Führst Schwimmen in kaltem Wasser wirklich dazu, dass man eher zunimmt als abnimmt ?

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Gehen wir einmal von der Annahme aus, daß das Wasser gerade so kalt ist, daß Du dich rein traust und wegen der Kälte sofort mit dem Schwimmen beginnst. Selbst wenn Du dich dabei noch so viel anstrengst, wird dein Körper irgendwann so weit auskühlen, daß Du Krämpfe bekommst oder einfach nicht mehr weiter machen kannst. Wenn Du genau die gleiche Distanz und Intensität bei normal warmen Wasser machst (ca. 26 oder 27 Grad), wirst Du vermutlich gleich lange oder sogar weniger lange brauchen und kannst aber noch länger schwimmen (trainieren). Und um den Versuch abzuschließen, probierst Du das Ganze auch noch im Thermalwasser (ca. 34° - das ist schon warm genug) und Du wirst nicht einmal so lange schwimmen können, weil Du eher einen Hitzekoller hast und sehr schnell komplett erschöpft bist. Also kann man am besten trainieren bei normalen Bedingungen.

Der von dir angesprochene Tipp (http://www.sportlerfrage.net/tipp/schwimmen-in-kaltem-wasser-macht-hungrig) bezieht sich nicht auf den Energieverbrauch, sondern auf das danach eintretende Hungergefühl. Auch ist für jeden Menschen das Empfinden für Kalt und Warm unterschiedlich und das ist in einem gewissen Bereich auch anpaßfähig. Wenn Du immer nur im kalten Wasser schwimmen kannst, wird es für Dich nicht so stark zutreffen, wie für jemanden aus der Karibik, der bei uns im Gebirgssee oder Gletschersee schwimmen will. Und solange Du weißt woher der Heißhunger kommt, kannst Du leichter dagegen ankommen und dich für die ersten Minuten nur mit warmen Tee begnügen. Etliche Funktionen vom Körper können jedoch nicht bewußt gesteuert werden und daher kann es sehr wohl sein, daß der Körper beginnt eine Fettschicht aufzubauen, egal was Du danach ißt.
Wer allerdings gerne im kalten Wasser schwimmt, sollte sich davon auch nicht gleich abschrecken lassen. Das Schwimmen im kalten Wasser gilt als gut für das Immunsystem (ich kenne jetzt keine Studie dazu) und man wird sicher nicht sofort kugelrund dadurch.

Ok, ich habe das wirklich ein wenig durcheinander geworfen. Ich versuche mich derzeit am Winterschwimmen, daher die Frage.. :)

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Wenn der Körper in kaltem Wasser schwimmt verliert er wärme. Um diesen wärmeverlust ausgleichen zu können kurbelt er den Kreislauf an, dass heißt die Leber arbeitet vermehrt die Herzfrequenz wird höher. Dadurch wird wieder wärme produziert. Dadurch steigt der energieverlust des Körpers (vermehrter Kalosienverbrauch). Das heißt in Kaltem wasser zu schwimmen würde sogar minimal mehr Kalorien verbrennen. Natürlich will der Körper diese energie wieder gewinnen = Hunger. Das heißt mann nimmt nicht zu weil man im kaltem Wasser schwimmt, wenn man sich danach nicht mit kalorien vollstopft (süß und fettig) würde sich kaltes wasser positiv auf die Gewichtsabnahme auswirken. Ich hoff das hat deine Frage beantwortet.Achja schau das du die energie einfach durch ausgewogene ernährung wiedergewinnst, Müsli Kohlenhydrate (Nudel) oder was dir schmeckt. lg nici

aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, daß man es nicht auf diese Grundformel mit dem Wärmeverbrauch reduzieren kann. Das würde ja auch bedeuten, daß Du nur im kalten Wasser stehen mußt, damit Du abnimmst - das funktioniert sicher nicht.
Auch hat der Wärmeverlust (der auch bei höheren Wassertemperaturen auftritt) einen sehr geringen Anteil im Vergleich zu Bewegungsenergie beim Schwimmen

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Hi, leider habe ich dazu keine Studie, aber ich habe einmal gehört, dass ein relativ dickleibiger Körper, der sich in einem kühlen Wasser nur mäßig bewegt kaum Fett verbrennt, da der Körper das Fett zum Wärmen aufbehalten möchte. Das Ganze kann ich zwar nicht belegen, aber es leuchtet mir ein. Schon alleine, wenn ich regelmäßig die dicken Damen im Schwimmbecken herumdümpeln und kein Gramm abnehmen sehe, dann leuchtet mir das ein...

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