallen normal auf. Daraus kann man folgern, welcher Schuh erforderlich ist: ein gestützter Laufschuh für Pronierer, ein Stabillaufschuh, für die, die mit dem Fuß nach außen knicken, oder ein Neutrallaufschuh.

Je nachdem, ob man mit dem Vor-, Mittelfuß oder mit der Ferse aufprallt, entscheidet sich auch, welche Dämpfung passend ist, wobei man jedoch diese nicht überbewerten sollte, weil der überwiegende Teil der Dämpfung durch die Abrollbewegung im Fuß erfolgt.

Somit ist die Analyse insgesamt eine wichtige Angelegenheit, schließlich läuft man mit ihnen mehrere hundert Kilometer.

Ein guter Verkäufer macht mit Dir eine Analyse auf einem Laufband mit Videoaufzeichnung oder per Footscan. Daraus kann er ableiten, welche Schuhmodelle für Dich in Frage kommen.

Auch der Laufstil sollte überprüft werden. Denn eine falsche Haltung, ein falscher Bewegungsablauf kann für Probleme sorgen.

Sollte es ein gesundheitliches Problem sein, dann kannst Du nur beim Arzt Hilfe bekommen. Denn Ferndiagnosen sind immer wenig hilfreich und daher nicht angebracht. Das kann alles sein, angefangen von muskulären Problemen, über Reizungen, Entzündungen und Überlastungen von Sehnen und Bändern bis hin zu Rissen und Degenerationserscheinungen.

Je nach gesundheitlichem Problem kann es sein, dass Du jetzt eine Pause machen musst, bis die Angelegenheit ausgeheilt ist, aber es kann auch unter Umständen sein, dass es für Dich besser ist, eine andere, knieschonende Sportart auszuwählen.

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Wenn die Wanderschuhe nicht grundsätzlich wasserdicht sind, dann hilft auch ein Imprägnierspray nicht.

Denn diese Mittel können nur eine vorhandene Membran, beispielsweise Gore-Tex, Texapore oder Sympatex, hinsichtlich der Atmungsaktivität unterstützen. Eine grundsätzlich nicht wasserdichte Schuhe wirst Du auch mit einem Imprägnierspray nicht wasserdicht bekommen.

Die Wasserdichtheit stellt eine Beschichtung oder eine Membran her, die unter das Obermaterial eingebracht wird. Diese hält auch ohne Imprägnierung dauerhaft dicht.

Allerdings lässt die Atmungsaktivität nach, sobald das Obermaterial feucht ist. Dann wirkt es wie eine Barriere auf die Atmungsaktivität, das heißt, es kommt weniger oder gar kein Wasserdampf mehr von innen nach außen mehr durch. Die Folge ist, dass der Schweiß innen an der wasserdichten Membran oder Beschichtung kondensiert und man von "innen nass" wird.

Daher bilden solche Membranen mit der Imprägnierung ein gemeinsames System. Letztere sorgt dafür, dass (Regen-) Wasser von außen nicht in das Obermaterial dringt, sondern abgeperlt wird, indem sich eine Chemikalie um die Fasern legt und die Feuchtigkeit abstößt. Dadurch bleibt das Prinzip der Atmungsaktivität erhalten.

Das Obermaterial entsprechender Kleidung und Schuhe wird daher schon ab Werk imprägniert. Wichtig ist es, diese Schicht regelmäßig aufzufrischen, etwa mit einem geeigneten Imprägnierspray für atmungsaktive Stoffe, zum Beispiel "Granger's XT" oder bei Kleidungsstücken durch einen Einwaschimprägnierer.

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