Besteht ein grosser Unterschied zwischen den einzelnen Saiten und Besaitungen beim Squash?

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Hi Snorre, zwischen den Saiten besthet ein großer Qualitätsunterschied, das spürst du auch als Hobbyspieler schon. Ich kann mich nur bluelou anschließen, die Tecnifibre 305 ist der Klassiker und in Kombination von Ballbeschleunigung, Dämpfung und Touch absolut unerreicht. Die Tecnifibre 225 ist noch einen Zacken schneller (mit anderen Worten: geht wie die Sau!), bietet aber weniger Lebensdauer.

Die Head Evolution Pro geht auch recht gut, wird aber angeblich schnell hin, andere Seiten, die ich auch schon hatte (Wilson, Dunlop, Unsquashable) können mit der Tecnifibre nicht annähernd mithalten. Die Ashaway Supernick XL Micro hab ich getestet, ganz gut, würde ich sagen, aber schwer zu kriegen zu einem akzeptablen Preis. Wenn du wen kennst, der die Ashaway Powernick 18 spielt, bitte um Mitteilung, würde mich interessiern, wie die sich spielt.

Da ein wesentlicher Teil der Eigenschaften deines Rackets von der Bespannung bestimmt werden, würde ich eher zur qualitativ besseren Saite tendieren, das beste Racket nutzt dir nichts, wenn du dir eine Wäscheleine reinhängst ;-)

LG, Emerson

PS: Und der Squashästhet achtet darauf, dass das Griffband farblich zur Saite passt...aber gut, das ist jetzt vielleicht ein bissl übertrieben

Grundsätzlich würde ich auch sagen, dass es schon gewisse Qualitätsunterschiede gibt. Bei den günstigen Saiten handelt sich i. d. R. um sog. monofile Saiten, die relativ unelastisch sind und damit wenig Komfort und Beschleunigung bieten. Die hochwertigen Saiten werden in einem aufwendigen Produktionssystem mit teilweise über 1000 einzelnen Filamenten (multifil) hergestellt. Ein Klassiker für hochwertige Squashsaiten ist z. B. die Tecnifibre 305. (bekannt durch die grüne Farbe)

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